Home    |    Termine    |    Verein    |    Mannschaften    |   Jugendabteilung    |    Links    |    Archiv   |  Impressum
 
   
    letzte Aktualisierung:20. April  2012
Ergebnisse und Tabellen ++ aktuell ++ aktuell ++ Berichte und Infos 
Verbandsliga
Tag: Samstag
Datum:  21.04.2012

FCE - VfB Marburg

  :  
 Anpfiff: 15:30 Uhr in Allendorf
 Der Spieltag im Überblick (auf Fussball.de)

 Kreisoberliga Nord  Gießen / Marburg
Tag:  Sonntag
Datum:  22.04.2012
 FCE  II - SG Fronhausen   :  
  Anpfiff : 15:00 Uhr in Battenberg
 Der Spieltag im Überblick (auf Fussball.de)

FCE - Jugend: Berichte auf der Jugendseite

So finden sie zu uns:
Bitte tragen Sie Ihre Abfahrt-Adresse ein:

 
 
nach Allendorf
  mit map24.de

So ist und wird das Wetter im Ederbergland


Werden Sie Mitglied im FCE:
Der Mitgliedsbeitrag beträgt: 33,00 € 
von 8 – 18 Jahren: 12,00 €
(pro Geschäftsjahr 01.01. – 31.12.)


Laden Sie den Antrag und reichen Ihn ausgefüllt an den Vorstand weiter.



Besucher seit dem 31.07.2006:

 

Verbandsliga Mitte

Kreisoberliga Nord  Gießen-Marb

 

0:4 - FCE unterliegt erneut

Kastel. Im Pokalwettbewerb Hui, in der Meisterschaft aber zum vierten Mal in Folge Pfui! Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland handelte sich bei Abstiegskandidat FV Kastel 06 eine vollkommen unnötige 0:4 (0:1)-Niederlage ein. Gleichzeitig ein herber Rückschlag im Aufstiegsrennen.  Exakt 146 Sekunden waren auf dem kleinen Kunstrasenplatz absolviert, als das derzeitige Dilemma des FCE deutlich wurde. Kastels Daniel Otto durfte ungehindert von links nach rechts an der Viererkette der Gäste vorbei spazieren. Er legte auf den völlig verwaisten Seydouba Youla ab und dessen Flanke fand den in der Mitte gänzlich unbehelligten Maximilian Kirschner, der per Kopf zum 1:0 vollendete. „Liegst du auf diesem kleinen Handballfeld mit 0:1 zurück, dann wird es ganz schwer“, wusste Ederberglands Trainer Wolfgang Werth. Kastel besaß bis zum Anbruch der Schlussphase keine einzige Torchance mehr, machte den Gästen das Leben aber durch eine sehr körperbetonte Spielweise schwer. Ederberglands spielerische Überlegenheit kam nur selten zur Geltung. Die beste Chance für den FCE besaß noch Felix Nolte, der den Ball nach einem schönen Solo knapp über den Kasteler Kasten setzte (9.). Wolfgang Werth reagierte mit Beginn des zweiten Durchgangs: Für Ingo Miß brachte er Benny Wolf und zog seinen linken Außenverteidiger Oleg Schneider vor ins Mittelfeld. Diese Maßnahme brachte den Gästen nach der Pause gut zwei Drittel an Ballbesitz. „Ich dachte, der Ausgleich liegt in der Luft“, erklärte Werth, was auf die Spielanteile seines Teams zutraf, nicht aber auf dessen Produktivität. Ein knapp verzogener Freistoß Felix Noltes (59.) und Tim Biesenthals Schuss an die Querlatte (79.) - mehr kam nicht von FCE. Zu allem Überfluss fiel eine Viertelstunde vor Schluss wie aus heiterem Himmel das umstrittene 2:0 für Kastel. Schiedsrichter Patrick Beck (Birkenau) wähnte das Leder nach Sargon Odishos Freistoß und einer missglückten Aktion von Schlussmann Dominik Geiss übereinstimmend mit seinem Assistenten hinter der Linie. „Eine Fehlentscheidung“, konstatierte Werth, der wohl wusste, dass in der Folge alles schief ging. Ein Missverständnis in der FCE-Deckung nutzte Christian Neumann zum 3:0 und drei Minuten vor dem Abpfiff besorgte Maximilian Kischner aus gut 25 Metern das 4:0 für den Außenseiter, der selbst nicht recht wusste, wie ihm geschah. „Das tut richtig weh, weil meine Mannschaft läuferisch viel investiert hat“, klagte Werth.

Quelle: HNA

Fiiiinaaaaaleeeee - FCE siegt 2:0

Der FC Ederbergland steht im Fußball-Finale des Krombacher Pokals (Hessenpokal). Am Ostermontag schlug die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth den Tabellenführer der Verbandsliga Nord, Hünfelder SV, mit 2:0 (0:0). Die beiden Tore schossen die Defensivspieler Michael Möllmann und Fabian Mohr.  Von der ersten Minute an war dem Gastgeber anzusehen, dass die bitteren Wochen mit vielen Enttäuschungen vorbei sein sollten. Die Werth-Truppe ließ das Leder so laufen, wie vor der Winterpause. Aber auch die Mannschaft von Trainer Oliver Bunzenthal zeigte, warum sie in der Tabelle der Nord-Staffel derzeit ganz oben steht. Schnelle Kombinationen waren zunächst das Markenzeichen der Osthessen, während beim FCE auch mal ein langer Ball für Gefahr sorgen sollte. Doch die Abwehrreichen ließen nur wenig zu. Nach Chancen stand es zur Pause 2:1 für die Heimelf. Möllmann hatte den Ball bei einer Schweizer-Ecke per Kopf nur knapp über den Kasten gesetzt (26.). Felix Nolte, der wieder zu alter Form zurückkehrte, lupfte freistehend über Gästekeeper Dennis Theisenroth hinweg – aber auch über das Tor (33.). Auf der Gegenseite prüfte Niclas Rehm FCE-Torwart Alessandro Casella mit einem Flachschuss. „Weiter, weiter“, schrie Werth, als Nolte zwei Freistöße nicht so gelangen, wie der sich das vorgestellt hatte. Und seine Mannen machten nach der Pause weiter, auch wenn kurz zuvor die Gäste optisch leicht im Vorteil waren. Das Spiel wurde allmählich offener. Dass das erste Tor entscheiden sein könnte, war beiden Mannschaften anzumerken. Dennoch blieb es bei allem Pokalfight bei nur einer gelben Karte gegen Oleg Schneider, der den Ball wegschlug. Der starke Schiedsrichter Timo Ide hatte das Spiel immer im Griff. Die Spannung spitze sich immer mehr zu. Und das Geschrei der zahlreichen mitgereisten Hünfelder Fans schien dabei die FCE- Kicker zu beflügeln. Nach einer zu weit geschlagenen Ecke war es dann soweit. Dennis Reitz erlief sich das Leder und brachte es erneut nach innen. Hünfeld brachte den Ball nicht weg, und Michael Möllmann stocherte das Leder ins Eck (71.). Die Gäste antworteten mit wütenden Angriffen. Eine Klasse-Parade von Casella bei einem Freistoß von Julian Rohde verhinderte den Ausgleich (73.). Hünfeld lockerte die Deckung, der FCE konterte. Einen mustergültigen schnellen Angriff über Eickhoff und Nolte vollendete der mitgelaufende Fabian Mohr zum Endstand (81).

Quelle: HNA

 

Montag, 09.04.2012, 15:00 Uhr in Battenberg

Hessenpokal - Halbfinale

 

FC Ederbergland - Hünfelder SV     2 : 0 

 

Die Titelchance ist verspielt

Aus der Traum von Titel für den Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland. Der musste am gestrigen Nachmittag eine bittere Heimniederlage gegen die SG Oberliederbach hinnehmen. Dabei konnte die Werth-Elf meist nur über Standardsituationen gefährlich werden. Zu ideen- und lustlos agierte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth. „An der Körpersprache lag’s“, fand Werth nach einiger Zeit heraus, „und an der Chancenverwertung“, so Werth weiter.  Und tatsächlich hatte der FCE nach dem Gegentor, einige Chancen den Ausgleich oder gar den Führungstreffer zu erzielen, doch viele der rund 120 Zuschauer waren wohl derselben Meinung wie der FCE-Coach: „Die letzten beiden Wochen fehlt uns die Leichtigkeit und das Vertrauen in die eigene Leistung“, bringt Werth die Situation auf den Punkt. Die Gäste aus dem Frankfurter Raum spielten von Beginn an mutig, aber nicht zu offen, sodass sie hinten sicher standen und der FCE-Offensive das Leben schwer machten. Vorne bauten die Gäste Konter über die agilen Spitzen und Außenspieler. So auch beim Führungstreffer in der 21. Spielminuten, als der Gästeakteur Danny Piazza nach einem Konter nur durch ein Foul von Michael Möllmann im Strafraum zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mohammed Azakir sicher. heitert am gut reagierenden Gästekeeper Asmeron (23.). Nun war die Heimelf am Drücker und wollte den Ausgleich erzwingen, doch Noltes Kopfball prallte von der Querlatte in die Arme von Asmeron (32.). Auch zehn Minuten später blieb Ederbergland glücklos, als Arsenio den Torwart umkurvt hatte, doch sein Torschuss von einem Gästeakteur auf der Linie geklärt wurde. So ging es mit einer glücklichen, doch nicht unverdienten Führung für Oberliederbach in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt hatten sich die FCE-Spieler mehr vorgenommen, doch vor dem Tor waren die Werth-Schützlinge oft zu hektisch. So auch in der 53. Spielminute als Arsenio das Kunststück vollbrachte und aus nur fünf Metern den Ball nicht im Tor unterzubringen. Wie auch schon in Durchgang eins, scheiterten die Gäste nach Hereingaben oder Standardsituationen an FCE-Torwart Alessandro Casella. Doch in der 62. Minute war er machtlos, als Oberliederbachs Thill Iyasere einen schweren Schnitzer von Kapitän Möllmann nutzte und über den herauseilenden Casella lupfen konnte. Im Anschluss erkämpften sich Oberliederbach durch hohe Laufbereitschaft einen verdienten Auswärtssieg. Damit scheint die Chance für den FCE auf den Titel vertan. Tabellenführer Braunfels löste seine Aufgabe gegen Wieseck mit 2:1 und hat jetzt sieben Zähler Vorsprung.

Quelle: HNA

 

Nolte trifft in der Nachspielzeit

Noch einmal mit dem blauen Auge davongekommen ist der FC Ederbergland beim 1:1 (0:1)-Unentschieden im Spiel der Verbandsliga Mitte auswärts gegen den Tabellenvorletzten TSG Wieseck. Dabei hat Stürmer Felix Nolte erst in der Nachspielzeit mit einem fulminanten Freistoß aus zwanzig Metern in das rechte untere Toreck den Punkt gesichert.  „Ich bin enttäuscht darüber, dass wir trotz offensiver Ausrichtung uns so wenig Chancen herausgearbeitet haben“, war Ederbergland-Trainer Wolfgang Werth am Ende sichtlich angefressen ob des Auftretens seiner Mannschaft. Wer nämlich glaubte, die TSG Wieseck würde vor dem Favoriten FC Ederbergland vor Ehrfurcht erstarren, sah sich getäuscht. Von Beginn an spielte die Mannschaft, die an der Linie von Jan Ebersohn für den erkrankten Trainer Ottmar Wagner betreut wurde, munter mit. Die erste Chance blieb allerdings den Gästen vorbehalten. Einen Eckball von Oleg Schneider beförderte Carlos Arsenio Sabino jedoch über das Tor (5.). Danach wurden die Gastgeber immer gefährlicher in ihren Angriffen. Nach einem Eckball von Kadri Taskin wuchtete Sebastian Kraft den Ball mit einer Direktabnahme auf das Tor, die gesamte Abwehr der Werth-Mannschaft springt an dem Leder vorbei, glücklicherweise verfehlte auch das Spielgerät knapp das Ziel (11.). Ederbergland versuchte zwar mit einigen schönen Spielzügen den Gegner zu überwinden, spielte sich aber immer wieder in deren Abwehrverbund fest. Die größte Chance zur Führung lag bei der TSG. Zum durch Fabian Mohr an Ufuk Ersentürk verschuldeten Foulelfmeter trat der Gefoulte selbst an, scheiterte an Torwart Alessandro Casella, der den Ball zu Sebastian Kraft abwehrte, aber auch bei dessen Nachschuss Sieger blieb (31.). In der 38. Spielminute dann die Führung der Gastgeber. Einen langen Ball über die gesamte Abwehr hinweg nahm Felix Erben auf und verwandelte sicher zur 1:0- Führung. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Gäste einiges schuldig. Ederbergland versuchte mit mehr Druck nach vorne zu spielen, blieb aber uneffektiv, da die Pässe in die Spitze meist nicht ankamen. Erst in der letzten Minute vor dem Abpfiff erlöste Felix Nolte seine Farben mit einem Freistoßtreffer (93.). „So wie das gelaufen ist, bin ich mit dem Punkt äußerst zufrieden“, meinte Wolfgang Werth am Ende der Partie. „Eigentlich hatten wir den Sieg verdient, waren aber zum Schluss nicht clever genug“, war Jan Ebersohns Resümee für die Wiesecker.

Quelle: HNA

Doppelschlag bringt FCE-Sieg

Der FC Ederbergland bleibt in der Fußball-Verbandsliga auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Braunfels. Gestern entschieden die Werth-Schützlinge im Battenberger Entenpark das Spiel dank eines Doppelschlages nach einer Viertelstunde verdient mit 2:0 für sich.  Es war ein harter Prüfstein für die Gastgeber. Biebrich gab sich 90 Minuten lang nicht auf und sorgte immer wieder für Gefahr, auch wenn die größten Torchancen des FVB vor der Pause lagen. Es wurde kein großes Federlesen bei den Gästen gemacht. Die Bälle kamen meist lang in Strafraumnähe der Gastgeber, wo sich Fabian Mohr und Michael Möllmann immer wieder auf ihre Kopfballstärke gegen die Brüder Orkan und Volkan Zer verlassen konnten. Möllmann war nach der Roten Karte gegen David Koch im Pokalspiel (zwei Spiele Sperre) wieder in die Innenverteidigung gerückt. Vor der Abwehr agierte dafür Dennis Reitz gemeinsam mit Rene Eickhoff. Reitz machte eine starke Partie, fand immer wieder die richtigen Mittel zur Tempoverschärfung oder -drosselung und spielte einen sicheren Ball. Nachdem zehn Minuten Rasenschach angesagt war, war FCE-Trainer Wolfgang Werth zufrieden: „Wir sind konzentriert. Das gefällt mir.“ Doch nur Sekunden später musste er die Luft anhalten, als Volkan Zer den Ball nach einem Freistoß mit dem Kopf über das Tor setzte (10.). Dann aber kam die starke Zeit der Heimelf. Drei Minuten nach Zers Chance setzte Rene Eickhoff den Ball aus 20 Metern an die Unterkante der Latte. Der Ball sprang vor der Linie auf, Tim Biesenthal reagierte am schnellsten und köpfte zum 1:0 ein. Zwei Minuten später setzte sich Carlos Arsenio auf der linken Seite durch, zog das Leder aufs Tor, wo Felix Nolte die Kugel nur noch über die Linie zu drücken brauchte. „Wir sind wach und das müssen wir gegen diesen Gegner auch sein“, sagte Werth, der die Vorentscheidung noch längst nicht angenommen hatte. Zwar scheiterte Nolte mit einem tollen Kopfball an dem starken Gästekeeper Volkan Tekin (20.), doch dann war erst einmal Biebrich an der Reihe. Alessandro Casella im FCE-Tor verhinderte mit einer Glanzparade gegen Orkun Zer den Anschluss (17.). Auch Volkan Zer traf per Kopf das Tor nicht (25.). Auf der Gegenseite war es wieder Tekin, der Nolte den Winkel geschickt verkürzte (35.). Nach der Pause machte Biebrich Druck, war brandgefährlich, ohne dass die ganz großen Chancen dabei herausgesprungen wären. Glück hatte der FCE, als der Gegner einige Male ins Abseits lief. Pech hingegen, als ein flacher Ball von Ingo Miß von Bastian Pilger noch von der Linie gekratzt wurde. Auch Schweizers Großchance (82.) blieb an einem Abwehrbein hängen. Werth: „Wir haben verdient gewonnen, weil wir diszipliniert und konzentriert gespielt haben. Die Abwehr hat einen super Job gemacht. Gegen diesen Sturm hat sie sich ein Lob verdient.“

Quelle: HNA

 

Hessenpokal:

Flutlichtausfall und 3:2-Sieg nach Verlängerung im Viertelfinale

Der FC Ederbergland hat es spannend gemacht: Erst in der Verlängerung setzte sich die Werth-Elf am Mittwoch Abend im Hessenpokal-Viertelfinale mit 3:2 (1:1, 1:1) gegen Eintracht Wald-Michelbach durch.  Das packende Pokalduell bot den über 500 Zuschauern auf der Allendorfer Beetwiese viel Gesprächsstoff. Nach einem Stromausfall in der Halbzeitpause standen zudem alle etwa eine Viertelstunde im Dunkeln – vier Lampen waren ausgefallen. In der Verlängerung überschlugen sich die Ereignisse: Erst setzte sich Eickhoff bei einem Pressschlag mit dem Torhüter durch, setzte dem Ball nach und köpfte zum 2:1 ins leere Tor ein (103.). Dann war es der unwiderstehliche Nolte, der nach einem schönen Sololauf zwei Verteidiger und den Gästekeeper stehen ließ und aus spitzem Winkel zum 3:1 traf (107.). Doch die dezimierten Gäste gaben sich noch nicht geschlagen: Als nach einer Notbremse an Gästeakteur Roth der FCE-Spieler Koch die rote Karte sah, verwandelte Hien den Strafstoß zum 2:3 (118.). Dabei blieb es dann. Nach einem Flutlichtausfall in der Pause hatte die zweite Halbzeit mit 17 Minuten Verspätung begonnen. Die Kontrahenten lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, wobei der FCE versuchte, spielerisch die Oberhand zu gewinnen. Chancen zur Führung gab es: In der 53. Minute verlängerte Nolte per Kopf eine Flanke von Wolf auf Arsenio, doch zweimal wurden seine Schüsse abgewehrt. Dann rettete Besic bei einem Kopfball von Möllmann nach Freistoß Schneider auf der Linie (59.). Die Gäste hatten nur wenige Möglichkeiten: Casella klärte zur Ecke gegen Gebhardt (60.). Rupcic (69.) und Hastert (79.) ließen weitere Chancen ungenutzt. Zudem sah Gästeakteur Gebhardt nach einem Foulspiel an Nolte die gelbrote Karte (63.). In Unterzahl hätte Arsenio dann nach einer Flanke von Nolte die Führung machen müssen, doch er vergab kläglich. Auch Noltes Schuss (79.) fand nicht den Weg ins Tor. Fast hätte schließlich Weixler nach einem Querpass von Miß die Verlängerung überflüssig gemacht, doch er scheiterte um wenige Zentimeter. In der ersten Halbzeit hatten sich die etwas aktiveren Gäste den Punkt bis dahin mehr als redlich verdient. Denn der Süd-Verbandsligist bestimmte die ersten Minuten, störte früh und schaltete nach Eroberung des Balles sofort auf die schnellen Außen. Erst ab der 12. Spielminute, just mit dem Führungstreffer durch Felix Nolte, waren die Gastgeber mehr am Drücker: Nolte hatte aus etwa 20 Metern trocken abgezogen und das Leder zum 1:0 rechts unten ins Eck versenkt. Doch das schockte die Gäste nicht: In der 19. Minute klärte Fabian Mohr einen Schuss von Gebhardt. Vier Minuten später waren sich Koch und Schneider in der FCE-Abwehr nicht einig. Diesen Fehler nutzte Roth nach einem Freistoß aus und traf zum 1:1 (23.). Der FCE zeigte sich in der Folge etwas ideenlos, versuchte es mit langen, hohen Bällen auf die beiden Spitzen. Über die Außen lief wenn, dann zumeist nur etwas über die linke Seite mit Miß. Gefährlicher blieben trotz einer einsamen Spitze die Gäste: In der 27. Minute vereitelte Casella eine Riesenchance von Adamek aus zehn Metern. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war der FCE-Keeper erneut auf dem Posten, diesmal gegen Gebhardt.

Quelle: HNA

 

Sieg beim Tabellenführer

Der FSV Braunfels hat im Spitzenspiel der Verbandsliga Mitte gegen den FC Ederbergland eine 1:4-Niederlage kassiert und damit die Möglichkeit vertan, durch einen Erfolg einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaft auf Distanz zu halten. Mit dem Sieg verkürzte der FCE den Abstand zum Spitzenreiter auf zwei Punkte. Die Partie auf dem Braunfelser Kunstrasenplatz lief ziemlich ausgeglichen, wobei es lange Zeit nach einem Unentschieden roch. Den wacheren Eindruck hinterließen zunächst die Gäste, die forsch begannen und sofort den Weg in die Offensive suchten. Der erste Versuch von Oleg Schneider, dessen Schuss aus 18 Metern das Braunfelser Tor nur knapp verfehlte war kaum verpufft (5.), ehe Ingo Miß den FCE in Führung brachte (7). Der Tabellenführer zeigte sich davon nur wenig beeindruckt und fand schnell wieder ins Spiel. Für einen ersten Aufreger sorgte ein klares Handspiel im eigenen Strafraum von FCE-Abwehrspieler David Koch (17.), das jedoch von Schiedsrichter Kai Vonderschmidt nicht geahndet wurde. Fünf Minuten später gelang dem FSV dann der Ausgleich, den Thorsten Dinkel mit einem Pass einleitete und Dario Schug mit einem Torschuss vollendete (22). Bis zum Pausenpfiff zeigten sich die Gastgeber dann aktiver als der FCE, der nicht mehr so zwingend agierte. Für Stefan Dern, der den grippekranken Oliver Dönges als Trainer vertrat, war die Leistung seiner Mannschaft in Halbzeit eins in Ordnung: „Taktisch haben wir bis auf das Gegentor alles gut umgesetzt und dabei kaum Torchancen der Gäste zugelassen.“ Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum, weil die guten Abwehrreihen dominierten. So musste fast zwangsläufig eine Standardsituation zu einem Tor führen. Und diese kam in der 72. Minute, als ein Eckball von Oleg Schneider an Freund und Feind vorbeisegelte, ehe ihn Carlos Arsenio über die Linie drückte. Damit war die Vorentscheidung in einer bis dahin ausgeglichenen Partie gefallen. Die Gäste legten sogar noch nach, wobei Stürmer Felix Nolte seine Klasse mit zwei späten Treffern unter Beweis stellte. Zunächst versenkte er einen direkten Freistoss aus gut 20 Metern zum 1:3 (81.), ehe er in der Schlussminute den Endstand herstellte. „Ich hatte meine Bedenken bis zum Schluss, denn die Braunfelser sind immer in der Lage, ein Tor zu schießen. Es ist schon verrückt, wir hatten Angst vor den Standards des FSV und haben dann selbst nach einer Ecke und einem Freistoß die Tore gemacht“, sagte FCE-Trainer Wolfgang Werth. Die Verfolger sitzen den Braunfelsern weiterhin dicht im Nacken, die nun zwei schwere Auswärtsspiele in Schröck und Biebrich vor der Brust haben.

Quelle: HNA

 

FCE verliert Spitzenspiel

Eine bittere Niederlage musste Fußball- Verbandsligist FC Ederbergland im ersten Pflicht-Spiel des Jahres 2012 hinnehmen. Auf der Allendorfer Beetwiese unterlag die Werth-Elf den Gästen aus Kelsterbach knapp mit 2:3 (1:2). Auffällig war dabei der Kelsterbacher Flügelspieler Dominic Machado, gegen den die FCE-Abwehr ein ums andere Mal alt aussah. Machado bereitete zwei Tore vor und macht den vorentscheidenden 3:1-Treffer selbst. Diese Leistung erkannte auch Ederberglands Trainer Wolfgang Werth an: „Der Junge war sehr agil und immer gefährlich“. Auf dem tiefen Boden in Allendorf begannen beide Teams verhalten, sodass nur selten Torraumszenen entstanden. Der erste echte Torschuss kam von den Gästen und war die 1:0-Führung: Nachdem Dominic Machado zwei FCE-Spieler ausspielte, sah er den besser postierten Mitspieler Manuel May, der den Ball aus 16 Metern im oberen Torwinkel unterbrachte (29.). Zwei Minuten später konnte sich Alessandro Casella im Ederbergländer Tor zum ersten Mal auszeichnen, als er den Gästespieler in letzter Sekunde vom Schuss abhielt. Im direkten Gegenzug fiel der Ausgleich: Carlos Arsenio nahm einen hohen Ball gekonnt mit und wurde im Strafraum nur noch mit einem Foul von Keeper Groß gebremst. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ingo Miß (32.). Das Spielgeschehen änderte sich nach den Toren nicht. Beide Teams versuchten mit langen Bällen zum Ziel zu kommen, fanden jedoch meist nicht die Mittel um die Abwehr des anderen zu überwinden. Bei einer Machado-Flanke war es dann ein Missverständnis zwischen Kapitän Möllmann und Torwart Casella, das der Kelsterbacher Marius Troll zur 1:2-Führung nutzte (40.). Jetzt versuchten die Gastgeber den Ausgleich zur erzwingen, doch Ingo Miß lupfte den Ball freistehend über den Torwart an den Pfosten (44.). Nach dem Seitenwechsel hatte der FCE den Gegner besser im Griff und erspielte sich gute Chancen zum Ausgleich, doch Arsenios Heber landete am Außennetz (47.). In dieser Phase waren die Hausherren spielbestimmend und drückten die Gegner in ihre Hälfte. Das bedeutete für Kelsterbach jedoch Platz für Konter, bei denen sich Torwart Casella einige Male auszeichnete. In der 80. Minute war er jedoch machtlos. Dominic Machado leitete den Tempogegenstoß ein, spielte dann zwei Spieler aus und verpasste dem herauseilenden Casella aus kurzer Distanz einen Beinschuss. Zuvor nutzten die eingewechselte Citlak und Meyer sowie Arsenio, Miß und Möllmann zahlreiche Chancen nicht, da immer ein Kelsterbacher im Weg stand. „Wir hatten auch einfach kein Glück. Immer war ein Bein im Weg“, so Werth, der auch wusste, dass Arsenios Treffer in der 94. Minute „einfach zu spät kam“.

Quelle: HNA

 

FCE unterliegt trotz Führung beim VfB Gießen

Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland unterlag am Samstag zum Jahresabschluss im Gießener Waldstadion beim gastgebenden VfB mit 1:2 (0:0), behält aber zumindest einen Tag lang die Tabellenführung.  Dann muss nämlich noch der Ausgang der Partie des FSV Braunfels beim VfB Unterliederbach abgewartet werden. Das Spitzenspiel erwärmte bei kühlen Temperaturen die 200 Zuschauer in der ersten Spielhälfte nicht wirklich. Für den FC Ederbergland vergab Tim Biesenthal in der 23. Minute aus sieben Metern mit einer Direktabnahme nach Eckstoß von Benny Wolf die größte Chance zur Führung. Beim VfB Giessen zeigte Andreas Baufeld zweimal seine Torgefährlichkeit (10., 30.) Ansonsten neutralisierten sich beide Teams auf dem schwer bespielbaren Rasen. Beide Abwehrreihen standen sicher, Torchancen waren Mangelware und dem Anspruch eines Spitzenspiels wurden beide Teams zunächst nicht gerecht. Nach der Pause kam die Elf von Gästetrainer Wolfgang Werth aber mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine.  Jetzt nahm die Partie richtig Fahrt auf. Eine Viertelstunde lang dominierte zunächst der FCE mit guten Ansätzen im Offensivspiel.  Nach einem von Dietrich Schweizer getretenen Freistoß beförderte Dennis Reitz den Ball gekonnt zum 1:0 über die Linie (69). Der Taktik von Coach Wolfgang Werth, über Konter zu weiteren Erfolgen zu kommen, machte der VfB Giessen drei Minuten später ein Strich durch die Rechnung. VfB-Angreifer Maykel Samun nutzte eine Unachtsamkeit in dem ansonsten vom bärenstarken Fabian Mohr organisierten Abwehrverbund zum 1:1-Ausgleich (72.) „ Vom Spielverlauf her wäre ein Remis in Ordnung gewesen“, analysierte Werth. Als dem VfB fünf Minuten vor Spielende doch noch der 2:1-Siegtreffer wiederum durch Samun per Kopf gelang, wurmte das den Trainer schon. „Sicherlich geht die Welt davon nicht unter, aber wir wollten hier gewinnen, haben aber nach vorne nicht so viel Gefahr ausgestrahlt“, zeigte sich Werth doch etwas enttäuscht. Der VfB hingegen feierte seinen Sieg frenetisch.

Quelle: HNA

„Läuft wie von selbst“

 Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland bleibt in der Erfolgsspur. Die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth behielten gestern aufgrund einer über weite Strecken souveränen Vorstellung mit 4:0 (1:0) im Regionalderby bei Kellerkind FSV Schröck die Oberhand.  „Wir haben gut gearbeitet, was auf diesen extrem tiefen- und holprigen Rasen wichtig war. Wir haben aber bei diesen Verhältnissen auch überraschend gut Fußball gespielt“, bilanzierte Werth. In die Kategorie „Arbeit“ fiel die erste Halbzeit des Aufstiegskandidaten. Genau eine Torchance besaß der FCE, die er aber im Stile eines Spitzenteams nutzte. Felix Nolte legte sich nämlich in Minute 17 das Leder zum Freistoß zurecht und zirkelte es anschließend über die Schröcker Abwehrmauer zum 1:0 ins Netz. Die Gäste hatten vor der Pause mit den aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren einige Probleme und Glück, dass weder Hakan Keskin (24.), noch Bernd Wiesner (31.) ihre Großchancen für den FSV verwerteten. Ansonsten erwies sich Werths Entscheidung, René Eickhoff und David Koch auf die Position vor der Vierer-Abwehrkette zu beordern, als Glücksgriff. Beide gewannen viele Zweikämpfe und imponierten durch vorbildliche Laufarbeit im Sinne des Teamerfolgs. Der auf die Position im offensiven Mittelfeld gerückte Dominik Karge bestach durch viel Spielübersicht. „Wir haben halt im Moment ein Überangebot an Leuten im Kader. Ich kann bedenkenlos Verschiebungen vornehmen“, erklärte Werth. Sein Schröcker Trainerkollege Markus Kubonik wusste, „dass wir das Ding im ersten Durchgang verloren haben“. Nach dem Wechsel kam von den Hausherren nämlich fast nichts mehr, abgesehen von der einen oder anderen Nachlässigkeit der FCE-Deckung in der Schlussphase, die noch die eine oder andere FSV-Chance brachte. Bis dahin aber hatte längst Tim Biesenthal zwei dicke Möglichkeiten für die Gäste liegen lassen (58./59.) und Felix Nolte aus der Drehung zum 2:0 getroffen (64.). Ederbergland spielte die Partie nun kontrolliert runter, ließ Schröck anrennen und setzte durch René Eickhoff, der einen schönen Konter abschloss, die Entscheidung zum 3:0 (67.). „Es läuft einfach im Moment wie von selbst“, lächelte Wolfgang Werth. Gemeint war damit auch der Treffer zum 4:0, den der eingewechselte Dennis Meyer mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck per zweitem Ballkontakt besorgte (86.). Die Schröcker verloren neben den Punkten auch Marcel Eichler, der nach einer rüden Attacke gegen Karge mit der Ampelkarte gut bedient war.

Quelle: HNA

 

FCE schlägt Würges mit 3:0

Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und einem verdienten 3:0 (0:0)-Sieg auf der Allendorfer Beetwiese erarbeitete sich der FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga zumindest bis Sonntag wieder die Tabellenführung. Es folgen in 2011 noch die beiden Auswärtspartien in Schröck und Gießen. Der FC Ederbergland begann in seinem letzten Heimspiel des Jahres zunächst etwas verhalten, Innenverteidiger David Koch musste kurzfristig wegen einer Magen-Darm Erkrankung passen, Stefan Weixler erhielt zunächst den Vorzug vor Topstürmer Felix Nolte. Der Ex-Hessenligist RSV Würges versteckte sich nicht hatte auch die bessere Spielanlage im ersten Abschnitt, klare Torchancen blieben auf beiden Seite aber Mangelware. Nach dem Wechsel brachte FCE Coach Wolfgang Werth dann Felix Nolte. Der Angreifer brachte nun neuen Schwung in die Offensivaktionen der Kombinierten aus Battenberg und Allendorf. Nach etwas mehr als einer Stunde setzte sich Nolte im Strafraum energisch durch und erzielte den 1:0-Führungstreffer (65.) Danach wog das Spiel hin und her, es dauerte bis zur Schlussphase in der zunächst ein Abseitstreffer durch Christian Kunert keine Anerkennung fand. Als Manuel Meuth den Ausgleich aussichtsreich vergab, folgte kurze Zeit später wieder ein energischer Antritt von Nolte, der den besser postierten Dominik Karge in Position brachte und es 2:0 hieß. Den Deckel drauf machte in der Nachspielzeit dann nochmal Karge, nachdem Nolte Torwart Jens Rock schon ausgespielt hatte, uneigennützig quer passte und Karge zum 3:0-Endstand einschob. FCE-Trainer Wolfgang Werth, der vor dem Spiel noch kein gutes Gefühl hatte, sprach von einem verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Sieg gegen ein starken Gegner.

Quelle: HNA 

 

Das Ende der FCE-Siegesserie

Siegesserie beendet: Mit einem 0:2 (0:0) unterlag der FC Ederbergland gestern in der Partie gegen den FC Eddersheim in der Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Werth-Elf bleibt durch die Niederlage in Eddersheim zumindest bis Sonntag auf dem zweiten Tabellenplatz – Eddersheim rutscht an Position vier und liegt somit nur noch vier Punkte hinter der FCE-Elf. Begonnen hatte das Spiel recht ausgeglichen – die Abwehr auf beiden Seiten stand gut, daher ergaben sich für die Teams keine Torchancen. „Beide Mannschaften haben in der Anfangsphase schwer Druck gemacht. Der Respekt voreinander war deutlich zu merken“, sagte Horst Kziuk vom FCE-Spielausschuss. Carlos Arsenio schoss zwar bereits in der ersten Minute aus 20 Meter Entfernung auf das Tor, der Ball ging allerdings am Kasten vorbei. Die zweite Halbzeit gestaltete sich spannender: Bevor das erste Tor fiel, „schwammen“ die FCE-Fußballer etwas. „Einige Spieler haben nicht aufgepasst und dadurch kam Eddersheim zum Tor“, so Kziuk. Detloff schoss das Tor in der 54. Minute, mit dem die Platzherren in Führung gingen. „Da hätten wir einfach besser stehen müssen, dann wäre es erst gar nicht zu dem Teffer gekommen“, sagte Kziuk. Erst gegen Ende des Spiels nutzte die Eddersheim-Elf von Trainer Matthias Dworschak die nächste Chance: Nico Hecker schoss das zweite Tor (90.) und sicherte somit den 2:0-Sieg für den FC Eddersheim. „Ich bin sehr enttäuscht, dass unsere Siegesserie jetzt gebrochen ist. Das war ein äußerst aggressives Spiel, bei dem wir nicht dagegen halten konnten“, sagte Trainer Wolfgang Werth nach Spielschluss. Die Niederlage sei somit nicht unverdient gewesen.

Quelle: HNA

 

FCE zittert sich zum 1:0 gegen VFB Unterliederbach

Das ist gerade noch mal gutgegangen. In der Fußball-Verbandsliga Mitte rettete der FC Ederbergland im Battenberger Entenpark eine knappe 1:0 (1:0)-Führung über die Zeit und nimmt zumindest bis heute Nachmittag wieder die Tabellenführung ein. Vor rund 230 Zuschauer zeigte das Werth-Team zwar keine spielerische Glanzleistung, schaffte es aber doch, hinten die Null zu halten. „Wir können nicht jede Woche eine Gala-Show zeigen. Wir haben unsere Siegesserie gehalten und das ist gut“, kommentierte Wolfgang Werth die Partie seiner Jungs. Ein sicherer Rückhalt war dabei sein Torhüter Alessandro Casella, der zwar keine spektakulären Paraden zeigte, aber stets Sicherheit ausstrahlte. Der FCE war von Anfang an zwar spielbestimmend jedoch nicht überragend. Felix Nolte scheitert mit einem Freistoß (4.) und Carlos Arsenio mit einem Schuss aus dem Gewühl (14.). Auch die Gäste aus Unterliederbach prüften Torwart Casella (10.). In der 19. Spielminute kamen die Gastgeber dann etwas glücklich zum Tor des Tages: Felix Nolte setzte sich gegen zwei Bewacher durch und konnte, wie so oft in der Partie, nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß rund 18 Meter vor dem Unterliederbacher Tor verwandelte Dominik Karge mit freundlicher Unterstützung des Torwarts Daniel Knapschinski (19.) und der mangelhaften, da löchrigen, Mauer. Danach kam der FCE etwas besser in die Partie und ließ den Ball laufen. Nach schöner Biesenthal-Flanke scheitert Innenverteidiger David Koch mit einem Kopfball an Torhüter Knapschinski (27.).  Auf der Gegenseite wurde es jedoch gefährlicher. Der agile Gästestürmer Leonardo Bianco dribbelte die komplette FCE-Abwehr aus, doch Fabian Mohr wehrte seinen Schuss in letzter Sekunde noch zur Ecke ab. „Bei dem hatte man das komplette Spiel über das Gefühl, dass er für ein Tor gut ist“, kommentierte Werth die Leistung des Gästestürmers. Auch danach erarbeitete sich Ederbergland zwar ein Chancenplus, doch auch die Gäste sorgten mit Kontern und bei Standards für etwas Gefahr. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte: Chancen auf beiden Seiten doch bei vielen Aktionen war immer ein Bein im Weg, sodass die Torhüter nur selten in das Spielgeschehen eingreifen mussten. Das sah auch Werth so: „Bei uns kam der letzte Pass nicht gut an. Irgendetwas hat zu einer echten Torchance immer gefehlt.“  Ab der 75. Spielminute versuchte der VfB Unterliederbach mehr Druck auszuüben, doch war auch dabei nicht zwingend genug. Auf der Gegenseite boten sich zwar Räume zum Kontern, die jedoch meist wegen Abseitsstellung vergeben wurden. So hielt Keeper Alessandro Casella in der letzten Szene der Partie einen Schuss aus dem Gefühl und somit den 1:0-Sieg für den FC Ederbergland fest.

Quelle: HNA 

 

Werth: Der Wahnsinn geht weiter

 „Der Wahnsinn geht weiter“, jubelte Trainer Wolfgang Werth. Auch gegen den Türkischen SV Wiesbaden ging die nun schon zehn Wochen andauernde Erfolgsserie des FC Ederbergland weiter. Mit 4:1 (1:0) wurde gestern in Battenberg das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga gewonnen. Ganz so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, lief es allerdings nicht im Entenpark. Nach Treffern von Eickhoff kurz vor (38.) und Koch unmittelbar nach dem Wechsel (47.) schien die Entscheidung gefallen. „Da hätten die Jungs ruhiger spielen müssen“, so Trainer Werth anschließend. Doch dann musste Michael Möllmann, der zu seinem ersten Saisoneinsatz nach seiner Verletzung kam, Celiksdoy im Strafraum von den Beinen holen, weil die Abwehr den Ball vertändelt hatte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bilir (50.) zum Anschlusstreffer. Danach waren die Gäste drauf und dran, auch noch den Ausgleich zu machen. Doch Engin Arslan traf nur den Pfosten (63.). Und zwei Minuten zuvor glänzte Casella mit tollem Reflex gegen eine Direktabnahme von Celiksoy. Auch in der 75. Minute zeigte der Torhüter zwei tolle Paraden. Kein Wunder, dass ihn Werth nach der Partie in den höchsten Tönen lobte: „Junge, dass sind deine drei Punkte.“ Mit den türkischen Gästen präsentierte sich eine technisch starke Mannschaft im Entenpark, die viele Ballstafetten im Mittelfeld zeigte und die Räume sehr eng machte für die FCE-Offensive. „Beide Mannschaften agierten taktisch auf sehr hohem Niveau“, meinte Trainer Werth. So kamen die Platzherren nur schwer in Schwung. Eine sogenannte todsichere Chance hatte Miß, der nach langem Ball von Wolf aus sechs Metern freistehend neben das Tor schoss (30.). Doch acht Minuten später war es soweit: Die Türk-Defensive schien die Situation schon bereinigt haben, da setzte Carlos Arsenio nach. Seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Akyol nur vor die Füße von Eickhoff abklatschen, der das Leder ins Tor lupfte. Dem 2:0 von Koch nach schöner Vorarbeit von Nolte und Biesenthal (47.) und dem Anschluss der Gäste ließ Nolte die ersehnte Vorentscheidung folgen (65.): Er vollendete eine klasse Vorarbeit von Miß. Nun wollte der FCE den Sack zumachen. Weitere große Möglichkeiten von Arsenio (71.) und Nolte (76.) wurden noch vergeben. Doch dann zog Felix Nolte in bester Robben-Manier von der rechten Seite nach innen und traf mit strammem Flachschuss rechts ins untere Eck (87.). Der Jubel bei Trainer Wolfgang Werth kannte keine Grenzen. „Bis zehn Minuten vor Schluss war ich nicht sicher, dass wir gewinnen. Es bleibt spannend mit uns im Entenpark.“

Quelle: HNA

 

Zwei Miß-Tore, ein Punkt

Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland hat die Tabellenführung wieder verloren. Vier Tage nach dem 4:3-Regionalpokalsieg über Eintracht Stadtallendorf kamen die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth nicht über ein 2:2 (2:2)-Remis bei Aufsteiger FV Breidenbach hinaus.  „Das wird heute ein ganz schweres Ding für uns. Ich habe höchsten Respekt vor den Breidenbachern“, gab sich Werth vor dem Anpfiff skeptisch. Kein Zweckpessimismus des FCE-Trainers, denn obwohl die Gäste durch Ingo Miß früh mit 1:0 in Führung gingen (9.), fanden sie keinen rechten Zugriff auf die Partie. Breidenbach störte früh, legte eine hohe Laufbereitschaft an den Tag und wies vor der Pause das klare Chancenplus auf. „Wir mussten locker 3:1 oder 4:1 führen“, wusste FV-Trainer Frank Winkler, der nach 22 Minuten aber zunächst nur Felix Baums Kopfballtor zum 1:1-Ausgleich erlebte. Dem FCE fehlten die Passgenauigkeit und auch die Spritzigkeit, die noch am Mittwoch zu besichtigen waren. Trotzdem gingen die Gäste wieder in Führung. Felix Nolte versetzte in seiner besten Szene drei Bewacher und legte quer auf Carlos Arsenio, der den später verletzt ausgeschiedenen Ingo Miß bediente und dieser schob locker ein (43.). Mit der letzten Aktion der temporeichen und in puncto Großchancen mit klaren Breidenbacher Vorteilen verlaufenen ersten Halbzeit glich Dominic Blöcher zum 2:2 aus. „Dieses Resultat hätte ich schon zur Pause als Endresultat unterschrieben“, gestand Wolfgang Werth. Mit Wiederbeginn erarbeitete sich seine Mannschaft zwar ein optisches Übergewicht und ein Plus an Ballbesitz, aber nur eine echte Chance durch Dominik Karge, dessen Schuss Breidenbachs Thomas Wellner von der eigenen Torlinie köpfte (82.). Beide Teams zollten im zweiten Akt dem enormen Tempo vor der Pause Tribut. Dem FCE steckte ohnehin noch das Pokalfinale in den Knochen. Kein Wunder, dass Dominik Blöchers Gewaltschuss, den Ederberglands Keeper Alessandro Casella entschärfte (72.), und Johannes Damms Kopfball knapp neben Casellas Kasten (86.) beinahe noch den Sieg der Gastgeber gebracht hätten. „Einen Verlierer hatte die Partie auch nicht verdient“, urteilte Wolfgang Werth. Was letztlich auch Frank Winkler bestätigte: „Heute haben wir den Spitzenreiter vom Thron gestoßen. Vielleicht gelingt uns ja nächste Woche beim FSV Braunfels erneut Zählbares gegen ein Topteam“, spekulierte der Übungsleiter des starken Aufsteigers aus dem Hinterland.

Quelle: HNA 

 

Fußball-Regionalpokal: FCE gewinnt Finale gegen Stadtallendorf

Riesenjubel beim FC Ederbergland! Dank des vierfachen Torschützen Felix Nolte gewann der Verbandsligist gestern Abend im Regionalpokal-Finale in Wetter mit 4:3 (1:2) gegen Hessenligist Eintracht Stadtallendorf und vertritt damit die heimischen Farben im Hessenpokal. Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Stadtallendorfs Özkan Ucar legte sich nach 196 Sekunden das Leder an der rechten Strafraumgrenze zum Freistoß parat und setzte es vorbei an Freund und Feind zum 1:0 für Stadtallendorf ins Netz. Ederbergland wirkte in der Folge konsterniert. Die beiden Spitzen Carlos Arsenio und Felix Nolte blieben vorne ohne Unterstützung und viele erfolgversprechende Aktionen nach Balleroberung setzte der FCE entweder durch schlampige Abspiele oder Tempoverschleppung fort. Der Hessenligist kontrollierte die Partie und baute seine Führung nach 25 Minuten durch Kevin Vidakovics im Anschluss an einen Freistoß zum 2:0 aus. Erst nach einer halben Stunde wagte Ederbergland mehr und legte den Respekt ab. Die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth forcierten nun das Flügelspiel und verkürzten durch Felix Noltes strammen Schuss aus 20 Metern zum 1:2. Mit dem Pausenpfiff verpasste Dominik Karge haarscharf den Ausgleich. Der FCE war jetzt endgültig in der Partie angekommen und hätte durch Tim Biesenthal eigentlich bereits zum 2:2 kommen müssen (53.). Sieben Minuten später holte das Felix Nolte mit seinem zweiten Streich nach. Es entwickelte sich eine Partie, die beide Kontrahenten zur Freude der 500 Fans mit offenem Visier führten. Längst war kein spielklassenbedingter Unterschied mehr spürbar und doch ging Stadtallendorf durch Özkan Ucar über einen erneuten Freistoß mit 3:2 in Führung (61.). „Wir haben niemals aufgesteckt und wussten, dass wir vorne zu jeder Zeit etwas bewegen können“, erkannte Wolfgang Werth. Eine Aussage, die vor allem Felix Nolte mit seiner Dynamik und Schusskraft belegte. Der frühere Bottendorfer traf zum 3:3 (66.) und leitete die packende Schlussphase eines tollen Fußballspiels ein. „Die Kontrolle über die Partie hatten wir nach dreimaliger Führung verloren“, gestand Stadtallendorfs Trainer Stefan Hassler, dessen Team durch Ingo Czyrzewskis Schuss an den Außenpfosten fast das bessere Ende für sich gehabt hätte (82.). Wolfgang Werth ging volles Risko und brachte mit Stefan Weixler den dritten Stürmer, was sich in der Nachspielzeit auszahlen sollte. Der FCE war vorne präsenter - und schlug in der letzten Sekunde durch abermals Felix Nolte zum 4:3 zu.

Quelle: HNA 

 

8:1 - FCE ist Spitzenreiter

 „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, hörten rund 200 Zuschauer gestern nach Abpfiff auf der Allendorfer Beetwiese schallen. Die Spieler des FC Ederbergland feierten einen ungefährdeten 8:1 (6:1)-Heimsieg in der Fußball-Verbandsliga Mitte gegen überforderte Wörsdorfer und sind zumindestens bis heute Tabellenführer. Dabei zeigte der FCE allerdings nur eine Halbzeit lang schönen Kombinationsfußball. „Fußball macht nur Spaß wenn der Gegner mitspielt“, kommentierte FCE Trainer Wolfgang Werth die enttäuschend schwachen Spieler der TSG Wörsdorf. Herausragend in den ersten 45 Minuten war FCE-Stürmer Carlos Arsenio, der die Gästeabwehr schwindelig spielte und an fünf Treffern beteiligt war. Erstmals in der 9. Minute, als er von der rechten Seite flankte. Der Ball sprang jedoch an die Hand eines Wörsdorfers. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dominik Karge zum 1:0. Nur vier Minuten später war es wieder Arsenio, der sich diesmal auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und im Strafraum gefoult wurde. Hatte Karge zuvor noch unten rechts verwandelt, schoss er den Ball beim zweiten Strafstoß platziert in den oberen linken Torwinkel - 2:0. Der FCE machte weiterhin Druck und ließ sowohl Ball als auch Gegner laufen. Dann (16.) sagte der Stadionsprecher den nächsten Treffer durch, denn Carlos Arsenio nutzte einen Wörsdorfer Abstimmungsfehler zum 3:0. Danach trauten sich auch die Gäste über die Mittellinie. Nach einer Ecke (20.) verwandelte Yassin Chami mit einem satten Schuss aus 16 Metern - 3:1. Dann war jedoch wieder Ederbergland an der Reihe. Felix Nolte und Dominik Karge scheiterten am Gästekeeper Robin Findeis, Arsenio hatte im dritten Versuch jedoch kein Problem den am Boden liegenden Schlussmann zum 4:1 zu überwinden (25.). Der Torschütze steckte drei Minuten später auf Sturmpartner Felix Nolte durch, der ohne Probleme aus elf Metern für seine Farben traf. Sieben Minuten vor der Pause dann das erste Tor an dem Carlos Arsenio nicht beteiligt war: Nolte steckte für Eickhoff durch, der den herauseilenden Findeis zum 6:1-Halbzeitstand überwinden konnte. In der zweiten Halbzeit ließ der FCE sichtlich nach. Zweimal durften sich die FCE-Fans noch freuen: Eickhoff spitzelte den Ball gekonnt an Findeis vorbei (74.), ehe Innenverteidiger David Koch zu seinem ersten Verbandsligator kam (79.).

Quelle: HNA 

 

FCE dreht nach der Pause auf - 4:1 Sieg in Waldgirmes

Der FC Ederbergland klettert in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga Mitte weiter nach oben und ist nun bereits Dritter. Nach einer überzeugenden Vorstellung drehte das Team von Trainer Wolfgang Werth in den letzten 20 Minuten das Auswärtsspiel beim SC Waldgirmes II und gewann letztlich noch deutlich mit 4:1 (0:1).  „Das war eine schwere Geburt. In der ersten Hälfte hatten wir zwar auch schon unsere Chancen, gleichzeitig aber auch etwas Glück, nicht das zweite Gegentor zu bekommen. Dann haben wir den Druck erhöht und fast zwangsläufig unsere Tore gemacht“, analysierte Werth anschließend sichtlich zufrieden die von beiden Mannschaften intensiv geführte Partie. Die Gastgeber versuchten die Ederbergländer bereits in deren Hälfte zu attackieren und rückten zumeist weit auf. Die sich ergebenden Räume kamen den schnellen und technisch starken Spitzen Carlos Arsenio und Felix Nolte allerdings ebenso entgegen, ohne dass sie diese zu diesem Zeitpunkt bereits für Torerfolge nutzen konnten. Sowohl Nolte (16., 34.) als auch Arsenio (18., 22., 38.) scheiterten entweder am starken Hausherrenkeeper Nils Holzhäuser oder verzogen nur knapp. Da auch die Gastgeber munter nach vorne spielten, entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Scheiterte zunächst Sven Döring mit einem Kopfball an der Latte (12.), war es kurze Zeit später aber doch so weit. David Koch köpfte beim Abwehrversuch den Ball in den Lauf von Angreifer Lucas Hartmann, der dieses Geschenk dankend annahm und unhaltbar zur Führung einschoss (14.). Ein weiteres Tor von Hartmann wurde wegen Abseits nicht anerkannt (30.). Kurz vor der Pause konnte der starke Alessandro Casella zweimal in höchster Not gegen die alleine vor ihm auftauchenden Steffen Jordan (40.) und erneut Lucas Hartmann (43.) klären und so einen deutlicheren Rückstand verhindern. Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste noch zwei Schrecksekunden überstehen, als zunächst Casella den Schuss von Nelson Delzer aus kurzer Entfernung glänzend parieren konnte (50.) und kurze Zeit später einem Kopfballtor vom nach vorne geeilten Dennis Dienst erneut wegen Abseits die Anerkennung verweigert wurde (53.). Danach kam der FCE-Express aber ins Rollen. Carlos Arsenio konnte im Strafraum der Hausherren nur durch ein Foul gebremst werden. Den anschließenden Foulelfmeter verwandelte Dominik Karge sicher (65.). Anschließend wurde es auf dem Spielfeld etwas übersichtlicher. Der teilweise überforderte Schiedsrichter Robin Steitz (Bad Homburg) schickte Sven Döring von den Gastgebern wegen wiederholten Foulspiels (67., Gelb/rot) und Benjamin Wolf von den Gästen wegen einer vermeintlichen Notbremse an der Mittellinie (72., Rot) vom Feld. Mit diesem Umstand kamen die Gäste deutlich besser zurecht. Durch einen feinen Schlenzer sorgte Felix Nolte für die erstmalige Führung (76.), die Rene Eickhoff (80.) und nochmals Felix Nolte (85.) dann ausbauten. „Jetzt haben wir uns erst einmal vorn festgesetzt, das soll natürlich möglichst lange so bleiben“, blickte Werth trotz des Sieges schon wieder nach vorn.

Quelle: HNA

 

6:0 gegen SV Wiesbaden - Werth: Unheimlich, aber schön

Die Erfolgsserie bleibt beim FC Ederbergland weiterhin bestehen. Mit 6:0 (3:0) fertigte die Elf von Wolfgang Werth einen komplett überforderten SV Wiesbaden in der Fußball-Verbandsliga Mitte am gestrigen Samstagnachmittag ab. Es war eine eindeutige Angelegenheit, offenbarten die Gäste vor allem in der Defensive große Schwächen, die von den Gastgebern und allen voran von Stürmer Felix Nolte konsequent ausgenutzt wurden. Wolfgang Werth erklärte folgerichtig nach dem Spiel: „Es war heute relativ schnell klar, wer hier den Platz als Sieger verlässt. Ich hatte selten das Gefühl, dass es gefährlich werden könnte, dafür waren wir dem SV doch erheblich überlegen“. Seine Mannschaft holte den siebten Dreier aus den letzten acht Spielen und schiebt sich ernsthaft in die Nähe der Tabellenspitze. Werth erklärt diesen Erfolg so: „Die Spielfreude ist da. Das ist eine unheimliche Serie aber auch unheimlich schön“. Dabei hatte der Gast aus Wiesbaden zunächst forsch begonnen und setzte den FCE gehörig unter Druck. Erst nach zehn Minuten gelang es den Gastgebern sich ein wenig aus der Umklammerung zu befreien, dann aber richtig: Arsenio behauptete den Ball vor dem Strafraum, passte auf die linke Seite wo Miß angerauscht kam und den Ball ins lange Eck zur Führung vollstreckte (14.). Eine unglaubliche Szene folgte: Arsenio verpasste es, einen traumhaft schön vorgetragenen Konter über Nolte und Miß die Krone aufzusetzen. Am langen Pfosten brachte er das Kunststück fertig den Ball aus drei Metern über das leere Tor zu schießen, was für so manches Schmunzeln bei den rund 250 Zuschauern sorgte. Die Gäste kamen anschließend zu zwei Chancen durch Rebic (21.) und Daniel Massfeller (28.), die jedoch vergeben wurden. Anschließend schloss Nolte einen schönen Konter nach Pass von Karge zum 2:0 ab (31.). Um ein Haar hätte man kurz vor der Pause noch den Anschluss kassiert, doch Rebics Kopfball ging Zentimeter am Tor vorbei (44.). Als viele dann schon auf den Pausenpfiff warteten, erhöhte Arsenio nach schlimmem Fehler von Lubojanski auf 3:0 (45.). Noch spielfreudiger kamen die Hausherren aus der Kabine. Der Rest der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Nach wenigen Sekunden nutzte Karge einen Abpraller nach Schuss von Miß zum 4:0 (46.). Die Messe war gelesen, doch der Torhunger des FCE war noch nicht gestillt. Zunächst traf Arsenio den Pfosten (65.), Nolte scheiterte an Keeper Ries (69.). Dann erhöhten Nolte (78.) und Mohr (82.) gar auf 6:0. Ederbergland hatte noch weitere Chancen, sodass die Gäste mit sechs Gegentreffern noch gut bedient waren. Kurz vor Ende der Partie sah Wiesbadens Kunz die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiels. Einziger Wehmutstropfen einer tollen Partie: Mario Giuda kam unglücklich im Rasen auf und musste mit Schmerzen im Knie ausgewechselt werden. Ob er zum nächsten Spiel wieder fit ist, ist äußerst fraglich.

Quelle: HNA

 

FCE siegt in vorletzter Minute in Marburg mit 1:0

Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland bleibt in der Erfolgsspur. Den 3:0-Halbfinalsieg im Regionalpokal unter der Woche gegen den FSV Fernwald versilberten die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth gestern durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg im Prestigederby beim VfB Marburg. Es lief bereits die vorletzte Minute, als Ingo Miß für den FCE aus spitzem Winkel einfach mal abzog und das Leder an den Innenpfosten klatschte. Der Ball pralllte vor die Füße des eingewechselten Felix Nolte und dessen Abstauber zum 1:0 bescherte den Kombinierten die Glückseligkeit. Wolfgang Werth herzte jeden seiner Schützlinge, darunter auch die vier Ex-Marburger im Kader – und die Spieler der Gäste lagen sich jubelnd in den Armen. „Es war ein sehr glückliches Ding. Ein richtiger Schweinesieg“, entfuhr es Werth. Er hatte wohl registriert, wie schwer sich seine als Favorit in die Partie gegangene Mannschaft eine Stunde lang tat. „Wir waren in den Zweikämpfen viel zu weit weg. Die erste Halbzeit war ein Grottenkick“, fasste der FCE-Coach das zusammen, was sich in unzähligen Fehlern im Aufbau und spielerischen Unzulänglichkeiten beiderseits äußerte. Die Marburger, die in den letzten beiden Partien satte elf Gegentore schlucken mussten, präsentierten sich lange Zeit sogar noch als das aktivere und mit mehr Chancen ausgestattete Team. „Wir hatten endlich einmal wieder Tormöglichkeiten und ganz bestimmt keine Niederlage verdient“, wusste VfB-Trainer Mirko Gut. Recht hatte der frühere Ederbergländer Spieler, denn Enes Özsoy hätte die Gastgeber bei seiner Gelegenheit nach 65 Minuten in Führung bringen müssen. Sieben Minuten vorher hatte Wolfgang Werth reagiert. Für die schwachen Dietrich Schweizer und Stefan Weixler brachte er Mario Giuda sowie Felix Nolte. Letzterer, noch immer leicht angeschlagen, hauchte den Gästen durch seine Dynamik und seine effektiven Laufwege neues Leben ein. Plötzlich war Zug drin beim FC Ederbergland. Bis in die Schlussphase hinein besaßen die Gäste fünf dicke Möglichkeiten zur Führung und fast immer war Nolte beteiligt. So auch in Minute 75, als der frühere Bottendorfer wunderbar auf Carlos Arsenio durchsteckte, diesem jedoch frei vor VfB-Keper Sebastian Wack die Nerven versagten. „Es war eine enorm wichtige Woche für uns. Und eine Woche, an deren Ende wir mit viel Willen und mit ein bisschen Glück noch zum Erfolg kamen. Mit weniger Lamentieren, mit einer besseren Körpersprache als im ersten Durchgang und mit wesentlich mehr Zug zum Tor“, bilanzierte Wolfgang Werth

Quelle: HNA

 

Fußball-Regionalpokal: FCE nach 3:0 über den FSV Fernwald im Finale

Nicht glücklich, nicht knapp, sondern hochverdient: Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland steht im Endspiel des Regionalpokals. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth gewann gestern Abend in Allendorf (Eder) das Halbfinale gegen den klassenhöheren FSV Fernwald mit 3:0 (0:0).  „Das war eine hochkonzentrierte Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Werth kurz nach dem Abpfiff. „Ich weiß, dass bei uns nach vorne immer etwas geht. Aber mit dieser Leistung und solch einem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet.“ In der Tat: Der FCE versteckte sich nicht hinter seiner vermeintlichen Außenseiterrolle, sondern zeigte sich von Beginn an hellwach. Und noch etwas trug zum Erfolg bei: zum einen der richtige Riecher von Wolfgang Werth, zum anderen die Kaltschnäuzigkeit von Stefan Weixler. Denn Werth musste schon nach 16 Minuten reagieren, brachte Weixler für den verletzten Maximilian Schüssler. Mit Erfolg. Während die Ederbergländer in Durchgang eins ihre zahlreichen Chancen noch ungenutzt ließen, platzte der Knoten nach dem Seitenwechsel. Kurz nach Wiederanpfiff startete der FCE einen Konter, Eickhoff bediente Weixler auf der rechten Seite - und dann passierte es. Eigentlich schon viel zu weit abgedrängt, tanzte er sich vor das Fernwälder Gehäuse und hämmerte den Ball mit einem Linksschuss ins obere Toreck - 1:0 (47.). Das war der Dosenöffner. Denn nun dominierten die Gastgeber das Geschehen. Vor allem die souverän sicher stehende Viererkette ließ fortan kaum noch brenzlige Situationen zu. Stattdessen legte Ederbergland nach. Arsenio erkämpfte sich an der Eckfahne das Leder und bediente mit weitreichender Übersicht abermals Weixler (69.). 2:0. Die Vorentscheidung. Spätestens jetzt hätten die Gäste einen Gang höher schalten müssen, um das Spiel noch zu drehen. Fehlanzeige. Kurz vor dem Schlusspfiff rollte der nächste Konter Ederbergländer Machart, dieses Mal erwies sich Biesenthal als glänzender Passgeber, dieses Mal brauchte Mario Giuda den Ball nur noch einschieben (87.). Giuda traf nur vier Minuten nach seiner Einwechslung. Wolfgang Werth hatte schon wieder den richtigen Riecher bewiesen. „Ich wusste, dass meine Mannschaft gegen diesen Gegner gut spielen würde“, sagte er im Anschluss. „Man merkt: „Die Jungs sind gerne zusammen. Wir wollten das Pokalspiel nicht nutzen, um uns für die Meisterschaft zu schonen.“ Das Regionalpokal-Finale findet am 26. Oktober statt. Gegner des FCE wird entweder Eintracht Stadtallendorf oder der SC Waldgirmes sein.

 Quelle: HNA

Reitz ebnet FCE Weg zum Erfolg

Der FC Ederbergland nimmt in der Fußball-Verbandsliga Mitte Kontakt zu den vorderen Plätzen auf. Durch einen ungefährdeten 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen die Fvgg. Kastel liegt das Team von Trainer Wolfgang Werth als Tabellensiebter lediglich drei Punkte hinter dem Zweiten Teutonia Watzenborn.  „Die Jungs haben gut gespielt, vor allem in Halbzeit eins, da hätten wir noch mehr Tore machen müssen. Aber wie die Torchancen herausgespielt wurden, war schon gut“, lobt Werth sein Team. Der FCE beherrschte die Gäste in der ersten Halbzeit völlig und das von Anfang an. Nur drei Minuten dauerte es, ehe sich Kastels Schlussmann Denis Ademovic auszeichnen musste: Ingo Miß hatte sich auf der rechten Außenbahn durchgesetzt, den mitgelaufenen Tim Biesenthal bedient, der aber aus fünf Metern scheiterte. Doch die Heimelf blieb am Drücker und nach sehenswertem Solo konnte Carlos Arsenio Sabino nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dennis Reitz sicher zum 1:0 (14.). Die Gäste waren 20 Minuten lang praktisch nicht präsent. Dann musste Torwart Alessandro Casella sein ganzes Können aufbieten, um einen satten Hinrichsen-Schuss über die Latte zu lenken (22.). Der unaufhaltsame Carlos Arsenio scheiterte am starken Ademovic (25.).  In der 34. Minute war es Weixler, der im Strafraum nur unfair vom Ball zu trennen war. Am Elfmeter von Dominik Karge war Ademovic noch dran, konnte den 2:0-Halbzeitstand jedoch nicht verhindern. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel, doch trotz guter Kombinationen konnten sie sich kaum zwingende Torchancen herausspielen. Ederbergland war dabei anfällig bei langen Bällen aus der Abwehr. „In der zweiten Halbzeit haben wir Kastel ins Spiel kommen lassen“, haderte Wolfgang Werth, der im selben Atemzug aber auch die neu gewonnene Stabilität seiner Hintermannschaft lobte: „Die Abwehr hat sich schon stark verbessert“. Das Spiel verflachte zunehmend, ehe der Tabellensiebte das Zepter wieder in die Hand nahm. Bei einem 20-Meter-Schuss vom eingewechselten Giuda (73.) und durch eine Doppelchance von Arsenio (75., 76.) war der dritte Treffer möglich. Dieser fiel dann in der 84. Minute durch den strammen Schuss von Joker René Eickhoff (84.). In der 90. Minute holte Dietrich Schweitzer einen Gästeakteur von den Beinen und deren Kapitän Jens Ruthard betrieb mit seinem verwandelten Elfmeter Ergebnis-Kosmetik.

Quelle: HNA

FCE lässt Punkte liegen

In der Fußball-Verbandsliga Mitte hätten dem FC Ederbergland die drei Punkte gut zu Gesicht gestanden. Da die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth aber zu viele Torchancen leichtfertig vergaben, mussten sie sich im Auswärtsspiel bei der SG Oberliederbach mit einem 1:1 (0:1) - Unentschieden begnügen.  „Hätte wir in der ersten Hälfte die Tore gemacht, wäre das Spiel längst entschieden gewesen“, haderte Werth nach Spielende mit der Chancenauswertung seines Teams. Er meinte damit wohl insbesondere seinen Spielführer Rene Eickhoff, der nach einer schönen Ballstafette von Carlos Arsenio den Ball mustergültig aufgelegt bekam und dann aus fünf Metern völlig freistehend neben den leeren Kasten zielte (42.). In der ersten Hälfte ließen die Gäste, die kurzfristig auf den angeschlagenen Dennis Reitz verzichten mussten, aus einer kompakt stehenden Viererkette um die starken Innenverteidiger Fabian Mohr und David Koch keine wirkliche Torchance der Hausherren zu. Sie selbst suchten immer wieder den direkten Weg auf die schnellen Stoßstürmer Carlos Arsenio und Felix Nolte und spielten sich so fast zwangsläufig gute Torchancen heraus. Diese vergaben jedoch der sehr antrittsschnelle, aber oftmals zu zögerliche Arsenio (17.) und der laufstarke Ingo Miß (21.), die freie Bahn hatten, aber jeweils im letzten Moment noch von einem Abwehrspieler geblockt wurden. Nachdem Felix Nolte nach einem Einwurf von Ingo Miß per Direktabnahme über das Tor zielte (27.), war es nach einer guten halben Stunde dann aber doch so weit. Nach einem langen Ball von Fabian Mohr steckte Carlos Arsenio zu Ingo Miß durch, der dann von Maurizio Sanfrantello nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den anschließenden Strafstoß verwandelte der trotz oder gerade ob seiner unbestrittenen fußballerischen Fähigkeiten manchmal undiszipliniert wirkende Felix Nolte unhaltbar zur Gästeführung und Pausenstand (34.). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit frischem Kampfgeist aus der Kabine und pressten die SG früher. Konnte Alessandro Casella zunächst noch gegen den frei vor ihm auftauchenden Denny Piazza klären (50.), war er aber fünf Minuten später machtlos. Nach einem Foul von Fabian Mohr an der Strafraumgrenze gegen den eingewechselten Dustin Freitag entschied Schiedsrichter David Wegmann (Darmstadt) erneut auf Strafstoß, den Mohammed Azakir sicher zum Ausgleich verwandelte (55.). Danach war es Torhüter Casella zu verdanken, dass der FCE nicht in Rückstand geriet. 20 Minuten vor dem Ende fanden die Gäste jedoch zurück ins Spiel und erspielten sich wieder Chancen. Da Carlos Arsenio zwar vier Gegenspieler wie Slalomstangen umkurvte, dann aber völlig frei vor dem Hausherrenkeeper scheiterte (84.) und Felix Nolte in einer Überzahlsituation den Ball nicht zum Mitspieler brachte (88.), blieb es bei der Punkteteilung. „Wir hätten heute drei Punkte mitnehmen können“, sagte Werth.

 Quelle: HNA

FCE fertigt Wieseck ab

Der FC Ederbergland hat sich vom Heimfluch befreit. Gestern siegte die Werth-Elf eindrucksvoll in der Fußball-Verbandsliga gegen Schlusslicht TSG Wieseck mit 5:0 (3:0). Trainer Wolfgang Werth war sichtlich zufrieden nach dem deutlichen Erfolg seiner Elf. Der FCE zeigte sich gegen Schlusslicht Wieseck vorne gewohnt kreativ und effektiv. Hinten stand zum ersten Mal in dieser Saison die Null . Werth sah nur kleine Mängel im Herausspielen mehrerer Torchancen. Dass die Abwehr um Fabian Mohr keine gegnerischen Offensivaktionen zuließ, stimmte ihn jedoch glücklich. Über der ersten Spielhälfte schwebte der Schleier einer Durchschnittspartie, die Höhepunkte und rassige Zweikämpfe vermissen ließ. Dennoch ging die Heimelf mit einer deutlichen 3:0-Führung in die Kabine. Nolte zeigte nach drei Minuten zum ersten Mal, wie es gegen die anfällige Gästeabwehr funktionieren könnte. Im Mittelfeld steckte er einen Ball zu Arsenio durch, der nur das Außennetz traf. Fünf Minuten später sorgte der Stürmer wieder für Gefahr und setze einen Flachschuss knapp vorbei. Die verdiente Führung erzielte schließlich Kapitän Eickhoff, der den Bottendorfer Julian Hilbert im Tor der Gäste überlupfte. Nach einem Einwurf hatte Nolte schnell geschaltet und seinen Kapitän auf die Reise geschickt. Nach guten Anspielen aus dem Mittelfeld zielte Felix Nolte zwei Mal knapp vorbei (31., 35.). Bei der einzigen Gästechance rettete Casella gegen Hassler (39.). Noch vor der Pause entschied die Heimelf dann endgültig die Partie. Mit einem sehenswerten Drehschuss flach in die Ecke erhöhte Nolte auf 2:0 (40.) und quasi mit dem Pausenpfiff markierte Carlos Arsenio nach einem Solo sogar noch den Drei-Tore-Vorsprung. In der zweiten Spielhälfte präsentierte sich Ederbergland sofort weiter hungrig. Keine Minute war gespielt, als Arsenio eine Ecke per Kopf zum 4:0 verwandelte. In der Folge schien man den deutlichen Vorsprung verwalten zu wollen. „Während wir hinten endlich mal stabil waren, waren wir in einigen Aktionen nach vorne nicht zwingend genug“, sagte Trainer Werth. Wieseck bot in der Offensive weiter eine schwache Leistung, Casella war beschäftigungslos. Nach 65 Minuten tauchte Ingo Miß alleine vor Hilbert auf und überwand diesen problemlos. Obwohl Ederbergland einige Gänge aus dem Spiel nahm, kam der FCE immer wieder zu Möglichkeiten. Einem Alleingang des eingewechselten Dogan Citlak setze der Gästekeeper, der immer wieder stark parierte, ein Ende (74.). Kurioses ereignete sich in Minute 84. Zum wiederholten Male konnte sich Carlos Arsenio über rechts durchsetzten und zum Abschluss im Strafraum kommen. Den Abpraller setzte Ingo Miß aber aus wenigen Metern über das Tor. Die letzte Offensivaktion gehörte wieder dem auffälligsten Offensivakteur Carlos Arsenio, dessen drittes Tor Hilbert aber vereitelte.

 Quelle: HNA

5:1 - FCE im Torrausch

Mit 5:1 (0:1) hat der FC Ederbergland sein Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga Mitte beim FV Biebrich gewonnen und damit seinen dritten Auswärtserfolg der Saison eingefahren. Der Sieg hätte bei einer besseren Chancenauswertung leicht höher ausfallen können und hat die Heimschwäche der Biebricher mehr als deutlich aufgezeigt. Zunächst entwickelte sich bei heißen Temperaturen ein regelrechter Sommerkick. Die erste Chance hatte Ederberglands Felix Nolte, dessen 18-Meter-Schuss von Torwart Volkan Tekin zunichte gemacht wurde. Bei den Gastgebern lief wenig zusammen. Alles was sie nach vorne brachten war Stückwerk. Ederbergland hatte mehr Struktur in seinem Spiel und zeigte sich gerade im Abwehrbereich gegenüber den letzten Wochen stark verbessert. Die beste Möglichkeit bot sich Biebrich nachdem sich FCE-Akteur Benjamin Wolf in der Vorwärtsbewegung festrannte und der Ball anschließend weit vor das FCE-Tor geflankt wurde, Topstürmer Orkun Zer sich aber im Strafraum selbst schwindelig spielte und seine  einschussbereiten Mitspieler nicht fand (27.). Fünf Minuten später passte Nolte auf Carlos Arsenio, dessen Schuss aber das Ziel verpasste. In der 32. Spielminute machte er es besser. Mit einer feinen Einzelleistung umkurvte er Abwehrmann Bastian Pilger und ließ anschließend Torwart Tekin keine Chance. Felix Nolte hätte vor der Halbzeit noch erhöhen können, köpfte das Leder aber an die Latte. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit ging die zweite Hälfte furios los. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Nolte eine Flanke von Mario Giuda zum 0:2 in den Winkel (47.). Weitere drei Minuten später traf Christian Maus per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer (50.). Danach hatten die Gastgeber zwei weitere Tormöglichkeiten zum Ausgleich, doch Ederberglands Torhüter Alessandro Casella rettete vor Volkan Zer (54.) und Christian Maus, der eine Minute später an ihm scheiterte. Mario Giuda leitete mit seinem Tor zum 3:1 für den FCE nach Pass von Arsenio die endgültige Niederlage der Gastgeber ein (61.). Als nach einem Foul von dem eingewechselten David Meurer an Felix Nolte Dennis Reitz den fälligen Elfmeter zum 1:4 verwandelte gaben die noch zu Beginn der Saison als Titelanwärter gehandelten „Blauen“ auf. Ederbergland hätte in Folge noch einige Treffer mehr erzielen können, ließen die Konzentration vor dem Tor aber vermissen. Lediglich Felix Nolte schloss mit seinem zweiten Treffer noch einmal erfolgreich zum 1:5-Endstand ab (87.). „Heute bin ich mit der Leistung sehr zufrieden“, sagte Trainer Wolfgang Werth. Vor allem freut mich, dass wir wenige Chancen zugelassen haben“, gab er ein Lob an seine Defensivabteilung.

Quelle: HNA

Werth ist 2:4 unerklärlich

Mit der 2:4 (1:0)-Heimniederlage gegen den FSV Braunfels ist der FC Ederbergland gestern dicht vor dem Tabellenkeller der Fußball-Verbandsliga Mitte angekommen. Nur einer statt der erhofften vier Punkte aus den letzten beiden Heimspielen war einfach zu wenig. Dass fast mit dem Abpfiff ein vehementer Gewitterguss im Battenberger Entenpark niederging, passte ins Bild.  Die FCE-Spieler standen im Regen oder lagen minutenlang völlig bedient auf dem durchweichten Rasen. Für die Spielweise der Elf von Trainer Wolfgang Werth hat der Volksmund einen griffigen Vergleich: Sie wirft zur Zeit mit dem Hinterteil das um, was sie mit den Händen aufgebaut hat. Soll heißen: Sie hat durchaus Chancen, ein Spiel zu entscheiden. Aber die Abwehr lässt mehr Tore zu als der Sturm schießen kann. So machte sich bei Werth gestern auch eine gewisse Ratlosigkeit breit: „Unerklärlich“ sei ihm das Auftreten seiner Mannschaft. „Wir waren viel zu passiv und sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen.“ Dennoch führte sein Team zur Pause äußerst glücklich. Die Schloss-Städter hatten zwar das Spiel gemacht und die junge Viererkette des FCE durch frühes Pressing zu vielen Fehlpässen gezwungen. Als aber Abwehrspieler Manuel Jung nach einem Eckstoß den Ball verfehlte, drosch Arsenio das Leder Vollspann unter die Latte (45.). Der FCE schien auf dem Weg der Besserung. Wiederum Arsenio (49.) und Reitz per Kopf (51.) hatten schöne Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Aber dann nahm das Verhängnis seinen Lauf. Nun kamen die gefürchteten Standards und Kopfbälle des FSV: Den ersten setzte Patrick Jung zum Ausgleich ins Netz (58.). Den zweiten verwertete Schäfer zum 1:2 (65.). Der eingewechselte Nolte - ebenfalls nach Freistoß und Kopfball - hielt den FCE mit dem 2:2 wieder im Spiel (69.). Die Battenberger drängten jetzt sogar und verzeichneten durch Arsenio (74.) und Wolf (77.) weitere Großchancen. Doch schon bei dem Pfostentreffer von P. Jung (84.) nach einem weiteren kapitalen Abwehrfehler lag das 2:3 in der Luft. Das fiel dann eine Minute später: Ein FCE-Verteidiger köpfte den Ball unbedrängt von außen nach innen und bediente damit Schäfer, der den am Boden liegenden Casella zur FSV-Führung überlief (85.). In der Nachspielzeit stellte Schug dann mit dem 2:4 den -aus sich der Gastgeber - enttäuschenden Endstand her. „Der Ballbesitzende unserer Mannschaft war heute der ärmste Mann auf dem Platz, weil sich alle anderen versteckt haben“, ließ Wolfgang Werth so etwas wie Galgenhumor anklingen. Über Konsequenzen für das Training in dieser Woche müsse er erst in Ruhe nachdenken. Seine große Hoffnung heißt Michael Möllmann. Der verletzte Kapitän wird schmerzlich in der jungen Abwehr vermisst. Aber bis Ende November wird der Trainer noch mindestens auf ihn warten müssen.

Quelle: HNA

 

Ein Sieg ist fest eingeplant

 

Drei Punkte gegen den Tabellennachbarn hat der FCE also eingeplant. Allerdings: Braunfels war schon immer ein Angstgegner der Ederbergländer. Wie schon seit Jahren zählen die Schloss-Städter zu den besseren Teams der Liga. Allerdings haben sie bislang nur drei ihrer bisher zwölf Punkte auf fremdem Terrain geholt. Auf der anderen Seite ist Ederbergland zuhause ungeschlagen, musste sich aber auch schon mit zwei Unentschieden zufriedengeben. „Denke ich an Braunfels, dann denke ich an die Jung-Zwillinge, an Standards und an Kopfbälle“, bringt Werth die Stärken der Mittelhessen auf den Punkt. Allerdings sieht Werth in Sachen Kopfballstärke sein Team gut aufgestellt, Max Schüßler, Fabian Mohr und Dennis Reitz haben hier gute Qualitäten. Ein guter Kopfballspieler ist zudem Felix Nolte. Dessen Leistenverletzung hat sich zwar nicht gebessert, aber die Ärzte haben ihm grünes Licht gegeben. Allerdings lebt der Neuzugang von seiner Dynamik - und die ging zuletzt aufgrund der Verletzung ein wenig verloren. Fehlen werden dem FCE in jedem Fall Oleg Schneider und Tim Biesenthal. Dafür rechnet Werth wieder mit Dennis Meyer und Rene Eickhoff. Mit welcher Startformation Werth ins Spiel gehen wird, verrät der Trainer nicht. Mit Stefan Weixler und Ingo Miß stehen zwei torhungrige Spieler aus der zweiten Mannschaft parat. Vielleicht erhält auch Mario Giuda wieder eine Chance im Mittelfeld. Er ist ein Spieler, der Druck erzeugen kann und einen gewaltigen Schuss hat. Noch aber hat Werth das Spiel gegen Schröck im Hinterkopf: „Da war die erste Halbzeit wirklich schwach. Wir haben zu brav den Raum gedeckt und sind nicht aggressiv auf den Gegner gegangen. Max Schüßler war dann in der Pause das Bauernopfer“, erklärt Werth seine Maßnahme, den Neuzugang auszuwechseln. Gegen Braunfels fordert er: „Wir müssen früher drauf gehen und den Ball haben wollen.“ Dann soll vor allem besonnen nach vorn gespielt werden. Werth hatte erkannt: „Mancher will mit dem Kopf durch die Wand. Dabei haben wir das nicht nötig. Wir können es spielerisch lösen.“ Mit dem Endergebnis gegen Schröck war er aufgrund des Spielverlaufes noch zufrieden. Doch gegen Braunfels ist ein Remis zu wenig. Zwar steht Ederbergland derzeit im gesicherten Mittelfeld. Aber dies ist auch nicht der Anspruch des FCE.

Quelle: HNA 

 

FCE II gegen TSV Erksdorf

 

Gegen Röddenau hat sich die Verbandsligareserve schon schwer getan und muss nun gegen den offensivstarken TSV Erksdorf aufpassen, nicht im zweiten Heimspiel hintereinander auf die Verliererstraße zu geraten. „Wir haben zu Hause einiges gutzumachen“, weiß Trainer Christian Hartmann, und denkt gar nicht daran, noch einmal Punkte auf eigenem Gelände abzugeben. Er warnt seine Mannschaft jedoch vor den starken Gästen, insbesondere vor deren Offensivkräfte. „Wir müssen zusehen, dass wir Andrzej Fydrych und Andrei Moldovan in den Griff kriegen“, gibt Hartmann seinen Spielern mit auf den Weg. Wer diese Aufgaben übernehmen soll, weiß er noch nicht. René Eickhoff ist wieder mit dabei, dafür wird er Benny Wolf an die erste Mannschaft abgeben müssen. Auch hinter dem Mitwirken seines Torhüters Bastian Tihany steht noch ein Fragezeichen.

Quelle: HNA

 

Weixler rutscht zum Sieg aus

 

Dank des besseren Torverhältnisses kletterte der FC Ederbergland gestern Abend in der Fußball-Kreisoberliga nach dem 2:1-Derbysieg beim TSV Röddenau auf Platz eins der Tabelle. Es waren noch längst nicht alle der knapp 400 Zuschauer eingetroffen, da führte der FC Ederbergland bereits mit 1:0 (3.). Der Ex-Röddenauer Stefan Weixler hatte sich auf rechts schön durchgesetzt, geflankt und in Danny Trapp einen dankbaren Abnehmer gefunden. Trapp konnte sich in aller Ruhe die Ecke aussuchen. Lange Zeit danach war es ein sehr intensiv geführtes Spiel, bei dem beide Mannschaften immer wieder versuchten, den finalen Pass in die Spitze zu schlagen. Große Torchancen taten sich dabei nicht auf. Während bei den Gästen mehr Ruhe in den Aktionen war, rackerten die Gastgeber um jeden Ball. Der sollte meist zu Maxim Zich, der im Röddenauer Angriff die meiste Gefahr ausstrahlte. Auf der Gegenseite war es Stefan Weixler, der seinen ehemaligen Mannschaftskameraden einiges Kopfzerbrechen bereitete. Er war es auch, von Ingo Miß schön freigespielt, der TSV-Keeper Dennis Finger zu einer Glanztat zwang. Aber auch Röddenau hatte noch zwei Großchancen. Zunächst glänzte FCE-Keeper Dominik Geiss (43.) bei einem Schuss von Benedikt Kunick und nur eine Minute später vergab M. Zich frei vor dem Gästetor. Nach der Pause hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz, aber durch Maxim Zich (66.) dessen Schuss am Tor vorbeistrich und durch Kunicks Kopfball (90.+4), der übers Tor ging, nur zwei Hochkaräter. Der Gast tat nur noch so viel wie nötig. Ein Remis hätte dem Spiel eher entsprochen. Das stellte zunächst Manuel Kreppenhofer mit seinem abgefälschten Freistoß-Tor sicher (71.). Doch nur zwei Minuten später kam Stefan Weixler im Röddenauer Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter pfiff und blieb bei seiner Meinung auch als Weixler eingestand, das er ausgerutscht sei. Dogan Citlak verwandelte das Geschenk zum Sieg.

Quelle:HNA 

 

Ederbergland fehlt beim 1:1 gegen Schröck Glück im Abschluss

 

Der FC Ederbergland ist im Spiel der Fußball-Verbandsliga Mitte gestern gegen den FSV Schröck nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinausgekommen. Die Zuschauer in Allendorf/Eder sahen dabei zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.  „Der FSV Schröck hat uns in der ersten Halbzeit regelrecht eingeschläfert und immer wieder gefährliche Konter gesetzt“, sagte am Ende der Partie Trainer Wolfgang Werth. Da konnte er offensichtlich noch nicht richtig einschätzen, wie er die Leistung seiner Elf beurteilen sollte. Schröck zeigte sich von Beginn an angriffslustig, was offenbar die Heimelf etwas überraschte. Gleich bei den ersten Angriffen der Gäste hatte die Abwehr Schwerstarbeit zu leisten. Schon in der vierten Spielminute hatte die Mannschaft von Werth das Nachsehen: Einen nach vorn getragenen Ball der Gäste konnte die Abwehr nicht aus der Gefahrenzone bugsieren, Christian Rettig war zur Stelle und brauchte das Leder nur über die Linie zum 0:1 zu schieben (4.). Die Heimelf kam überhaupt nicht richtig in die Partie. Und Schröck hatte durch Kukowa die Großchance zu erhöhen, doch sein Schuss ging knapp über das Gehäuse (12.). Die Gastgeber fanden in den ersten 20 Minuten kein Mittel, die gestaffelte Abwehrreihe der Gäste auszuspielen. Der erste gefährliche Angriff dauerte bis zur 23. Spielminute, als Carlos Arsenio mit seinem Schuss an A-Jugend-Torwart Jonas Wagner scheiterte, der den mit Magen- und Darmgrippe erkrankten etatmäßigen Keeper Frank Baumeister vertrat. In der zweiten Hälfte sahen die Anhänger ein anderes Bild. Ederbergland machte von Beginn an mächtig Druck. Felix Nolte hatte binnen zwei Minuten Großchancen für den Ausgleich, doch ging sein im Fallen getretener Ball am Tor vorbei (51.). Und sein zweites Geschoss landete am Außennetz (53.). Schröck konzentrierte sich zu diesem Zeitpunkt nur auf Konter und darauf, die Gastgeber vom Tor fernzuhalten. In der 74. Spielminute halfen aber alle Abwehrbemühungen nichts. Ein langer Ball von Benjamin Wolf in den Strafraum verlängerte Carlos Arsenio Sabino mit dem Kopf ins lange Eck zum verdienten 1:1 (74.). Einem weiteren Treffer von Dominik Karge hatte Schiedsrichter Martin Wiatrek zuvor wegen angeblichen Handspiels die Anerkennung verweigert (69.). Ederbergland drückte auf den Sieg, doch die Schröcker verteidigte den einen Punkt mit allem, was sie hatten. „Wir hatten in der zweiten Hälfte wesentlich mehr vom Spiel mit einer Fülle von Chancen. Leider hat uns das Glück im Abschluss gefehlt“, meinte Wolfgang Werth. „Die erste Hälfte gehörte uns, in der zweiten waren die Gastgeber klar besser“, konnte sein Gegenüber Markus Kubonik dem nur beipflichten.

Quelle: HNA 

 

FCE cool in Gluthitze - 4:1

 

Glückliches Ende einer langen Dienstfahrt: Trotz Autopanne und 160 Kilometer langer Anreise feierte der FC Ederbergland gestern Abend mit dem 4:1 (3:0) beim RSV Würges den höchsten Auswärtssieg der Saison in der Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Gäste hatten Wut im Bauch im glutheißen Stadion „Goldener Grund“. Aber die wichtigste Entscheidung war vor der Partie gefallen: Ohne zwingenden Grund hatte der junge RSV-Trainer Maik Kiesel den Zwei-Meter-Mann Jens Rock aus dem Tor genommen und durch den18-Jährigen Leotrim Hysenaj ersetzt. Der brachte es dann im ersten Abschnitt auf die niederschmetternde Bilanz von drei Gegentreffern bei vier Schüssen auf seinen Kasten. Da wurde am Rande der Partie schon der Kopf des Trainers gefordert. Erst konnte Hysenaj nach einem Wolf-Freistoß den Ball nicht festhalten, und Nolte staubte zum 0:1 ab (4.). Dann war ihm bei einem durchaus haltbaren Flachschuss von Arsenio die Fußabwehr total missraten - 0:2 (11.). Dem 0:3 ging ein eklatanter Fehler von RSV-Außenverteidiger Kramke voraus. Arsenio gewann das Laufduell und vollendete mühelos (38.). Ederberglands schwarze Perle hätte sogar noch erhöhen können, doch diesmal scheiterte er allein vor Hysenaj (44.). Aber auch die Abwehrschwächen des FCE wurden deutlich. Kizarmis brachte den Ball aber aus zwei Metern nicht im Tor unter (24.). El-Allali scheitere freistehend an Casella (55.). Und - in der größten Chance überhaupt für Würges - zielte Albert völlig unbedrängt daneben (68.). Als dann auf der Gegenseite Arsenio noch an Hysenaj scheiterte, nutzte Karge den Abpraller zum 0:4 - die Entscheidung (74.). Das Ehrentor der Platzherren durch Kizarmis (86.) war nur noch Ergebniskosmetik. „Wir haben in Ansätzen gezeigt, dass wir Fußball spielen können“, hielt FCE-Trainer Wolfgang Werth den Ball trotz des deutlichen Sieges betont flach. „Ich habe aber auch genügend Schwächen gesehen. Das hätte gegen einen stärkeren Gegner ins Auge gehen können“, so Werth. „Wir haben wieder zu viele Chancen zugelassen.“

Quelle: HNA

 

Werth-Elf verschenkt Sieg

 

Ein unnötiges, wenn auch letzlich verdientes Unentschieden musste der FC Ederbergland am gestrigen Samstag in der Fußball-Verbandsliga Mitte gegen den FC Eddersheim hinnehmen. Im Battenberger Entenpark kassierten die Werth-Schützlinge den Ausgleichstreffer erst in der Schlussminute. Trainer Wolfgang Werth: „In der Pause wäre ich mit einem Unentschieden noch zufrieden gewesen, aber so nicht mehr. Wir hätten das Spiel längst entschieden haben oder wenigstens die Führung über die Zeit retten müssen“. Zwar ging der FCE durch einen Kopfballtreffer von Neuzugang Maximilian Schüssler früh in Führung (4.), doch dann spielte sich Eddersheim in den Vordergrund. Viele Ballverluste im Aufbauspiel war das Manko der Gastgeber in der ersten Halbzeit. Eddersheim hingegen war immer einen Schritt schneller, baute ruhig auf und spielte immer wieder gefährliche Steilpässe in die Nahtstelle der Heimabwehr. So konnte Felix Nolte einen Gästespieler nur durch ein Foulspiel an der Strafraumgrenze stoppen. Den fälligen Freistoß verwandelte Christian Rottenau in hervorragender Manier (19.). Auch nach dem Ausgleich drängten die Gäste auf ein weiteres Tor, doch Benny Wolf rettete den schon im Tor geglaubten Ball vor der Linie. Gerade in dieser Phase der Partie konnte sich FCE-Torwart Alessandro Casella einige Male auszeichnen und rettete das Unentschieden für sein Team in die Kabine. Scheinbar kam die Pause für die Gastgeber wie gerufen, denn in Durchgang zwei begann der FCE besser. Der schnelle Felix Nolte setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, legte uneigennützig auf den eingewechselten Dogan Citlak ab, der wiederum den herausgeeilten Gäste-Keeper anschoss (50.). Nur vier Minuten später war es wieder Nolte, der seinem Bewacher entwischte, auf den mitgelaufenen Biesenthal flankte, der zum 2:1 einnickte. Auf der Gegenseite konnte Dietrich Schweizer einen Konter der Gäste nur durch ein Foul im Strafraum unterbinden. Schweizer sah gelb, den fälligen Elfmeter schoss der gefoulte Julien Antinac selbst und markierte den Ausgleich (59.). Eine Szene mit Folgen: Zwei Minuten später schoss Schweizer den Ball weg und sah die Ampelkarte (61.). Ederbergland vergab weitere Chancen, ehe Felix Nolte sich entscheidend durchsetzte und nur durch eine Notbremse gestoppt wurde. Schiedsrichter Kliebe zeigte Eddersheims Patrick Dietz die Rote Karte, den fälligen Strafstoß schoss Nolte unhaltbar ins obere Toreck. Zwei Minuten später schoss Citlak freistehend im Fünfmeterraum drüber. Alle hatten sich schon auf einen Sieg eingestellt, als Christian Rottenau den Ball aus 16 Metern ins lange Eck schlenzte (90+3).

Quelle: H:NA

 

Ganz schwere Nummer

 

Mit dem FC Eddersheim empfängt Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland am Samstag im Battenberger Entenpark „eine Spitzenmannschaft der Liga“, wie Trainer Wolfgang Werth sagt. Der Coach des FCE wirft nur einen kurzen Blick auf den Gegner: „Die sind dem deutschen Trend gefolgt und haben Alt gegen Jung getauscht. Dabei kommt uns zugute, dass sie auch Timo Leifermann ausgemustert haben, der gegen uns immer eine Bank war.“ Dann aber erinnert Werth an seine eigenen Probleme: „Von Entspannung kann an der Verletztenfront nicht geredet werden.“ So scheint sich die Mannschaft fast von allein aufzustellen. Felix Nolte laboriert noch immer an seiner Leistenverletzung und wird womöglich pausieren. Auf der Reha-Liste stehen seit dem Kelsterbach-Spiel auch Dennis Reitz und Dennis Meyer. Vedran Madarevic ist nicht fit, Fabian Mohr hat Oberschenkelprobleme und wird wohl nicht auflaufen. Ein Lichtblick ist Dietrich Schweizer, der nach seiner Krankheit wieder zur Verfügung steht. In dieser Woche ist auch Ingo Miß wieder vorsichtig ins Mannschaftstraining eingestiegen. Oleg Schneider hat wegen seines 30. Geburtstags abgesagt. Mustafa Yavuz ist auch keine Alternative, da er sich in Bottendorf eine Rote Karte eingehandelt hat. Mit Michael Möllmann kann wohl erst zur Rückrunde gerechnet werden. Werth und Co-Trainer Christian Hartmann freut es aber, dass die Innenverteidigung mit David Koch und Benni Wolf in Kelsterbach gut stand. „Die waren gewaltig unter Druck, wenn auch unnötig“, meckert Werth. Er musste wie bei der Niederlage in Watzenborn mit ansehen, wie seine Mannschaft nach der klaren Führung das Fußballspielen einstellte. „Dann verstrickt sich jeder in Einzelaktionen. Wenn dann ein Gegentor fällt, geht es in Richtung Hühnerhaufen. Da kann man rufen wie man will. Da muss ein erfahrener Spieler mal auf den Putz hauen.“ Von denen hat Werth aber nicht sehr viel. Rene Eickhoff könnte zum „Putzhauer“ werden. „Wir können es besser, wie wir in fast jedem Spiel gezeigt haben. Deshalb haben wir auch nur verhaltene Freude in Kelsterbach gesehen. Die drei Punkte waren gut, der Rest eher nicht.“ Gegen Eddersheim kommt es für den Trainer auf grundsätzliche Sachen an: „Ordnung schaffen auf dem Platz. Eddersheim wird eine ganz schwere Nummer. Kommt bei uns die Unordnung, wird diese Nummer kaum zu bezwingen sein. Zu langanhaltender Ordnung gehört auch eine Portion Geduld.“ Insgeheim hofft Werth, ein Spiel zu erleben, in dem auch mal der eigene Kasten sauber bleibt.

Quelle: HNA

 

FCE gewinnt mit viel Glück 2:1

 

 „Es war unsere bisher schlechteste Saisonleistung, aber es reichte zum Sieg“ wunderte sich Wolfgang Werth. Kopfschüttelnd hakte der Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland den 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg bei Viktoria Kelsterbach ab. Was die Hausherren an Hochkarätern ausließen spottet beinahe jeder Beschreibung. Vier ganz dicke Möglichkeiten vor der Pause und 6:2-Ecken standen sogar sechs Riesenmöglichkeiten nach dem Wechsel geenüber. Allein vier Mal klatschte das Leder bei Gelegenheiten für Jonas Scheitza (75./76./88.) und Marius Troll (84.) an Pfosten oder Latte des FCE-Kastens. Ansonsten rettete Gästekeeper Alessandro Casella bravourös gegen David Veith (55.) und Jonas Scheitza (79.). „Sandro war der große Rückhalt, und der junge Mustafa Yavuz machte seine Sache nach der Einwechselung für Dennis Meyer prima. Ansonsten stimmte nur sehr wenig. Spielfreude und Frische fehlten völlig“, gestand Wolfgang Werth. Immerhin passte aus Gästesicht die Chancenverwertung. Dennis Reitz traf per Foulelfmeter nach vorangegangenem Vergehen von Viktoria-Keeper Björn Morper an Felix Nolte zum 1:0 für den FCE (11.) und Noltes Solo nach Ballgewinn von René Eickhoff bedeutete das 2:0 (59.). Genug, um nach Jonas Scheitzas Tor zum 1:2 in der Schlussminute nicht noch in Bedrängnis zu geraten. Von der Flut an herausgespielten Chancen, noch bei den letzten Auswärtsspielen in Unterliederbach und Watzenborn-Steinberg zu besichtigen, war bei Ederbergland nichts mehr zu sehen. Felix Nolte fehlte vorne die Unterstützung, weil René Eickhoff und Carlos Arsenio hinter ihm zu weit zurück hingen. Als Folge davon verlor der FCE vorne die sogenannten „zweiten Bälle“ zu leichtfertig und offenbarte zudem eklatante Mängel in der Tiefenstaffelung. Letzteres führte dazu, dass Kelsterbach zu leicht ins Zentrum des Gästespiels gelangte. Dennis Reitz und Dominik Karge vor der Deckung und David Koch sowie Benjamin Wolf im Zentrum derselben standen vehement unter Druck, arbeiteten aber weitgehend konzentriert. „Kamen wir dann in Ballbesitz fehlte jegliches Tempo. Mir schien das, als hätten einige die Handbremse nicht mehr gelöst bekommen“, wunderte sich Werth. Etwas bedient nahm er vor dem Anstoß die Austragung der Partie auf dem Ausweichplatz zur Kenntnis. Das Hauptfeld war für ein Familienfest reserviert und der FCE musste sein Aufwärmprogramm auf einem Feldweg durchführen. „Dann sollte man so ein Ding eben erst Recht gewinnen“, sah sich Werth nach dem Abpfiff im Ergebnis, nicht aber in dessen Zustandekommen bestätigt.

Quelle: HNA

 

FCE II demontiert Eckelshausen

 

Es war die Demontage des SV Eckelshausen. Der FCE II war in allen Belangen überlegen. Zunächst standen die Gäste sehr tief. Sie mussten regelrecht weich gespielt werden. Dennis Meyer war der Schütze des bahnbrechenden Tores (24.). Als Yannic Holzapfel nur zwei Minuten später das 2:0 erzielte, war die Partie schon vorentschieden. Obwohl die Eckelshäuser weiter versuchten, die Räume eng zu machen, gelang es dem FCE immer wieder gute Bälle in die Tiefe zu spielen. Zwei Treffer von Hendrik Reuter markierten schließlich den Halbzeitstand (37., 42.). Lediglich drei Konter gelangen dem Gast bis dahin. Einer davon führte auch zum Ehrentreffer von Aykut Babayigit führte. Da aber waren schon 82 Minuten gespielt und Ederbergland hatte durch Mustafa Yavuz (49.), Dennis Meyer (62.) und erneut Reuter (68.) schon auf 7:0 erhöht. Den Schlusspunkt setzte schließlich Stefan Weixler (83.).

Quelle: HNA

 

Zweite gewinnt 7:1 in Wehrda

 

Was für ein Einstand des Gruppenliga-Absteigers. Die Gäste waren so klar überlegen, dass Spielertrainer Christian Hartmann auf einen eigenen Einsatz verzichten konnte. Wehrda durfte sich noch bei den Gästen bedanken, da diese mit zunehmender Spieldauer das Tempo aus der Partie nahmen. Bei konzentrierterer Spielweise hätte die Partie leicht mit einem zweistelligen Ergebnis enden können. Der Torreigen begann in Minuten sieben, als Stefan Weixler zur Führung zur Stelle war. Dennis Meyer (14.) erhöhte, ehe Inkamp (25.) verkürzte. Es war die einzige Schwächephase der Gäste. Danach legten Meyer (32.) und Weixler (42.) zwei weitere Tore zum 1:4-Halbzeitstand nach. Wehrda war mit der Situation vollkommen überfordert und brachte auch nach dem Wechsel nicht viel zustande. Tim Arnold (47.), Stefan Weixler mit seinem dritten Tor (67.) und der gerade eingewechselte Eduard Bartel (72.) sorgten für den Endstand.

Quelle: HNA 

 

FCE verjubelt 3:1-Führung

 

 Eine 3:1-Führung reichte Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland gestern beim SC Watzenborn-Steinberg nicht. Wegen eklatanter Mängel in der Defensivabteilung unterlag der FCE im zweiten Auswärtsspiel nacheinander mit 3:4. Beide Teams profitierten vom Schwung der vorangegangenen Siege. Zugute kam Watzenborn-Steinberg freilich die frühe Führung nach vier Minuten: Regisseur Andreas Klan durfte im zentralen Mittelfeld unbehelligt von den FCE-Kontrahenten auf Niklas Wagner durchstecken. Dieser schickte mit einer simplen Körpertäuschung Dennis Reitz und David Koch als innere Glieder der Vierer-Abwehrkette auf den Hosenboden und traf flach zum 1:0. Sechs Ecken binnen der ersten halben Stunde buchten die Grün-Weißen in der Folge, aber bis zum Seitenwechsel keine weitere Torchance mehr. Anders der FC Ederbergland, der immer wirkungsvoller auftrumpfte und wieder vorn seine Stärken aufwies. Das Offensivquartett von Trainer Wolfgang Werth war wegen seiner Bewegungsfreude und Sprinststärke für die Gastgeber nur schwer zu kontrollieren. René Eickhoff, Tim Biesenthal, Carlos Arsenio und vor allem der bärenstarke Felix Nolte gaben nun mächtig Gas. Als Resultat daraus verwandelte zunächst Dogan Citlak einen Freistoß via Lattenunterkante zum 1:1 (23.). Die Gäste setzten nach, überbrückten das Mittelfeld rasch und kamen vorwiegend unter Beteiligung Noltes zu Möglichkeiten. Letzterer markierte 120 Sekunden vor der Pause mit einer feinen Einzelleistung und trockenem, ansatzlosem Linksschuss die 2:1-Führung Ederberglands. Neun Minuten nach Wiederbeginn sorgte Felix Nolte für das 3:1 zugunsten des FCE. „Da war Watzenborn im Prinzip mausetot“, erklärte Wolfgang Werth. Sein Trainerkollege Gino Parson wechselte sich nach einer knappen Stunde selbst ein. Plötzlich war Zug drin bei den Hausherren, die nun in dem Maße aufkamen, wie der FCE um seine ohne den verletzten Dennis Reitz immer unsicherer agierende Deckung mit dem jungen Einwechselspieler Nils Hoffamnn ins Schwimmen geriet. Parson verkürzte per Flugkopfball vorbei an den nur staunend zusehenden Gästen auf 2:3 (65.). Zwei Minuten später parierte FCE-Keper Bastian Tihanyi einen Handelfmeter David Klimeks. Und doch war der Express der Hausherren nicht mehr aufzuhalten. „Unsere Ordnung hinten ging komplett verloren“, wusste Wolfgang Werth und erlebte nicht nur Marco Semmlers Ausgleichstor zum 3:3 (73.). Als drei Minuten vor dem Halali auch noch Bastian Tihanyi die Übersicht verlor und auf der Linie klebte, staubte erneut Semmler zum frenetisch umjubelten 4:3-Sieg der Gastgeber ab. Vollkommen unnötig.

Quelle: HNA

 

FCE ringt Gießen mit 4:2 nieder

 

 Der FC Ederbergland hat Mittwoch Abend vor 380 Zuschauern den VfB Gießen in der Fußball-Verbandsliga Mitte geschlagen. „Ich glaube, die Zuschauer werden von meiner Mannschaft in dieser Saison kein langweiliges Spiel erleben“, sagte schon vor dem Anpfiff FCE-Trainer Wolfgang Werth. Schon in der ersten Halbzeit hatte der FCE ein klares Chancenplus und hätte mit zwei oder drei Toren Vorsprung führen können. Die erste Chance besaß Rene Eickhoff (7.), der einen freien Mitspieler übersah. In der 14. Minute schoss Arsenio den VfB-Keeper Säglitz an, von da prallte der Ball an den Pfosten. Eine Minute später gelangte Noltes Freistoß zu Eickhoff, dessen Schuss der Keeper um den Pfosten lenkte. Pech hatte FCE-Torwart Alessandro Casella, als er sich bei einer Abwehraktion verletzte und ausschied. Für ihn kam Bastian Tihanyi. Der Reservekeeper versuchte dann in der 23. Minute vergeblich, einen Eckball der Gießener zu fangen – und es stand 0:1 durch Samun. Doch der Rückstand schockte die Gastgeber nicht. Im Gegenteil: Die Werth-Elf blieb weiter im Vorwärtsgang. Zum Leidwesen der Zuschauer pfiff Referee Eick mehrfach einen Vorteil der Ederbergländer ab. Dann war der VfB-Keeper nach einem Nolte-Solo (23.) noch auf dem Posten. Doch eine Minute später war es so weit: Gießens Mohr hielt Dominik Karge im Strafraum fest; der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Dennis Reitz sicher verwandelte. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der FCE das gefährlichere Team: Reitz per Flugkopfball und Eickhoff verpassten knapp. Drei Minuten nach dem Wechsel tanzte Arsenio die Gästeabwehr aus und es stand 2:1. Das Spiel wurde offener. Besonders Nolte war von der Gießener Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Der FCE-Stürmer wurde nach einer Stunde von Ott gefoult, der für die Notbremse Rot sah. Den fälligen Strafstoß von Reitz hielt Keeper Säglitz. Doch vier Minuten später machte Dennis Reitz das 3:1 mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“. Danach traf er noch den Pfosten (66.). Gießen wehrte sich und kam durch de Kopfball von Gaubatz zum Anschluss. Erst in der Schlussminute traf der eingewechselte Dogan Citlak zum 4:2. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gießen nur noch neun Spieler auf dem Feld, da auch Keeper Säglitz Rot für eine Notbremse an Nolte gesehen hatte. „Ich glaube, wir haben attraktiven Fußball gesehen“, freute sich Werth nach dem Schlusspfiff.

Quelle: HNA

 

Koch genießt Vertrauen

Battenberg. Wolfgang Werth, Trainer des FC Ederbergland, gibt sich keinen großen Analysen nach der Auftaktniederlage in der Fußball-Verbandsliga Mitte beim VfB Unterliederbach hin. Vielmehr will er vor dem Spiel am heutigen Dienstag gegen den VfB Gießen im Battenberger Entenpark (Anpfiff: 19 Uhr) seine Mannschaft darin bestärken, vor allem das Spiel nach vorn weiter so zu betreiben wie beim 3:4 bei Unterliederbach. „Es wird kleine Veränderungen geben. Ob die allerdings personell sind, weiß ich noch nicht.“ Die Arbeit nach hinten war es, die Werth als Grund für die Auftaktniederlage ausgemacht hatte. Der 51-jährige ist ohnehin kein Freund von schnellen personellen Wechseln. So dürfte auch gegen Gießen David Koch das Vertrauen auf der Innenverteidiger-Position erhalten. Auch Tim Biesenthal und Fabian Mohr sind in der Kette gesetzt. Oleg Schneider spielt auf links - wenn seine Leistenverletzung abklingt. Michael Möllmann (wir berichteten) ist derzeit aufgrund seiner Verletzung kein Thema. Kleine Sorgen macht sich Werth um seine Stürmer. Sowohl Carlos Arsenio als auch Felix Nolte sind leicht angeschlagen. Gegner Gießen hat den größten Wechsel auf der Trainerbank vollzogen. Für den nach Stadtallendorf abgewanderten Stefan Hassler hat nun der Ex-Profi Matthias Hagner das Sagen. Für Werth und viele andere Trainer ist der VfB Gießen der große Fisch im Verbandsliga-Teich: „Ich erwartet eine attraktive Partie, da Gießen als eine der spielstärksten Mannschaften der Liga gilt. Deshalb ist die Favoritenrolle an den Gast vergeben“, backt Werth kleine Brötchen. Zum Auftakt schlug der VfB den Titelkandidaten Biebrich mit 2:1, was Beweis der Qualität genug vor der Partie im Entenpark ist. Eine gewisse Portion Entschlossenheit fordert Werth von einer Elf indes doch noch ein. „Wir haben gegen Unterliederbach sehr vieles richtig gemacht, aber nicht alles. In manchen Aktionen fehlte die letzte Konsequenz“, mahnt er und fügt als Hauptgrund für die knappe Niederlage an: „Vor allem müssen wir nach Ballverlust schneller die Grundordnung finden“. 

Quelle: HNA

 

Aufholjagd nicht belohnt

 

Der Start des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland in die Saison 2011/2012 ist nicht optimal geglückt. Mit einer 3:4 (1:3)-Auswärtsniederlage beim VfB Unterliederbach verpasste die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth nach toller Aufholjagd noch ein Punktgewinn, der nach dem Spielverlauf verdient gewesen wäre. Da der Sportplatz in Unterliederbach für den Spielbetrieb noch gesperrt war, mussten beide Teams im Sportpark Höchst antreten. Der FC Ederbergland verpasste gerade in den ersten zehn Minuten eine mögliche Führung durch drei gute Möglichkeiten der beiden Neuzugänge Felix Nolte (4., 8.) und Carlos Arsenio. Der VfB Unterliederbach zeigte sich effektiver, ging etwas überraschend mit seiner ersten Chance in Führung. Goran Dadic schob eine Flanke unhaltbar für Torwart Alessandro Casella ins lange Eck zum 1:0 (11.) Nach einem feinen Diagonalball von Oleg Schneider über 50 Meter zog Rene Eickhoff auf und davon, spielte uneigennützig quer auf Felix Nolte, der zum 1:1 Ausgleich einschob (23.). Das in der ersten halben Stunde sehr intensiv und mit beidseitig hohem Tempo geführte Spiel brachte die Defensiv-Abteilungen öfters in Bedrängnis. Nutznießer auf Seiten Unterliederbachs war Angreifer Leonardo Bianco, der kurz vor der Pause zweimal eiskalt zuschlug, wobei die Abwehr des FC Ederbergland nicht gut aussah. Als man sich das 4:1 wiederum durch Dadic (53.) einfing, dachte jeder der Besucher, die Messe sei gelesen. Ein Ruck ging plötzlich durch das Werth-Team und mit dem Anschlusstreffer durch Dominik Karge zum 2:4 (68.) sowie zwei Minuten später einer 20-Meter-Fackel von Kapitän Rene Eickhoff zum 3:4 (70.) begann die Aufholjagd im Höchster Stadtpark. Die Heimelf sah sich von nun an nur noch in der Defensive. Kurz vor dem Abpfiff hatte Rene Eickhoff noch die Möglichkeit per Kopfball, verfehlte aber knapp das Gehäuse, sodass es mit einem Punktgewinn im Frankfurter Stadtteil nichts wurde. Werth zeigte sich mit der körperlichen und kämpferischen Einstellung seiner Jungs zufrieden. Der Unterschied heute war, dass Unterliederbach seine Chancen konsequent genutzt hat.“

´Quelle: HNA

 

 Interview Chakir Charaf - VfB Unterliederbach über ...

 

. . . die Vorbereitung: Es lief etwas holprig mangels Masse wegen Urlaub und Studium. Trotzdem sind alle auf einem guten Weg.

 

. . . noch offene Baustellen: Im Sturm hapert es noch. Wir müssen uns aber überall weiter verbessern. Wichtig ist aber, dass wir nach hinten gut arbeiten.

 

. . . seinen Kapitän: Das weiß ich noch nicht. Ich habe drei Spieler im Kopf. In dieser Woche werde ich noch Gespräche führen.

 

. . . die größte Überraschung: Alexander Sprink und Alexander Karrer machen einen sehr guten Eindruck auf der Sechs. Vor allem Karrer kann uns großartig helfen. Manchmal muss ich ihn sogar zügeln. Eine weitere Überraschung ist der junge Leo Bianco. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, ihn am Samstag von Anfang an zu bringen.

 

. . . den ersten Gegner: Man hört, dass Ederbergland oben mitspielen will. Wir sind aber der VfB Unterliederbach und haben eine gute Mannschaft. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, müssen wir uns wenig Gedanken machen.

Quelle: Frankfurter Neue Presse

 

Hohe Auswärtshürde VfB Unterliederbach

 

Die Sommerpause ist vorbei. Testspiele, Pokal und Turniere gehören der Vergangenheit an. Ab heute Abend rollt der Ball wieder in der Meisterschaft - zumindest in der der Fußball-Verbandsliga Mitte. Eröffnet wird die Saison schon heute Abend um 19.30 Uhr mit der Partie FSV Schröck gegen den VfB Marburg. Der FC Ederbergland steigt dann einen Tag später beim VfB Unterliederbach in den Spielbetrieb ein. „Wir haben in der Vorbereitung viele schöne Sachen gemacht, hatten eine prima Trainingsbeteiligung, sind fit und haben fünf Wochen lang sehr intensiv gearbeitet.“ Wolfgang Werth, Trainer des FCE, ist zufrieden mit seinen Spielern. Vor allem freut es ihn, dass kein Langzeitverletzter in seinem Kader ist. Was aber nicht heißt, dass Werth sorgenfrei in den Saisonauftakt geht. „Es sind aber schon ein paar angeschlagene Spieler dabei. Da sind einige noch mit Fragezeichen versehen, wenn ich auf den Samstag blicke“, sagt Werth.Gemeint sind vor allem Kapitän Michael Möllmann (Bänderdehnung im Knöchel) und Stürmer Carlos Arsenio (Zerrung). Aber auch der Einsatz von Allrounder Vedran Madarevic ist ob einer Sprunggelenksverletzung gefährdet. Sicherlich ausfallen wird Ingo Miß, der sich einen Muskelfaserriss im Hüftmuskel zugezogen hat. So wird Werth wohl erst am Samstag die Spieler endgültig benennen, die auf dem Sportplatz in Hoechst - der in Unterliederbach ist noch gesperrt - auflaufen werden. Dass Alessandro Casella im Tor stehen wird, steht außer Frage. Fest steht für Werth ebenfalls, dass Tim Biesenthal auf der rechten Verteidiger-Position und Fabian Mohr in der Innenverteidigung spielen werden. Dominik Karge hat seine Sechserposition sicher. Über die Besetzung der restlichen Positionen darf spekuliert werden. Spielen Möllmann und Arsenio, sind auch sie gesetzt. Fällt Möllmann aus, könnte David Koch auflaufen, der sich auch für die rechte Verteidiger-Position oder als Partner von Karge bewirbt. „David arbeitet hart. Er will unbedingt in die Mannschaft“, sagt Werth, der rechts in der Viererkette wohl auf Oleg Schneider vertrauen wird. Auch Yannic Holzapfel ist dort eine Option. Im Mittelfeld bieten sich Dennis Meyer und Dietrich Schweizer auf mehreren Positionen an. Nach vorn hat Werth mit Rene Eickhoff, Dogan Citlak, Carlos Arsenio und Felix Nolte ebenfalls genügend Alternativen. Wenn es eng wird steht auch noch Mustafa Yavuz zur Verfügung. Variationsmöglichkeiten bieten sich dem FCE also genug. Dazu trifft Ederbergland auf einen Gegner, der fast seine gesamte Mannschaft inklusive Trainer ausgetauscht hat . Für Werth ist das zum Saisonstart ein Vorteil. „Wenn eine Mannschaft noch nicht so eingespielt ist, ist es besser, am Anfang der Saison gegen sie zu spielen. Schließlich sehen sie sich selbst weit vorn. Da wir in Hoechst spielen, ist es ein Spiel auf neutralem Platz, was für uns ja auch nicht schlecht sein muss.“ Zudem sieht der FCE-Coach seine Mannschaft für die Liga gut gerüstet. „Wir sind jedenfalls eingespielt. Es fehlt noch die Konstanz, aber die kommt auch noch rein“.

Quelle: HNA

 

Sommerpause

Weiter gehts am 30.07.2011

 

 

 

Eickhoff König von Battenberg

Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland befindet sich nach dem 5:0 (1:0)-Heimsieg über den SC Waldgirmes im Stimmungshoch. Durch vier Treffer von Rene Eickhoff, darunter einem Hattrick, im Battenberger Entenpark zieht der FCE nach Punkten mit dem Rangfünften FC Eddersheim gleich. Dass die Waldgirmeser Zweite weiterhin in Abstiegsgefahr schwebt versteht sich. Geschockt präsentierte sich Gästetrainer Ralf Landgraf aber über die aktuelle Darbietung seiner Schützlinge: „Ich bin maßlos enttäuscht über diesen leblosen Auftritt, Konsequenzen für einige Akteure werden nächste Woche die logische Folge sein“, versprach Landgraf. Beide Teams hatten personelle Probleme, aber zunächst traten die Lahnauer von Beginn an couragiert und taktisch diszipliniert im Entenpark von Battenberg auf. Die erste Chance des Spiels vergab Rene Eickhoff nach schönem Zuspiel von Dominik Karge (12.). Nach knapp 20 Minuten hatte auf der Gegenseite Magnus Künkler mit einem Kopfball das Gehäuse von Alessandro Casella im Visier, zehn Minuten später Lucas Hartmann, beide Aktionen waren aber zu harmlos im Abschluss. Kurz vor der Halbzeitpause flankte Niklas Westermann vom rechten Flügel in den Strafraum, was Toptorjäger Rene Eickhoff mit einem präzisen Kopfballtreffer aus fünf Metern zur 1:0-Führung des FCE nutzte. Was sich dann in Halbzeit zwei abspielte, trieb Ralf Landgraf die Zornesröte ins Gesicht. Fast im Minutentakt spielte sich der FC Ederbergland nun Torchancen heraus. Eickhoff (47.), Westermann (50.) sowie Karge (52.) vergaben zunächst, bis Eickhoff in einem Laufduell allein auf Gästetorsteher Fabian Grutza zusteuerte, das Leder überlegt quer legte und Westermann nur noch zum 2:0 einschieben brauchte (55.). Dann kam innerhalb von zehn Minuten der große Auftritt von Eickhoff. Er markierte locker und ungestört das 3:0 (64.), traf 180 Sekunden später zum 4:0 und krönte sich eine Viertelstunde vor dem von den Gästen herbeigesehnten Abpfiff nach toller Vorarbeit Tim Bisenthals mit einem Schuss in den Winkel samt lupenreinem Hattrick zum König von Battenberg. Wie Eickhoff gestandene Hessenligaakteure vom Schlage eines Kai Frenz oder Peter Bätzel bei seinen Treffern stehen ließ, verdient höchsten Respekt. FCE-Trainer Vladimir Kovacevic hatte im Vorfeld der Partie von seinem Team ,,Fußball mit Spaßfaktor“ gefordert, was seine Jungs in der zweiten Spielhälfte auch perfekt umsetzten. Die Vierer-Abwehrkette des SC Waldgirmes II wurde ein ums andere Mal ausgespielt wie im Training und am Ende waren die Lahnauer mit den fünf Gegentoren noch gut bedient. „ Ein Gesamtlob an meine Leute. Sie sprühten nur so vor Spielfreude und endlich wurde auch einmal konsequent abgeschlossen. Die Fans dürften zufrieden gewesen sein“, strahlte Kovacevic.

 

Werth und Nolte kommen

Der neue Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland ist ein alter Bekannter: Wolfgang Werth übernimmt die Mannschaft in der kommenden Saison bereits zum dritten Mal. Namhafter Neuzugang ist Felix Nolte. Bei seinem ersten Engagement führte Werth den FCE in die Oberliga Hessen. Beim zweiten Versuch führte der 51-jährige Battenberger den Verein nach großer Krise aus der Bezirksoberliga in die Landesliga, die heutige Verbandsliga. „Wolfgang hatte sich einige Wochen Bedenkzeit ausgebeten“, sagt der 1. Vorsitzende Dietmar Bienhaus. „Er ist bei Spielern wie Zuschauern anerkannt, kennt den Verein und ist wieder motiviert.“

Nicht erwähnt hat der Vereinschef, dass es auch eine finanziell machbare Lösung ist, da Werth in Battenberg wohnt und daher keine hohen Fahrkosten entstehen. Trainer Nummer zwei ist Christian Hartmann, Torwarttrainer bleibt Volker Brunner. Der derzeitige Coach Vladimir Kovacevic wird den Verein unterstzützen soweit es seine Zeit als Student erlaubt. Auf jeden Fall wird er bis Oktober mit auf dem Trainingsplatz stehen. Kovacevic sei auch für andere Aufgaben offen, sagte Bienhaus. Jugendarbeit oder Spielerbeobachtung zum Beispiel. In jedem Fall werden Werth und sein Team einen veränderten Kader vorfinden. Besonders in der zweiten Mannschaft. Obwohl das Team recht jung ist, wird es weiter verjüngt. Vom VfB Marburg kommt der A-Jugendliche David Koch. Aus den eigenen Reihen stoßen Julian Jannermann, Hendrik Reuter, Mustafa Yavuz, Nils Hoffmann, Tarek Garthe und Egzon Shabani hinzu. Yannik Holzapfel kehrt vom SV Rennertehausen zurück. Eduard Barthel aus Battenfeld und Artem Zich aus Röddenau sind weitere Neuzugänge. Ingo Miß kommt von Birkelbach und ist schon jetzt spielberechtigt. Eines der größten Talente des Kreises hat sich der FCE ebenfalls gesichert: Felix Nolte vom TSV Bottendorf wird in Zukunft den Angriff der Ederbergländer in Schwung bringen wollen. Dem stehen einige Weggänge gegenüber: Niklaas Westermann kehrt zu seinem Stammverein SG Nuhnetal zurück. Torwart Timo Möller wechselt zum FSV Buchenau. Lukas Mienik zum TSV Bottendorf, wo auch sein Bruder Christian (VfB Wetter) anheuerte. Pascal Dönges geht zum TSV Röddenau, Luca Kurzeknabe zur SG Oberes Edertal. Mit der SG Eder in Verbindung gebracht werden Oleg Heft und Sergej Pracht. „Es ist eine neue Mannschaft, die wir in der Kreisoberliga haben werden. Ich hoffe, dass sie unter die besten zehn kommt“, sagt Bienhaus.

Finale Fußball-Krombacher Pokal: SG Laisa/Berghofen verkauft sich prächtig

Berghofen. Der FC Ederbergland ist Sieger und Titelverteidiger im Krombacher Pokal, dem früheren Kreispokal. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic besiegte den A-Ligisten SG Laisa/Berghofen in Berghofen mit 4:1 (1:1), tat sich lange Zeit aber schwer gegen tief stehende Gastgeber. Dabei sah es so aus, als solle alles nach dem Plan des FCE laufen. Nach nur fünf Minuten drückte Tim Biesenthal den Ball zur Führung über die Linie. Laisa/Berghofen zeigte sich weder davon geschockt noch von der frühen Verletzung von Bastian Belz (4.), der mit fünf Stichen am Kopf genäht wurde. Als Eric Mohr Namensvetter Fabian überraschte und den Ball zum 1:1 einschoss (17.) begann das lange Zittern des FC Ederbergland. Laisa/Berghofen ließ sich nicht beirren, stellte vor und im Strafraum alles zu, sodass Torwart Holger Riemann nur wenig auf seinen Kasten bekam. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Kovacevic Westermann und Weixler für die A-Jugendlichen Shabani und Atakan brachte. Nach einer Stunde merkte auch der letzte FCE-Spieler, dass er eine Schippe drauflegen musste, um die SG an diesem Abend zu schlagen. Sofort kam es zu einigen guten Chancen. Ingo Miß, der einen guten Eindruck hinterließ (60.) und Niklaas Westermann (63.) verpassten aber aussichtsreich das SG-Tor. Eine Minute nach Westermann scheiterte Stefan Weixler an Torwart Holger Riemann, der glänzend reagierte und auch in der Folgezeit noch einige Tore verhinderte. Das Spiel hätte komplett auf den Kopf gestellt werden können, wenn Andreas Becker nach 67 Minuten frei vor Alessandro Casella den Ball im Tor untergebracht hätte. Doch Casella rettete mit einer Glanztat. Als dann vier Minuten später Ingo Miß zum 2:1 für den FCE traf, nahm das Spiel doch noch den erwarteten Ausgang. Bevor Weixler (84.) zum 3:1 nachlegte, hatte Marco Specht auf der Gegenseite die große Chance zum Ausgleich gehabt. Miß, an dem der FCE noch viel Freude haben dürfte, machte in der 89. Minute das 4:1. Ein letztlich verdienter Sieg, bei dem die SG wacker gegen hielt.

 

Westermann mit Hattrick

 

Mann des Tages war gestern Niklaas Westermann: Bei seinem letzten Spiel für den FC Ederbergland erzielte der Stürmer per Hattrick alle drei Tore beim 3:2 (3:1)-Sieg in der Fußball-Verbandsliga bei der TSG Wörsdorf. Obwohl die Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic schon 3:0 geführt hatte, musste sie am Ende noch zittern. „Es sind hier gefühlte 35 Grad bei strahlendem Sonnenschein“, sagte Vladimir Kovacevic, der damit auch erklären wollte, warum seine Mannschaft im zweiten Abschnittnicht mehr ganz bei der Sache war. „Einige haben in dieser Woche schon die Spiele in den Beinen und dann diese Hitze. Da kann ich verstehen, dass Kraft und Konzentration am Ende etwas nachlassen.“

Vor allem in der ersten Halbzeit gaben die Gäste den Ton an. Während sich Wörsdorf auf einen lauen Sommerkick eingestellt hatte, wollte der FCE die weite Fahrt nicht nur wegen des Terminplans der Liga machen. Bereits nach sechs Minuten sprang einem Wörsdorfer der Ball nach einer Biesenthal-Flanke im Strafraum an den Arm. Westermann verwandelte den Strafstoß. Nur vier Minuten später bediente Biesenthal Westermann direkt, der zum 2:0 für seine Farben traf. Die Gäste blieben weiter am Drücker, hatten mehr Räume und nutzten diese.

Als in der 28. Minute Mustafa Yavuz in den Strafraum eindrang und von den Beinen geholt wurde, legte sich erneut Westermann den Ball auf den Punkt und traf. Zu diesem Zeitpunkt hätte es auch schon locker 6:0 für die Ederbergländer stehen können. Plötzlich wurde Fahrt aus der Partie genommen. Wörsdorfs Atmani nutzte dies zum ersten Tor für die Heimelf (40.). Die war nun wach, wie Böttners Schuss vier Minuten später an den Pfosten zeigte. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr nahmen die Kraft und die Konzentration bei den Gästen ab. Wörsdorf kam immer stärker auf und suchte seine Chance. Besonders nach dem Anschlusstreffer von Amjahid (68.), der einen Freistoß aus 25 Metern verwandelte, wollte man mehr. Aber bei gelegentlichen Kontern hätte auch noch ein FCE-Treffer fallen können. So scheiterte Ingo Miß vielversprechend (72.).

Über 90 Minuten hatte der FCE mehr Spielanteile und auch die besserren Möglichkeiten, weshalb der Sieg auch in Ordnung war.

 

Biesenthal Show in Wieseck

 

Vorhang auf für die Tim-Biesenthal-Show: Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland hat sein Auswärtsspiel bei der abstiegsgefährdeten TSG Wieseck mit 3:2 (1:1) gewonnen. Damit ist die Elf von Trainer Vladimir Kovacevic seit sechs Spielen ungeschlagen. Großen Anteil daran trägt Tim Biesenthal, der alle drei FCE-Treffer erzielte. „Wir haben uns lange schwer getan“, sagte Kovacevic danach. „Aus meiner Sicht wäre auch ein Unentschieden gerecht gewesen.“ Dabei hatte der FCE einen Start nach Maß erwischt – schon der erste Angriff führte zum Torerfolg. Wiesecks Schlussmann Daniel Nigbur ließ einen harmlosen Schuss von Mario Ellerich abprallen, was Biesenthal in Abstauber-Manier dankend annahm (4.). In der Folge glich das Fußballspiel einer Partie Rasenschach und spielte sich überwiegend im mittleren Abschnitt des Platzes ab. Biesenthal hätte kurz nach dem Führungstreffer auf 2:0 erhöhen können, allerdings scheiterte er an Nigburs Fußabwehr (10.). Stattdessen markierten die Gastgeber den nächsten Treffer. Einen Angriff über die mit Vedat Kocas stark besetzte rechte Außenbahn schloss David Klimek mit einem gefühlvollen Schuss ins lange Toreck ab – 1:1 (29.). Nun hatte die TSG ihre beste Phase, hätte durch den Kopfball von Nelson Delzer (39.) oder die Dreifach-Chance von Kocas, Tobias Winter und Delzer (63.) die Führung erzielen können. Die fiel dann tatsächlich auch: Der gerade eingewechselte Marcel Kraft an der Strafraumgrenze einen Pass von Andreas Klan an und ließ Alessandro Casella im FCE-Tor keine Chance (74.). Doch nun lichteten sich die Vorhänge für den Auftritt des Tim Biesenthal. Nur drei Minuten nach dem Rückstand erzielte Biesenthal den Ausgleich, als er einen überragenden Pass von Dominik Karge aus dem Mittelkreis annahm und das Leder problemlos an Nigbur vorbeischob (77.). Jetzt war der Spielverlauf eine Kopie der Hinrundenpartie – aber Biesenthal hatte noch einen auf Lager. Weil die TSG nun durch den schnellen Ausgleichstreffer paralysiert wirkte, hatte der FCE viel Platz zum Kombinieren. Niklaas Westermann – einer der besten Akteure bei Ederbergland – brachte den Ball in den Wiesecker Strafraum, wo ihn Biesenthal quasi mit dem allerletzten Schuss im Tor der TSG unterbrachte (90. +2). Wiesecks Trainer Achim Mohr war dann sichtlich enttäuscht. „Das ist zu wenig für den Abstiegskampf“, sagte er. „Man merkt, dass einige Spieler mit dieser Situation nicht klar kommen.“ Vladimir Kovacevic hingegen war vor allem von Tim Biesenthal entzückt. „Der Junge hat echt den Willen gehabt“, lobte er. „Jetzt können wir frei aufspielen und Lust auf Fußball haben.“

Quelle: HNA

 

FCE dreht 0:2 Rückstand

 

Nach deutlicher Steigerung nach der Pause drehten die Ederbergländer einen 0:2-Rückstand binnen 20 Minuten um und haben Tuchfühlung zu Platz fünf der Verbandsliga aufgenommen. Damit ist aber das Positive des Sommerkicks am Ostersamstag auf der „Beetwiese“ auch schon fast vermeldet. Wer erst mit 45-mintüger Verspätung aus der Eisdiele zum Spiel kam, hatte alles richtig gemacht. Denn bis dahin ereignete sich im Duell der Tabellennachbarn nicht viel. Gepaart mit der fehlenden Einstellung und damit mangelnder Konzentration und Laufbereitschaft waren die wenigen Torraumszenen vor allem beim in Bestbesetzung antretenden FCE zu ungenau, spätestens beim letzten Pass. Mehr Gefahr strahlte die wieder vom ultratreuen Acht-Mann-Fanklub angefeuerte SG Oberliederbach aus. Drei Minuten, nachdem Pinto Dias’ Direktabnahme noch einen Meter zu hoch anvisiert war führte einer der wenigen gelungenen Angriffe zum 0:1, als die Gäste die Abwehrreihe überspielten, Max Walentowitz durchgelaufen war und das Leder passgenau auf den Schuh bekam. Er schob locker ein.  Auf dem Weg zur Wurstbude kurz vor der Halbzeit mussten sich einige Zuschauer dann immer wieder umdrehen, denn in den letzten der ersten 45 Minuten gab es mehr Spannung als in den 44 zuvor. Nach zwei dicken Chancen zuvor machte der Gast das 0:2. Nach einer Ecke ging Freitag im Gegensatz zu fünf Ederbergländer zum Ball und köpfte aus sechs Metern ein (45.+2). Nach der Pause besaßen zwar die „O’bächer“ durch Pinto Dias, der aus dem Hinterhalt einen Meter verzog, die erste Torgelegenheit. Doch die Gastgeber spielten nun gefälliger, schufen mehr Anspielstationen und setzten den Gegner in dessen Hälfte weitgehend fest. Dass das Spiel komplett drehte, lag aber nicht am Niveau des Offensivspiels, das weiter nicht sonderlich hoch war. Beim 1:2 fiel Michael Möllmann im Gewühl nach einer Ecke der Ball genau richtig vor die Füße (56.), beim 2:2 hielt Rene Eickhoff einfach mal drauf und traf mit dem Schlenzer genau in die richtige Lücke (73.). Und in der 76. Minute schlug die Stunde von A-Junior Hendrik Reuter, der aus mehr als 25 Metern einfach mal den Abschluss suchte – der Ball schlug oben rechts ein.  Eine Minute vor Schluss kam wie Reuter auch Stefan Weixler zu seinem ersten Senioren-Verbandsligator. Bei einer Überzahlsituation scheiterte Eickhoff an SG-Torwart Reisinger, doch der Angreifer des Gruppenligateams stand richtig und staubte zum 4:2 ab. Nicht verschweigen darf man freilich, dass Oberliederbach fast das 3:3 gelungen wäre. Pinto Diaz schlenzte freistehend an den Pfosten, nach dem Abpraller traf Freitag, stand aber im Abseits (75.). Diese Chance war aber das einzige nennenswerte Produkt des kurzen Aufbäumens der SGO, die nun mit dem FCE die Tabellenplätze getauscht hat.

Quelle: Frankenberger Zeitung 

 

FCE II verliert in Wetter und erwartet am Montag den SSV Dillenburg

 

Etwas unglücklich verlor der FC Ederbergland II am Donnerstagabend mit 1:2 in Wetter. Doch Trainer Christian Hartmann sieht das nicht als Rückschritt. Er will im "Entenpark" am Montag gleich zwei Aufgaben erledigen. Dem eigenen Punktekonto drei hinzufügen - damit könnte der FCE die direkten Abstiegsplätze verlassen - und gleichzeitig den Gast vom SSV Dillenburg mit in den Abstiegsstrudel ziehen. Denn auf den Relegationsplatz hat der SSV nach schwachem Frühjahr 2001 nur noch vier Punkte Vorsprung.

Quelle: Frankenberger Zeitung 

 

FCE verschenkt Punkte gegen Lollar

 

Erneut zu Hause unentschieden. Doch am Mittwochabend stellte das Publikum dem heimischen Verbandsligisten ein schlechteres Zeugnis aus als drei Tage zuvor beim 0:0 gegen Spitzenreiter Hadamar. Denn gegen den Drittletzten Lollar war mehr drin als das - allerdings leistungsgerechte - 2:2. Taktik prägte den ersten Durchgang. Beide griffen den Gegner selten schon vor der Mittellinie an, sodass hüben wie drüben wenig Fehler passierten; sprich Gefahr entstand. Während bei Lollar Peldzius‘ Direktabnahme zu hoch geriet (15.) und Rene Maus aus zehn Metern nicht genug Druck hinter den Ball brachte (20.), schoss gegenüber Eickhoff aus der Drehung drüber (12.) und wusste kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einer Biesenthal-Hereingabe in aussichtsreicher Lage nicht so richtig etwas anzufangen. Den Unterschied machte ein verlorener Zweikampf der Lollarer in der 37. Minute aus. Westermann passte den gewonnenen Ball überlegt zu Dominik Karge, der aus 16 Metern zentral per Schlenzer die Lücke zum 1:0 fand.  Nach dem Seitenwechsel versuchte die Eintracht, mehr Akzente zu setzen. Als FCE-Keeper Casella nach drei Minuten blitzschnell abtauchen musste, um den Schuss von Maus glanzvoll zu parieren, schien er vielleicht geahnt zu haben, dass mehr Arbeit als bis dahin auf ihn zukommen würde. Und vier Minuten später klingelte es auch schon in seinem Kasten. Möllmann hatte einen Angriff abgefangen, doch der Ball landete wieder vor einem Eintracht-Fuß. Und den schönen Angriff über rechts schloss Maus nach Vorarbeit von Temiz zum 1:1 ab. Der FCE, der sprichwörtlich ein wenig um das Tor gebettelt hatte, berappelte sich und tat wieder mehr, sodass die Partie insgesamt ereignisreicher wurde. Hüben scheiterte Möllmann aus dem Gewühl mit einem abgefälschten Schuss (56.), drüben wehrte Casella einen strammen Schuss von Koyuncu mit den Fäusten gerade noch ab (57.). Das 2:1 war aus Sicht der Gäste typisch für eine im Abstiegskampf befindliche Mannschaft: gut im Rennen, aber durch ein blödes Ding wieder im Rückstand. Ein Abwehrspieler säbelte bei einem mittelprächtig hart hineingeschlagenen hohen Freistoß am Fünfmeterraum über den Ball, FCE-Stürmer Ellerich legte uneigennützig für Rene Eickhoff ab, der mit seinem 14. Saisontor keine Mühe hatte (65.).  Je länger das Spiel dauerte, umso unterhaltsamer wurde es. Dazu trugen die Gäste durch viel zu frühe Ballverluste bei, die Gastgeber durch teils unerklärliche Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Beide schienen quasi das Visier heruntergeklappt zu haben und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem auf beiden Seiten teils unerklärliche Fehler zu Torchancen führten. Biesenthals zu hoch anvisierten Schuss (73.) „konterte“ Lollar mit einem gefährlichen Volleyschuss von Patrick Maus. Und die folgende Ecke brachte den verdienten 2:2-Ausgleich. Temiz drosch den aufspringenden Ball vom Strafraum- wundervoll ins Dreieck (76.). Die Elf aus dem Gießener Norden schnupperte nun an der Überraschung. Doch der eingewechselte Amiri brachte das Kunststück fertig, aus vier Metern völlig frei an den Pfosten zu köpfen. In der Nachspielzeit wiederum sprang die versammelte FCE-Anhängerschaft auf. Allerdings nicht wegen des 3:2, sondern weil Westermann und Ellerich im Eins-gegen-Eins vor Gästekeeper Steinbrenner das Gehäuse verfehlten. „Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll“, gestand Vladi Kovacevic, der aber dennoch wusste: „Hier war mehr drin, wenn wir dem Gegner nicht so viele Chancen erlaubt hätten.

Quelle: Frankenberger Zeitung

 

Weixler trifft zwei Mal eiskalt

 

Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holte der FC Ederbergland II am gestrigen Samstag gegen den 1. SC Sachsenhausen in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg. Mit einem letztlich verdienten 2:1 (0:0) schickte man die Gäste auf die Heimreise. Mann des Tages war Stefan Weixler, der mit seinen beiden Toren der Garant des Erfolgs war. Die beiden Halbzeiten hätten unterschiedlicher nicht sein können. In der ersten Hälfte taten sich beide Mannschaften im Spielaufbau sehr schwer und so wurde den knapp 50 Zuschauern nur eine mäßige Partie mit wenigen Chancen geboten. Beide Teams schoben sich die Bälle abwartend in den eigenen Reihen zu und lauerten auf Fehler des Gegners. So blieb es bei zwei harmlosen Schüssen durch Trapp (7.) und Weixler (30.). Sachsenhausen gelang lediglich eine gute Torchance per Freistoß, den Bastian Tihanyi problemlos zum Eckball klärte. In Halbzeit zwei bot sich den Zuschauern ein besseres Spiel. FCE-Spielertrainer Christian Hartmann schien in der Pause die richtigen Worte an seine Spieler gefunden zu haben. Denn was folgte, war eine deutliche Leistungssteigerung. Von Beginn an gingen die Heimischen energisch in die Zweikämpfe und spielten sich aussichtsreiche Torchancen heraus. Bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn nutze Weixler einen Fehlpass im gegnerischen Sechzehnmeterraum aus und schob den Ball unhaltbar zum 1:0 (50.) ins lange Eck. Nur wenig später wurde Weixler von Citlak auf die Reise geschickt und markierte eiskalt seinen zweiten Treffer des Nachmittags (57.). Bei den ersatzgeschwächten Gegnern, die nur mit zwölf Spielern anreisten, ließen zunehmend die Kräfte nach. Die Ederbergland-Reserve schien mit dem Resultat zufrieden und beschränkte sich in der Folgezeit auf die Ergebnisverwaltung. Spannend wurde die Partie noch mal, als Sachsenhausen in der Schlussphase wie aus heiterem Himmel der Anschluss gelang. Steven Hassler hielt aus 16 Metern einfach mal drauf und sein Schuss landete abgefälscht und somit für Schlussmann Tihanyi unhaltbar zum 2:1 (87.) im Tor. Letzten Endes gewannen die Ederbergländer verdient, da ihr Gegner selten das Gefühl aufkommen ließ, das Spiel für sich entscheiden zu wollen.

Quelle: HNA

 

Spitzenreiter zu Gast in Allendorf

 

Der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga, die Spielvereinigung Hadamar, muss am Sonntag zu seinem Angstgegner, dem FC Ederbergland nach Allendorf. Bislang sieht die Bilanz der Hadamarer gegen Ederbergland recht bescheiden aus. In der vorigen Saison kamen die Westerwälder nur zu einem Remis und eine 1:2-Niederlage. Diesmal stand in der Hinrunde ein 3:3 an der Anzeigetafel, als das Spiel in Hadamar abgepfiffen wurde. Da auch die Rückrunde der Spielvereinigung nicht ganz so toll lief, wie die Hinrunde, ist sich Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic sicher: „Der Druck liegt beim Gast.“ Dagegen geht der FCE-Coach davon aus, dass sein Team mit neuem Selbstbewusstsein in das Spiel geht: „Ich hoffe zudem, dass der Druck, den wir doch nach der Winterpause deutlich gespürt haben, nach den beiden Siegen abgefallen ist und meine Mannschaft befreit aufspielen kann.“ Nach dem Sieg in Kelsterbach war im FCE-Lager erst einmal kollektives Durchatmen angesagt. „Ich freue mich, dass wir so viele Chancen hatten. Das Spiel in Kelsterbach hätte auch 8:2 für uns ausgehen können. Allerdings war auch ein 2:2 möglich“, erinnert sich Kovacevic an den 2:1-Sieg in der Frankfurter Vorstadt. Dabei wurde deutlich: Chancen erspielt sich Ederbergland genug - jetzt müssen sie nur noch verwertet werden. Personell hat Kovacevic allerdings ein paar Sorgenfalten. Dennis Meyer, der wieder in Stuttgart studiert, und Mario Ellerich, der noch immer unter Rückenschmerzen leidet, werden nicht dabei sein. Auch Tim Biesenthal kann nicht spielen - er ist bei einem Seminar. „Da müssen wir durch“, sagt Kovacevic, der zudem auf Mario Giuda verzichten muss. Passen muss auch Oleg Schneider, der sich weiter mit einer Knieverletzung herumplagt. Nach einer erneuten Untersuchung steht nun fest, dass er wohl in dieser Saison nicht mehr spielen kann. Laut Kovacevic soll er bis zum Mai pausieren und dann auch vorerst nur Lauftraining absolvieren, damit die Bänderverletzung ausheilt. Der Ederbergländer Trainer hat den kommenden Gegner beobachtet und „eine sehr gute Mannschaft gesehen“. Dennoch ist ihm nicht bange: „Wir müssen nichts übermenschliches vollbringen. Wenn wir die Leistung abrufen, die wir in der Lage sind abzurufen, dann erleben sie Zuschauer sicherlich ein schönes Spiel mit einem offenen Schlagabtausch.“  In dem Hadamar eigentlich gewinnen muss, denn der Vorsprung in der Tabelle auf Biebrich beträgt nur zwei Punkte. Die Westerwälder müssen also etwas tun, wenn sie den Traum von der Oberliga verwirklichen wollen. Und der FCE? Dort stehen genügend Spieler in der Mannschaft, die zeigen wollen, das Platz acht zu wenig ist. Zwar ist bis Rang sieben noch ein Vier-Punkte-Abstand. Doch in den noch ausstehenden acht Spielen sollte dies das Minimalziel sein

Quelle: HNA

 

Sechs-Punkte-Sonntag für den FCE

 

Kelsterbach/Kirchhain. Ausgerechnet im Flughafen-Stadtteil, wo es bisher immer wenig zu holen gab, feierte der heimische Verbandsligist seinen ersten Auswärtssieg nach der Winterpause, mit dem er auf Platz acht kletterte. Die zweite Mannschaft des FCE bejubelte ein 8:1-Schützenfest bei Schlusslicht Kirchhain. Das Ederbergländer 2:1 (1:0) bei Viktoria Kelsterbach war für die rund 70 Zuschauer vor allem im ersten Durchgang eine sehr zähe Partie. Die erste Möglichkeit im Spiel hatten die. Den Schuss von Veith konnte Ederberglands Schlussmann Casella mit dem Fuß abwehren. Auf der Gegenseite nutzte der FCE seine erste Möglichkeit gleich zur Führung. Nach einem langen Ball wehrte Gross im Tor der Kelsterbacher den Ball zu kurz nach vorne ab, sodass Niklaas Westermann abstaubte (19.).
Nun war wieder Kelsterbach am Zug, doch auch beim Schuss von Koustar war Casella mit dem Fuß zur Stelle (22.). In der Folge hatten die Kelsterbacher mehr Ballbesitz, konnten diesen aber nicht dazu nutzen, um Torchancen herauszuarbeiten. Ederbergland konzentrierte sich auf die Defensive und lauerte auf Konter – zunächst aber auch ohne Erfolg.
Die zweiten 45 Minuten boten wesentlich mehr fürs Auge. Nach einem lang hereingetretenen Freistoß nutzte Dominik Karge die Unkonzentriertheit in der Kelsterbacher Hintermannschaft zum 2:0 für Ederbergland (51.). Im direkten Gegenzug jedoch stellte Koustar nach Zuspiel von Brück den Anschluss wieder her. Kelsterbach war nun am Drücker und dem Ausgleich wesentlich näher als der FCE dem 3:1. Doch durch die Rote Karte gegen Dreh- und Angelpunkt Veith, der nach einem Abseitstor heftig reklamierte (77.), brachte sich die Viktoria um mehr.
Gruppenliga:
Mit dem wichtigen 8:1 bei nur bis zum 0:2 dagegen haltenden Kirchhainern konterte Ederbergland II die Dreier der Konkurrenten Werdorf und Pohlheim. Stefan Weixler, der insgesamt dreimal traf, eröffnete den Torreigen der spielfreudigen und konsequenten FCE-Elf. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Dogan Citlak mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 0:2. In der zweiten Hälfte demontierte der FCE durch Tore von Danny Trapp, Weixler, Hartmann, Nikolas Diehl und Vedran Madarevic die Ohmstädter

Quelle:. Frankenberger Zeitung

 

FCE  will in Kelsterbach punkten

 

Das nächste Spiel auf dem Weg zur endgültigen Sicherung des Klassenerhalts für den FC Ederbergland steht in der Fußball-Verbandsliga Mitte an. Die Reise am Sonntag geht nach Kelsterbach. Die Frankfurter Vorstädter, gegen die im Hinspiel ein 2:1 gelang, haben nur drei Punkte Luft zum Relegationsplatz, aber auch nur vier Zähler Rückstand auf Ederbergland.  Ein Schlüssel zum Sieg ist für den FCE-Trainer klar: „Das Spiel der Kelsterbacher steht und fällt mit David Veith“, weiß Vladimir Kovacevic zu berichten. Veith hat bisher elf Treffer erzielt, ebenso wie sein Teamkamerad Jonas Scheitza. Die hat auf der Gegenseite auch Mario Ellerich geschossen, sein Einsatz ist aber fraglich: Den Stürmer plagen Rückenprobleme. Nicht dabei sein werden auf jeden Fall Oleg Schneider und Mario Giuda. „Ich hoffe auf Dennis Reitz und Benni Wolf. Ihre Flexibilität können wir gut gebrauchen“, sagt „Vladi“. Der Trainer macht sich nach wie vor Gedanken über den knappen 1:0-Sieg gegen Birklar. „Die Jungs können nur so spielen, wie ich es ihnen lehre. Wenn man dann gegen Birklar nicht wenigstens drei oder vier Tore schießt, hinterfrage ich mich, ob vielleicht was geändert werden muss.“ Kovacevic meint dabei nicht die vergebenen Chancen. Das kann schließlich immer passieren. Es ist vielmehr die Anzahl der Chancen und da will der Trainer schlicht mehr sehen. Beim Spiel in Kelsterbach setzt er auf die Psyche: „Wir haben in Kelsterbach nicht den Druck, vor eigenem Publikum brillieren zu müssen. Ich denke, das kommt uns zugute. Die grundsätzlichen Dinge müssen wieder klappen. Eng am Gegner stehen und in Ballbesitz schnell nach vorn spielen. Ich hoffe, meine Mannschaft spielt befreit auf.“ Neue Töne aus dem Ederbergland, wo er doch vor einer Woche deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft fand. Doch das relativiert Kovacevic. „Ich hab nicht eingedroschen, sondern die Dinge auf meine Art angesprochen. Es gibt nach dem dürftigen 1:0 auch kein Straftraining oder so. Wir arbeiten unter der Woche sehr viel mit dem Ball, um sicherer bei eignen Aktionen zu werden.“ Kovacevic ist auch Gesprächsthema Nummer eins bei den FCE-Verantwortlichen. Bis Anfang kommender Woche will er sich für die neue Saison erklären. Und da sieht es nicht gut aus. Der 42-Jährige beginnt ein Fernstudium. „Das sind 20 Stunden lernen pro Woche. Da wird es schwer, sich so um den Fußball zu kümmern, wie ich es mache“, sagt er. Derzeit ist man dabei, eine Lösung zu finden. Dem Verein bleibt Vladimir Kovacevic auf jeden Fall erhalten - in welcher Funktion auch immer. Denn: „Ganz ohne Fußball kann ich mir nicht vorstellen. Mal sehen, wie ich mich einbringen kann“, so der FCE-Trainer.

Quelle: HNA

6. Kahl+Schlichterle-Cup: FCE gegen Korbach

Ein Traumlos – zumindest für die Zuschauer: Titelverteidiger TSV/FC Korbach eröffnet den 6. Kahl+Schlichterle-Cup mit dem Verbandsligaduell gegen den FC Ederbergland. Beim geselligen Abend anlässlich der Auslosung der Turnierpaarungen im Ernsthäuser Restaurant „Tafelspitz“ schloss sich der fußballerische Leckerbissen sozusagen direkt an den kulinarischen an: Nach Roulade, Knödeln und Topfennockerln in trauter Runde ging gleich nach den beiden Losen, die Justus Sill und Jonas Kahl aus dem Lostopf fischten, ein Raunen durch die Reihen der Ehrengäste und Vertreter der 16 Teilnehmer: Ederbergland gegen Korbach. Die beiden Enkel von Turnier-Initiator Peter Schlichterle hatten zumindest aus Sicht der ­Zuschauer ein glückliches Händchen bewiesen und das Verbandsliga-Duell des Titelverteidigers gegen den Sieger von 2008 als Eröffnungsspiel ge­zogen. Es steigt am ersten Turniertag am Dienstag, 5. Juli, ab 17.30 Uhr. Der Auftritt des Lokalmatadoren, der SG Ernsthausen/Münchhausen, macht den Besuch zusätzlich lohnenswert. Gegner ist die SG Laisa/Berghofen, die die Burgwälder vor drei Tagen 2:0 bezwangen. Die weiteren sechs Vorrunden-Partien sind meist vom Reiz des Vergleichs David gegen Goliath geprägt. Zwei Mitfavoriten schließen die Vorrunde, die von Dienstag bis Donnerstag läuft, dann ab: Der FV Breidenbach – dann wohl Verbandsligist – trifft auf Battenfeld. Der VfB Marburg – dann wohl auch Verbandsligist – trifft auf die SG Eder. Am Freitag, 8. Juli, finden drei der vier Zwischenrundenpartien statt, die erste wie gewohnt bereits am dritten Turniertag. Unter der Woche wird jeweils um 17.30 Uhr sowie anschließend ab etwa 18.40 Uhr und 19.50 Uhr gespielt. Am Sonntag, 10. Juli, wird der Sieger des mit insgesamt 4000 Euro dotierten renommierten Turniers ermittelt, dessen hohen Stellenwert bei Sportlern und Zuschauern nahezu alle Ehrengäste in ihren Grußworten einmal mehr unterstrichen. Neulinge sind laut Lorenz Reder, Sprecher des Ausrichters TSV Ernsthausen, diesmal nicht vertreten beim bisher stets viel Publikum anlockenden Turnier, das in fünf Auflagen bislang fünf verschiedene Sieger aufweist. Der sechste wird nach dem für 17.40 Uhr vorgesehenen Endspiel feststehen. Beginn der Endrunde (Halbfinale) ist um 13.30 Uhr.

Die Auslosung ergab folgende Spiele – Vorrunde, Dienstag, 5. Juli: Ederbergland – Korbach, Laisa/Berghofen – Ernsthausen/Münchhausen, Rosenthal/Roda – Altenlotheim
Mittwoch, 6. Juli: Bottendorf – Bunstruth/Haina, Willersdorf – Wetter, Wollmar/Frohnhausen – Röddenau

Donnerstag, 7. Juli: Breidenbach – Battenfeld, SG Eder – Marburg.
Zwischenrunde: Sieger Laisa/Ernsthausen – Sieger Willersdorf/Wetter; Sieger Bottendorf/Bunstruth – Sieger FCE/Korbach; Sieger Breidenbach/Battenfeld – Sieger Wollmar/Röddenau; Sieger Eder/Marburg – Sieger Rosenthal/Altenlotheim

Quelle: FZ

 

Arbeitssieg gegen die SG Birklar

 

Es sind wohl die drei Punkte, die die Verantwortlichen des FC Ederbergland zufrieden stimmen. Die Art und Weise, wie das 1:0 (1:0) in der Fußball-Verbandsliga gegen Birklar gestern Nachmittag im Battenberger Entenpark ablief, sicher nicht. „Wir haben 80 Prozent Ballbesitz und das Spiel steht bis zum Schlusspfiff auf der Kippe. Bei allem Respekt: So eine Mannschaft muss man mit vier oder fünf Toren nach Hause schicken“, wetterte Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic, der seiner Elf immer wieder Verhaltensmuster wie vor einem Jahrzehnt vorwarf. Dabei sah es zu Beginn nicht schlecht aus. Die Heimelf machte mit langen Bällen Druck. Was zunächst wie Verlegenheit aussah hatte System. Bei eigenem Ballbesitz bildeten fünf Birklarer Abwehrspieler und fünf offensive FCE-Kicker eine dichte Linie. Der Diagonalball kam, wurde aber oft zum Glückspass. Da sich Birklar die Torsicherung auf die Fahnen geschrieben hatte, passierte in den Anfangsminuten vor den Toren nichts. Links und rechts der Mittellinie wurde der Ball quer geschoben um die Möglichkeit des tödlichen Passes abzuwarten. Als „tödlichen Pass“ konnte man aber auch fast jedes flache Anspiel nennen. Der Rasen im Battenberger Entenpark verdiente diesen Namen nicht. Er war sehr holprig, sodass nahezu jeder flache Ball versprang. Lange Pässe waren trotz ihrer hohen Fehlerquote also zurecht das Mittel der Wahl. Leben kam in die Bude, als Rene Eickhoff zu scharf auf Mario Ellerich passte, der zwei Meter vor dem Tor den Ball aber nicht unter Kontrolle brachte. Zwei Minuten später unterlief Vedran Madarevic ein Querschläger im eigenen Strafraum. Birklars Gerlach köpfte aufs Tor, wo aber Keeper Alessandro Casella das Leder von der Linie kratzte. Es sollte die größte Gästechance bleiben. Es wurde nicht der Tag des Mario Ellerich. Wieder war es Eickhoff, der Ellerich in Szene setzte (23.). Frei vor Gästekeeper Breitenbach zog er aber den Ball am Tor vorbei. Auf der Gegenseite hatte Fabian Mohr Glück, als er 18 Meter vor dem Tor Pascal Rehnelt foulte, der Schiedsrichter aber weiterspielen ließ (28.). Vier Minuten vor dem Wechsel dann das erlösende 1:0. Nach einem Einwurf kam der Ball hoch in den Strafraum, Ellerich irritierte Gegenspieler und Torwart, der Ball tropfte ab und Tim Biesenthal schoss trocken ein (41.). Auch nach dem Rückstand änderte Birklar seine Spielweise nicht und verhielt sich abwartend. Eine Riesenchance von Ellerich (53.), ein 30-Meter-Schuss von Karge (68.), ein Lattentreffer von Trapp (80.) - das war´s. Über den Rest der zweiten Hälfte wird der Mantel des Schweigens gelegt. Gegen Ende bäumte sich Birklar noch einmal auf, bleib aber weiter zu harmlos.

Quelle: HNA

 

FCE kassiert völlig verdient der dritte Niederlage in der Rückrunde

 

Die Konstanz bleibt weiterhin das große Problem von Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland. Beim stark abstiegsbedrohten SV Zeilsheim unterlag der FCE gestern sang- und klanglos mit 2:5 (1:1) und bot eine in weiten Teilen gruselige Vorstellung. Gerade einmal sechs Sekunden waren absolviert, als Zeilsheim in Person von Cevat Temur bereits die erste Großchance verbuchte. Ederbergland gelang es bis in die Schlussphase des ersten Akts hinein nicht, einen Zugriff zum Spiel zu finden. Die Aufbaubemühungen aus der eigenen Deckung wirkten unkonzentriert, das Mittelfeld der Gäste rückte in Verbindung mit den zentralen Kräften vor der Abwehr nicht mutig genug auf und folglich hingen die beiden Angreifer Mario Ellerich und René Eickhoff völlig in der Luft. Die Gastgeber beschränkten sich auf einfache, schnelle Kombinationen, um ihre wieselflinken, gerade einmal jeweils 1,60 Meter messenden Offensivkräfte Hamza Bouchen und Okan Götürmen in Position zu bringen, was den FCE vor arge Probleme stellte. Vor allem Vedran Madarevic hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und wählte mit dem fast körperlosen Spiel gegen seine Kontrahenten das falsche Stilmittel. Zu allen strategischen Schwächen und magelndem Zweikampfverhalten kam auch noch Pech hinzu. Erst verletzte sich Mario Giuda bereits nach sieben Minuten und musste ausgetauscht werden, ehe dann Markus Pioch die Zeilsheimer mit einem abgefälschten Freistoß 1:0 in Front brachte (8.). Ederbergland brauchte geschlagene 45 Minuten bis zur ersten Tormöglichkeit und jene nutzte Dietrich Schweizer prompt zum höchst glücklichen 1:1-Pausenstand. „Jetzt müssen wir den Gegner kommen lassen, hinten aufmerksamer arbeiten und dann kontern“, plante FCE-Coach Vladi Kovacevic zur Pause. Angekommen war das Vorhaben bei seinen Jungs nicht. Zunächst leistete sich Fabian Mohr einen dicken Patzer, den Markus Pioch zum 2:1 für die Hausherren nutzte (58.). Und sieben Minuten später sah Niklas Westermann bei Ivan Rebics Treffer zum 3:1 schlecht aus. 120 Sekunden danach machte Rebic, der zuvor das leere Tor nicht traf, mit seinem zweiten Streich zum 4:1 bereits alles klar. „Es fehlen Wille und Geilheit. Wir sind viel zu brav und spielen körperlos“, monierte Kovacevic. Ein Eindruck, den auch Tim Biesenthals Tor zum 2:4 nicht wiederlegte (70.) und schon gar nicht Huanito Rreshkas Treffer zum 5:2-Endstand für Zeilsheim, das zuvor nur fünf seiner zwölf Heimspiele gewonnen hatte. „Ich war vielleicht zu blauäugig, weil ich dachte, dass ich hier mehr bewegen kann und Konstanz schaffe“, hinterfragte Kovacevic sich und sein Tun. Selbstkritik, an der sich seine Schützlinge ein Beispiel nehmen sollten.

Quelle: HNA

 

Schweres Spiel in Zeilsheim

 

 Der FC Ederbergland hat in der Fußball-Verbandsliga Mitte beim Auswärtsspiel in Zeilsheim am Sonntag, 15.15 Uhr, noch etwas gutzumachen. Denn der 11. September 2010 war so etwas wie der Tiefpunkt in der Hinserie beim FCE. Auf der Allendorfer Beetwiese war Zeilsheim zu Gast, führte nach zwei Rebic-Toren bereits nach sechs Minuten mit 2:0 und gewann am Ende mit 5:2. Eine kleine Sensation für den Abstiegskandidaten. Der steht noch immer auf einem Platz, der den Gang in die Gruppenliga andeutet. Auch im Falle eines Sieges gegen den FCE würde man diese Position nicht verlassen. Deshalb warnt auch FCE-Trainer Vladimir Kovacevic: „Zeilsheim steht mit dem Rücken zur Wand. Die müssen Druck machen. Ob das für uns gut oder schlecht ist, müssen wir sehen.“ Gebetsmühlenartig erklärt der Trainer immer wieder, welches große Potenzial in seiner Mannschaft steckt. Was ihr fehle, sei die breite Brust. „Ich wünsche mir, dass die Mannschaft auf den Platz geht und ohne Arroganz sagt: Die hauen wir jetzt weg. Sie hat es drauf und muss nur das Selbstvertrauen mitbringen. Beim Auflaufen muss jeder auf und neben dem Platz sehen: Die wollen was, die sind heiß.“ Kovacevic hadert immer noch mit kleinen Abstimmungsfehlern: „Drei bis vier Hochkaräter, wie wir sie Kastel am Sonntag hatte, dürfen wir auf eigenem Platz nicht zulassen. Außerdem muss noch mehr Tempo über Außen ins Spiel. Zu oft wird der Ball gehalten oder noch eine Drehung mit ihm gemacht. Dann steht der Gegner wieder. Da muss was gewagt werden, dann sind auch die Stürmer in Position.“ Personell erlebte Kovacevic am vergangenen Wochenende ein kleines Wunder. „Am Samstag rief mich Rene Eickhoff an und sagte, er würde sich gern mit auf die Bank setzen. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt.“ Eickhoff war erst vor vier Wochen am Meniskus operiert worden. Auch in Zeilsheim wird er durch den Trainingsrückstand nicht von Beginn an auflaufen, ist aber im Verlauf des Spiels fest eingeplant. Ebenso wie der zuletzt erkrankte Michael Möllmann. Dadurch könnte die Aufstellung wieder durcheinander kommen, zumal Dennis Reitz in der Innenverteidigung mehr als Ersatz war und den 1:1-Ausgleichstreffer erzielt hatte. Trotz aller Kritik sagt Vladimir Kovacevic aber auch: „Es sieht immer so aus, als würde ich alles schlecht reden. Das will ich nicht. Aber meine Aufgabe ist es, mit der Mannschaft das Mögliche zu erreichen. Und da sind wir noch nicht. Wir haben große Fortschritte gemacht, halten diese aber über 90 Minuten noch nicht durch.“ Der kommende Gegner ist für den Coach ein unbeschriebenes Blatt. Er will sich vor dem Spiel noch ausgiebig informieren. „Ich verstehe nicht, dass Zeilsheim auf einem Kunstrasen, und nur dort trainieren und spielen sie, schon sieben Heimspiele verloren hat. Auch vom Personal her stehen da einige Hochkaräter, nicht nur Rebic im Sturm.“ Dass es nicht so schnell nach vorn geht wie in einem Heimspiel, ist für Kovacevic auch klar. Deshalb gilt die Anweisung: „Solange wir den Ball haben, kann der Gegner kein Tor schießen.“

Quelle: HNA

 

Wichtiger Sieg gegen Fvgg Kastel

 

Der FC Ederbergland hat bei seiner Heimspiel-Premiere 2011 die ersten Punkte verbucht. Trotz anhaltender Personalprobleme setzte sich die Kovacevic-Elf hochverdient mit 2:1 gegen den Aufsteiger aus Kastel durch. Eickhoff erlöste die Gastgeber durch seinen Siegtreffer in der 85. Minute. Mit einiger Anspannung dürfte der FCE das erste Heimspiel des Jahres angetreten haben, nachdem man nach zuletzt zwei Niederlagen wieder etwas nach unten in der Tabelle blicken musste. Und der ebenfalls erst mit einem Punkt aus drei Spielen gestartete Gast begann forsch: Bei einem Neumann-Kopfball wurde Casella zum ersten Mal geprüft (11.). Es dauerte eine Viertelstunde, bis die Heimischen das Spiel unter Kontrolle brachten und nun das Geschehen immer weiter in die gegnerische Hälfte verlegten. Madarevic eröffnete mit einem Schuss über das Lattenkreuz (27.) eine Ederbergländer Chancen-Serie. Gästekeeper Ademovic blieb anschließend kurz vor Ellerich (31.) ebenso Sieger wie bei einem Giuda-Freistoß, den er gerade noch aus dem kurzen Eck wegfaustete (33.). Mitten in die Drangphase der Gastgeber erzielte der schussgewaltige Kastel-Stürmer Neumann mit einem noch abgefälschten 28-Meter-Freistoß wie aus heiterem Himmel das 0:1 (41.). Kovacevic musste seinen geschockten Schützlingen in der Pause einigen Mut machen und forderte, entschlossener und vor allem über die Außen nach vorn zu stoßen. Die Botschaft kam an, denn der nach der Pause starke FCE kam nach einer Meyer-Ecke durch Reitz umgehend zum Ausgleich (49.). In seiner besten Phase spielte der FCE mit dem Tabellenfünften nun zeitweise Katz- und Maus, einzig der Führungstreffer wollte nicht gelingen. So scheiterten erneut Giuda per Freistoß (51.) sowie Schweizer unbedrängt aus halbrechter Position (56.). Zudem hatte der nun überforderte Gast Glück, als Biesenthal sich auf rechts durchsetzte und Ellerich seine Flanke nicht richtig abzunehmen vermochte (58.). Auf der Gegenseite wurde man dagegen erneut kalt erwischt, als Reitz unnötig dem besten Gästespieler Neumann im Strafraum das Bein stellte (60.). Doch der Gefoulte fand seinen Meister vom Elfmeter-Punkt aus in Torwart Casella, der den Strafstoß aus der rechten Torecke fischte. Um seine Mannschaft weiter zu befeuern, brachte Kovacevic mit Reitz und Yavuz nun frische Kräfte. In der Schlüsselminute musste sich nach einem Abwehrpatzer jedoch Mohr zunächst in höchster Not vor den erneut einschussbereiten Neumann werfen (84.). Ellerich bediente im direkten Gegenzug Eickhoff, der eiskalt zum 2:1 verwertete (85.). Gegen den konditionell ausgebrannten Gast musste Casella nur noch einmal bei einem Hofem-Kopfball nennenswert eingreifen (88.), ehe die Punkte im Sack waren. Neben der spielerisch ordentlichen Leistung und dem Sieg für die Moral konstatierte Kovacevic, dass das Selbstvertrauen noch nicht ganz zurück sei. Ein 1:2 bei der Elfmeter-Szene hätten seine Mannen so wohl nicht mehr beheben können - „da wären wir tot gewesen“. Dafür bedürfe es allerdings auch die „Geilheit auf den Sieg“, den er von seiner Mannschaft nun weiter fordere. Sein Gegenüber aus Kastel muss derweil an anderen Baustellen kämpfen: Nach dem 2:4 trotz 2:0-Führung in Braunfels machte sein Team erneut kräftemäßig schlapp und verabschiedet sich nunmehr endgültig aus dem Kampf um den zweiten Tabellenplatz.

Quelle: HNA

 

Zweite spielt Remis gegen TSV Michelbach

 

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? Diese Frage stellte sich in der Fußball-Gruppenliga nach dem 1:1 (0:0) des FC Ederbergland II gegen den TSV Michelbach für die Hausherren. Da man in Unterzahl den Ausgleich erzielte, dürfte für die Hartmann-Elf jedoch die Zufriedenheit über das Remis überwiegen. Durch den Punktgewinn macht der FCE II weiter Boden im Abstiegskampf gut.Die Verbandliga-Reserve war über die gesamte erste Halbzeit optisch überlegen und kaufte Michelbach früh den Schneid ab. Vor dem Tor agierten Trapp und Co. aber nicht zwingend genug, sodass es ohne Torerfolg in die Pause ging. Die beste Möglichkeit besaß dabei Danny Trapp, der eine gefühlvolle Madarevic-Flanke aus kurzer Distanz an den Pfosten köpfte (25.). Auf der anderen Seite tauchte Michelbach nur einmal gefährlich vor FCE-Keeper Möller auf, der aber bei einem 16-Meter-Schuss von Schoch auf dem Posten war (43.). Im zweiten Durchgang setzte Spielertrainer Hartmann stärker auf Offensive und brachte mit Citlak und Kurzeknabe zwei frische Kräfte. Den besseren Start fand allerdings der Gast: Möller lenkte einen 22-Meter-Hammer von Steffen Rechner über die Latte (48.) und Fleischhammel jagte das Leder frei vor Möller über den Kasten (52.). Dies hätte sich beinahe gerächt, als Trapp nach einem Abwehrfehler frei vor Michelbachs Schlussmann Ostertag auftauchte, aber verzog (60.). Etwas überraschend fiel schließlich die Gästeführung: Der Ex-Ederbergländer Jens Herbert flankte einen Freistoß - 25 Meter vom Tor entfernt und kurz vor der Seitenauslinie - in den Strafraum, der ansonsten souveräne FCE-Keeper Möller verschätzte sich völlig und unterlief den Ball: 1:0 für Michelbach (63.). Nun wurde die Partie hektischer und bot kaum noch Torgelegenheiten. Negativer Höhepunkt war schließlich die Rote Karte gegen FCE-Kapitän Sassor, der Schoch von hinten in die Beine trat (68.). Aber auch in Unterzahl kämpfte die Heimelf weiter und wurde schließlich belohnt. Madarevic spielte über links einen feinen Doppelpass mit Kurzeknabe, flankte scharf in die Mitte und am langen Pfosten musste Danny Trapp nur noch einschieben (80.). „Man hat gesehen, dass wir auch in Unterzahl alles gegeben haben“, bilanzierte Spielertrainer Hartmann nach der Partie. Mit etwas G8lück hätte es sogar zu drei Punkten gereicht: Trapp zielte nach gutem Petri-Zuspiel aber neben das Tor (87.) und Dönges wurde in letzter Sekunde abgeblockt (90.). Nicht mehr ins Gewicht fiel die Ampelkarte gegen Tim Arnold wegen Ballwegschlagens (90.+1).

Quelle: HNA

 

Erstes Heimspiel nach der Winterpause in Allendorf

 

„Hausen war peinlich, Eddersheim ganz in Ordnung. Im Heimspiel gegen Kastel muss die Mannschaft jetzt Charakter zeigen.“ Für Vladimir Kovacevic, Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland, zählt gegen Kastel am Sonntag auf der Allendorfer Beetwiese nur ein Sieg. Die Niederlage in Eddersheim lässt sich aus Sicht des Coaches leicht erklären: Ich hatte sage und schreibe 15 Spieler auf der Vermisstenliste. Ich habe mit einem A-Jugendlichen begonnen und hatte drei weitere auf der Bank. Alle haben ihre Sache gut gemacht. Allerdings ärgere ich mich maßlos über Spieler der zweiten Mannschaft, die private Gründe einem Einsatz in der ersten Mannschaft vorgezogen haben.“ Gegen Kastel hofft Kovacevic wieder auf Möllmann, Kurzeknabe und Ernst zurückgreifen zu können, die in Eddersheim nicht zur Verfügung standen. Damit dürfte auch der Konkurrenzkampf auf dem Feld wieder angestachelt werden. Dima Schweizer hat in der linken Außenverteidiger-Position ein gutes Spiel gemacht, so wie Dennis Reitz in der Innenverteidigung. Reitz könnte wieder auf die Sechser-Position wechseln und dort Mario Giuda verdrängen. „Das muss ich mir noch überlegen. Was Mario gespielt hat, war in Ordnung. Er muss aber bald mal eine Schraube höher drehen. Er hat von allen meinen Spielern die beste Jugendausbildung genossen. Da muss noch was kommen.“ Die zweite „Sechs“ ist mit Dominik Karge gesetzt. So wie auch der Zwei-Mann-Sturm mit Mario Ellerich und Niklaas Westermann. „Ich habe zu viele Spieler, die keine drei Mal pro Wochen trainieren, sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Deshalb wird es für ganz oben nicht reichen, für einen Mittelfeldplatz aber allemal.“ Mit dem Gegner beschäftigt sich Kovacevic natürlich auch: „ Kastel ist ein starker Aufsteiger, den wir dennoch schlagen wollen und müssen. Es liegt an uns.“

Quelle: HNA

 

 

Niederlage beim Tabellenzweiten

 

Eddersheim. Trotz der 0:2 (0:0)-Niederlage beim FC Eddersheim hat sich der FC Ederbergland gestern in der Fußball-Verbandsliga Mitte gut verkauft. Gleich mit vier A-Jugendspielern im Kader trat die Mannschaft von Trainer Vladi Kovacevic beim favorisierten Gastgeber an.

„Wir haben hier heute nichts zu verlieren“, bemerkte Kovacevic zu Beginn der Partie. Zehn Spieler aus seinem aktuellen Kader fehlten verletzungs- oder krankheitsbedingt. Dass es seinem Team aber nicht nur um Schadensbegrenzung ging, bewiesen sie von Anfang an.  Denn die erste Chance der Partie gehörte Ederbergland. Mustafa Yavuz tauchte vor Torhüter Robin Borchert auf, doch mit seinem zu schwachen Schuss hatte der Keeper der Gastgeber keine Mühe (2.). Eddersheim tat sich in der Offensive überraschend schwer gegen die von Fabian Mohr gut organisierte Viererkette. Nur mühsam erarbeiteten sie sich Möglichkeiten. Die erste hatte Thomas Lindner, dessen Schuss Torhüter Alessandro Casella aber unschädlich machte (7.). Zwei Minuten später scheiterte Christian Rottenau, dessen Hackentrick nur knapp das Tor verfehlte. Ederbergland kämpfte mit Herz und Verstand. Nur das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff missfiel ihrem Trainer, der dies dann auch lautstark forderte. Niklas Westermann, der an jedem Angriff der Gäste beteiligt war, verfehlte das Gehäuse aus 18 Metern nur knapp und hatte damit die große Chance vertan, Ederbergland in Führung zu bringen. „Wir spielen alles andere als souverän“, monierte Edderheims Trainer Christian Kreil zu diesem Zeitpunkt. Als Ausdruck seiner Unzufriedenheit ließ er seine Auswechselspieler schon lange vor dem Halbzeitpfiff warmlaufen. Zwei Chancen hatten die Gastgeber aber dann doch noch. Timo Leifermann köpfte freistehend aus fünf Metern am Tor vorbei (39.). Und Soufian Houness verfehlte in der 45. Spielminute das Tor nur knapp. „Das war bis jetzt doch ganz in Ordnung“, freute sich Kovacevic zur Halbzeit. Ganz im Gegenteil sein Trainerkollege Kreil, der sich über die erste Hälfte seiner Mannschaft maßlos ärgerte. Nach einer laut Kreil „konsequenten aber nicht lauten Halbzeitansprache“ lief es dann besser. Mit seinem 100sten Vereinstor erlöste Timo Leifermann seine Farben durch einen sehenswerten Freistoß (58.). Damit war Ederbergland ein wenig der Zahn gezogen. Die Gastgeber erhöhten den Druck und erspielten sich immer mehr Möglichkeiten. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich Mario Ellerich (67.). Nach einem langen Ball von Dennis Meyer überlupfte er Torwart Borchert, der anschließend Ellerich den Weg versperrte, was eigentlich einen Freistoß und eine Rote Karte zur Folge haben musste. Beides verweigerte Schiedsrichter Pakos. Im Gegenzug war es Soufian Houness, der mit einer feinen Einzelleistung auf 2:0 erhöhte. „Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir da den Ausgleich geschafft hätten“, ärgerte sich Kovacevic. Sein Torhüter hingegen rettete noch zweimal innerhalb einer Minute mit dem Fuß vor Dario Küper und Nils Pitas (77.) Ab der 82. Spielminute musste Kovacevic noch auf seinen besten Angreifer verzichten. Mario Ellerich, unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung, handelte sich wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte ein. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg des Tabellenzweiten verdient

Quelle: HNA

 

„Hat wenig mit Fußball zu tun“

 

Der FC Ederbergland hat in der Fußball-Verbandsliga Mitte am Samstag bei Schlusslicht SG Hausen/Fussingen/Lahr mit 2:3 (0:0) verloren und mit diesem bösen Ausrutscher seine gute Form aus den letzten Spielen im vergangenen Jahr nicht über die Winterpause retten können.

 

Das Schlusslicht begann gut und verbuchte ein optisches Übergewicht, während Ederbergland kaum ins Spiel fand. „Fast jeder zweite Ball war ein Fehlpass. So kann man nicht gewinnen und verliert auch gegen einen Tabellenletzten“, ärgerte sich Trainer Vladimir Kovacevic über eine Vorstellung, „die mit Fußball wenig zu tun hatte“.Anderer Meinung war Hausens Trainer - zumindest was die Leistung seiner Jungs betraf. „Ein gutes und engagiertes Spiel meiner Mannschaft mit einem verdienten Sieg“, meinte Peter Henkes.Daran wollte Kovacecic nicht rütteln: „Natürlich geht der Heimsieg in Ordnung. Wir haben einfach viel zu wenig investiert. Hätten wir nur so gespielt wie in den letzten Minuten, hätte es sicher anders ausgesehen.“ In der Schlussphase betrieben die Gäste, die schon in der Vorrunde gegen den Aufsteiger verloren hatten, Ergebniskosmetik. Mehr war nicht drin, denn Schiedsrichter Sven Willmann (TSV Altheim) pfiff nach Dominik Karges zweitem Treffer binnen zwei Minuten gar nicht mehr an. Zuvor hatte Hausen die Begegnung weitgehend im Griff, auch wenn der FC Ederbergland hätte in Führung gehen müssen. Doch Dennis Meyer (32.) scheiterte aus zehn Metern an der Latte. „Da hätte er die Innenseite nehmen müssen“, bemühte Trainer Kovacevic nach Abpfiff den Konjunktiv gleich mehrfach: „Die Partie wäre sicherlich anders gelaufen.“ So lief sie überraschend zu Gunsten des Schlusslichts, das eine tolle Moral zeigte und die Serie der Gäste von vier Siegen in Folge jäh stoppte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Mario Erbach, der mit einem Doppelpack (60. und 65.) den Weg zum Heimsieg, dem erst zweiten in dieser Saison, ebnete. Als David Röhrig mit dem schönsten Treffer, einem Schuss aus 20 Metern, zum 3:0 (77.) gegen den einmal mehr chancenlosen FCE-Schlussmann Alessandro Casella traf, war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Es spricht für die Moral des weiterhin auf Platz neun stehenden FC Ederbergland, dass das Team nicht aufsteckte. „Es nützt ja auch nichts, wir müssen den Kopf wieder hoch nehmen und auf das Spiel gegen Eddersheim schauen“, richtete Kovacevic den Blick nach vorn: „Auch wenn es verdammt schwer fällt.“

Von André Bethke / HNA

 

 

Undankbare Aufgabe in Hausen

 

Die Zeit der Vorbereitung mit sechs Einheiten pro Woche ist vorbei. Am Samstag startet der FC Ederbergland um 15 Uhr beim Aufsteiger SG Hausen/Fussingen/Lahr in die Restrunde der Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Zielsetzung ist klar: Mit einem Sieg will der FCE den Grundstein für eine erfolgreiche Runde hinlegen.

Eitel Sonnenschein herrscht beim FCE aber nicht. Mit Blick auf die Vorbereitung klingt Trainer Vladimir Kovacevic schon ein wenig verstimmt: „Fünf Wochen Vorbereitung. Da war Zeit genug für jeden, im Training regelmäßig vorbeizuschauen. 80 Prozent des Kaders haben das auch verstanden.“ Zu den restlichen 20 Prozent zählt Dogan Citlak, den Kovacevic in diesem Jahr noch nicht gesehen hat. „Wir könnten ihn gut gebrauchen. Auf seine Ausbildung müssen wir natürlich Rücksicht nehmen. Aber wenn einer gar nicht kommt, kann ich nichts mit ihm anfangen.“ Kovacevic betreibt viel Aufwand und erwartet das auch von seinen Spielern. „Wir sind kein Thekenteam. Das haben aber noch nicht alle verstanden.“  So geht, körperliche Fitness vorausgesetzt, kein Weg an Oleg Heft oder Luca Kurzeknabe vorbei. Kovacevic: „Oleg kann viel Dampf nach vorn machen, Luca ist ein Riesentalent. Aber ich kann doch nicht Spieler von Beginn an einplanen, wenn ich weiß, dass es körperlich nicht mal für eine Halbzeit reicht.“  Dabei scheint es derzeit so leicht wie noch nie, in das Team zu rücken. Rene Eickhoff ist am Meniskus operiert, Oleg Schneider, Benni Wolf und Vedran Madarevic haben erst wieder mit dem Lauftraining begonnen. Wer in Hausen auflaufen wird, weiß Kovacevic nicht. „Ich habe 13 bis 15 Spieler im Kopf. Wir werden mit viel Aufwand arbeiten müssen. Deshalb werden die spielen, die diesen Aufwand auch betreiben wollen.“ Nach vorn scheint wohl Niklaas Westermann erste Wahl für Eickhoff zu sein. In der Viererkette bieten sich Mohr, Möllmann, Biesenthal, Kurzeknabe, Ernst und Reitz an, für die Sechser-Position Giuda, Karge, Ernst und Reitz sowie Dima Schweizer, der fast überall eingesetzt werden kann. Gegner Hausen ist für den Ederbergländer Coach eine unbekannte Größe. „Allein die FCE-Niederlage in Allendorf aus der Hinrunde sollte Motivation genug für alle sein“, sagt Kovacevic. Das Tabellenschlusslicht liegt schon 14 Punkte hinter dem Relegationsplatz. „Verlieren sie gegen uns, sind sie weg vom Fenster“, vermutet Kovacevic, der klar macht: „Ich will das Spiel gewinnen.“ Aufpassen will er auf Spielmacher Christian Mehr, der in der Winterpause von Spitzenreiter Hadamar zu den Vereinigten stieß. Kovacevic unterstreicht: „Wir müssen in die Zweikämpfe kommen und die richtige Einstellung zum Kampf finden. Wer dazu nicht bereit ist, muss sich fragen, ob er in der Liga spielen will.“

Quelle:HNA

 

Vorbereitung auf die Rückrunde

 

Nach der verpatzten Endrunde um den RWE Wintercup in Hüsten begann die Vorbereitung auf die Rückrunde. In vielen Trainingseinheiten wurde an körperlichen und spielerischen Grundlagen gearbeitet. Die bisherigen Testspiele zeigen, dass die Mannschaft sich langsam steigert. Nach dem völlig misslungenen Auftakt beim Hessenligisten KSV Baunatal ( 0:8 ) folgte ein 3:3 beim Gruppenligisten VfB Wetter. Am 17.2. wurde der Hessenligist VfB Marburg mit 3:2  bezwungen und das letzte Vorbereitungsspiel beim dem in der Verbandsliga Nord spielenden FV 09 Melsungen wurde sehr souverän mit 3:0 gewonnen. Am Sonntag, den 20.2. folgt das Dreierturnier beim FV Breidenbach, hier trifft der FCE auf den FV Breidenbach und den VfB Marburg. Das letzte Vorbereitungsspiel findet dann am Samstag, den 26.2. in Allendorf gegen des FSV Schröck statt.

 

Play-Off RWE Cup in Arnsberg Hüsten

 

Am Sonntag findet in Arnsberg Hüsten die Endrunde des RWE-Wintercups 2011 statt. Der FCE wird bei diesem prestigeträchtigen Turnier in Bestbesetzung antreten. Nach Informationen aus Hüsten ist die Veranstaltung bereits restlos ausverkauft. Das Geschehen in der Sporthalle "Große Wiese" kann im Liveticker unter  http://www.rwe-wintercup.de/2011/liveticker/play-off-finale.html verfolgt werden.

FCE im Play-Off Finale beim RWE Wintercup 2011

 

Bei der Zwischenrunde um den RWE Wintercup, dem größten Hallenturnier in NRW, erreichte der  FCE am Sonntag als zweiter in seiner Zwischenrundegruppe das Play-Off Finale. In der beinahe ausverkauften Halle in Sundern gab es viele spannende Spiele auf teilweise sehr hohem Niveau. Die Endrunde findet am 23.01.2011 in Hüsten statt. Die Veranstalter rechnen mit einer total ausverkauften Halle. Der WDR wird in seinem dritten Fernsehprogramm von dem Turnier berichten.

Eingesetzte Spieler:

B. Tihanji, O. Schneider, V. Maderevic, N. Westermann, S. Pracht, F. Mohr,

D. Karge, R. Eickhoff und T. Biesenthal.

 

Doppelter Einsatz am Sonntag

 

Am 16. Januar 2011 ist der FCE zwei mal im Einsatz. Ein Teil der Mannschaft bestreitet in Sundern die Zwischenrunde beim RWE Wintercup und trifft im ersten Spiel auf den TUS Züschen.

Der Rest der Mannschaft ist bei den Hallenkreismeisterschaften in Frankenberg im Einsatz.

 

FCE siegt in Winterberg

 

Bei seinen ersten Auftritt im neuen Jahr feierte der FCE eine gelungene Premiere beim RWE Wintercup in Winterberg. Der FCE belegte in seiner Gruppe den ersten Platz und erreichte damit ungefährdet die Zwischenrunde. Ergebnisse und Tabelle sind unter "Termine" abrufbar.

 

Erster Auftritt im neuen Jahr

 

Am Sonntag, den 09.01.2011 beginnt für den FCE mit der Teilnahme am RWE Cup die Hallensaison. Die Vorrunde wird in Winterberg ausgetragen. Der FCE trifft in seiner Gruppe auf folgende Mannschaften:  SV DJK BW Obersorpe, TuS SF Gevelinghausen, VfR Winterberg, TSV Bigge Olsberg, SG Siedlinghausen / Silbach, SC Lennetal, FC Remblinghausen, SV Hüsten 09. Das Turnier beginnt um 11:30 Uhr, das erste Spiel unserer Mannschaft ist für 12:03 geplant.

 

Statistiken und Infos der Verbandsliga

Wussten Sie dass…

 

- insgesamt 22.600 Zuschauer sich die 152 Spiel der Vorrunde angesehen haben. Der Zuschauerschnitt liegt in der Liga dabei bei 150 und steht den Zahlen in der Oberliga Hessen nur wenig  nach.

- das Spiel mit den meisten Zuschauern das Derby TSG Wieseck – VfB Giessen mit 700 Besuchern am 1. Spieltag war, gefolgt vom Kreisderby SG Hausen / Fussingen - SpVgg Hadamar mit 450 Zuschauern.


- nur der VfB Gießen und der FV Biebrich 02 in der Vorrunde zu Hause ungeschlagen blieben. Mittlerweile in der bereits begonnenen Rückrunde beide jeweils zu Hause gegen den FC Ederbergland verloren haben.

- das Spiel mit den meisten Toren die Begegnung TSG Wieseck - FV Biebrich war, die 3:8 für den Gast endete.  

- bereits 5 Trainer zum Ende der Vorrunde entweder gezwungen oder freiwillig ihren Trainerjob aufgegeben haben. Udo John (FV Braunfels), Herbert Leus (SG Hausen), Frank Frede (FC Ederbergland), Andreas Schreier (SV Zeilsheim) und Theodorus Vassiliou (TSG Wörsdorf) konnten die Erwartungen ihrer Vereine mehr oder weniger nicht erfüllen und wurden abgelöst.

- dass die Winterpause 11 Wochen dauert und erst am Fastnachtsamstag, dem 5.3.2011 mit dem Spiel unserer Mannschaft in Waldbrunn gegen die SG Hausen fortgesetzt wird.

 

Spiel gegen SG Oberliederbach abgesagt

 

Das für Samstag angesetzte Meisterschaftsspiel in der Verbandsliga Mitte gegen die SG Oberliederbach ist abgesagt worden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Damit verabschiedet sich auch die erste Seniorenmannschaft in die Winterpause.

 

Spielausfälle in der Verbandsliga Mitte und Gruppenliga Gießen-Marburg

 

In der Verbandsliga Mitte und der Gruppenliga Gießen-Marburg wurde der für das kommende Wochenende geplanter Spieltag komplett abgesagt. Für die Mannschaften in der Gruppenliga beginnt damit die Winterpause. Die erste Mannschaft hofft noch das für den 11.12.2010 angesetzte Spiel gegen die SG Oberliederbach austragen zu können.

 

Vierter Sieg in Folge

 

Mit dem vierten Sieg in Folge bei der heimstärksten Mannschaft der Klasse, dem VfB Gießen, gelang Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland gestern das nächste Husarenstück. Zugleich feierte der neue FCE-Trainer Vladi Kovacevic mit dem 2:1 (1:1) den dritten Dreierpack im dritten Spiel unter seiner Ägide.

Augen zu und durch: Ederberglands Dennis Reitz (rechts) und der Gießener Steffen Spottka in einem rassigen Kopfballduell. Foto: Volkmann

Augen zu und durch: Ederberglands Dennis Reitz (rechts) und der Gießener Steffen Spottka in einem rassigen Kopfballduell. Foto: Volkmann

Im ersten Akt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel, das klar von Taktik und Einsatz dominiert wurde. Die Kovacevic-Elf hatte zunächst etwas mehr von der Partie, doch es offenbarte sich das Problem der vergangenen Wochen: Obwohl man mehr Spielanteile als der Gegner hat, nutzt die Mannschaft dieses Übergewicht oft nicht konsequent genug, um sich gute Torchancen herauszuspielen.

Die Handschrift des neuen Übungsleiters war aber bereits klar erkennbar. Die Platzherren hatten die größte Chance der ersten Halbzeit, als Sergej Maro mit einem Kopfball an FCE-Keeper Alessandro Casella scheiterte (15.). Nach einem unnötigen Ballverlust durch Sergej Pracht setzte sich der stärkste Gießener Akteur Urkan Özen auf der linken Außenbahn energisch durch und seine präzise Flanke wuchtete Angreifer Maro unhaltbar mit dem Kopf zur 1:0-Führung ein (19).

Der Ausgleich fiel nach einem Eckstoß, als Ederberglands Kapitän Michael Möllmann sich beim zweiten Versuch Dogan Citlaks mit in den Strafraum schlich und am langen Eck lauerte, das Leder vor die Füße bekam und zum psychologisch wichtigen 1:1 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ins Netz traf. Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung ansehnlicher.

Sowohl Ederbergland, als auch der VfB Gießen erspielten sich ein paar gute Chancen. Doch es dauerte bis knapp eine Viertelstunde vor Schluss, ehe der Ball zum zweiten Mal den Weg ins Tor der Hausherren fand. Der eingewechselte Tim Biesenthal umkurvte seinen Gegenspieler und zog ab, Torwart Dennis Fall parierte zwar reaktionsschnell, aber der nachsetzende Mario Ellerich wurde regelwidrig am Erfolg gehindert, und somit entschied Schiedsrichter Thorsten Eick (Alsfeld) auf Strafstoß. Dennis Reitz behielt die Nerven und jagte das Leder in den linken Winkel zum nicht unverdienten 2:1 Siegtreffer (77.).

„Mit der Leistung heute bin ich absolut zufrieden“, zeigte sich Kovacevic nach Spielschluss begeistert. „Meine Mannschaft hat wieder hervorragend gekämpft, nur im Abschluss müssen wir noch etwas cleverer werden.“ Enttäuschung herrschte dagegen auf der anderen Seite. „Der FC Ederbergland hat uns heute nicht zur Entfaltung kommen lassen. Der FCE war einfach aggressiver“, wusste der Gießener Coach Stefan Hassler.

Von Ralf Feuring

Quelle: HNA, 27.11.2010

 

 

Angstgegner gastiert bei 1900ern

Konterstarker FCE soll diesmal VfB-Heimstärke kennenlernen

Am dritten Spieltag der Rückrunde in der Verbandsliga hat der VfB 1900 Gießen so etwas wie einen Angstgegner im Waldstadion zu Gast. Der FC Ederbergland gibt heute seine Visitenkarte ab. Gegen die Battenberger konnte das Hassler-Team in den eineinhalb Jahren Ligazugehörigkeit noch kein Spiel gewinnen. 2:2, 0:3 und 1:1 lauteten die drei Ergebnisse.

Bedingt durch diese Vorgeschichte ist es wenig verwunderlich, wenn Trainer Stefan Hassler das Duell wesentlich schwieriger einstuft, als das Spiel gegen Unterliederbach. Es treffen heute zwei unterschiedliche Spielsysteme aufeinander, was für Spannung sorgen dürfte.

Auf der einen Seite der angriffslustige und sauber kombinierende Gastgeber, auf der anderen Seite ein kompakt stehender und konterstarker Gast. Der FC verfügt mit Mario Ellerich und René Eickhoff über zwei brandgefährliche Stürmer, die das Hassler-Team in der Vergangenheit schon des Öfteren mächtig in die Bredouille brachte. Da heißt es diesmal hellwach zu sein für die Schmidt und Co. Zumal der FC mit dem Neu-Coach Vladimir Kovacevic wieder in Schwung gekommen ist und zuletzt dreimal in Folge siegte.

Um die Abwehrarbeit musste man sich beim VfB zuletzt allerdings keine großen Sorgen machen, inzwischen hat der Tabellendritte nicht nur den besten Sturm sondern auch die beste Defensive. Eigentlich ist alles angerichtet, die makellose Heimbilanz weiter fortzusetzen.

Das ist auch das Ziel von Hassler: „Wir wollen unsere Position festigen und dazu ist ein Heimsieg notwendig.“ Nicht mitwirken kann der zuletzt fleißige Nebil Celik, der Mittelfeldspieler ist beruflich verhindert. Seine Position könnte eventuell Max Mohr einnehmen, der nach einer Verletzungspause wieder zur Verfügung steht.

Aufgebot VfB 1900 Gießen: Fall, Eckert; Schmidt, Chabou, Özen, Ott, Michel Mohr, Max Mohr, Hasan, Kilian, Maro, Onar, Ranke, Samun, Solak, Spottka. - Es fehlen: Münnich, Siegl, Stehle, Imakor (alle verletzt), Celik (beruflich verhindert).

 

3:0 - Ederbergländer gewinnen Geduldsspiel

Das Umkrempeln des Spielsystems erfordert Geduld und Lernfähigkeit. Das war auch im Heimspiel der Ederbergländer am Sonntag sichtbar: Lange Zeit war es gut, aber nicht perfekt. Erst in der Schlussviertelstunde waren die Angriffe auch von Erfolg gekrönt, und der FCE sicherte sich drei verdiente Punkte. Nach dem 3:0 ist er mit nunmehr 27 Punkten dicht dran am recht gesicherten Mittelfeld.

Das Publikum im „Entenpark“ war durchaus angetan von der Art und Weise, wie sich der FC Ederbergland im ersten Heimspiel mit Vladimir Kovacevic auf der Bank präsentierte. Auch der Trainer selbst war nicht unzufrieden: „Natürlich hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen. Und es muss mehr Tempo und Dampf rein. Aber wir kommen voran“, sagte „Vladi“ gestern nach Spielschluss. Eine Viertelstunde zuvor wäre das Fazit womöglich noch etwas gemäßigter ausgefallen, denn die Gastgeber erzwangen erst ab der 78. Minute den Sieg – dann aber binnen sieben Minuten recht flott.
3:0 hätte es ohne Weiteres auch schön früher stehen können, auch schon zur Halbzeit. Zwar war der FCE zunächst 20 Minuten mit Organisieren beschäftigt. Aber nach und nach steigerten sich die Spieler und stellten sich auf ihre Aufgabe und ihre Position ein. Glück hatten sie dabei allerdings, dass sie auf einen Gegner trafen, der zwar taktisch ebenfalls ganz gut operierte, aber die Zweikämpfe nicht so sehr annahm und bei seinen Nadelstich-Kontern kein Kapital aus den vereinzelten Stockfehlern der Ederbergländer schlagen konnte. Die nur mit einem Ersatzspieler angereisten Wiesbadener hatten es der guten Parade von Keeper Akyol gegen Eickhoff (27.) und dem Glück zu verdanken, dass es nach 45 Minuten noch 0:0 stand. Denn nach Karges Solo traf Citlak in der Mitte frei stehend den Ball nicht richtig, und in einer ähnlichen Situation kam der Pass zu spät, sodass zwei FCEler ins Abseits liefen. Zu guter Letzt traf Ellerich die Latte.
Oleg Schneider, einziger Neuer im FCE-Team gegenüber der Vorwoche, musste mit Wadenproblemen in der Kabine bleiben, für ihn spielte Reitz auf der „Sechserposition“. Schwerer wog allerdings später das Ausscheiden von Benny Wolf, der sich schwer am Knie verletzte und ins Krankenhaus gebracht wurde. Die erneute Änderung in der Defensive machte sich aber nicht so sehr bemerkbar, denn der Türkische SV hatte vorne nach wie vor wenig zu bestellen.
Auf der anderen Seite benötigte der FCE wieder einige Zeit, um die Ordnung herzustellen und Sicherheit zu gewinnen. Ellerich – neben Karge der Auffälligste – hatte die beiden ersten Möglichkeiten, wobei er es selbst kaum fassen konnte, dass nach Citlak-Pass sein Schuss aus drei Metern übers Tor ging (56.).
Auch nach 75 Minuten schwebte immer noch die drohende „Nullnummer“ über dem „Entenpark“. Denn Ederbergland vollendete sein Offensivspiel immer nur zu drei Vierteln gut. Entweder fehlte das Tempo für das Überraschungsmoment oder der finale Pass geriet eine Spur zu ungenau. Erst in Minute 78 trat man den Beweis an, dass es funktioniert, wenn alle Rädchen greifen. Schnelle Spieleröffnung, Ball sauber und mit einfachen Lösungen durchs Mittelfeld und dann diagonal in die Spitze: Dort hatte sich Mario Ellerich den zu offen postierten Wiesbadenern davongestohlen und war auf dem Weg zum 1:0 nicht mehr aufzuhalten.
Nur wenig später folgte die Vorentscheidung gegen die sich nun aufgebenden Gäste: Nach schönem Angriff über links spitzelte Dogan Citlak den Ball überlegt ins Eck, und 120 Sekunden später schloss Rene Eickhoff von der Strafraumlinie in die lange Ecke ab.

Quelle: FZ, 21.11.2010

Hauen und Stechen: Ederberglands Dominik Karge im Zweikampf mit Andreas Silbereisen vom Türkischen SV. Rechts schaut Teamkollege Oleg Schneider zu. Foto: Dirk Schäfer

 

 

 


TERMINE:

Der neue Terminplan der Rückrunde 2010/2011 steht zum Download
bereit.





100 Freunde Club FC Ederbergland
SIE haben Interesse – SIE wollen
  dazu gehören ?

Wenden Sie sich bitte an den Spieltagen einfach an die Sprecher des 100 Freunde Club FC Ederbergland oder nehmen Sie über das Internet Kontakt auf.