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Verbandsliga Mitte
Kreisoberliga Nord Gießen-Marb
0:4 - FCE unterliegt erneut
Kastel. Im Pokalwettbewerb Hui, in der
Meisterschaft aber zum vierten Mal in Folge Pfui! Fußball-Verbandsligist FC
Ederbergland handelte sich bei Abstiegskandidat FV Kastel 06 eine vollkommen
unnötige 0:4 (0:1)-Niederlage ein. Gleichzeitig ein herber Rückschlag im
Aufstiegsrennen. Exakt 146 Sekunden waren auf dem kleinen Kunstrasenplatz
absolviert, als das derzeitige Dilemma des FCE deutlich wurde. Kastels
Daniel Otto durfte ungehindert von links nach rechts an der Viererkette der
Gäste vorbei spazieren. Er legte auf den völlig verwaisten Seydouba Youla ab
und dessen Flanke fand den in der Mitte gänzlich unbehelligten Maximilian
Kirschner, der per Kopf zum 1:0 vollendete. „Liegst du auf diesem kleinen
Handballfeld mit 0:1 zurück, dann wird es ganz schwer“, wusste Ederberglands
Trainer Wolfgang Werth. Kastel besaß bis zum Anbruch der Schlussphase keine
einzige Torchance mehr, machte den Gästen das Leben aber durch eine sehr
körperbetonte Spielweise schwer. Ederberglands spielerische Überlegenheit
kam nur selten zur Geltung. Die beste Chance für den FCE besaß noch Felix
Nolte, der den Ball nach einem schönen Solo knapp über den Kasteler Kasten
setzte (9.). Wolfgang Werth reagierte mit Beginn des zweiten Durchgangs: Für
Ingo Miß brachte er Benny Wolf und zog seinen linken Außenverteidiger Oleg
Schneider vor ins Mittelfeld. Diese Maßnahme brachte den Gästen nach der
Pause gut zwei Drittel an Ballbesitz. „Ich dachte, der Ausgleich liegt in
der Luft“, erklärte Werth, was auf die Spielanteile seines Teams zutraf,
nicht aber auf dessen Produktivität. Ein knapp verzogener Freistoß Felix
Noltes (59.) und Tim Biesenthals Schuss an die Querlatte (79.) - mehr kam
nicht von FCE. Zu allem Überfluss fiel eine Viertelstunde vor Schluss wie
aus heiterem Himmel das umstrittene 2:0 für Kastel. Schiedsrichter Patrick
Beck (Birkenau) wähnte das Leder nach Sargon Odishos Freistoß und einer
missglückten Aktion von Schlussmann Dominik Geiss übereinstimmend mit seinem
Assistenten hinter der Linie. „Eine Fehlentscheidung“, konstatierte Werth,
der wohl wusste, dass in der Folge alles schief ging. Ein Missverständnis in
der FCE-Deckung nutzte Christian Neumann zum 3:0 und drei Minuten vor dem
Abpfiff besorgte Maximilian Kischner aus gut 25 Metern das 4:0 für den
Außenseiter, der selbst nicht recht wusste, wie ihm geschah. „Das tut
richtig weh, weil meine Mannschaft läuferisch viel investiert hat“, klagte
Werth.
Quelle: HNA
Fiiiinaaaaaleeeee - FCE siegt 2:0
Der FC Ederbergland steht im Fußball-Finale des
Krombacher Pokals (Hessenpokal). Am Ostermontag schlug die Mannschaft von
Trainer Wolfgang Werth den Tabellenführer der Verbandsliga Nord, Hünfelder
SV, mit 2:0 (0:0). Die beiden Tore schossen die Defensivspieler Michael
Möllmann und Fabian Mohr. Von der ersten Minute an war dem Gastgeber
anzusehen, dass die bitteren Wochen mit vielen Enttäuschungen vorbei sein
sollten. Die Werth-Truppe ließ das Leder so laufen, wie vor der Winterpause.
Aber auch die Mannschaft von Trainer Oliver Bunzenthal zeigte, warum sie in
der Tabelle der Nord-Staffel derzeit ganz oben steht. Schnelle Kombinationen
waren zunächst das Markenzeichen der Osthessen, während beim FCE auch mal
ein langer Ball für Gefahr sorgen sollte. Doch die Abwehrreichen ließen nur
wenig zu. Nach Chancen stand es zur Pause 2:1 für die Heimelf. Möllmann
hatte den Ball bei einer Schweizer-Ecke per Kopf nur knapp über den Kasten
gesetzt (26.). Felix Nolte, der wieder zu alter Form zurückkehrte, lupfte
freistehend über Gästekeeper Dennis Theisenroth hinweg – aber auch über das
Tor (33.). Auf der Gegenseite prüfte Niclas Rehm FCE-Torwart Alessandro
Casella mit einem Flachschuss. „Weiter, weiter“, schrie Werth, als Nolte
zwei Freistöße nicht so gelangen, wie der sich das vorgestellt hatte. Und
seine Mannen machten nach der Pause weiter, auch wenn kurz zuvor die Gäste
optisch leicht im Vorteil waren. Das Spiel wurde allmählich offener. Dass
das erste Tor entscheiden sein könnte, war beiden Mannschaften anzumerken.
Dennoch blieb es bei allem Pokalfight bei nur einer gelben Karte gegen Oleg
Schneider, der den Ball wegschlug. Der starke Schiedsrichter Timo Ide hatte
das Spiel immer im Griff. Die Spannung spitze sich immer mehr zu. Und das
Geschrei der zahlreichen mitgereisten Hünfelder Fans schien dabei die FCE-
Kicker zu beflügeln. Nach einer zu weit geschlagenen Ecke war es dann
soweit. Dennis Reitz erlief sich das Leder und brachte es erneut nach innen.
Hünfeld brachte den Ball nicht weg, und Michael Möllmann stocherte das Leder
ins Eck (71.). Die Gäste antworteten mit wütenden Angriffen. Eine
Klasse-Parade von Casella bei einem Freistoß von Julian Rohde verhinderte
den Ausgleich (73.). Hünfeld lockerte die Deckung, der FCE konterte. Einen
mustergültigen schnellen Angriff über Eickhoff und Nolte vollendete der
mitgelaufende Fabian Mohr zum Endstand (81).
Quelle: HNA
Montag, 09.04.2012, 15:00 Uhr in Battenberg
Hessenpokal - Halbfinale
FC Ederbergland - Hünfelder SV
2 : 0
Die Titelchance ist verspielt
Aus der Traum von Titel für den
Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland. Der musste am gestrigen Nachmittag
eine bittere Heimniederlage gegen die SG Oberliederbach hinnehmen. Dabei
konnte die Werth-Elf meist nur über Standardsituationen gefährlich werden.
Zu ideen- und lustlos agierte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth. „An
der Körpersprache lag’s“, fand Werth nach einiger Zeit heraus, „und an der
Chancenverwertung“, so Werth weiter. Und tatsächlich hatte der FCE nach dem
Gegentor, einige Chancen den Ausgleich oder gar den Führungstreffer zu
erzielen, doch viele der rund 120 Zuschauer waren wohl derselben Meinung wie
der FCE-Coach: „Die letzten beiden Wochen fehlt uns die Leichtigkeit und das
Vertrauen in die eigene Leistung“, bringt Werth die Situation auf den Punkt.
Die Gäste aus dem Frankfurter Raum spielten von Beginn an mutig, aber nicht
zu offen, sodass sie hinten sicher standen und der FCE-Offensive das Leben
schwer machten. Vorne bauten die Gäste Konter über die agilen Spitzen und
Außenspieler. So auch beim Führungstreffer in der 21. Spielminuten, als der
Gästeakteur Danny Piazza nach einem Konter nur durch ein Foul von Michael
Möllmann im Strafraum zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte
Mohammed Azakir sicher. heitert am gut reagierenden Gästekeeper Asmeron
(23.). Nun war die Heimelf am Drücker und wollte den Ausgleich erzwingen,
doch Noltes Kopfball prallte von der Querlatte in die Arme von Asmeron
(32.). Auch zehn Minuten später blieb Ederbergland glücklos, als Arsenio den
Torwart umkurvt hatte, doch sein Torschuss von einem Gästeakteur auf der
Linie geklärt wurde. So ging es mit einer glücklichen, doch nicht
unverdienten Führung für Oberliederbach in die Kabine. Im zweiten
Spielabschnitt hatten sich die FCE-Spieler mehr vorgenommen, doch vor dem
Tor waren die Werth-Schützlinge oft zu hektisch. So auch in der 53.
Spielminute als Arsenio das Kunststück vollbrachte und aus nur fünf Metern
den Ball nicht im Tor unterzubringen. Wie auch schon in Durchgang eins,
scheiterten die Gäste nach Hereingaben oder Standardsituationen an
FCE-Torwart Alessandro Casella. Doch in der 62. Minute war er machtlos, als
Oberliederbachs Thill Iyasere einen schweren Schnitzer von Kapitän Möllmann
nutzte und über den herauseilenden Casella lupfen konnte. Im Anschluss
erkämpften sich Oberliederbach durch hohe Laufbereitschaft einen verdienten
Auswärtssieg. Damit scheint die Chance für den FCE auf den Titel vertan.
Tabellenführer Braunfels löste seine Aufgabe gegen Wieseck mit 2:1 und hat
jetzt sieben Zähler Vorsprung.
Quelle: HNA
Nolte trifft in der Nachspielzeit
Noch einmal mit dem blauen Auge davongekommen ist
der FC Ederbergland beim 1:1 (0:1)-Unentschieden im Spiel der Verbandsliga
Mitte auswärts gegen den Tabellenvorletzten TSG Wieseck. Dabei hat Stürmer
Felix Nolte erst in der Nachspielzeit mit einem fulminanten Freistoß aus
zwanzig Metern in das rechte untere Toreck den Punkt gesichert. „Ich
bin enttäuscht darüber, dass wir trotz offensiver Ausrichtung uns so wenig
Chancen herausgearbeitet haben“, war Ederbergland-Trainer Wolfgang Werth am
Ende sichtlich angefressen ob des Auftretens seiner Mannschaft. Wer nämlich
glaubte, die TSG Wieseck würde vor dem Favoriten FC Ederbergland vor
Ehrfurcht erstarren, sah sich getäuscht. Von Beginn an spielte die
Mannschaft, die an der Linie von Jan Ebersohn für den erkrankten Trainer
Ottmar Wagner betreut wurde, munter mit. Die erste Chance blieb allerdings
den Gästen vorbehalten. Einen Eckball von Oleg Schneider beförderte Carlos
Arsenio Sabino jedoch über das Tor (5.). Danach wurden die Gastgeber immer
gefährlicher in ihren Angriffen. Nach einem Eckball von Kadri Taskin
wuchtete Sebastian Kraft den Ball mit einer Direktabnahme auf das Tor, die
gesamte Abwehr der Werth-Mannschaft springt an dem Leder vorbei,
glücklicherweise verfehlte auch das Spielgerät knapp das Ziel (11.).
Ederbergland versuchte zwar mit einigen schönen Spielzügen den Gegner zu
überwinden, spielte sich aber immer wieder in deren Abwehrverbund fest. Die
größte Chance zur Führung lag bei der TSG. Zum durch Fabian Mohr an Ufuk
Ersentürk verschuldeten Foulelfmeter trat der Gefoulte selbst an, scheiterte
an Torwart Alessandro Casella, der den Ball zu Sebastian Kraft abwehrte,
aber auch bei dessen Nachschuss Sieger blieb (31.). In der 38. Spielminute
dann die Führung der Gastgeber. Einen langen Ball über die gesamte Abwehr
hinweg nahm Felix Erben auf und verwandelte sicher zur 1:0- Führung. Auch in
der zweiten Hälfte blieben die Gäste einiges schuldig. Ederbergland
versuchte mit mehr Druck nach vorne zu spielen, blieb aber uneffektiv, da
die Pässe in die Spitze meist nicht ankamen. Erst in der letzten Minute vor
dem Abpfiff erlöste Felix Nolte seine Farben mit einem Freistoßtreffer
(93.). „So wie das gelaufen ist, bin ich mit dem Punkt äußerst zufrieden“,
meinte Wolfgang Werth am Ende der Partie. „Eigentlich hatten wir den Sieg
verdient, waren aber zum Schluss nicht clever genug“, war Jan Ebersohns
Resümee für die Wiesecker.
Quelle: HNA
Doppelschlag bringt FCE-Sieg
Der FC Ederbergland bleibt in der
Fußball-Verbandsliga auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Braunfels. Gestern
entschieden die Werth-Schützlinge im Battenberger Entenpark das Spiel dank
eines Doppelschlages nach einer Viertelstunde verdient mit 2:0 für sich.
Es war ein harter Prüfstein für die Gastgeber. Biebrich gab sich 90
Minuten lang nicht auf und sorgte immer wieder für Gefahr, auch wenn die
größten Torchancen des FVB vor der Pause lagen. Es wurde kein großes
Federlesen bei den Gästen gemacht. Die Bälle kamen meist lang in
Strafraumnähe der Gastgeber, wo sich Fabian Mohr und Michael Möllmann immer
wieder auf ihre Kopfballstärke gegen die Brüder Orkan und Volkan Zer
verlassen konnten. Möllmann war nach der Roten Karte gegen David Koch im
Pokalspiel (zwei Spiele Sperre) wieder in die Innenverteidigung gerückt. Vor
der Abwehr agierte dafür Dennis Reitz gemeinsam mit Rene Eickhoff. Reitz
machte eine starke Partie, fand immer wieder die richtigen Mittel zur
Tempoverschärfung oder -drosselung und spielte einen sicheren Ball. Nachdem
zehn Minuten Rasenschach angesagt war, war FCE-Trainer Wolfgang Werth
zufrieden: „Wir sind konzentriert. Das gefällt mir.“ Doch nur Sekunden
später musste er die Luft anhalten, als Volkan Zer den Ball nach einem
Freistoß mit dem Kopf über das Tor setzte (10.). Dann aber kam die starke
Zeit der Heimelf. Drei Minuten nach Zers Chance setzte Rene Eickhoff den
Ball aus 20 Metern an die Unterkante der Latte. Der Ball sprang vor der
Linie auf, Tim Biesenthal reagierte am schnellsten und köpfte zum 1:0 ein.
Zwei Minuten später setzte sich Carlos Arsenio auf der linken Seite durch,
zog das Leder aufs Tor, wo Felix Nolte die Kugel nur noch über die Linie zu
drücken brauchte. „Wir sind wach und das müssen wir gegen diesen Gegner auch
sein“, sagte Werth, der die Vorentscheidung noch längst nicht angenommen
hatte. Zwar scheiterte Nolte mit einem tollen Kopfball an dem starken
Gästekeeper Volkan Tekin (20.), doch dann war erst einmal Biebrich an der
Reihe. Alessandro Casella im FCE-Tor verhinderte mit einer Glanzparade gegen
Orkun Zer den Anschluss (17.). Auch Volkan Zer traf per Kopf das Tor nicht
(25.). Auf der Gegenseite war es wieder Tekin, der Nolte den Winkel
geschickt verkürzte (35.). Nach der Pause machte Biebrich Druck, war
brandgefährlich, ohne dass die ganz großen Chancen dabei herausgesprungen
wären. Glück hatte der FCE, als der Gegner einige Male ins Abseits lief.
Pech hingegen, als ein flacher Ball von Ingo Miß von Bastian Pilger noch von
der Linie gekratzt wurde. Auch Schweizers Großchance (82.) blieb an einem
Abwehrbein hängen. Werth: „Wir haben verdient gewonnen, weil wir
diszipliniert und konzentriert gespielt haben. Die Abwehr hat einen super
Job gemacht. Gegen diesen Sturm hat sie sich ein Lob verdient.“
Quelle: HNA
Hessenpokal:
Flutlichtausfall und 3:2-Sieg nach Verlängerung im
Viertelfinale
Der FC Ederbergland hat es spannend gemacht: Erst
in der Verlängerung setzte sich die Werth-Elf am Mittwoch Abend im
Hessenpokal-Viertelfinale mit 3:2 (1:1, 1:1) gegen Eintracht Wald-Michelbach
durch. Das packende Pokalduell bot den über 500 Zuschauern auf der
Allendorfer Beetwiese viel Gesprächsstoff. Nach einem Stromausfall in der
Halbzeitpause standen zudem alle etwa eine Viertelstunde im Dunkeln – vier
Lampen waren ausgefallen. In der Verlängerung überschlugen sich die
Ereignisse: Erst setzte sich Eickhoff bei einem Pressschlag mit dem Torhüter
durch, setzte dem Ball nach und köpfte zum 2:1 ins leere Tor ein (103.).
Dann war es der unwiderstehliche Nolte, der nach einem schönen Sololauf zwei
Verteidiger und den Gästekeeper stehen ließ und aus spitzem Winkel zum 3:1
traf (107.). Doch die dezimierten Gäste gaben sich noch nicht geschlagen:
Als nach einer Notbremse an Gästeakteur Roth der FCE-Spieler Koch die rote
Karte sah, verwandelte Hien den Strafstoß zum 2:3 (118.). Dabei blieb es
dann. Nach einem Flutlichtausfall in der Pause hatte die zweite Halbzeit mit
17 Minuten Verspätung begonnen. Die Kontrahenten lieferten sich einen
offenen Schlagabtausch, wobei der FCE versuchte, spielerisch die Oberhand zu
gewinnen. Chancen zur Führung gab es: In der 53. Minute verlängerte Nolte
per Kopf eine Flanke von Wolf auf Arsenio, doch zweimal wurden seine Schüsse
abgewehrt. Dann rettete Besic bei einem Kopfball von Möllmann nach Freistoß
Schneider auf der Linie (59.). Die Gäste hatten nur wenige Möglichkeiten:
Casella klärte zur Ecke gegen Gebhardt (60.). Rupcic (69.) und Hastert (79.)
ließen weitere Chancen ungenutzt. Zudem sah Gästeakteur Gebhardt nach einem
Foulspiel an Nolte die gelbrote Karte (63.). In Unterzahl hätte Arsenio dann
nach einer Flanke von Nolte die Führung machen müssen, doch er vergab
kläglich. Auch Noltes Schuss (79.) fand nicht den Weg ins Tor. Fast hätte
schließlich Weixler nach einem Querpass von Miß die Verlängerung überflüssig
gemacht, doch er scheiterte um wenige Zentimeter. In der ersten Halbzeit
hatten sich die etwas aktiveren Gäste den Punkt bis dahin mehr als redlich
verdient. Denn der Süd-Verbandsligist bestimmte die ersten Minuten, störte
früh und schaltete nach Eroberung des Balles sofort auf die schnellen Außen.
Erst ab der 12. Spielminute, just mit dem Führungstreffer durch Felix Nolte,
waren die Gastgeber mehr am Drücker: Nolte hatte aus etwa 20 Metern trocken
abgezogen und das Leder zum 1:0 rechts unten ins Eck versenkt. Doch das
schockte die Gäste nicht: In der 19. Minute klärte Fabian Mohr einen Schuss
von Gebhardt. Vier Minuten später waren sich Koch und Schneider in der
FCE-Abwehr nicht einig. Diesen Fehler nutzte Roth nach einem Freistoß aus
und traf zum 1:1 (23.). Der FCE zeigte sich in der Folge etwas ideenlos,
versuchte es mit langen, hohen Bällen auf die beiden Spitzen. Über die Außen
lief wenn, dann zumeist nur etwas über die linke Seite mit Miß. Gefährlicher
blieben trotz einer einsamen Spitze die Gäste: In der 27. Minute vereitelte
Casella eine Riesenchance von Adamek aus zehn Metern. Kurz vor dem
Halbzeitpfiff war der FCE-Keeper erneut auf dem Posten, diesmal gegen
Gebhardt.
Quelle: HNA
Sieg beim Tabellenführer
Der FSV Braunfels hat im Spitzenspiel der
Verbandsliga Mitte gegen den FC Ederbergland eine 1:4-Niederlage kassiert
und damit die Möglichkeit vertan, durch einen Erfolg einen Mitkonkurrenten
um die Meisterschaft auf Distanz zu halten. Mit dem Sieg verkürzte der FCE
den Abstand zum Spitzenreiter auf zwei Punkte. Die Partie auf dem
Braunfelser Kunstrasenplatz lief ziemlich ausgeglichen, wobei es lange Zeit
nach einem Unentschieden roch. Den wacheren Eindruck hinterließen zunächst
die Gäste, die forsch begannen und sofort den Weg in die Offensive suchten.
Der erste Versuch von Oleg Schneider, dessen Schuss aus 18 Metern das
Braunfelser Tor nur knapp verfehlte war kaum verpufft (5.), ehe Ingo Miß den
FCE in Führung brachte (7). Der Tabellenführer zeigte sich davon nur wenig
beeindruckt und fand schnell wieder ins Spiel. Für einen ersten Aufreger
sorgte ein klares Handspiel im eigenen Strafraum von FCE-Abwehrspieler David
Koch (17.), das jedoch von Schiedsrichter Kai Vonderschmidt nicht geahndet
wurde. Fünf Minuten später gelang dem FSV dann der Ausgleich, den Thorsten
Dinkel mit einem Pass einleitete und Dario Schug mit einem Torschuss
vollendete (22). Bis zum Pausenpfiff zeigten sich die Gastgeber dann aktiver
als der FCE, der nicht mehr so zwingend agierte. Für Stefan Dern, der den
grippekranken Oliver Dönges als Trainer vertrat, war die Leistung seiner
Mannschaft in Halbzeit eins in Ordnung: „Taktisch haben wir bis auf das
Gegentor alles gut umgesetzt und dabei kaum Torchancen der Gäste
zugelassen.“ Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum, weil die guten
Abwehrreihen dominierten. So musste fast zwangsläufig eine Standardsituation
zu einem Tor führen. Und diese kam in der 72. Minute, als ein Eckball von
Oleg Schneider an Freund und Feind vorbeisegelte, ehe ihn Carlos Arsenio
über die Linie drückte. Damit war die Vorentscheidung in einer bis dahin
ausgeglichenen Partie gefallen. Die Gäste legten sogar noch nach, wobei
Stürmer Felix Nolte seine Klasse mit zwei späten Treffern unter Beweis
stellte. Zunächst versenkte er einen direkten Freistoss aus gut 20 Metern
zum 1:3 (81.), ehe er in der Schlussminute den Endstand herstellte. „Ich
hatte meine Bedenken bis zum Schluss, denn die Braunfelser sind immer in der
Lage, ein Tor zu schießen. Es ist schon verrückt, wir hatten Angst vor den
Standards des FSV und haben dann selbst nach einer Ecke und einem Freistoß
die Tore gemacht“, sagte FCE-Trainer Wolfgang Werth. Die Verfolger sitzen
den Braunfelsern weiterhin dicht im Nacken, die nun zwei schwere
Auswärtsspiele in Schröck und Biebrich vor der Brust haben.
Quelle: HNA
FCE verliert Spitzenspiel
Eine bittere Niederlage musste Fußball-
Verbandsligist FC Ederbergland im ersten Pflicht-Spiel des Jahres 2012
hinnehmen. Auf der Allendorfer Beetwiese unterlag die Werth-Elf den Gästen
aus Kelsterbach knapp mit 2:3 (1:2). Auffällig war dabei der Kelsterbacher
Flügelspieler Dominic Machado, gegen den die FCE-Abwehr ein ums andere Mal
alt aussah. Machado bereitete zwei Tore vor und macht den vorentscheidenden
3:1-Treffer selbst. Diese Leistung erkannte auch Ederberglands Trainer
Wolfgang Werth an: „Der Junge war sehr agil und immer gefährlich“. Auf dem
tiefen Boden in Allendorf begannen beide Teams verhalten, sodass nur selten
Torraumszenen entstanden. Der erste echte Torschuss kam von den Gästen und
war die 1:0-Führung: Nachdem Dominic Machado zwei FCE-Spieler ausspielte,
sah er den besser postierten Mitspieler Manuel May, der den Ball aus 16
Metern im oberen Torwinkel unterbrachte (29.). Zwei Minuten später konnte
sich Alessandro Casella im Ederbergländer Tor zum ersten Mal auszeichnen,
als er den Gästespieler in letzter Sekunde vom Schuss abhielt. Im direkten
Gegenzug fiel der Ausgleich: Carlos Arsenio nahm einen hohen Ball gekonnt
mit und wurde im Strafraum nur noch mit einem Foul von Keeper Groß gebremst.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Ingo Miß (32.). Das Spielgeschehen
änderte sich nach den Toren nicht. Beide Teams versuchten mit langen Bällen
zum Ziel zu kommen, fanden jedoch meist nicht die Mittel um die Abwehr des
anderen zu überwinden. Bei einer Machado-Flanke war es dann ein
Missverständnis zwischen Kapitän Möllmann und Torwart Casella, das der
Kelsterbacher Marius Troll zur 1:2-Führung nutzte (40.). Jetzt versuchten
die Gastgeber den Ausgleich zur erzwingen, doch Ingo Miß lupfte den Ball
freistehend über den Torwart an den Pfosten (44.). Nach dem Seitenwechsel
hatte der FCE den Gegner besser im Griff und erspielte sich gute Chancen zum
Ausgleich, doch Arsenios Heber landete am Außennetz (47.). In dieser Phase
waren die Hausherren spielbestimmend und drückten die Gegner in ihre Hälfte.
Das bedeutete für Kelsterbach jedoch Platz für Konter, bei denen sich
Torwart Casella einige Male auszeichnete. In der 80. Minute war er jedoch
machtlos. Dominic Machado leitete den Tempogegenstoß ein, spielte dann zwei
Spieler aus und verpasste dem herauseilenden Casella aus kurzer Distanz
einen Beinschuss. Zuvor nutzten die eingewechselte Citlak und Meyer sowie
Arsenio, Miß und Möllmann zahlreiche Chancen nicht, da immer ein
Kelsterbacher im Weg stand. „Wir hatten auch einfach kein Glück. Immer war
ein Bein im Weg“, so Werth, der auch wusste, dass Arsenios Treffer in der
94. Minute „einfach zu spät kam“.
Quelle: HNA
FCE unterliegt trotz Führung beim VfB Gießen
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland unterlag
am Samstag zum Jahresabschluss im Gießener Waldstadion beim gastgebenden VfB
mit 1:2 (0:0), behält aber zumindest einen Tag lang die Tabellenführung.
Dann muss nämlich noch der Ausgang der Partie des FSV Braunfels beim VfB
Unterliederbach abgewartet werden. Das Spitzenspiel erwärmte bei kühlen
Temperaturen die 200 Zuschauer in der ersten Spielhälfte nicht wirklich. Für
den FC Ederbergland vergab Tim Biesenthal in der 23. Minute aus sieben
Metern mit einer Direktabnahme nach Eckstoß von Benny Wolf die größte Chance
zur Führung. Beim VfB Giessen zeigte Andreas Baufeld zweimal seine
Torgefährlichkeit (10., 30.) Ansonsten neutralisierten sich beide Teams auf
dem schwer bespielbaren Rasen. Beide Abwehrreihen standen sicher, Torchancen
waren Mangelware und dem Anspruch eines Spitzenspiels wurden beide Teams
zunächst nicht gerecht. Nach der Pause kam die Elf von Gästetrainer Wolfgang
Werth aber mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine. Jetzt
nahm die Partie richtig Fahrt auf. Eine Viertelstunde lang dominierte
zunächst der FCE mit guten Ansätzen im Offensivspiel. Nach einem von
Dietrich Schweizer getretenen Freistoß beförderte Dennis Reitz den Ball
gekonnt zum 1:0 über die Linie (69). Der Taktik von Coach Wolfgang Werth,
über Konter zu weiteren Erfolgen zu kommen, machte der VfB Giessen drei
Minuten später ein Strich durch die Rechnung. VfB-Angreifer Maykel Samun
nutzte eine Unachtsamkeit in dem ansonsten vom bärenstarken Fabian Mohr
organisierten Abwehrverbund zum 1:1-Ausgleich (72.) „ Vom Spielverlauf her
wäre ein Remis in Ordnung gewesen“, analysierte Werth. Als dem VfB fünf
Minuten vor Spielende doch noch der 2:1-Siegtreffer wiederum durch Samun per
Kopf gelang, wurmte das den Trainer schon. „Sicherlich geht die Welt davon
nicht unter, aber wir wollten hier gewinnen, haben aber nach vorne nicht so
viel Gefahr ausgestrahlt“, zeigte sich Werth doch etwas enttäuscht. Der VfB
hingegen feierte seinen Sieg frenetisch.
Quelle: HNA
„Läuft wie von selbst“
Fußball-Verbandsligist FC
Ederbergland bleibt in der Erfolgsspur. Die Schützlinge von Trainer Wolfgang
Werth behielten gestern aufgrund einer über weite Strecken souveränen
Vorstellung mit 4:0 (1:0) im Regionalderby bei Kellerkind FSV Schröck die
Oberhand. „Wir haben gut gearbeitet, was auf diesen extrem tiefen-
und holprigen Rasen wichtig war. Wir haben aber bei diesen Verhältnissen
auch überraschend gut Fußball gespielt“, bilanzierte Werth. In die Kategorie
„Arbeit“ fiel die erste Halbzeit des Aufstiegskandidaten. Genau eine
Torchance besaß der FCE, die er aber im Stile eines Spitzenteams nutzte.
Felix Nolte legte sich nämlich in Minute 17 das Leder zum Freistoß zurecht
und zirkelte es anschließend über die Schröcker Abwehrmauer zum 1:0 ins
Netz. Die Gäste hatten vor der Pause mit den aufopferungsvoll kämpfenden
Hausherren einige Probleme und Glück, dass weder Hakan Keskin (24.), noch
Bernd Wiesner (31.) ihre Großchancen für den FSV verwerteten. Ansonsten
erwies sich Werths Entscheidung, René Eickhoff und David Koch auf die
Position vor der Vierer-Abwehrkette zu beordern, als Glücksgriff. Beide
gewannen viele Zweikämpfe und imponierten durch vorbildliche Laufarbeit im
Sinne des Teamerfolgs. Der auf die Position im offensiven Mittelfeld
gerückte Dominik Karge bestach durch viel Spielübersicht. „Wir haben halt im
Moment ein Überangebot an Leuten im Kader. Ich kann bedenkenlos
Verschiebungen vornehmen“, erklärte Werth. Sein Schröcker Trainerkollege
Markus Kubonik wusste, „dass wir das Ding im ersten Durchgang verloren
haben“. Nach dem Wechsel kam von den Hausherren nämlich fast nichts mehr,
abgesehen von der einen oder anderen Nachlässigkeit der FCE-Deckung in der
Schlussphase, die noch die eine oder andere FSV-Chance brachte. Bis dahin
aber hatte längst Tim Biesenthal zwei dicke Möglichkeiten für die Gäste
liegen lassen (58./59.) und Felix Nolte aus der Drehung zum 2:0 getroffen
(64.). Ederbergland spielte die Partie nun kontrolliert runter, ließ Schröck
anrennen und setzte durch René Eickhoff, der einen schönen Konter abschloss,
die Entscheidung zum 3:0 (67.). „Es läuft einfach im Moment wie von selbst“,
lächelte Wolfgang Werth. Gemeint war damit auch der Treffer zum 4:0, den der
eingewechselte Dennis Meyer mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck per
zweitem Ballkontakt besorgte (86.). Die Schröcker verloren neben den Punkten
auch Marcel Eichler, der nach einer rüden Attacke gegen Karge mit der
Ampelkarte gut bedient war.
Quelle: HNA
FCE schlägt Würges mit 3:0
Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten
Halbzeit und einem verdienten 3:0 (0:0)-Sieg auf der Allendorfer Beetwiese
erarbeitete sich der FC Ederbergland in der Fußball-Verbandsliga zumindest
bis Sonntag wieder die Tabellenführung. Es folgen in 2011 noch die beiden
Auswärtspartien in Schröck und Gießen. Der FC Ederbergland begann in seinem
letzten Heimspiel des Jahres zunächst etwas verhalten, Innenverteidiger
David Koch musste kurzfristig wegen einer Magen-Darm Erkrankung passen,
Stefan Weixler erhielt zunächst den Vorzug vor Topstürmer Felix Nolte. Der
Ex-Hessenligist RSV Würges versteckte sich nicht hatte auch die bessere
Spielanlage im ersten Abschnitt, klare Torchancen blieben auf beiden Seite
aber Mangelware. Nach dem Wechsel brachte FCE Coach Wolfgang Werth dann
Felix Nolte. Der Angreifer brachte nun neuen Schwung in die Offensivaktionen
der Kombinierten aus Battenberg und Allendorf. Nach etwas mehr als einer
Stunde setzte sich Nolte im Strafraum energisch durch und erzielte den
1:0-Führungstreffer (65.) Danach wog das Spiel hin und her, es dauerte bis
zur Schlussphase in der zunächst ein Abseitstreffer durch Christian Kunert
keine Anerkennung fand. Als Manuel Meuth den Ausgleich aussichtsreich
vergab, folgte kurze Zeit später wieder ein energischer Antritt von Nolte,
der den besser postierten Dominik Karge in Position brachte und es 2:0 hieß.
Den Deckel drauf machte in der Nachspielzeit dann nochmal Karge, nachdem
Nolte Torwart Jens Rock schon ausgespielt hatte, uneigennützig quer passte
und Karge zum 3:0-Endstand einschob. FCE-Trainer Wolfgang Werth, der vor dem
Spiel noch kein gutes Gefühl hatte, sprach von einem verdienten, aber zu
hoch ausgefallenen Sieg gegen ein starken Gegner.
Quelle: HNA
Das Ende der FCE-Siegesserie
Siegesserie beendet: Mit einem 0:2 (0:0) unterlag
der FC Ederbergland gestern in der Partie gegen den FC Eddersheim in der
Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Werth-Elf bleibt durch die Niederlage in
Eddersheim zumindest bis Sonntag auf dem zweiten Tabellenplatz – Eddersheim
rutscht an Position vier und liegt somit nur noch vier Punkte hinter der
FCE-Elf. Begonnen hatte das Spiel recht ausgeglichen – die Abwehr auf beiden
Seiten stand gut, daher ergaben sich für die Teams keine Torchancen. „Beide
Mannschaften haben in der Anfangsphase schwer Druck gemacht. Der Respekt
voreinander war deutlich zu merken“, sagte Horst Kziuk vom
FCE-Spielausschuss. Carlos Arsenio schoss zwar bereits in der ersten Minute
aus 20 Meter Entfernung auf das Tor, der Ball ging allerdings am Kasten
vorbei. Die zweite Halbzeit gestaltete sich spannender: Bevor das erste Tor
fiel, „schwammen“ die FCE-Fußballer etwas. „Einige Spieler haben nicht
aufgepasst und dadurch kam Eddersheim zum Tor“, so Kziuk. Detloff schoss das
Tor in der 54. Minute, mit dem die Platzherren in Führung gingen. „Da hätten
wir einfach besser stehen müssen, dann wäre es erst gar nicht zu dem Teffer
gekommen“, sagte Kziuk. Erst gegen Ende des Spiels nutzte die Eddersheim-Elf
von Trainer Matthias Dworschak die nächste Chance: Nico Hecker schoss das
zweite Tor (90.) und sicherte somit den 2:0-Sieg für den FC Eddersheim. „Ich
bin sehr enttäuscht, dass unsere Siegesserie jetzt gebrochen ist. Das war
ein äußerst aggressives Spiel, bei dem wir nicht dagegen halten konnten“,
sagte Trainer Wolfgang Werth nach Spielschluss. Die Niederlage sei somit
nicht unverdient gewesen.
Quelle: HNA
FCE zittert sich zum 1:0 gegen VFB Unterliederbach
Das ist gerade noch mal gutgegangen. In der
Fußball-Verbandsliga Mitte rettete der FC Ederbergland im Battenberger
Entenpark eine knappe 1:0 (1:0)-Führung über die Zeit und nimmt zumindest
bis heute Nachmittag wieder die Tabellenführung ein. Vor rund 230 Zuschauer
zeigte das Werth-Team zwar keine spielerische Glanzleistung, schaffte es
aber doch, hinten die Null zu halten. „Wir können nicht jede Woche eine
Gala-Show zeigen. Wir haben unsere Siegesserie gehalten und das ist gut“,
kommentierte Wolfgang Werth die Partie seiner Jungs. Ein sicherer Rückhalt
war dabei sein Torhüter Alessandro Casella, der zwar keine spektakulären
Paraden zeigte, aber stets Sicherheit ausstrahlte. Der FCE war von Anfang an
zwar spielbestimmend jedoch nicht überragend. Felix Nolte scheitert mit
einem Freistoß (4.) und Carlos Arsenio mit einem Schuss aus dem Gewühl
(14.). Auch die Gäste aus Unterliederbach prüften Torwart Casella (10.). In
der 19. Spielminute kamen die Gastgeber dann etwas glücklich zum Tor des
Tages: Felix Nolte setzte sich gegen zwei Bewacher durch und konnte, wie so
oft in der Partie, nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß
rund 18 Meter vor dem Unterliederbacher Tor verwandelte Dominik Karge mit
freundlicher Unterstützung des Torwarts Daniel Knapschinski (19.) und der
mangelhaften, da löchrigen, Mauer. Danach kam der FCE etwas besser in die
Partie und ließ den Ball laufen. Nach schöner Biesenthal-Flanke scheitert
Innenverteidiger David Koch mit einem Kopfball an Torhüter Knapschinski
(27.). Auf der Gegenseite wurde es jedoch gefährlicher. Der agile
Gästestürmer Leonardo Bianco dribbelte die komplette FCE-Abwehr aus, doch
Fabian Mohr wehrte seinen Schuss in letzter Sekunde noch zur Ecke ab. „Bei
dem hatte man das komplette Spiel über das Gefühl, dass er für ein Tor gut
ist“, kommentierte Werth die Leistung des Gästestürmers. Auch danach
erarbeitete sich Ederbergland zwar ein Chancenplus, doch auch die Gäste
sorgten mit Kontern und bei Standards für etwas Gefahr. Die zweite Halbzeit
begann, wie die erste aufhörte: Chancen auf beiden Seiten doch bei vielen
Aktionen war immer ein Bein im Weg, sodass die Torhüter nur selten in das
Spielgeschehen eingreifen mussten. Das sah auch Werth so: „Bei uns kam der
letzte Pass nicht gut an. Irgendetwas hat zu einer echten Torchance immer
gefehlt.“ Ab der 75. Spielminute versuchte der VfB Unterliederbach
mehr Druck auszuüben, doch war auch dabei nicht zwingend genug. Auf der
Gegenseite boten sich zwar Räume zum Kontern, die jedoch meist wegen
Abseitsstellung vergeben wurden. So hielt Keeper Alessandro Casella in der
letzten Szene der Partie einen Schuss aus dem Gefühl und somit den 1:0-Sieg
für den FC Ederbergland fest.
Quelle: HNA
Werth: Der Wahnsinn geht weiter
„Der Wahnsinn geht weiter“,
jubelte Trainer Wolfgang Werth. Auch gegen den Türkischen SV Wiesbaden ging
die nun schon zehn Wochen andauernde Erfolgsserie des FC Ederbergland
weiter. Mit 4:1 (1:0) wurde gestern in Battenberg das Spitzenspiel der
Fußball-Verbandsliga gewonnen. Ganz so klar, wie es das Ergebnis
vermuten lässt, lief es allerdings nicht im Entenpark. Nach Treffern von
Eickhoff kurz vor (38.) und Koch unmittelbar nach dem Wechsel (47.) schien
die Entscheidung gefallen. „Da hätten die Jungs ruhiger spielen müssen“, so
Trainer Werth anschließend. Doch dann musste Michael Möllmann, der zu seinem
ersten Saisoneinsatz nach seiner Verletzung kam, Celiksdoy im Strafraum von
den Beinen holen, weil die Abwehr den Ball vertändelt hatte. Den fälligen
Strafstoß verwandelte Bilir (50.) zum Anschlusstreffer. Danach waren die
Gäste drauf und dran, auch noch den Ausgleich zu machen. Doch Engin Arslan
traf nur den Pfosten (63.). Und zwei Minuten zuvor glänzte Casella mit
tollem Reflex gegen eine Direktabnahme von Celiksoy. Auch in der 75. Minute
zeigte der Torhüter zwei tolle Paraden. Kein Wunder, dass ihn Werth nach der
Partie in den höchsten Tönen lobte: „Junge, dass sind deine drei Punkte.“
Mit den türkischen Gästen präsentierte sich eine technisch starke Mannschaft
im Entenpark, die viele Ballstafetten im Mittelfeld zeigte und die Räume
sehr eng machte für die FCE-Offensive. „Beide Mannschaften agierten taktisch
auf sehr hohem Niveau“, meinte Trainer Werth. So kamen die Platzherren nur
schwer in Schwung. Eine sogenannte todsichere Chance hatte Miß, der nach
langem Ball von Wolf aus sechs Metern freistehend neben das Tor schoss
(30.). Doch acht Minuten später war es soweit: Die Türk-Defensive schien die
Situation schon bereinigt haben, da setzte Carlos Arsenio nach. Seinen
Schuss aus spitzem Winkel konnte Akyol nur vor die Füße von Eickhoff
abklatschen, der das Leder ins Tor lupfte. Dem 2:0 von Koch nach schöner
Vorarbeit von Nolte und Biesenthal (47.) und dem Anschluss der Gäste ließ
Nolte die ersehnte Vorentscheidung folgen (65.): Er vollendete eine klasse
Vorarbeit von Miß. Nun wollte der FCE den Sack zumachen. Weitere große
Möglichkeiten von Arsenio (71.) und Nolte (76.) wurden noch vergeben. Doch
dann zog Felix Nolte in bester Robben-Manier von der rechten Seite nach
innen und traf mit strammem Flachschuss rechts ins untere Eck (87.). Der
Jubel bei Trainer Wolfgang Werth kannte keine Grenzen. „Bis zehn Minuten vor
Schluss war ich nicht sicher, dass wir gewinnen. Es bleibt spannend mit uns
im Entenpark.“
Quelle: HNA
Zwei Miß-Tore, ein Punkt
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland hat die
Tabellenführung wieder verloren. Vier Tage nach dem 4:3-Regionalpokalsieg
über Eintracht Stadtallendorf kamen die Schützlinge von Trainer Wolfgang
Werth nicht über ein 2:2 (2:2)-Remis bei Aufsteiger FV Breidenbach hinaus.
„Das wird heute ein ganz schweres Ding für uns. Ich habe höchsten Respekt
vor den Breidenbachern“, gab sich Werth vor dem Anpfiff skeptisch. Kein
Zweckpessimismus des FCE-Trainers, denn obwohl die Gäste durch Ingo Miß früh
mit 1:0 in Führung gingen (9.), fanden sie keinen rechten Zugriff auf die
Partie. Breidenbach störte früh, legte eine hohe Laufbereitschaft an den Tag
und wies vor der Pause das klare Chancenplus auf. „Wir mussten locker 3:1
oder 4:1 führen“, wusste FV-Trainer Frank Winkler, der nach 22 Minuten aber
zunächst nur Felix Baums Kopfballtor zum 1:1-Ausgleich erlebte. Dem FCE
fehlten die Passgenauigkeit und auch die Spritzigkeit, die noch am Mittwoch
zu besichtigen waren. Trotzdem gingen die Gäste wieder in Führung. Felix
Nolte versetzte in seiner besten Szene drei Bewacher und legte quer auf
Carlos Arsenio, der den später verletzt ausgeschiedenen Ingo Miß bediente
und dieser schob locker ein (43.). Mit der letzten Aktion der temporeichen
und in puncto Großchancen mit klaren Breidenbacher Vorteilen verlaufenen
ersten Halbzeit glich Dominic Blöcher zum 2:2 aus. „Dieses Resultat hätte
ich schon zur Pause als Endresultat unterschrieben“, gestand Wolfgang Werth.
Mit Wiederbeginn erarbeitete sich seine Mannschaft zwar ein optisches
Übergewicht und ein Plus an Ballbesitz, aber nur eine echte Chance durch
Dominik Karge, dessen Schuss Breidenbachs Thomas Wellner von der eigenen
Torlinie köpfte (82.). Beide Teams zollten im zweiten Akt dem enormen Tempo
vor der Pause Tribut. Dem FCE steckte ohnehin noch das Pokalfinale in den
Knochen. Kein Wunder, dass Dominik Blöchers Gewaltschuss, den Ederberglands
Keeper Alessandro Casella entschärfte (72.), und Johannes Damms Kopfball
knapp neben Casellas Kasten (86.) beinahe noch den Sieg der Gastgeber
gebracht hätten. „Einen Verlierer hatte die Partie auch nicht verdient“,
urteilte Wolfgang Werth. Was letztlich auch Frank Winkler bestätigte: „Heute
haben wir den Spitzenreiter vom Thron gestoßen. Vielleicht gelingt uns ja
nächste Woche beim FSV Braunfels erneut Zählbares gegen ein Topteam“,
spekulierte der Übungsleiter des starken Aufsteigers aus dem Hinterland.
Quelle: HNA
Fußball-Regionalpokal: FCE gewinnt Finale gegen
Stadtallendorf
Riesenjubel beim FC Ederbergland! Dank des
vierfachen Torschützen Felix Nolte gewann der Verbandsligist gestern Abend
im Regionalpokal-Finale in Wetter mit 4:3 (1:2) gegen Hessenligist Eintracht
Stadtallendorf und vertritt damit die heimischen Farben im Hessenpokal. Die
Partie begann mit einem Paukenschlag. Stadtallendorfs Özkan Ucar legte sich
nach 196 Sekunden das Leder an der rechten Strafraumgrenze zum Freistoß
parat und setzte es vorbei an Freund und Feind zum 1:0 für Stadtallendorf
ins Netz. Ederbergland wirkte in der Folge konsterniert. Die beiden Spitzen
Carlos Arsenio und Felix Nolte blieben vorne ohne Unterstützung und viele
erfolgversprechende Aktionen nach Balleroberung setzte der FCE entweder
durch schlampige Abspiele oder Tempoverschleppung fort. Der Hessenligist
kontrollierte die Partie und baute seine Führung nach 25 Minuten durch Kevin
Vidakovics im Anschluss an einen Freistoß zum 2:0 aus. Erst nach einer
halben Stunde wagte Ederbergland mehr und legte den Respekt ab. Die
Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth forcierten nun das Flügelspiel und
verkürzten durch Felix Noltes strammen Schuss aus 20 Metern zum 1:2. Mit dem
Pausenpfiff verpasste Dominik Karge haarscharf den Ausgleich. Der FCE war
jetzt endgültig in der Partie angekommen und hätte durch Tim Biesenthal
eigentlich bereits zum 2:2 kommen müssen (53.). Sieben Minuten später holte
das Felix Nolte mit seinem zweiten Streich nach. Es entwickelte sich eine
Partie, die beide Kontrahenten zur Freude der 500 Fans mit offenem Visier
führten. Längst war kein spielklassenbedingter Unterschied mehr spürbar und
doch ging Stadtallendorf durch Özkan Ucar über einen erneuten Freistoß mit
3:2 in Führung (61.). „Wir haben niemals aufgesteckt und wussten, dass wir
vorne zu jeder Zeit etwas bewegen können“, erkannte Wolfgang Werth. Eine
Aussage, die vor allem Felix Nolte mit seiner Dynamik und Schusskraft
belegte. Der frühere Bottendorfer traf zum 3:3 (66.) und leitete die
packende Schlussphase eines tollen Fußballspiels ein. „Die Kontrolle über
die Partie hatten wir nach dreimaliger Führung verloren“, gestand
Stadtallendorfs Trainer Stefan Hassler, dessen Team durch Ingo Czyrzewskis
Schuss an den Außenpfosten fast das bessere Ende für sich gehabt hätte
(82.). Wolfgang Werth ging volles Risko und brachte mit Stefan Weixler den
dritten Stürmer, was sich in der Nachspielzeit auszahlen sollte. Der FCE war
vorne präsenter - und schlug in der letzten Sekunde durch abermals Felix
Nolte zum 4:3 zu.
Quelle: HNA
8:1 - FCE ist Spitzenreiter
„Spitzenreiter,
Spitzenreiter“, hörten rund 200 Zuschauer gestern nach Abpfiff auf der
Allendorfer Beetwiese schallen. Die Spieler des FC Ederbergland feierten
einen ungefährdeten 8:1 (6:1)-Heimsieg in der Fußball-Verbandsliga Mitte
gegen überforderte Wörsdorfer und sind zumindestens bis heute
Tabellenführer. Dabei zeigte der FCE allerdings nur eine Halbzeit lang
schönen Kombinationsfußball. „Fußball macht nur Spaß wenn der Gegner
mitspielt“, kommentierte FCE Trainer Wolfgang Werth die enttäuschend
schwachen Spieler der TSG Wörsdorf. Herausragend in den ersten 45 Minuten
war FCE-Stürmer Carlos Arsenio, der die Gästeabwehr schwindelig spielte und
an fünf Treffern beteiligt war. Erstmals in der 9. Minute, als er von der
rechten Seite flankte. Der Ball sprang jedoch an die Hand eines Wörsdorfers.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Dominik Karge zum 1:0. Nur vier Minuten
später war es wieder Arsenio, der sich diesmal auf der linken Seite gegen
zwei Gegenspieler durchsetzte und im Strafraum gefoult wurde. Hatte Karge
zuvor noch unten rechts verwandelt, schoss er den Ball beim zweiten
Strafstoß platziert in den oberen linken Torwinkel - 2:0. Der FCE machte
weiterhin Druck und ließ sowohl Ball als auch Gegner laufen. Dann (16.)
sagte der Stadionsprecher den nächsten Treffer durch, denn Carlos Arsenio
nutzte einen Wörsdorfer Abstimmungsfehler zum 3:0. Danach trauten sich auch
die Gäste über die Mittellinie. Nach einer Ecke (20.) verwandelte Yassin
Chami mit einem satten Schuss aus 16 Metern - 3:1. Dann war jedoch wieder
Ederbergland an der Reihe. Felix Nolte und Dominik Karge scheiterten am
Gästekeeper Robin Findeis, Arsenio hatte im dritten Versuch jedoch kein
Problem den am Boden liegenden Schlussmann zum 4:1 zu überwinden (25.). Der
Torschütze steckte drei Minuten später auf Sturmpartner Felix Nolte durch,
der ohne Probleme aus elf Metern für seine Farben traf. Sieben Minuten vor
der Pause dann das erste Tor an dem Carlos Arsenio nicht beteiligt war:
Nolte steckte für Eickhoff durch, der den herauseilenden Findeis zum
6:1-Halbzeitstand überwinden konnte. In der zweiten Halbzeit ließ der FCE
sichtlich nach. Zweimal durften sich die FCE-Fans noch freuen: Eickhoff
spitzelte den Ball gekonnt an Findeis vorbei (74.), ehe Innenverteidiger
David Koch zu seinem ersten Verbandsligator kam (79.).
Quelle: HNA
FCE dreht nach der Pause
auf - 4:1 Sieg in Waldgirmes
Der FC Ederbergland klettert in der Tabelle der
Fußball-Verbandsliga Mitte weiter nach oben und ist nun bereits Dritter.
Nach einer überzeugenden Vorstellung drehte das Team von Trainer Wolfgang
Werth in den letzten 20 Minuten das Auswärtsspiel beim SC Waldgirmes II und
gewann letztlich noch deutlich mit 4:1 (0:1). „Das war eine schwere Geburt.
In der ersten Hälfte hatten wir zwar auch schon unsere Chancen, gleichzeitig
aber auch etwas Glück, nicht das zweite Gegentor zu bekommen. Dann haben wir
den Druck erhöht und fast zwangsläufig unsere Tore gemacht“, analysierte
Werth anschließend sichtlich zufrieden die von beiden Mannschaften intensiv
geführte Partie. Die Gastgeber versuchten die Ederbergländer bereits in
deren Hälfte zu attackieren und rückten zumeist weit auf. Die sich
ergebenden Räume kamen den schnellen und technisch starken Spitzen Carlos
Arsenio und Felix Nolte allerdings ebenso entgegen, ohne dass sie diese zu
diesem Zeitpunkt bereits für Torerfolge nutzen konnten. Sowohl Nolte (16.,
34.) als auch Arsenio (18., 22., 38.) scheiterten entweder am starken
Hausherrenkeeper Nils Holzhäuser oder verzogen nur knapp. Da auch die
Gastgeber munter nach vorne spielten, entwickelte sich ein
abwechslungsreiches Spiel. Scheiterte zunächst Sven Döring mit einem
Kopfball an der Latte (12.), war es kurze Zeit später aber doch so weit.
David Koch köpfte beim Abwehrversuch den Ball in den Lauf von Angreifer
Lucas Hartmann, der dieses Geschenk dankend annahm und unhaltbar zur Führung
einschoss (14.). Ein weiteres Tor von Hartmann wurde wegen Abseits nicht
anerkannt (30.). Kurz vor der Pause konnte der starke Alessandro Casella
zweimal in höchster Not gegen die alleine vor ihm auftauchenden Steffen
Jordan (40.) und erneut Lucas Hartmann (43.) klären und so einen
deutlicheren Rückstand verhindern. Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste
noch zwei Schrecksekunden überstehen, als zunächst Casella den Schuss von
Nelson Delzer aus kurzer Entfernung glänzend parieren konnte (50.) und kurze
Zeit später einem Kopfballtor vom nach vorne geeilten Dennis Dienst erneut
wegen Abseits die Anerkennung verweigert wurde (53.). Danach kam der
FCE-Express aber ins Rollen. Carlos Arsenio konnte im Strafraum der
Hausherren nur durch ein Foul gebremst werden. Den anschließenden
Foulelfmeter verwandelte Dominik Karge sicher (65.). Anschließend wurde es
auf dem Spielfeld etwas übersichtlicher. Der teilweise überforderte
Schiedsrichter Robin Steitz (Bad Homburg) schickte Sven Döring von den
Gastgebern wegen wiederholten Foulspiels (67., Gelb/rot) und Benjamin Wolf
von den Gästen wegen einer vermeintlichen Notbremse an der Mittellinie (72.,
Rot) vom Feld. Mit diesem Umstand kamen die Gäste deutlich besser zurecht.
Durch einen feinen Schlenzer sorgte Felix Nolte für die erstmalige Führung
(76.), die Rene Eickhoff (80.) und nochmals Felix Nolte (85.) dann
ausbauten. „Jetzt haben wir uns erst einmal vorn festgesetzt, das soll
natürlich möglichst lange so bleiben“, blickte Werth trotz des Sieges schon
wieder nach vorn.
Quelle: HNA
6:0 gegen SV Wiesbaden - Werth: Unheimlich, aber schön
Die Erfolgsserie bleibt beim FC Ederbergland
weiterhin bestehen. Mit 6:0 (3:0) fertigte die Elf von Wolfgang Werth einen
komplett überforderten SV Wiesbaden in der Fußball-Verbandsliga Mitte am
gestrigen Samstagnachmittag ab. Es war eine eindeutige Angelegenheit,
offenbarten die Gäste vor allem in der Defensive große Schwächen, die von
den Gastgebern und allen voran von Stürmer Felix Nolte konsequent ausgenutzt
wurden. Wolfgang Werth erklärte folgerichtig nach dem Spiel: „Es war heute
relativ schnell klar, wer hier den Platz als Sieger verlässt. Ich hatte
selten das Gefühl, dass es gefährlich werden könnte, dafür waren wir dem SV
doch erheblich überlegen“. Seine Mannschaft holte den siebten Dreier aus den
letzten acht Spielen und schiebt sich ernsthaft in die Nähe der
Tabellenspitze. Werth erklärt diesen Erfolg so: „Die Spielfreude ist da. Das
ist eine unheimliche Serie aber auch unheimlich schön“. Dabei hatte der Gast
aus Wiesbaden zunächst forsch begonnen und setzte den FCE gehörig unter
Druck. Erst nach zehn Minuten gelang es den Gastgebern sich ein wenig aus
der Umklammerung zu befreien, dann aber richtig: Arsenio behauptete den Ball
vor dem Strafraum, passte auf die linke Seite wo Miß angerauscht kam und den
Ball ins lange Eck zur Führung vollstreckte (14.). Eine unglaubliche Szene
folgte: Arsenio verpasste es, einen traumhaft schön vorgetragenen Konter
über Nolte und Miß die Krone aufzusetzen. Am langen Pfosten brachte er das
Kunststück fertig den Ball aus drei Metern über das leere Tor zu schießen,
was für so manches Schmunzeln bei den rund 250 Zuschauern sorgte. Die Gäste
kamen anschließend zu zwei Chancen durch Rebic (21.) und Daniel Massfeller
(28.), die jedoch vergeben wurden. Anschließend schloss Nolte einen schönen
Konter nach Pass von Karge zum 2:0 ab (31.). Um ein Haar hätte man kurz vor
der Pause noch den Anschluss kassiert, doch Rebics Kopfball ging Zentimeter
am Tor vorbei (44.). Als viele dann schon auf den Pausenpfiff warteten,
erhöhte Arsenio nach schlimmem Fehler von Lubojanski auf 3:0 (45.). Noch
spielfreudiger kamen die Hausherren aus der Kabine. Der Rest der zweiten
Hälfte ist schnell erzählt. Nach wenigen Sekunden nutzte Karge einen
Abpraller nach Schuss von Miß zum 4:0 (46.). Die Messe war gelesen, doch der
Torhunger des FCE war noch nicht gestillt. Zunächst traf Arsenio den Pfosten
(65.), Nolte scheiterte an Keeper Ries (69.). Dann erhöhten Nolte (78.) und
Mohr (82.) gar auf 6:0. Ederbergland hatte noch weitere Chancen, sodass die
Gäste mit sechs Gegentreffern noch gut bedient waren. Kurz vor Ende der
Partie sah Wiesbadens Kunz die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiels. Einziger
Wehmutstropfen einer tollen Partie: Mario Giuda kam unglücklich im Rasen auf
und musste mit Schmerzen im Knie ausgewechselt werden. Ob er zum nächsten
Spiel wieder fit ist, ist äußerst fraglich.
Quelle: HNA
FCE siegt in vorletzter Minute in Marburg mit 1:0
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland bleibt in
der Erfolgsspur. Den 3:0-Halbfinalsieg im Regionalpokal unter der Woche
gegen den FSV Fernwald versilberten die Schützlinge von Trainer Wolfgang
Werth gestern durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg im Prestigederby beim VfB
Marburg. Es lief bereits die vorletzte Minute, als Ingo Miß für den FCE aus
spitzem Winkel einfach mal abzog und das Leder an den Innenpfosten
klatschte. Der Ball pralllte vor die Füße des eingewechselten Felix Nolte
und dessen Abstauber zum 1:0 bescherte den Kombinierten die Glückseligkeit.
Wolfgang Werth herzte jeden seiner Schützlinge, darunter auch die vier
Ex-Marburger im Kader – und die Spieler der Gäste lagen sich jubelnd in den
Armen. „Es war ein sehr glückliches Ding. Ein richtiger Schweinesieg“,
entfuhr es Werth. Er hatte wohl registriert, wie schwer sich seine als
Favorit in die Partie gegangene Mannschaft eine Stunde lang tat. „Wir waren
in den Zweikämpfen viel zu weit weg. Die erste Halbzeit war ein
Grottenkick“, fasste der FCE-Coach das zusammen, was sich in unzähligen
Fehlern im Aufbau und spielerischen Unzulänglichkeiten beiderseits äußerte.
Die Marburger, die in den letzten beiden Partien satte elf Gegentore
schlucken mussten, präsentierten sich lange Zeit sogar noch als das aktivere
und mit mehr Chancen ausgestattete Team. „Wir hatten endlich einmal wieder
Tormöglichkeiten und ganz bestimmt keine Niederlage verdient“, wusste
VfB-Trainer Mirko Gut. Recht hatte der frühere Ederbergländer Spieler, denn
Enes Özsoy hätte die Gastgeber bei seiner Gelegenheit nach 65 Minuten in
Führung bringen müssen. Sieben Minuten vorher hatte Wolfgang Werth reagiert.
Für die schwachen Dietrich Schweizer und Stefan Weixler brachte er Mario
Giuda sowie Felix Nolte. Letzterer, noch immer leicht angeschlagen, hauchte
den Gästen durch seine Dynamik und seine effektiven Laufwege neues Leben
ein. Plötzlich war Zug drin beim FC Ederbergland. Bis in die Schlussphase
hinein besaßen die Gäste fünf dicke Möglichkeiten zur Führung und fast immer
war Nolte beteiligt. So auch in Minute 75, als der frühere Bottendorfer
wunderbar auf Carlos Arsenio durchsteckte, diesem jedoch frei vor VfB-Keper
Sebastian Wack die Nerven versagten. „Es war eine enorm wichtige Woche für
uns. Und eine Woche, an deren Ende wir mit viel Willen und mit ein bisschen
Glück noch zum Erfolg kamen. Mit weniger Lamentieren, mit einer besseren
Körpersprache als im ersten Durchgang und mit wesentlich mehr Zug zum Tor“,
bilanzierte Wolfgang Werth
Quelle: HNA
Fußball-Regionalpokal: FCE nach
3:0 über den FSV Fernwald im Finale
Nicht glücklich, nicht knapp, sondern
hochverdient: Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland steht im Endspiel des
Regionalpokals. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth gewann gestern
Abend in Allendorf (Eder) das Halbfinale gegen den klassenhöheren FSV
Fernwald mit 3:0 (0:0). „Das war eine hochkonzentrierte Leistung meiner
Mannschaft“, freute sich Werth kurz nach dem Abpfiff. „Ich weiß, dass bei
uns nach vorne immer etwas geht. Aber mit dieser Leistung und solch einem
Ergebnis hatte ich nicht gerechnet.“ In der Tat: Der FCE versteckte sich
nicht hinter seiner vermeintlichen Außenseiterrolle, sondern zeigte sich von
Beginn an hellwach. Und noch etwas trug zum Erfolg bei: zum einen der
richtige Riecher von Wolfgang Werth, zum anderen die Kaltschnäuzigkeit von
Stefan Weixler. Denn Werth musste schon nach 16 Minuten reagieren, brachte
Weixler für den verletzten Maximilian Schüssler. Mit Erfolg. Während die
Ederbergländer in Durchgang eins ihre zahlreichen Chancen noch ungenutzt
ließen, platzte der Knoten nach dem Seitenwechsel. Kurz nach Wiederanpfiff
startete der FCE einen Konter, Eickhoff bediente Weixler auf der rechten
Seite - und dann passierte es. Eigentlich schon viel zu weit abgedrängt,
tanzte er sich vor das Fernwälder Gehäuse und hämmerte den Ball mit einem
Linksschuss ins obere Toreck - 1:0 (47.). Das war der Dosenöffner. Denn nun
dominierten die Gastgeber das Geschehen. Vor allem die souverän sicher
stehende Viererkette ließ fortan kaum noch brenzlige Situationen zu.
Stattdessen legte Ederbergland nach. Arsenio erkämpfte sich an der Eckfahne
das Leder und bediente mit weitreichender Übersicht abermals Weixler (69.).
2:0. Die Vorentscheidung. Spätestens jetzt hätten die Gäste einen Gang höher
schalten müssen, um das Spiel noch zu drehen. Fehlanzeige. Kurz vor dem
Schlusspfiff rollte der nächste Konter Ederbergländer Machart, dieses Mal
erwies sich Biesenthal als glänzender Passgeber, dieses Mal brauchte Mario
Giuda den Ball nur noch einschieben (87.). Giuda traf nur vier Minuten nach
seiner Einwechslung. Wolfgang Werth hatte schon wieder den richtigen Riecher
bewiesen. „Ich wusste, dass meine Mannschaft gegen diesen Gegner gut spielen
würde“, sagte er im Anschluss. „Man merkt: „Die Jungs sind gerne zusammen.
Wir wollten das Pokalspiel nicht nutzen, um uns für die Meisterschaft zu
schonen.“ Das Regionalpokal-Finale findet am 26. Oktober statt. Gegner des
FCE wird entweder Eintracht Stadtallendorf oder der SC Waldgirmes sein.
Quelle: HNA
Reitz ebnet FCE Weg zum Erfolg
Der FC Ederbergland nimmt in der
Fußball-Verbandsliga Mitte Kontakt zu den vorderen Plätzen auf. Durch einen
ungefährdeten 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen die Fvgg. Kastel liegt das Team von
Trainer Wolfgang Werth als Tabellensiebter lediglich drei Punkte hinter dem
Zweiten Teutonia Watzenborn. „Die Jungs haben gut gespielt, vor allem in
Halbzeit eins, da hätten wir noch mehr Tore machen müssen. Aber wie die
Torchancen herausgespielt wurden, war schon gut“, lobt Werth sein Team. Der
FCE beherrschte die Gäste in der ersten Halbzeit völlig und das von Anfang
an. Nur drei Minuten dauerte es, ehe sich Kastels Schlussmann Denis Ademovic
auszeichnen musste: Ingo Miß hatte sich auf der rechten Außenbahn
durchgesetzt, den mitgelaufenen Tim Biesenthal bedient, der aber aus fünf
Metern scheiterte. Doch die Heimelf blieb am Drücker und nach sehenswertem
Solo konnte Carlos Arsenio Sabino nur noch durch ein Foul im Strafraum
gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dennis Reitz sicher zum
1:0 (14.). Die Gäste waren 20 Minuten lang praktisch nicht präsent. Dann
musste Torwart Alessandro Casella sein ganzes Können aufbieten, um einen
satten Hinrichsen-Schuss über die Latte zu lenken (22.). Der unaufhaltsame
Carlos Arsenio scheiterte am starken Ademovic (25.). In der 34. Minute war
es Weixler, der im Strafraum nur unfair vom Ball zu trennen war. Am Elfmeter
von Dominik Karge war Ademovic noch dran, konnte den 2:0-Halbzeitstand
jedoch nicht verhindern. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste besser
ins Spiel, doch trotz guter Kombinationen konnten sie sich kaum zwingende
Torchancen herausspielen. Ederbergland war dabei anfällig bei langen Bällen
aus der Abwehr. „In der zweiten Halbzeit haben wir Kastel ins Spiel kommen
lassen“, haderte Wolfgang Werth, der im selben Atemzug aber auch die neu
gewonnene Stabilität seiner Hintermannschaft lobte: „Die Abwehr hat sich
schon stark verbessert“. Das Spiel verflachte zunehmend, ehe der
Tabellensiebte das Zepter wieder in die Hand nahm. Bei einem 20-Meter-Schuss
vom eingewechselten Giuda (73.) und durch eine Doppelchance von Arsenio
(75., 76.) war der dritte Treffer möglich. Dieser fiel dann in der 84.
Minute durch den strammen Schuss von Joker René Eickhoff (84.). In der 90.
Minute holte Dietrich Schweitzer einen Gästeakteur von den Beinen und deren
Kapitän Jens Ruthard betrieb mit seinem verwandelten Elfmeter
Ergebnis-Kosmetik.
Quelle: HNA
FCE lässt Punkte liegen
In der Fußball-Verbandsliga Mitte hätten dem FC
Ederbergland die drei Punkte gut zu Gesicht gestanden. Da die Schützlinge
von Trainer Wolfgang Werth aber zu viele Torchancen leichtfertig vergaben,
mussten sie sich im Auswärtsspiel bei der SG Oberliederbach mit einem 1:1
(0:1) - Unentschieden begnügen. „Hätte wir in der ersten Hälfte die Tore
gemacht, wäre das Spiel längst entschieden gewesen“, haderte Werth nach
Spielende mit der Chancenauswertung seines Teams. Er meinte damit wohl
insbesondere seinen Spielführer Rene Eickhoff, der nach einer schönen
Ballstafette von Carlos Arsenio den Ball mustergültig aufgelegt bekam und
dann aus fünf Metern völlig freistehend neben den leeren Kasten zielte
(42.). In der ersten Hälfte ließen die Gäste, die kurzfristig auf den
angeschlagenen Dennis Reitz verzichten mussten, aus einer kompakt stehenden
Viererkette um die starken Innenverteidiger Fabian Mohr und David Koch keine
wirkliche Torchance der Hausherren zu. Sie selbst suchten immer wieder den
direkten Weg auf die schnellen Stoßstürmer Carlos Arsenio und Felix Nolte
und spielten sich so fast zwangsläufig gute Torchancen heraus. Diese
vergaben jedoch der sehr antrittsschnelle, aber oftmals zu zögerliche
Arsenio (17.) und der laufstarke Ingo Miß (21.), die freie Bahn hatten, aber
jeweils im letzten Moment noch von einem Abwehrspieler geblockt wurden.
Nachdem Felix Nolte nach einem Einwurf von Ingo Miß per Direktabnahme über
das Tor zielte (27.), war es nach einer guten halben Stunde dann aber doch
so weit. Nach einem langen Ball von Fabian Mohr steckte Carlos Arsenio zu
Ingo Miß durch, der dann von Maurizio Sanfrantello nur noch durch ein Foul
gestoppt werden konnte. Den anschließenden Strafstoß verwandelte der trotz
oder gerade ob seiner unbestrittenen fußballerischen Fähigkeiten manchmal
undiszipliniert wirkende Felix Nolte unhaltbar zur Gästeführung und
Pausenstand (34.). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit frischem
Kampfgeist aus der Kabine und pressten die SG früher. Konnte Alessandro
Casella zunächst noch gegen den frei vor ihm auftauchenden Denny Piazza
klären (50.), war er aber fünf Minuten später machtlos. Nach einem Foul von
Fabian Mohr an der Strafraumgrenze gegen den eingewechselten Dustin Freitag
entschied Schiedsrichter David Wegmann (Darmstadt) erneut auf Strafstoß, den
Mohammed Azakir sicher zum Ausgleich verwandelte (55.). Danach war es
Torhüter Casella zu verdanken, dass der FCE nicht in Rückstand geriet. 20
Minuten vor dem Ende fanden die Gäste jedoch zurück ins Spiel und erspielten
sich wieder Chancen. Da Carlos Arsenio zwar vier Gegenspieler wie
Slalomstangen umkurvte, dann aber völlig frei vor dem Hausherrenkeeper
scheiterte (84.) und Felix Nolte in einer Überzahlsituation den Ball nicht
zum Mitspieler brachte (88.), blieb es bei der Punkteteilung. „Wir hätten
heute drei Punkte mitnehmen können“, sagte Werth.
Quelle:
HNA
FCE fertigt Wieseck ab
Der FC Ederbergland hat sich vom Heimfluch
befreit. Gestern siegte die Werth-Elf eindrucksvoll in der
Fußball-Verbandsliga gegen Schlusslicht TSG Wieseck mit 5:0 (3:0). Trainer
Wolfgang Werth war sichtlich zufrieden nach dem deutlichen Erfolg seiner
Elf. Der FCE zeigte sich gegen Schlusslicht Wieseck vorne gewohnt kreativ
und effektiv. Hinten stand zum ersten Mal in dieser Saison die Null .
Werth sah nur kleine Mängel im Herausspielen mehrerer
Torchancen. Dass die Abwehr um Fabian Mohr keine gegnerischen
Offensivaktionen zuließ, stimmte ihn jedoch glücklich. Über der ersten
Spielhälfte schwebte der Schleier einer Durchschnittspartie, die Höhepunkte
und rassige Zweikämpfe vermissen ließ. Dennoch ging die Heimelf mit einer
deutlichen 3:0-Führung in die Kabine. Nolte zeigte nach drei Minuten zum
ersten Mal, wie es gegen die anfällige Gästeabwehr funktionieren könnte. Im
Mittelfeld steckte er einen Ball zu Arsenio durch, der nur das Außennetz
traf. Fünf Minuten später sorgte der Stürmer wieder für Gefahr und setze
einen Flachschuss knapp vorbei. Die verdiente Führung erzielte schließlich
Kapitän Eickhoff, der den Bottendorfer Julian Hilbert im Tor der Gäste
überlupfte. Nach einem Einwurf hatte Nolte schnell geschaltet und seinen
Kapitän auf die Reise geschickt. Nach guten Anspielen aus dem Mittelfeld
zielte Felix Nolte zwei Mal knapp vorbei (31., 35.). Bei der einzigen
Gästechance rettete Casella gegen Hassler (39.). Noch vor der Pause
entschied die Heimelf dann endgültig die Partie. Mit einem sehenswerten
Drehschuss flach in die Ecke erhöhte Nolte auf 2:0 (40.) und quasi mit dem
Pausenpfiff markierte Carlos Arsenio nach einem Solo sogar noch den
Drei-Tore-Vorsprung. In der zweiten Spielhälfte präsentierte sich
Ederbergland sofort weiter hungrig. Keine Minute war gespielt, als Arsenio
eine Ecke per Kopf zum 4:0 verwandelte. In der Folge schien man den
deutlichen Vorsprung verwalten zu wollen. „Während wir hinten endlich mal
stabil waren, waren wir in einigen Aktionen nach vorne nicht zwingend
genug“, sagte Trainer Werth. Wieseck bot in der Offensive weiter eine
schwache Leistung, Casella war beschäftigungslos. Nach 65 Minuten tauchte
Ingo Miß alleine vor Hilbert auf und überwand diesen problemlos. Obwohl
Ederbergland einige Gänge aus dem Spiel nahm, kam der FCE immer wieder zu
Möglichkeiten. Einem Alleingang des eingewechselten Dogan Citlak setze der
Gästekeeper, der immer wieder stark parierte, ein Ende (74.). Kurioses
ereignete sich in Minute 84. Zum wiederholten Male konnte sich Carlos
Arsenio über rechts durchsetzten und zum Abschluss im Strafraum kommen. Den
Abpraller setzte Ingo Miß aber aus wenigen Metern über das Tor. Die letzte
Offensivaktion gehörte wieder dem auffälligsten Offensivakteur Carlos
Arsenio, dessen drittes Tor Hilbert aber vereitelte.
Quelle:
HNA
5:1 - FCE im Torrausch
Mit 5:1 (0:1) hat der FC Ederbergland sein
Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga Mitte beim FV Biebrich gewonnen
und damit seinen dritten Auswärtserfolg der Saison eingefahren. Der Sieg
hätte bei einer besseren Chancenauswertung leicht höher ausfallen können und
hat die Heimschwäche der Biebricher mehr als deutlich aufgezeigt. Zunächst
entwickelte sich bei heißen Temperaturen ein regelrechter Sommerkick. Die
erste Chance hatte Ederberglands Felix Nolte, dessen 18-Meter-Schuss von
Torwart Volkan Tekin zunichte gemacht wurde. Bei den Gastgebern lief wenig
zusammen. Alles was sie nach vorne brachten war Stückwerk. Ederbergland
hatte mehr Struktur in seinem Spiel und zeigte sich gerade im Abwehrbereich
gegenüber den letzten Wochen stark verbessert. Die beste Möglichkeit bot
sich Biebrich nachdem sich FCE-Akteur Benjamin Wolf in der Vorwärtsbewegung
festrannte und der Ball anschließend weit vor das FCE-Tor geflankt wurde,
Topstürmer Orkun Zer sich aber im Strafraum selbst schwindelig spielte und
seine einschussbereiten Mitspieler nicht fand (27.). Fünf Minuten später
passte Nolte auf Carlos Arsenio, dessen Schuss aber das Ziel verpasste. In
der 32. Spielminute machte er es besser. Mit einer feinen Einzelleistung
umkurvte er Abwehrmann Bastian Pilger und ließ anschließend Torwart Tekin
keine Chance. Felix Nolte hätte vor der Halbzeit noch erhöhen können, köpfte
das Leder aber an die Latte. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit ging die
zweite Hälfte furios los. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Nolte eine
Flanke von Mario Giuda zum 0:2 in den Winkel (47.). Weitere drei Minuten
später traf Christian Maus per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer (50.). Danach
hatten die Gastgeber zwei weitere Tormöglichkeiten zum Ausgleich, doch
Ederberglands Torhüter Alessandro Casella rettete vor Volkan Zer (54.) und
Christian Maus, der eine Minute später an ihm scheiterte. Mario Giuda
leitete mit seinem Tor zum 3:1 für den FCE nach Pass von Arsenio die
endgültige Niederlage der Gastgeber ein (61.). Als nach einem Foul von dem
eingewechselten David Meurer an Felix Nolte Dennis Reitz den fälligen
Elfmeter zum 1:4 verwandelte gaben die noch zu Beginn der Saison als
Titelanwärter gehandelten „Blauen“ auf. Ederbergland hätte in Folge noch
einige Treffer mehr erzielen können, ließen die Konzentration vor dem Tor
aber vermissen. Lediglich Felix Nolte schloss mit seinem zweiten Treffer
noch einmal erfolgreich zum 1:5-Endstand ab (87.). „Heute bin ich mit der
Leistung sehr zufrieden“, sagte Trainer Wolfgang Werth. Vor allem freut
mich, dass wir wenige Chancen zugelassen haben“, gab er ein Lob an seine
Defensivabteilung.
Quelle: HNA
Werth ist 2:4 unerklärlich
Mit der 2:4 (1:0)-Heimniederlage gegen den FSV
Braunfels ist der FC Ederbergland gestern dicht vor dem Tabellenkeller der
Fußball-Verbandsliga Mitte angekommen. Nur einer statt der erhofften vier
Punkte aus den letzten beiden Heimspielen war einfach zu wenig.
Dass fast mit dem Abpfiff ein vehementer Gewitterguss im
Battenberger Entenpark niederging, passte ins Bild. Die FCE-Spieler standen
im Regen oder lagen minutenlang völlig bedient auf dem durchweichten Rasen.
Für die Spielweise der Elf von Trainer Wolfgang Werth hat der Volksmund
einen griffigen Vergleich: Sie wirft zur Zeit mit dem Hinterteil das um, was
sie mit den Händen aufgebaut hat. Soll heißen: Sie hat durchaus Chancen, ein
Spiel zu entscheiden. Aber die Abwehr lässt mehr Tore zu als der Sturm
schießen kann. So machte sich bei Werth gestern auch eine gewisse
Ratlosigkeit breit: „Unerklärlich“ sei ihm das Auftreten seiner Mannschaft.
„Wir waren viel zu passiv und sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen.“
Dennoch führte sein Team zur Pause äußerst glücklich. Die Schloss-Städter
hatten zwar das Spiel gemacht und die junge Viererkette des FCE durch frühes
Pressing zu vielen Fehlpässen gezwungen. Als aber Abwehrspieler Manuel Jung
nach einem Eckstoß den Ball verfehlte, drosch Arsenio das Leder Vollspann
unter die Latte (45.). Der FCE schien auf dem Weg der Besserung. Wiederum
Arsenio (49.) und Reitz per Kopf (51.) hatten schöne Möglichkeiten, die
Führung auszubauen. Aber dann nahm das Verhängnis seinen Lauf. Nun kamen die
gefürchteten Standards und Kopfbälle des FSV: Den ersten setzte Patrick Jung
zum Ausgleich ins Netz (58.). Den zweiten verwertete Schäfer zum 1:2 (65.).
Der eingewechselte Nolte - ebenfalls nach Freistoß und Kopfball - hielt den
FCE mit dem 2:2 wieder im Spiel (69.). Die Battenberger drängten jetzt sogar
und verzeichneten durch Arsenio (74.) und Wolf (77.) weitere Großchancen.
Doch schon bei dem Pfostentreffer von P. Jung (84.) nach einem weiteren
kapitalen Abwehrfehler lag das 2:3 in der Luft. Das fiel dann eine Minute
später: Ein FCE-Verteidiger köpfte den Ball unbedrängt von außen nach innen
und bediente damit Schäfer, der den am Boden liegenden Casella zur
FSV-Führung überlief (85.). In der Nachspielzeit stellte Schug dann mit dem
2:4 den -aus sich der Gastgeber - enttäuschenden Endstand her. „Der
Ballbesitzende unserer Mannschaft war heute der ärmste Mann auf dem Platz,
weil sich alle anderen versteckt haben“, ließ Wolfgang Werth so etwas wie
Galgenhumor anklingen. Über Konsequenzen für das Training in dieser Woche
müsse er erst in Ruhe nachdenken. Seine große Hoffnung heißt Michael
Möllmann. Der verletzte Kapitän wird schmerzlich in der jungen Abwehr
vermisst. Aber bis Ende November wird der Trainer noch mindestens auf ihn
warten müssen.
Quelle: HNA
Ein Sieg ist fest eingeplant
Drei Punkte gegen den Tabellennachbarn hat der
FCE also eingeplant. Allerdings: Braunfels war schon immer ein Angstgegner
der Ederbergländer. Wie schon seit Jahren zählen die Schloss-Städter zu den
besseren Teams der Liga. Allerdings haben sie bislang nur drei ihrer bisher
zwölf Punkte auf fremdem Terrain geholt. Auf der anderen Seite ist
Ederbergland zuhause ungeschlagen, musste sich aber auch schon mit zwei
Unentschieden zufriedengeben. „Denke ich an Braunfels, dann denke ich an die
Jung-Zwillinge, an Standards und an Kopfbälle“, bringt Werth die Stärken der
Mittelhessen auf den Punkt. Allerdings sieht Werth in Sachen Kopfballstärke
sein Team gut aufgestellt, Max Schüßler, Fabian Mohr und Dennis Reitz haben
hier gute Qualitäten. Ein guter Kopfballspieler ist zudem Felix Nolte.
Dessen Leistenverletzung hat sich zwar nicht gebessert, aber die Ärzte haben
ihm grünes Licht gegeben. Allerdings lebt der Neuzugang von seiner Dynamik -
und die ging zuletzt aufgrund der Verletzung ein wenig verloren. Fehlen
werden dem FCE in jedem Fall Oleg Schneider und Tim Biesenthal. Dafür
rechnet Werth wieder mit Dennis Meyer und Rene Eickhoff. Mit welcher
Startformation Werth ins Spiel gehen wird, verrät der Trainer nicht. Mit
Stefan Weixler und Ingo Miß stehen zwei torhungrige Spieler aus der zweiten
Mannschaft parat. Vielleicht erhält auch Mario Giuda wieder eine Chance im
Mittelfeld. Er ist ein Spieler, der Druck erzeugen kann und einen gewaltigen
Schuss hat. Noch aber hat Werth das Spiel gegen Schröck im Hinterkopf: „Da
war die erste Halbzeit wirklich schwach. Wir haben zu brav den Raum gedeckt
und sind nicht aggressiv auf den Gegner gegangen. Max Schüßler war dann in
der Pause das Bauernopfer“, erklärt Werth seine Maßnahme, den Neuzugang
auszuwechseln. Gegen Braunfels fordert er: „Wir müssen früher drauf gehen
und den Ball haben wollen.“ Dann soll vor allem besonnen nach vorn gespielt
werden. Werth hatte erkannt: „Mancher will mit dem Kopf durch die Wand.
Dabei haben wir das nicht nötig. Wir können es spielerisch lösen.“ Mit dem
Endergebnis gegen Schröck war er aufgrund des Spielverlaufes noch zufrieden.
Doch gegen Braunfels ist ein Remis zu wenig. Zwar steht Ederbergland derzeit
im gesicherten Mittelfeld. Aber dies ist auch nicht der Anspruch des FCE.
Quelle: HNA
FCE II gegen TSV Erksdorf
Gegen Röddenau hat sich die Verbandsligareserve schon schwer getan
und muss nun gegen den offensivstarken TSV Erksdorf aufpassen, nicht im
zweiten Heimspiel hintereinander auf die Verliererstraße zu geraten. „Wir
haben zu Hause einiges gutzumachen“, weiß Trainer Christian Hartmann, und
denkt gar nicht daran, noch einmal Punkte auf eigenem Gelände abzugeben. Er
warnt seine Mannschaft jedoch vor den starken Gästen, insbesondere vor deren
Offensivkräfte. „Wir müssen zusehen, dass wir Andrzej Fydrych und Andrei
Moldovan in den Griff kriegen“, gibt Hartmann seinen Spielern mit auf den
Weg. Wer diese Aufgaben übernehmen soll, weiß er noch nicht. René Eickhoff
ist wieder mit dabei, dafür wird er Benny Wolf an die erste Mannschaft
abgeben müssen. Auch hinter dem Mitwirken seines Torhüters Bastian Tihany
steht noch ein Fragezeichen.
Quelle: HNA
Weixler rutscht zum Sieg aus
Dank des besseren Torverhältnisses kletterte der
FC Ederbergland gestern Abend in der Fußball-Kreisoberliga nach dem
2:1-Derbysieg beim TSV Röddenau auf Platz eins der Tabelle. Es waren noch
längst nicht alle der knapp 400 Zuschauer eingetroffen, da führte der FC
Ederbergland bereits mit 1:0 (3.). Der Ex-Röddenauer Stefan Weixler hatte
sich auf rechts schön durchgesetzt, geflankt und in Danny Trapp einen
dankbaren Abnehmer gefunden. Trapp konnte sich in aller Ruhe die Ecke
aussuchen. Lange Zeit danach war es ein sehr intensiv geführtes Spiel, bei
dem beide Mannschaften immer wieder versuchten, den finalen Pass in die
Spitze zu schlagen. Große Torchancen taten sich dabei nicht auf. Während bei
den Gästen mehr Ruhe in den Aktionen war, rackerten die Gastgeber um jeden
Ball. Der sollte meist zu Maxim Zich, der im Röddenauer Angriff die meiste
Gefahr ausstrahlte. Auf der Gegenseite war es Stefan Weixler, der seinen
ehemaligen Mannschaftskameraden einiges Kopfzerbrechen bereitete. Er war es
auch, von Ingo Miß schön freigespielt, der TSV-Keeper Dennis Finger zu einer
Glanztat zwang. Aber auch Röddenau hatte noch zwei Großchancen. Zunächst
glänzte FCE-Keeper Dominik Geiss (43.) bei einem Schuss von Benedikt Kunick
und nur eine Minute später vergab M. Zich frei vor dem Gästetor. Nach der
Pause hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz, aber durch Maxim Zich (66.)
dessen Schuss am Tor vorbeistrich und durch Kunicks Kopfball (90.+4), der
übers Tor ging, nur zwei Hochkaräter. Der Gast tat nur noch so viel wie
nötig. Ein Remis hätte dem Spiel eher entsprochen. Das stellte zunächst
Manuel Kreppenhofer mit seinem abgefälschten Freistoß-Tor sicher (71.). Doch
nur zwei Minuten später kam Stefan Weixler im Röddenauer Strafraum zu Fall.
Der Schiedsrichter pfiff und blieb bei seiner Meinung auch als Weixler
eingestand, das er ausgerutscht sei. Dogan Citlak verwandelte das Geschenk
zum Sieg.
Quelle:HNA
Ederbergland fehlt beim 1:1 gegen Schröck Glück im
Abschluss
Der FC Ederbergland ist im Spiel der
Fußball-Verbandsliga Mitte gestern gegen den FSV Schröck nicht über ein 1:1
(0:1)-Unentschieden hinausgekommen. Die Zuschauer in Allendorf/Eder sahen
dabei zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. „Der FSV Schröck hat uns in
der ersten Halbzeit regelrecht eingeschläfert und immer wieder gefährliche
Konter gesetzt“, sagte am Ende der Partie Trainer Wolfgang Werth. Da konnte
er offensichtlich noch nicht richtig einschätzen, wie er die Leistung seiner
Elf beurteilen sollte. Schröck zeigte sich von Beginn an angriffslustig, was
offenbar die Heimelf etwas überraschte. Gleich bei den ersten Angriffen der
Gäste hatte die Abwehr Schwerstarbeit zu leisten. Schon in der vierten
Spielminute hatte die Mannschaft von Werth das Nachsehen: Einen nach vorn
getragenen Ball der Gäste konnte die Abwehr nicht aus der Gefahrenzone
bugsieren, Christian Rettig war zur Stelle und brauchte das Leder nur über
die Linie zum 0:1 zu schieben (4.). Die Heimelf kam überhaupt nicht richtig
in die Partie. Und Schröck hatte durch Kukowa die Großchance zu erhöhen,
doch sein Schuss ging knapp über das Gehäuse (12.). Die Gastgeber fanden in
den ersten 20 Minuten kein Mittel, die gestaffelte Abwehrreihe der Gäste
auszuspielen. Der erste gefährliche Angriff dauerte bis zur 23. Spielminute,
als Carlos Arsenio mit seinem Schuss an A-Jugend-Torwart Jonas Wagner
scheiterte, der den mit Magen- und Darmgrippe erkrankten etatmäßigen Keeper
Frank Baumeister vertrat. In der zweiten Hälfte sahen die Anhänger ein
anderes Bild. Ederbergland machte von Beginn an mächtig Druck. Felix Nolte
hatte binnen zwei Minuten Großchancen für den Ausgleich, doch ging sein im
Fallen getretener Ball am Tor vorbei (51.). Und sein zweites Geschoss
landete am Außennetz (53.). Schröck konzentrierte sich zu diesem Zeitpunkt
nur auf Konter und darauf, die Gastgeber vom Tor fernzuhalten. In der 74.
Spielminute halfen aber alle Abwehrbemühungen nichts. Ein langer Ball von
Benjamin Wolf in den Strafraum verlängerte Carlos Arsenio Sabino mit dem
Kopf ins lange Eck zum verdienten 1:1 (74.). Einem weiteren Treffer von
Dominik Karge hatte Schiedsrichter Martin Wiatrek zuvor wegen angeblichen
Handspiels die Anerkennung verweigert (69.). Ederbergland drückte auf den
Sieg, doch die Schröcker verteidigte den einen Punkt mit allem, was sie
hatten. „Wir hatten in der zweiten Hälfte wesentlich mehr vom Spiel mit
einer Fülle von Chancen. Leider hat uns das Glück im Abschluss gefehlt“,
meinte Wolfgang Werth. „Die erste Hälfte gehörte uns, in der zweiten waren
die Gastgeber klar besser“, konnte sein Gegenüber Markus Kubonik dem nur
beipflichten.
Quelle: HNA
FCE cool in Gluthitze - 4:1
Glückliches Ende einer langen Dienstfahrt: Trotz
Autopanne und 160 Kilometer langer Anreise feierte der FC Ederbergland
gestern Abend mit dem 4:1 (3:0) beim RSV Würges den höchsten Auswärtssieg
der Saison in der Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Gäste hatten Wut im Bauch
im glutheißen Stadion „Goldener Grund“. Aber die wichtigste Entscheidung war
vor der Partie gefallen: Ohne zwingenden Grund hatte der junge RSV-Trainer
Maik Kiesel den Zwei-Meter-Mann Jens Rock aus dem Tor genommen und durch
den18-Jährigen Leotrim Hysenaj ersetzt. Der brachte es dann im ersten
Abschnitt auf die niederschmetternde Bilanz von drei Gegentreffern bei vier
Schüssen auf seinen Kasten. Da wurde am Rande der Partie schon der Kopf des
Trainers gefordert. Erst konnte Hysenaj nach einem Wolf-Freistoß den Ball
nicht festhalten, und Nolte staubte zum 0:1 ab (4.). Dann war ihm bei einem
durchaus haltbaren Flachschuss von Arsenio die Fußabwehr total missraten -
0:2 (11.). Dem 0:3 ging ein eklatanter Fehler von RSV-Außenverteidiger
Kramke voraus. Arsenio gewann das Laufduell und vollendete mühelos (38.).
Ederberglands schwarze Perle hätte sogar noch erhöhen können, doch diesmal
scheiterte er allein vor Hysenaj (44.). Aber auch die Abwehrschwächen des
FCE wurden deutlich. Kizarmis brachte den Ball aber aus zwei Metern nicht im
Tor unter (24.). El-Allali scheitere freistehend an Casella (55.). Und - in
der größten Chance überhaupt für Würges - zielte Albert völlig unbedrängt
daneben (68.). Als dann auf der Gegenseite Arsenio noch an Hysenaj
scheiterte, nutzte Karge den Abpraller zum 0:4 - die Entscheidung (74.). Das
Ehrentor der Platzherren durch Kizarmis (86.) war nur noch Ergebniskosmetik.
„Wir haben in Ansätzen gezeigt, dass wir Fußball spielen können“, hielt
FCE-Trainer Wolfgang Werth den Ball trotz des deutlichen Sieges betont
flach. „Ich habe aber auch genügend Schwächen gesehen. Das hätte gegen einen
stärkeren Gegner ins Auge gehen können“, so Werth. „Wir haben wieder zu
viele Chancen zugelassen.“
Quelle: HNA
Werth-Elf verschenkt Sieg
Ein unnötiges, wenn auch letzlich verdientes
Unentschieden musste der FC Ederbergland am gestrigen Samstag in der
Fußball-Verbandsliga Mitte gegen den FC Eddersheim hinnehmen. Im
Battenberger Entenpark kassierten die Werth-Schützlinge den
Ausgleichstreffer erst in der Schlussminute. Trainer Wolfgang Werth: „In der
Pause wäre ich mit einem Unentschieden noch zufrieden gewesen, aber so nicht
mehr. Wir hätten das Spiel längst entschieden haben oder wenigstens die
Führung über die Zeit retten müssen“. Zwar ging der FCE durch einen
Kopfballtreffer von Neuzugang Maximilian Schüssler früh in Führung (4.),
doch dann spielte sich Eddersheim in den Vordergrund. Viele Ballverluste im
Aufbauspiel war das Manko der Gastgeber in der ersten Halbzeit. Eddersheim
hingegen war immer einen Schritt schneller, baute ruhig auf und spielte
immer wieder gefährliche Steilpässe in die Nahtstelle der Heimabwehr. So
konnte Felix Nolte einen Gästespieler nur durch ein Foulspiel an der
Strafraumgrenze stoppen. Den fälligen Freistoß verwandelte Christian
Rottenau in hervorragender Manier (19.). Auch nach dem Ausgleich drängten
die Gäste auf ein weiteres Tor, doch Benny Wolf rettete den schon im Tor
geglaubten Ball vor der Linie. Gerade in dieser Phase der Partie konnte sich
FCE-Torwart Alessandro Casella einige Male auszeichnen und rettete das
Unentschieden für sein Team in die Kabine. Scheinbar kam die Pause für die
Gastgeber wie gerufen, denn in Durchgang zwei begann der FCE besser. Der
schnelle Felix Nolte setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, legte
uneigennützig auf den eingewechselten Dogan Citlak ab, der wiederum den
herausgeeilten Gäste-Keeper anschoss (50.). Nur vier Minuten später war es
wieder Nolte, der seinem Bewacher entwischte, auf den mitgelaufenen
Biesenthal flankte, der zum 2:1 einnickte. Auf der Gegenseite konnte
Dietrich Schweizer einen Konter der Gäste nur durch ein Foul im Strafraum
unterbinden. Schweizer sah gelb, den fälligen Elfmeter schoss der gefoulte
Julien Antinac selbst und markierte den Ausgleich (59.). Eine Szene mit
Folgen: Zwei Minuten später schoss Schweizer den Ball weg und sah die
Ampelkarte (61.). Ederbergland vergab weitere Chancen, ehe Felix Nolte sich
entscheidend durchsetzte und nur durch eine Notbremse gestoppt wurde.
Schiedsrichter Kliebe zeigte Eddersheims Patrick Dietz die Rote Karte, den
fälligen Strafstoß schoss Nolte unhaltbar ins obere Toreck. Zwei Minuten
später schoss Citlak freistehend im Fünfmeterraum drüber. Alle hatten sich
schon auf einen Sieg eingestellt, als Christian Rottenau den Ball aus 16
Metern ins lange Eck schlenzte (90+3).
Quelle: H:NA
Ganz schwere Nummer
Mit dem FC Eddersheim empfängt
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland am Samstag im Battenberger Entenpark
„eine Spitzenmannschaft der Liga“, wie Trainer Wolfgang Werth sagt. Der
Coach des FCE wirft nur einen kurzen Blick auf den Gegner: „Die sind dem
deutschen Trend gefolgt und haben Alt gegen Jung getauscht. Dabei kommt uns
zugute, dass sie auch Timo Leifermann ausgemustert haben, der gegen uns
immer eine Bank war.“ Dann aber erinnert Werth an seine eigenen Probleme:
„Von Entspannung kann an der Verletztenfront nicht geredet werden.“ So
scheint sich die Mannschaft fast von allein aufzustellen. Felix Nolte
laboriert noch immer an seiner Leistenverletzung und wird womöglich
pausieren. Auf der Reha-Liste stehen seit dem Kelsterbach-Spiel auch Dennis
Reitz und Dennis Meyer. Vedran Madarevic ist nicht fit, Fabian Mohr hat
Oberschenkelprobleme und wird wohl nicht auflaufen. Ein Lichtblick ist
Dietrich Schweizer, der nach seiner Krankheit wieder zur Verfügung steht. In
dieser Woche ist auch Ingo Miß wieder vorsichtig ins Mannschaftstraining
eingestiegen. Oleg Schneider hat wegen seines 30. Geburtstags abgesagt.
Mustafa Yavuz ist auch keine Alternative, da er sich in Bottendorf eine Rote
Karte eingehandelt hat. Mit Michael Möllmann kann wohl erst zur Rückrunde
gerechnet werden. Werth und Co-Trainer Christian Hartmann freut es aber,
dass die Innenverteidigung mit David Koch und Benni Wolf in Kelsterbach gut
stand. „Die waren gewaltig unter Druck, wenn auch unnötig“, meckert Werth.
Er musste wie bei der Niederlage in Watzenborn mit ansehen, wie seine
Mannschaft nach der klaren Führung das Fußballspielen einstellte. „Dann
verstrickt sich jeder in Einzelaktionen. Wenn dann ein Gegentor fällt, geht
es in Richtung Hühnerhaufen. Da kann man rufen wie man will. Da muss ein
erfahrener Spieler mal auf den Putz hauen.“ Von denen hat Werth aber nicht
sehr viel. Rene Eickhoff könnte zum „Putzhauer“ werden. „Wir können es
besser, wie wir in fast jedem Spiel gezeigt haben. Deshalb haben wir auch
nur verhaltene Freude in Kelsterbach gesehen. Die drei Punkte waren gut, der
Rest eher nicht.“ Gegen Eddersheim kommt es für den Trainer auf
grundsätzliche Sachen an: „Ordnung schaffen auf dem Platz. Eddersheim wird
eine ganz schwere Nummer. Kommt bei uns die Unordnung, wird diese Nummer
kaum zu bezwingen sein. Zu langanhaltender Ordnung gehört auch eine Portion
Geduld.“ Insgeheim hofft Werth, ein Spiel zu erleben, in dem auch mal der
eigene Kasten sauber bleibt.
Quelle: HNA
FCE gewinnt mit viel Glück 2:1
„Es war unsere bisher schlechteste
Saisonleistung, aber es reichte zum Sieg“ wunderte sich Wolfgang Werth.
Kopfschüttelnd hakte der Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC
Ederbergland den 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg bei Viktoria Kelsterbach ab. Was
die Hausherren an Hochkarätern ausließen spottet beinahe jeder Beschreibung.
Vier ganz dicke Möglichkeiten vor der Pause und 6:2-Ecken standen sogar
sechs Riesenmöglichkeiten nach dem Wechsel geenüber. Allein vier Mal
klatschte das Leder bei Gelegenheiten für Jonas Scheitza (75./76./88.) und
Marius Troll (84.) an Pfosten oder Latte des FCE-Kastens. Ansonsten rettete
Gästekeeper Alessandro Casella bravourös gegen David Veith (55.) und Jonas
Scheitza (79.). „Sandro war der große Rückhalt, und der junge Mustafa Yavuz
machte seine Sache nach der Einwechselung für Dennis Meyer prima. Ansonsten
stimmte nur sehr wenig. Spielfreude und Frische fehlten völlig“, gestand
Wolfgang Werth. Immerhin passte aus Gästesicht die Chancenverwertung. Dennis
Reitz traf per Foulelfmeter nach vorangegangenem Vergehen von
Viktoria-Keeper Björn Morper an Felix Nolte zum 1:0 für den FCE (11.) und
Noltes Solo nach Ballgewinn von René Eickhoff bedeutete das 2:0 (59.).
Genug, um nach Jonas Scheitzas Tor zum 1:2 in der Schlussminute nicht noch
in Bedrängnis zu geraten. Von der Flut an herausgespielten Chancen, noch bei
den letzten Auswärtsspielen in Unterliederbach und Watzenborn-Steinberg zu
besichtigen, war bei Ederbergland nichts mehr zu sehen. Felix Nolte fehlte
vorne die Unterstützung, weil René Eickhoff und Carlos Arsenio hinter ihm zu
weit zurück hingen. Als Folge davon verlor der FCE vorne die sogenannten
„zweiten Bälle“ zu leichtfertig und offenbarte zudem eklatante Mängel in der
Tiefenstaffelung. Letzteres führte dazu, dass Kelsterbach zu leicht ins
Zentrum des Gästespiels gelangte. Dennis Reitz und Dominik Karge vor der
Deckung und David Koch sowie Benjamin Wolf im Zentrum derselben standen
vehement unter Druck, arbeiteten aber weitgehend konzentriert. „Kamen wir
dann in Ballbesitz fehlte jegliches Tempo. Mir schien das, als hätten einige
die Handbremse nicht mehr gelöst bekommen“, wunderte sich Werth. Etwas
bedient nahm er vor dem Anstoß die Austragung der Partie auf dem
Ausweichplatz zur Kenntnis. Das Hauptfeld war für ein Familienfest
reserviert und der FCE musste sein Aufwärmprogramm auf einem Feldweg
durchführen. „Dann sollte man so ein Ding eben erst Recht gewinnen“, sah
sich Werth nach dem Abpfiff im Ergebnis, nicht aber in dessen Zustandekommen
bestätigt.
Quelle: HNA
FCE II demontiert Eckelshausen
Es war die Demontage des SV Eckelshausen. Der FCE
II war in allen Belangen überlegen. Zunächst standen die Gäste sehr tief.
Sie mussten regelrecht weich gespielt werden. Dennis Meyer war der Schütze
des bahnbrechenden Tores (24.). Als Yannic Holzapfel nur zwei Minuten später
das 2:0 erzielte, war die Partie schon vorentschieden. Obwohl die
Eckelshäuser weiter versuchten, die Räume eng zu machen, gelang es dem FCE
immer wieder gute Bälle in die Tiefe zu spielen. Zwei Treffer von Hendrik
Reuter markierten schließlich den Halbzeitstand (37., 42.). Lediglich drei
Konter gelangen dem Gast bis dahin. Einer davon führte auch zum Ehrentreffer
von Aykut Babayigit führte. Da aber waren schon 82 Minuten gespielt und
Ederbergland hatte durch Mustafa Yavuz (49.), Dennis Meyer (62.) und erneut
Reuter (68.) schon auf 7:0 erhöht. Den Schlusspunkt setzte schließlich
Stefan Weixler (83.).
Quelle: HNA
Zweite gewinnt 7:1 in Wehrda
Was für ein Einstand des Gruppenliga-Absteigers. Die Gäste waren so
klar überlegen, dass Spielertrainer Christian Hartmann auf einen eigenen
Einsatz verzichten konnte. Wehrda durfte sich noch bei den Gästen bedanken,
da diese mit zunehmender Spieldauer das Tempo aus der Partie nahmen. Bei
konzentrierterer Spielweise hätte die Partie leicht mit einem zweistelligen
Ergebnis enden können. Der Torreigen begann in Minuten sieben, als Stefan
Weixler zur Führung zur Stelle war. Dennis Meyer (14.) erhöhte, ehe Inkamp
(25.) verkürzte. Es war die einzige Schwächephase der Gäste. Danach legten
Meyer (32.) und Weixler (42.) zwei weitere Tore zum 1:4-Halbzeitstand nach.
Wehrda war mit der Situation vollkommen überfordert und brachte auch nach
dem Wechsel nicht viel zustande. Tim Arnold (47.), Stefan Weixler mit seinem
dritten Tor (67.) und der gerade eingewechselte Eduard Bartel (72.) sorgten
für den Endstand.
Quelle: HNA
FCE verjubelt 3:1-Führung
Eine 3:1-Führung reichte
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland gestern beim SC Watzenborn-Steinberg
nicht. Wegen eklatanter Mängel in der Defensivabteilung unterlag der FCE im
zweiten Auswärtsspiel nacheinander mit 3:4. Beide Teams profitierten
vom Schwung der vorangegangenen Siege. Zugute kam Watzenborn-Steinberg
freilich die frühe Führung nach vier Minuten: Regisseur Andreas Klan durfte
im zentralen Mittelfeld unbehelligt von den FCE-Kontrahenten auf Niklas
Wagner durchstecken. Dieser schickte mit einer simplen Körpertäuschung
Dennis Reitz und David Koch als innere Glieder der Vierer-Abwehrkette auf
den Hosenboden und traf flach zum 1:0. Sechs Ecken binnen der ersten halben
Stunde buchten die Grün-Weißen in der Folge, aber bis zum Seitenwechsel
keine weitere Torchance mehr. Anders der FC Ederbergland, der immer
wirkungsvoller auftrumpfte und wieder vorn seine Stärken aufwies. Das
Offensivquartett von Trainer Wolfgang Werth war wegen seiner Bewegungsfreude
und Sprinststärke für die Gastgeber nur schwer zu kontrollieren. René
Eickhoff, Tim Biesenthal, Carlos Arsenio und vor allem der bärenstarke Felix
Nolte gaben nun mächtig Gas. Als Resultat daraus verwandelte zunächst Dogan
Citlak einen Freistoß via Lattenunterkante zum 1:1 (23.). Die Gäste setzten
nach, überbrückten das Mittelfeld rasch und kamen vorwiegend unter
Beteiligung Noltes zu Möglichkeiten. Letzterer markierte 120 Sekunden vor
der Pause mit einer feinen Einzelleistung und trockenem, ansatzlosem
Linksschuss die 2:1-Führung Ederberglands. Neun Minuten nach Wiederbeginn
sorgte Felix Nolte für das 3:1 zugunsten des FCE. „Da war Watzenborn im
Prinzip mausetot“, erklärte Wolfgang Werth. Sein Trainerkollege Gino Parson
wechselte sich nach einer knappen Stunde selbst ein. Plötzlich war Zug drin
bei den Hausherren, die nun in dem Maße aufkamen, wie der FCE um seine ohne
den verletzten Dennis Reitz immer unsicherer agierende Deckung mit dem
jungen Einwechselspieler Nils Hoffamnn ins Schwimmen geriet. Parson
verkürzte per Flugkopfball vorbei an den nur staunend zusehenden Gästen auf
2:3 (65.). Zwei Minuten später parierte FCE-Keper Bastian Tihanyi einen
Handelfmeter David Klimeks. Und doch war der Express der Hausherren nicht
mehr aufzuhalten. „Unsere Ordnung hinten ging komplett verloren“, wusste
Wolfgang Werth und erlebte nicht nur Marco Semmlers Ausgleichstor zum 3:3
(73.). Als drei Minuten vor dem Halali auch noch Bastian Tihanyi die
Übersicht verlor und auf der Linie klebte, staubte erneut Semmler zum
frenetisch umjubelten 4:3-Sieg der Gastgeber ab. Vollkommen unnötig.
Quelle: HNA
FCE ringt Gießen mit 4:2 nieder
Der FC Ederbergland hat Mittwoch Abend vor 380
Zuschauern den VfB Gießen in der Fußball-Verbandsliga Mitte geschlagen. „Ich
glaube, die Zuschauer werden von meiner Mannschaft in dieser Saison kein
langweiliges Spiel erleben“, sagte schon vor dem Anpfiff FCE-Trainer
Wolfgang Werth. Schon in der ersten Halbzeit hatte der FCE ein klares
Chancenplus und hätte mit zwei oder drei Toren Vorsprung führen können. Die
erste Chance besaß Rene Eickhoff (7.), der einen freien Mitspieler übersah.
In der 14. Minute schoss Arsenio den VfB-Keeper Säglitz an, von da prallte
der Ball an den Pfosten. Eine Minute später gelangte Noltes Freistoß zu
Eickhoff, dessen Schuss der Keeper um den Pfosten lenkte. Pech hatte
FCE-Torwart Alessandro Casella, als er sich bei einer Abwehraktion verletzte
und ausschied. Für ihn kam Bastian Tihanyi. Der Reservekeeper versuchte dann
in der 23. Minute vergeblich, einen Eckball der Gießener zu fangen – und es
stand 0:1 durch Samun. Doch der Rückstand schockte die Gastgeber nicht. Im
Gegenteil: Die Werth-Elf blieb weiter im Vorwärtsgang. Zum Leidwesen der
Zuschauer pfiff Referee Eick mehrfach einen Vorteil der Ederbergländer ab.
Dann war der VfB-Keeper nach einem Nolte-Solo (23.) noch auf dem Posten.
Doch eine Minute später war es so weit: Gießens Mohr hielt Dominik Karge im
Strafraum fest; der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Dennis Reitz
sicher verwandelte. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der FCE das gefährlichere
Team: Reitz per Flugkopfball und Eickhoff verpassten knapp. Drei Minuten
nach dem Wechsel tanzte Arsenio die Gästeabwehr aus und es stand 2:1. Das
Spiel wurde offener. Besonders Nolte war von der Gießener Abwehr nicht in
den Griff zu bekommen. Der FCE-Stürmer wurde nach einer Stunde von Ott
gefoult, der für die Notbremse Rot sah. Den fälligen Strafstoß von Reitz
hielt Keeper Säglitz. Doch vier Minuten später machte Dennis Reitz das 3:1
mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“. Danach traf er noch den Pfosten
(66.). Gießen wehrte sich und kam durch de Kopfball von Gaubatz zum
Anschluss. Erst in der Schlussminute traf der eingewechselte Dogan Citlak
zum 4:2. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gießen nur noch neun Spieler auf dem
Feld, da auch Keeper Säglitz Rot für eine Notbremse an Nolte gesehen hatte.
„Ich glaube, wir haben attraktiven Fußball gesehen“, freute sich Werth nach
dem Schlusspfiff.
Quelle: HNA
Koch genießt Vertrauen
Battenberg. Wolfgang Werth, Trainer des FC
Ederbergland, gibt sich keinen großen Analysen nach der Auftaktniederlage in
der Fußball-Verbandsliga Mitte beim VfB Unterliederbach hin. Vielmehr will
er vor dem Spiel am heutigen Dienstag gegen den VfB Gießen im Battenberger
Entenpark (Anpfiff: 19 Uhr) seine Mannschaft darin bestärken, vor allem das
Spiel nach vorn weiter so zu betreiben wie beim 3:4 bei Unterliederbach. „Es
wird kleine Veränderungen geben. Ob die allerdings personell sind, weiß ich
noch nicht.“ Die Arbeit nach hinten war es, die Werth als Grund für die
Auftaktniederlage ausgemacht hatte. Der 51-jährige ist ohnehin kein Freund
von schnellen personellen Wechseln. So dürfte auch gegen Gießen David Koch
das Vertrauen auf der Innenverteidiger-Position erhalten. Auch Tim
Biesenthal und Fabian Mohr sind in der Kette gesetzt. Oleg Schneider spielt
auf links - wenn seine Leistenverletzung abklingt. Michael Möllmann (wir
berichteten) ist derzeit aufgrund seiner Verletzung kein Thema. Kleine
Sorgen macht sich Werth um seine Stürmer. Sowohl Carlos Arsenio als auch
Felix Nolte sind leicht angeschlagen. Gegner Gießen hat den größten Wechsel
auf der Trainerbank vollzogen. Für den nach Stadtallendorf abgewanderten
Stefan Hassler hat nun der Ex-Profi Matthias Hagner das Sagen. Für Werth und
viele andere Trainer ist der VfB Gießen der große Fisch im
Verbandsliga-Teich: „Ich erwartet eine attraktive Partie, da Gießen als eine
der spielstärksten Mannschaften der Liga gilt. Deshalb ist die
Favoritenrolle an den Gast vergeben“, backt Werth kleine Brötchen. Zum
Auftakt schlug der VfB den Titelkandidaten Biebrich mit 2:1, was Beweis der
Qualität genug vor der Partie im Entenpark ist. Eine gewisse Portion
Entschlossenheit fordert Werth von einer Elf indes doch noch ein. „Wir haben
gegen Unterliederbach sehr vieles richtig gemacht, aber nicht alles. In
manchen Aktionen fehlte die letzte Konsequenz“, mahnt er und fügt als
Hauptgrund für die knappe Niederlage an: „Vor allem müssen wir nach
Ballverlust schneller die Grundordnung finden“.
Quelle: HNA
Aufholjagd nicht belohnt
Der Start des Fußball-Verbandsligisten FC
Ederbergland in die Saison 2011/2012 ist nicht optimal geglückt. Mit einer
3:4 (1:3)-Auswärtsniederlage beim VfB Unterliederbach verpasste die
Mannschaft von Trainer Wolfgang Werth nach toller Aufholjagd noch ein
Punktgewinn, der nach dem Spielverlauf verdient gewesen wäre. Da der
Sportplatz in Unterliederbach für den Spielbetrieb noch gesperrt war,
mussten beide Teams im Sportpark Höchst antreten. Der FC Ederbergland
verpasste gerade in den ersten zehn Minuten eine mögliche Führung durch drei
gute Möglichkeiten der beiden Neuzugänge Felix Nolte (4., 8.) und Carlos
Arsenio. Der VfB Unterliederbach zeigte sich effektiver, ging etwas
überraschend mit seiner ersten Chance in Führung. Goran Dadic schob eine
Flanke unhaltbar für Torwart Alessandro Casella ins lange Eck zum 1:0 (11.)
Nach einem feinen Diagonalball von Oleg Schneider über 50 Meter zog Rene
Eickhoff auf und davon, spielte uneigennützig quer auf Felix Nolte, der zum
1:1 Ausgleich einschob (23.). Das in der ersten halben Stunde sehr intensiv
und mit beidseitig hohem Tempo geführte Spiel brachte die
Defensiv-Abteilungen öfters in Bedrängnis. Nutznießer auf Seiten
Unterliederbachs war Angreifer Leonardo Bianco, der kurz vor der Pause
zweimal eiskalt zuschlug, wobei die Abwehr des FC Ederbergland nicht gut
aussah. Als man sich das 4:1 wiederum durch Dadic (53.) einfing, dachte
jeder der Besucher, die Messe sei gelesen. Ein Ruck ging plötzlich durch das
Werth-Team und mit dem Anschlusstreffer durch Dominik Karge zum 2:4 (68.)
sowie zwei Minuten später einer 20-Meter-Fackel von Kapitän Rene Eickhoff
zum 3:4 (70.) begann die Aufholjagd im Höchster Stadtpark. Die Heimelf sah
sich von nun an nur noch in der Defensive. Kurz vor dem Abpfiff hatte Rene
Eickhoff noch die Möglichkeit per Kopfball, verfehlte aber knapp das
Gehäuse, sodass es mit einem Punktgewinn im Frankfurter Stadtteil nichts
wurde. Werth zeigte sich mit der körperlichen und kämpferischen Einstellung
seiner Jungs zufrieden. Der Unterschied heute war, dass Unterliederbach
seine Chancen konsequent genutzt hat.“
´Quelle: HNA
Interview
Chakir Charaf -
VfB Unterliederbach über ...
. . . die Vorbereitung:
Es lief etwas holprig mangels Masse wegen Urlaub und Studium.
Trotzdem sind alle auf einem guten Weg.
. . . noch offene
Baustellen: Im Sturm hapert es noch. Wir müssen uns aber
überall weiter verbessern. Wichtig ist aber, dass wir nach hinten gut
arbeiten.
. . . seinen Kapitän:
Das weiß ich noch nicht. Ich habe drei Spieler im Kopf. In
dieser Woche werde ich noch Gespräche führen.
. . . die größte
Überraschung: Alexander Sprink und Alexander Karrer machen
einen sehr guten Eindruck auf der Sechs. Vor allem Karrer kann uns großartig
helfen. Manchmal muss ich ihn sogar zügeln. Eine weitere Überraschung ist
der junge Leo Bianco. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, ihn am Samstag von
Anfang an zu bringen.
. . . den ersten Gegner:
Man hört, dass Ederbergland oben mitspielen will. Wir sind aber der
VfB Unterliederbach und haben eine gute Mannschaft. Wenn wir alle an einem
Strang ziehen, müssen wir uns wenig Gedanken machen.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Hohe Auswärtshürde VfB Unterliederbach
Die Sommerpause ist vorbei. Testspiele, Pokal und
Turniere gehören der Vergangenheit an. Ab heute Abend rollt der Ball wieder
in der Meisterschaft - zumindest in der der Fußball-Verbandsliga Mitte.
Eröffnet wird die Saison schon heute Abend um 19.30 Uhr mit der Partie FSV
Schröck gegen den VfB Marburg. Der FC Ederbergland steigt dann einen Tag
später beim VfB Unterliederbach in den Spielbetrieb ein. „Wir haben in der
Vorbereitung viele schöne Sachen gemacht, hatten eine prima
Trainingsbeteiligung, sind fit und haben fünf Wochen lang sehr intensiv
gearbeitet.“ Wolfgang Werth, Trainer des FCE, ist zufrieden mit seinen
Spielern. Vor allem freut es ihn, dass kein Langzeitverletzter in seinem
Kader ist. Was aber nicht heißt, dass Werth sorgenfrei in den Saisonauftakt
geht. „Es sind aber schon ein paar angeschlagene Spieler dabei. Da sind
einige noch mit Fragezeichen versehen, wenn ich auf den Samstag blicke“,
sagt Werth.Gemeint sind vor allem Kapitän Michael Möllmann (Bänderdehnung im
Knöchel) und Stürmer Carlos Arsenio (Zerrung). Aber auch der Einsatz von
Allrounder Vedran Madarevic ist ob einer Sprunggelenksverletzung gefährdet.
Sicherlich ausfallen wird Ingo Miß, der sich einen Muskelfaserriss im
Hüftmuskel zugezogen hat. So wird Werth wohl erst am Samstag die Spieler
endgültig benennen, die auf dem Sportplatz in Hoechst - der in
Unterliederbach ist noch gesperrt - auflaufen werden. Dass Alessandro
Casella im Tor stehen wird, steht außer Frage. Fest steht für Werth
ebenfalls, dass Tim Biesenthal auf der rechten Verteidiger-Position und
Fabian Mohr in der Innenverteidigung spielen werden. Dominik Karge hat seine
Sechserposition sicher. Über die Besetzung der restlichen Positionen darf
spekuliert werden. Spielen Möllmann und Arsenio, sind auch sie gesetzt.
Fällt Möllmann aus, könnte David Koch auflaufen, der sich auch für die
rechte Verteidiger-Position oder als Partner von Karge bewirbt. „David
arbeitet hart. Er will unbedingt in die Mannschaft“, sagt Werth, der rechts
in der Viererkette wohl auf Oleg Schneider vertrauen wird. Auch Yannic
Holzapfel ist dort eine Option. Im Mittelfeld bieten sich Dennis Meyer und
Dietrich Schweizer auf mehreren Positionen an. Nach vorn hat Werth mit Rene
Eickhoff, Dogan Citlak, Carlos Arsenio und Felix Nolte ebenfalls genügend
Alternativen. Wenn es eng wird steht auch noch Mustafa Yavuz zur Verfügung.
Variationsmöglichkeiten bieten sich dem FCE also genug. Dazu trifft
Ederbergland auf einen Gegner, der fast seine gesamte Mannschaft inklusive
Trainer ausgetauscht hat . Für Werth ist das zum Saisonstart ein Vorteil.
„Wenn eine Mannschaft noch nicht so eingespielt ist, ist es besser, am
Anfang der Saison gegen sie zu spielen. Schließlich sehen sie sich selbst
weit vorn. Da wir in Hoechst spielen, ist es ein Spiel auf neutralem Platz,
was für uns ja auch nicht schlecht sein muss.“ Zudem sieht der FCE-Coach
seine Mannschaft für die Liga gut gerüstet. „Wir sind jedenfalls
eingespielt. Es fehlt noch die Konstanz, aber die kommt auch noch rein“.
Quelle: HNA
Sommerpause
Weiter gehts am 30.07.2011

Eickhoff König von Battenberg
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland befindet
sich nach dem 5:0 (1:0)-Heimsieg über den SC Waldgirmes im Stimmungshoch.
Durch vier Treffer von Rene Eickhoff, darunter einem Hattrick, im
Battenberger Entenpark zieht der FCE nach Punkten mit dem Rangfünften FC
Eddersheim gleich. Dass die Waldgirmeser Zweite weiterhin in Abstiegsgefahr
schwebt versteht sich. Geschockt präsentierte sich Gästetrainer Ralf
Landgraf aber über die aktuelle Darbietung seiner Schützlinge: „Ich bin
maßlos enttäuscht über diesen leblosen Auftritt, Konsequenzen für einige
Akteure werden nächste Woche die logische Folge sein“, versprach Landgraf.
Beide Teams hatten personelle Probleme, aber zunächst traten die Lahnauer
von Beginn an couragiert und taktisch diszipliniert im Entenpark von
Battenberg auf. Die erste Chance des Spiels vergab Rene Eickhoff nach
schönem Zuspiel von Dominik Karge (12.). Nach knapp 20 Minuten hatte auf der
Gegenseite Magnus Künkler mit einem Kopfball das Gehäuse von Alessandro
Casella im Visier, zehn Minuten später Lucas Hartmann, beide Aktionen waren
aber zu harmlos im Abschluss. Kurz vor der Halbzeitpause flankte Niklas
Westermann vom rechten Flügel in den Strafraum, was Toptorjäger Rene
Eickhoff mit einem präzisen Kopfballtreffer aus fünf Metern zur 1:0-Führung
des FCE nutzte. Was sich dann in Halbzeit zwei abspielte, trieb Ralf
Landgraf die Zornesröte ins Gesicht. Fast im Minutentakt spielte sich der FC
Ederbergland nun Torchancen heraus. Eickhoff (47.), Westermann (50.) sowie
Karge (52.) vergaben zunächst, bis Eickhoff in einem Laufduell allein auf
Gästetorsteher Fabian Grutza zusteuerte, das Leder überlegt quer legte und
Westermann nur noch zum 2:0 einschieben brauchte (55.). Dann kam innerhalb
von zehn Minuten der große Auftritt von Eickhoff. Er markierte locker und
ungestört das 3:0 (64.), traf 180 Sekunden später zum 4:0 und krönte sich
eine Viertelstunde vor dem von den Gästen herbeigesehnten Abpfiff nach
toller Vorarbeit Tim Bisenthals mit einem Schuss in den Winkel samt
lupenreinem Hattrick zum König von Battenberg. Wie Eickhoff gestandene
Hessenligaakteure vom Schlage eines Kai Frenz oder Peter Bätzel bei seinen
Treffern stehen ließ, verdient höchsten Respekt. FCE-Trainer Vladimir
Kovacevic hatte im Vorfeld der Partie von seinem Team ,,Fußball mit
Spaßfaktor“ gefordert, was seine Jungs in der zweiten Spielhälfte auch
perfekt umsetzten. Die Vierer-Abwehrkette des SC Waldgirmes II wurde ein ums
andere Mal ausgespielt wie im Training und am Ende waren die Lahnauer mit
den fünf Gegentoren noch gut bedient. „ Ein Gesamtlob an meine Leute. Sie
sprühten nur so vor Spielfreude und endlich wurde auch einmal konsequent
abgeschlossen. Die Fans dürften zufrieden gewesen sein“, strahlte Kovacevic.
Werth und Nolte kommen
Der neue Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC
Ederbergland ist ein alter Bekannter: Wolfgang Werth übernimmt die
Mannschaft in der kommenden Saison bereits zum dritten Mal. Namhafter
Neuzugang ist Felix Nolte. Bei seinem ersten Engagement
führte Werth den FCE in die Oberliga Hessen. Beim zweiten Versuch führte der
51-jährige Battenberger den Verein nach großer Krise aus der Bezirksoberliga
in die Landesliga, die heutige Verbandsliga. „Wolfgang hatte sich einige
Wochen Bedenkzeit ausgebeten“, sagt der 1. Vorsitzende Dietmar Bienhaus. „Er
ist bei Spielern wie Zuschauern anerkannt, kennt den Verein und ist wieder
motiviert.“
Nicht erwähnt hat der Vereinschef, dass es auch
eine finanziell machbare Lösung ist, da Werth in Battenberg wohnt und daher
keine hohen Fahrkosten entstehen. Trainer Nummer zwei ist Christian
Hartmann, Torwarttrainer bleibt Volker Brunner. Der derzeitige Coach
Vladimir Kovacevic wird den Verein unterstzützen soweit es seine Zeit als
Student erlaubt. Auf jeden Fall wird er bis Oktober mit auf dem
Trainingsplatz stehen. Kovacevic sei auch für andere Aufgaben offen, sagte
Bienhaus. Jugendarbeit oder Spielerbeobachtung zum Beispiel. In jedem Fall
werden Werth und sein Team einen veränderten Kader vorfinden. Besonders in
der zweiten Mannschaft. Obwohl das Team recht jung ist, wird es weiter
verjüngt. Vom VfB Marburg kommt der A-Jugendliche David Koch. Aus den
eigenen Reihen stoßen Julian Jannermann, Hendrik Reuter, Mustafa Yavuz, Nils
Hoffmann, Tarek Garthe und Egzon Shabani hinzu. Yannik Holzapfel kehrt vom
SV Rennertehausen zurück. Eduard Barthel aus Battenfeld und Artem Zich aus
Röddenau sind weitere Neuzugänge. Ingo Miß kommt von Birkelbach und ist
schon jetzt spielberechtigt. Eines der größten Talente des Kreises hat sich
der FCE ebenfalls gesichert: Felix Nolte vom TSV Bottendorf wird in Zukunft
den Angriff der Ederbergländer in Schwung bringen wollen. Dem stehen einige
Weggänge gegenüber: Niklaas Westermann kehrt zu seinem Stammverein SG
Nuhnetal zurück. Torwart Timo Möller wechselt zum FSV Buchenau. Lukas Mienik
zum TSV Bottendorf, wo auch sein Bruder Christian (VfB Wetter) anheuerte.
Pascal Dönges geht zum TSV Röddenau, Luca Kurzeknabe zur SG Oberes Edertal.
Mit der SG Eder in Verbindung gebracht werden Oleg Heft und Sergej Pracht.
„Es ist eine neue Mannschaft, die wir in der Kreisoberliga haben werden. Ich
hoffe, dass sie unter die besten zehn kommt“, sagt Bienhaus.
Finale Fußball-Krombacher Pokal: SG Laisa/Berghofen
verkauft sich prächtig
Berghofen. Der FC Ederbergland ist Sieger und
Titelverteidiger im Krombacher Pokal, dem früheren Kreispokal. Die
Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic besiegte den A-Ligisten SG Laisa/Berghofen
in Berghofen mit 4:1 (1:1), tat sich lange Zeit aber schwer gegen tief
stehende Gastgeber. Dabei sah es so aus, als solle alles
nach dem Plan des FCE laufen. Nach nur fünf Minuten drückte Tim Biesenthal
den Ball zur Führung über die Linie. Laisa/Berghofen zeigte sich weder davon
geschockt noch von der frühen Verletzung von Bastian Belz (4.), der mit fünf
Stichen am Kopf genäht wurde. Als Eric Mohr Namensvetter Fabian überraschte
und den Ball zum 1:1 einschoss (17.) begann das lange Zittern des FC
Ederbergland. Laisa/Berghofen ließ sich nicht beirren, stellte vor und im
Strafraum alles zu, sodass Torwart Holger Riemann nur wenig auf seinen
Kasten bekam. Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Kovacevic
Westermann und Weixler für die A-Jugendlichen Shabani und Atakan brachte.
Nach einer Stunde merkte auch der letzte FCE-Spieler, dass er eine Schippe
drauflegen musste, um die SG an diesem Abend zu schlagen. Sofort kam es zu
einigen guten Chancen. Ingo Miß, der einen guten Eindruck hinterließ (60.)
und Niklaas Westermann (63.) verpassten aber aussichtsreich das SG-Tor. Eine
Minute nach Westermann scheiterte Stefan Weixler an Torwart Holger Riemann,
der glänzend reagierte und auch in der Folgezeit noch einige Tore
verhinderte. Das Spiel hätte komplett auf den Kopf gestellt werden können,
wenn Andreas Becker nach 67 Minuten frei vor Alessandro Casella den Ball im
Tor untergebracht hätte. Doch Casella rettete mit einer Glanztat. Als dann
vier Minuten später Ingo Miß zum 2:1 für den FCE traf, nahm das Spiel doch
noch den erwarteten Ausgang. Bevor Weixler (84.) zum 3:1 nachlegte, hatte
Marco Specht auf der Gegenseite die große Chance zum Ausgleich gehabt. Miß,
an dem der FCE noch viel Freude haben dürfte, machte in der 89. Minute das
4:1. Ein letztlich verdienter Sieg, bei dem die SG wacker gegen hielt.
Westermann mit Hattrick
Mann des Tages war gestern Niklaas Westermann:
Bei seinem letzten Spiel für den FC Ederbergland erzielte der Stürmer per
Hattrick alle drei Tore beim 3:2 (3:1)-Sieg in der Fußball-Verbandsliga bei
der TSG Wörsdorf.
Obwohl die Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic schon 3:0 geführt
hatte, musste sie am Ende noch zittern. „Es sind hier gefühlte 35 Grad bei
strahlendem Sonnenschein“, sagte Vladimir Kovacevic, der damit auch erklären
wollte, warum seine Mannschaft im zweiten Abschnittnicht mehr ganz bei der
Sache war.
„Einige haben in dieser Woche schon die Spiele in den Beinen und dann diese
Hitze. Da kann ich verstehen, dass Kraft und Konzentration am Ende etwas
nachlassen.“
Vor allem in der ersten Halbzeit gaben die Gäste
den Ton an. Während sich Wörsdorf auf einen lauen Sommerkick eingestellt
hatte, wollte der FCE die weite Fahrt nicht nur wegen des Terminplans der
Liga machen.
Bereits nach sechs Minuten sprang einem Wörsdorfer der Ball nach einer
Biesenthal-Flanke im Strafraum an den Arm. Westermann verwandelte den
Strafstoß.
Nur vier Minuten später bediente Biesenthal Westermann direkt, der zum 2:0
für seine Farben traf. Die Gäste blieben weiter am Drücker, hatten mehr
Räume und nutzten diese.
Als in der 28. Minute Mustafa Yavuz in den
Strafraum eindrang und von den Beinen geholt wurde, legte sich erneut
Westermann den Ball auf den Punkt und traf. Zu diesem Zeitpunkt hätte es
auch schon locker 6:0 für die Ederbergländer stehen können.
Plötzlich wurde Fahrt aus der Partie genommen. Wörsdorfs Atmani nutzte dies
zum ersten Tor für die Heimelf (40.). Die war nun wach, wie Böttners Schuss
vier Minuten später an den Pfosten zeigte.
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr nahmen die Kraft und die
Konzentration bei den Gästen ab. Wörsdorf kam immer stärker auf und suchte
seine Chance. Besonders nach dem Anschlusstreffer von Amjahid (68.), der
einen Freistoß aus 25 Metern verwandelte, wollte man mehr.
Aber bei gelegentlichen Kontern hätte auch noch ein FCE-Treffer fallen
können. So scheiterte Ingo Miß vielversprechend (72.).
Über 90 Minuten hatte der FCE mehr Spielanteile
und auch die besserren Möglichkeiten, weshalb der Sieg auch in Ordnung war.
Biesenthal Show in Wieseck
Vorhang auf für die Tim-Biesenthal-Show:
Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland hat sein Auswärtsspiel bei der
abstiegsgefährdeten TSG Wieseck mit 3:2 (1:1) gewonnen. Damit ist die Elf
von Trainer Vladimir Kovacevic seit sechs Spielen ungeschlagen. Großen
Anteil daran trägt Tim Biesenthal, der alle drei FCE-Treffer erzielte.
„Wir haben uns lange schwer getan“, sagte Kovacevic danach. „Aus meiner
Sicht wäre auch ein Unentschieden gerecht gewesen.“ Dabei hatte der FCE
einen Start nach Maß erwischt – schon der erste Angriff führte zum
Torerfolg. Wiesecks Schlussmann Daniel Nigbur ließ einen harmlosen Schuss
von Mario Ellerich abprallen, was Biesenthal in Abstauber-Manier dankend
annahm (4.). In der Folge glich das Fußballspiel einer Partie Rasenschach
und spielte sich überwiegend im mittleren Abschnitt des Platzes ab.
Biesenthal hätte kurz nach dem Führungstreffer auf 2:0 erhöhen können,
allerdings scheiterte er an Nigburs Fußabwehr (10.). Stattdessen markierten
die Gastgeber den nächsten Treffer. Einen Angriff über die mit Vedat Kocas
stark besetzte rechte Außenbahn schloss David Klimek mit einem gefühlvollen
Schuss ins lange Toreck ab – 1:1 (29.). Nun hatte die TSG ihre beste Phase,
hätte durch den Kopfball von Nelson Delzer (39.) oder die Dreifach-Chance
von Kocas, Tobias Winter und Delzer (63.) die Führung erzielen können. Die
fiel dann tatsächlich auch: Der gerade eingewechselte Marcel Kraft an der
Strafraumgrenze einen Pass von Andreas Klan an und ließ Alessandro Casella
im FCE-Tor keine Chance (74.). Doch nun lichteten sich die Vorhänge für den
Auftritt des Tim Biesenthal. Nur drei Minuten nach dem Rückstand erzielte
Biesenthal den Ausgleich, als er einen überragenden Pass von Dominik Karge
aus dem Mittelkreis annahm und das Leder problemlos an Nigbur vorbeischob
(77.). Jetzt war der Spielverlauf eine Kopie der Hinrundenpartie – aber
Biesenthal hatte noch einen auf Lager. Weil die TSG nun durch den schnellen
Ausgleichstreffer paralysiert wirkte, hatte der FCE viel Platz zum
Kombinieren. Niklaas Westermann – einer der besten Akteure bei Ederbergland
– brachte den Ball in den Wiesecker Strafraum, wo ihn Biesenthal quasi mit
dem allerletzten Schuss im Tor der TSG unterbrachte (90. +2). Wiesecks
Trainer Achim Mohr war dann sichtlich enttäuscht. „Das ist zu wenig für den
Abstiegskampf“, sagte er. „Man merkt, dass einige Spieler mit dieser
Situation nicht klar kommen.“ Vladimir Kovacevic hingegen war vor allem von
Tim Biesenthal entzückt. „Der Junge hat echt den Willen gehabt“, lobte er.
„Jetzt können wir frei aufspielen und Lust auf Fußball haben.“
Quelle: HNA
FCE dreht 0:2 Rückstand
Nach deutlicher Steigerung nach der Pause drehten
die Ederbergländer einen 0:2-Rückstand binnen 20 Minuten um und haben
Tuchfühlung zu Platz fünf der Verbandsliga aufgenommen. Damit ist aber das
Positive des Sommerkicks am Ostersamstag auf der „Beetwiese“ auch schon fast
vermeldet. Wer erst mit 45-mintüger Verspätung aus der Eisdiele zum Spiel
kam, hatte alles richtig gemacht. Denn bis dahin ereignete sich im Duell der
Tabellennachbarn nicht viel. Gepaart mit der fehlenden Einstellung und damit
mangelnder Konzentration und Laufbereitschaft waren die wenigen
Torraumszenen vor allem beim in Bestbesetzung antretenden FCE zu ungenau,
spätestens beim letzten Pass. Mehr Gefahr strahlte die wieder vom
ultratreuen Acht-Mann-Fanklub angefeuerte SG Oberliederbach aus. Drei
Minuten, nachdem Pinto Dias’ Direktabnahme noch einen Meter zu hoch
anvisiert war führte einer der wenigen gelungenen Angriffe zum 0:1, als die
Gäste die Abwehrreihe überspielten, Max Walentowitz durchgelaufen war und
das Leder passgenau auf den Schuh bekam. Er schob locker ein. Auf dem Weg
zur Wurstbude kurz vor der Halbzeit mussten sich einige Zuschauer dann immer
wieder umdrehen, denn in den letzten der ersten 45 Minuten gab es mehr
Spannung als in den 44 zuvor. Nach zwei dicken Chancen zuvor machte der Gast
das 0:2. Nach einer Ecke ging Freitag im Gegensatz zu fünf Ederbergländer
zum Ball und köpfte aus sechs Metern ein (45.+2). Nach der Pause besaßen
zwar die „O’bächer“ durch Pinto Dias, der aus dem Hinterhalt einen Meter
verzog, die erste Torgelegenheit. Doch die Gastgeber spielten nun
gefälliger, schufen mehr Anspielstationen und setzten den Gegner in dessen
Hälfte weitgehend fest. Dass das Spiel komplett drehte, lag aber nicht am
Niveau des Offensivspiels, das weiter nicht sonderlich hoch war. Beim 1:2
fiel Michael Möllmann im Gewühl nach einer Ecke der Ball genau richtig vor
die Füße (56.), beim 2:2 hielt Rene Eickhoff einfach mal drauf und traf mit
dem Schlenzer genau in die richtige Lücke (73.). Und in der 76. Minute
schlug die Stunde von A-Junior Hendrik Reuter, der aus mehr als 25 Metern
einfach mal den Abschluss suchte – der Ball schlug oben rechts ein. Eine
Minute vor Schluss kam wie Reuter auch Stefan Weixler zu seinem ersten
Senioren-Verbandsligator. Bei einer Überzahlsituation scheiterte Eickhoff an
SG-Torwart Reisinger, doch der Angreifer des Gruppenligateams stand richtig
und staubte zum 4:2 ab. Nicht verschweigen darf man freilich, dass
Oberliederbach fast das 3:3 gelungen wäre. Pinto Diaz schlenzte freistehend
an den Pfosten, nach dem Abpraller traf Freitag, stand aber im Abseits
(75.). Diese Chance war aber das einzige nennenswerte Produkt des kurzen
Aufbäumens der SGO, die nun mit dem FCE die Tabellenplätze getauscht hat.
Quelle: Frankenberger Zeitung
FCE II verliert in Wetter und erwartet
am Montag den SSV Dillenburg
Etwas unglücklich verlor der FC Ederbergland II
am Donnerstagabend mit 1:2 in Wetter. Doch Trainer Christian Hartmann sieht
das nicht als Rückschritt. Er will im "Entenpark" am Montag gleich zwei
Aufgaben erledigen. Dem eigenen Punktekonto drei hinzufügen - damit könnte
der FCE die direkten Abstiegsplätze verlassen - und gleichzeitig den Gast
vom SSV Dillenburg mit in den Abstiegsstrudel ziehen. Denn auf den
Relegationsplatz hat der SSV nach schwachem Frühjahr 2001 nur noch vier
Punkte Vorsprung.
Quelle: Frankenberger Zeitung
FCE verschenkt Punkte gegen Lollar
Erneut zu Hause unentschieden. Doch am
Mittwochabend stellte das Publikum dem heimischen Verbandsligisten ein
schlechteres Zeugnis aus als drei Tage zuvor beim 0:0 gegen Spitzenreiter
Hadamar. Denn gegen den Drittletzten Lollar war mehr drin als das -
allerdings leistungsgerechte - 2:2.
Taktik prägte den ersten Durchgang. Beide griffen den Gegner selten schon
vor der Mittellinie an, sodass hüben wie drüben wenig Fehler passierten;
sprich Gefahr entstand. Während bei Lollar Peldzius‘ Direktabnahme zu hoch
geriet (15.) und Rene Maus aus zehn Metern nicht genug Druck hinter den Ball
brachte (20.), schoss gegenüber Eickhoff aus der Drehung drüber (12.) und
wusste kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einer Biesenthal-Hereingabe in
aussichtsreicher Lage nicht so richtig etwas anzufangen. Den Unterschied
machte ein verlorener Zweikampf der Lollarer in der 37. Minute aus.
Westermann passte den gewonnenen Ball überlegt zu Dominik Karge, der aus 16
Metern zentral per Schlenzer die Lücke zum 1:0 fand. Nach dem Seitenwechsel
versuchte die Eintracht, mehr Akzente zu setzen. Als FCE-Keeper Casella nach
drei Minuten blitzschnell abtauchen musste, um den Schuss von Maus glanzvoll
zu parieren, schien er vielleicht geahnt zu haben, dass mehr Arbeit als bis
dahin auf ihn zukommen würde. Und vier Minuten später klingelte es auch
schon in seinem Kasten. Möllmann hatte einen Angriff abgefangen, doch der
Ball landete wieder vor einem Eintracht-Fuß. Und den schönen Angriff über
rechts schloss Maus nach Vorarbeit von Temiz zum 1:1 ab. Der FCE, der
sprichwörtlich ein wenig um das Tor gebettelt hatte, berappelte sich und tat
wieder mehr, sodass die Partie insgesamt ereignisreicher wurde. Hüben
scheiterte Möllmann aus dem Gewühl mit einem abgefälschten Schuss (56.),
drüben wehrte Casella einen strammen Schuss von Koyuncu mit den Fäusten
gerade noch ab (57.). Das 2:1 war aus Sicht der Gäste typisch für eine im
Abstiegskampf befindliche Mannschaft: gut im Rennen, aber durch ein blödes
Ding wieder im Rückstand. Ein Abwehrspieler säbelte bei einem mittelprächtig
hart hineingeschlagenen hohen Freistoß am Fünfmeterraum über den Ball,
FCE-Stürmer Ellerich legte uneigennützig für Rene Eickhoff ab, der mit
seinem 14. Saisontor keine Mühe hatte (65.). Je länger das Spiel dauerte,
umso unterhaltsamer wurde es. Dazu trugen die Gäste durch viel zu frühe
Ballverluste bei, die Gastgeber durch teils unerklärliche Schwächen in der
Rückwärtsbewegung. Beide schienen quasi das Visier heruntergeklappt zu haben
und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem auf beiden Seiten
teils unerklärliche Fehler zu Torchancen führten. Biesenthals zu hoch
anvisierten Schuss (73.) „konterte“ Lollar mit einem gefährlichen
Volleyschuss von Patrick Maus. Und die folgende Ecke brachte den verdienten
2:2-Ausgleich. Temiz drosch den aufspringenden Ball vom Strafraum-
wundervoll ins Dreieck (76.). Die Elf aus dem Gießener Norden schnupperte
nun an der Überraschung. Doch der eingewechselte Amiri brachte das
Kunststück fertig, aus vier Metern völlig frei an den Pfosten zu köpfen. In
der Nachspielzeit wiederum sprang die versammelte FCE-Anhängerschaft auf.
Allerdings nicht wegen des 3:2, sondern weil Westermann und Ellerich im
Eins-gegen-Eins vor Gästekeeper Steinbrenner das Gehäuse verfehlten. „Da
weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll“, gestand Vladi Kovacevic,
der aber dennoch wusste: „Hier war mehr drin, wenn wir dem Gegner nicht so
viele Chancen erlaubt hätten.
Quelle: Frankenberger Zeitung
Weixler trifft zwei Mal eiskalt
Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holte der
FC Ederbergland II am gestrigen Samstag gegen den 1. SC Sachsenhausen in der
Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg. Mit einem letztlich verdienten 2:1 (0:0)
schickte man die Gäste auf die Heimreise. Mann des Tages war Stefan Weixler,
der mit seinen beiden Toren der Garant des Erfolgs war. Die beiden
Halbzeiten hätten unterschiedlicher nicht sein können. In der ersten Hälfte
taten sich beide Mannschaften im Spielaufbau sehr schwer und so wurde den
knapp 50 Zuschauern nur eine mäßige Partie mit wenigen Chancen geboten.
Beide Teams schoben sich die Bälle abwartend in den eigenen Reihen zu und
lauerten auf Fehler des Gegners. So blieb es bei zwei harmlosen Schüssen
durch Trapp (7.) und Weixler (30.). Sachsenhausen gelang lediglich eine gute
Torchance per Freistoß, den Bastian Tihanyi problemlos zum Eckball klärte.
In Halbzeit zwei bot sich den Zuschauern ein besseres Spiel.
FCE-Spielertrainer Christian Hartmann schien in der Pause die richtigen
Worte an seine Spieler gefunden zu haben. Denn was folgte, war eine
deutliche Leistungssteigerung. Von Beginn an gingen die Heimischen energisch
in die Zweikämpfe und spielten sich aussichtsreiche Torchancen heraus.
Bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn nutze Weixler einen Fehlpass im
gegnerischen Sechzehnmeterraum aus und schob den Ball unhaltbar zum 1:0
(50.) ins lange Eck. Nur wenig später wurde Weixler von Citlak auf die Reise
geschickt und markierte eiskalt seinen zweiten Treffer des Nachmittags
(57.). Bei den ersatzgeschwächten Gegnern, die nur mit zwölf Spielern
anreisten, ließen zunehmend die Kräfte nach. Die Ederbergland-Reserve schien
mit dem Resultat zufrieden und beschränkte sich in der Folgezeit auf die
Ergebnisverwaltung. Spannend wurde die Partie noch mal, als Sachsenhausen in
der Schlussphase wie aus heiterem Himmel der Anschluss gelang. Steven
Hassler hielt aus 16 Metern einfach mal drauf und sein Schuss landete
abgefälscht und somit für Schlussmann Tihanyi unhaltbar zum 2:1 (87.) im
Tor. Letzten Endes gewannen die Ederbergländer verdient, da ihr Gegner
selten das Gefühl aufkommen ließ, das Spiel für sich entscheiden zu wollen.
Quelle: HNA
Spitzenreiter zu Gast in Allendorf
Der Tabellenführer der
Fußball-Verbandsliga, die Spielvereinigung
Hadamar, muss am Sonntag zu seinem Angstgegner,
dem FC Ederbergland nach Allendorf. Bislang
sieht die Bilanz der Hadamarer gegen
Ederbergland recht bescheiden aus. In der
vorigen Saison kamen die Westerwälder nur zu
einem Remis und eine 1:2-Niederlage. Diesmal
stand in der Hinrunde ein 3:3 an der
Anzeigetafel, als das Spiel in Hadamar
abgepfiffen wurde. Da auch die Rückrunde der
Spielvereinigung nicht ganz so toll lief, wie
die Hinrunde, ist sich Ederberglands Trainer
Vladimir Kovacevic sicher: „Der Druck liegt beim
Gast.“ Dagegen geht der FCE-Coach davon aus,
dass sein Team mit neuem Selbstbewusstsein in
das Spiel geht: „Ich hoffe zudem, dass der
Druck, den wir doch nach der Winterpause
deutlich gespürt haben, nach den beiden Siegen
abgefallen ist und meine Mannschaft befreit
aufspielen kann.“ Nach dem Sieg in Kelsterbach
war im FCE-Lager erst einmal kollektives
Durchatmen angesagt. „Ich freue mich, dass wir
so viele Chancen hatten. Das Spiel in
Kelsterbach hätte auch 8:2 für uns ausgehen
können. Allerdings war auch ein 2:2 möglich“,
erinnert sich Kovacevic an den 2:1-Sieg in der
Frankfurter Vorstadt. Dabei wurde deutlich:
Chancen erspielt sich Ederbergland genug - jetzt
müssen sie nur noch verwertet werden. Personell
hat Kovacevic allerdings ein paar Sorgenfalten.
Dennis Meyer, der wieder in Stuttgart studiert,
und Mario Ellerich, der noch immer unter
Rückenschmerzen leidet, werden nicht dabei sein.
Auch Tim Biesenthal kann nicht spielen - er ist
bei einem Seminar. „Da müssen wir durch“, sagt
Kovacevic, der zudem auf Mario Giuda verzichten
muss. Passen muss auch Oleg Schneider, der sich
weiter mit einer Knieverletzung herumplagt. Nach
einer erneuten Untersuchung steht nun fest, dass
er wohl in dieser Saison nicht mehr spielen
kann. Laut Kovacevic soll er bis zum Mai
pausieren und dann auch vorerst nur Lauftraining
absolvieren, damit die Bänderverletzung
ausheilt. Der Ederbergländer Trainer hat den
kommenden Gegner beobachtet und „eine sehr gute
Mannschaft gesehen“. Dennoch ist ihm nicht
bange: „Wir müssen nichts übermenschliches
vollbringen. Wenn wir die Leistung abrufen, die
wir in der Lage sind abzurufen, dann erleben sie
Zuschauer sicherlich ein schönes Spiel mit einem
offenen Schlagabtausch.“ In dem Hadamar
eigentlich gewinnen muss, denn der Vorsprung in
der Tabelle auf Biebrich beträgt nur zwei
Punkte. Die Westerwälder müssen also etwas tun,
wenn sie den Traum von der Oberliga
verwirklichen wollen. Und der FCE? Dort stehen
genügend Spieler in der Mannschaft, die zeigen
wollen, das Platz acht zu wenig ist. Zwar ist
bis Rang sieben noch ein Vier-Punkte-Abstand.
Doch in den noch ausstehenden acht Spielen
sollte dies das Minimalziel sein
Quelle: HNA
Sechs-Punkte-Sonntag für den FCE
Kelsterbach/Kirchhain. Ausgerechnet im
Flughafen-Stadtteil, wo es bisher immer wenig zu
holen gab, feierte der heimische Verbandsligist
seinen ersten Auswärtssieg nach der Winterpause,
mit dem er auf Platz acht kletterte. Die zweite
Mannschaft des FCE bejubelte ein
8:1-Schützenfest bei Schlusslicht Kirchhain. Das
Ederbergländer 2:1 (1:0) bei Viktoria
Kelsterbach war für die rund 70 Zuschauer vor
allem im ersten Durchgang eine sehr zähe Partie.
Die erste Möglichkeit im Spiel hatten die. Den
Schuss von Veith konnte Ederberglands
Schlussmann Casella mit dem Fuß abwehren. Auf
der Gegenseite nutzte der FCE seine erste
Möglichkeit gleich zur Führung. Nach einem
langen Ball wehrte Gross im Tor der
Kelsterbacher den Ball zu kurz nach vorne ab,
sodass Niklaas Westermann abstaubte (19.).
Nun war wieder Kelsterbach am Zug, doch auch
beim Schuss von Koustar war Casella mit dem Fuß
zur Stelle (22.). In der Folge hatten die
Kelsterbacher mehr Ballbesitz, konnten diesen
aber nicht dazu nutzen, um Torchancen
herauszuarbeiten. Ederbergland konzentrierte
sich auf die Defensive und lauerte auf Konter –
zunächst aber auch ohne Erfolg.
Die zweiten 45 Minuten boten wesentlich mehr
fürs Auge. Nach einem lang hereingetretenen
Freistoß nutzte Dominik Karge die
Unkonzentriertheit in der Kelsterbacher
Hintermannschaft zum 2:0 für Ederbergland (51.).
Im direkten Gegenzug jedoch stellte Koustar nach
Zuspiel von Brück den Anschluss wieder her.
Kelsterbach war nun am Drücker und dem Ausgleich
wesentlich näher als der FCE dem 3:1. Doch durch
die Rote Karte gegen Dreh- und Angelpunkt Veith,
der nach einem Abseitstor heftig reklamierte
(77.), brachte sich die Viktoria um mehr.
Gruppenliga:
Mit dem wichtigen 8:1 bei nur bis zum 0:2
dagegen haltenden Kirchhainern konterte
Ederbergland II die Dreier der Konkurrenten
Werdorf und Pohlheim. Stefan Weixler, der
insgesamt dreimal traf, eröffnete den Torreigen
der spielfreudigen und konsequenten FCE-Elf.
Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Dogan Citlak
mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 0:2.
In der zweiten Hälfte demontierte der FCE durch
Tore von Danny Trapp, Weixler, Hartmann, Nikolas
Diehl und Vedran Madarevic die Ohmstädter
Quelle:. Frankenberger Zeitung
FCE will in Kelsterbach punkten
Das nächste Spiel auf dem Weg zur endgültigen
Sicherung des Klassenerhalts für den FC Ederbergland steht in der
Fußball-Verbandsliga Mitte an. Die Reise am Sonntag geht nach Kelsterbach.
Die Frankfurter Vorstädter, gegen die im Hinspiel ein 2:1 gelang, haben nur
drei Punkte Luft zum Relegationsplatz, aber auch nur vier Zähler Rückstand
auf Ederbergland. Ein Schlüssel zum Sieg ist für den FCE-Trainer klar:
„Das Spiel der Kelsterbacher steht und fällt mit David Veith“, weiß Vladimir
Kovacevic zu berichten. Veith hat bisher elf Treffer erzielt, ebenso wie
sein Teamkamerad Jonas Scheitza. Die hat auf der Gegenseite auch Mario
Ellerich geschossen, sein Einsatz ist aber fraglich: Den Stürmer plagen
Rückenprobleme. Nicht dabei sein werden auf jeden Fall Oleg Schneider und
Mario Giuda. „Ich hoffe auf Dennis Reitz und Benni Wolf. Ihre Flexibilität
können wir gut gebrauchen“, sagt „Vladi“. Der Trainer macht sich nach wie
vor Gedanken über den knappen 1:0-Sieg gegen Birklar. „Die Jungs können nur
so spielen, wie ich es ihnen lehre. Wenn man dann gegen Birklar nicht
wenigstens drei oder vier Tore schießt, hinterfrage ich mich, ob vielleicht
was geändert werden muss.“ Kovacevic meint dabei nicht die vergebenen
Chancen. Das kann schließlich immer passieren. Es ist vielmehr die Anzahl
der Chancen und da will der Trainer schlicht mehr sehen. Beim Spiel in
Kelsterbach setzt er auf die Psyche: „Wir haben in Kelsterbach nicht den
Druck, vor eigenem Publikum brillieren zu müssen. Ich denke, das kommt uns
zugute. Die grundsätzlichen Dinge müssen wieder klappen. Eng am Gegner
stehen und in Ballbesitz schnell nach vorn spielen. Ich hoffe, meine
Mannschaft spielt befreit auf.“ Neue Töne aus dem Ederbergland, wo er doch
vor einer Woche deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft fand. Doch das
relativiert Kovacevic. „Ich hab nicht eingedroschen, sondern die Dinge auf
meine Art angesprochen. Es gibt nach dem dürftigen 1:0 auch kein
Straftraining oder so. Wir arbeiten unter der Woche sehr viel mit dem Ball,
um sicherer bei eignen Aktionen zu werden.“ Kovacevic ist auch
Gesprächsthema Nummer eins bei den FCE-Verantwortlichen. Bis Anfang
kommender Woche will er sich für die neue Saison erklären. Und da sieht es
nicht gut aus. Der 42-Jährige beginnt ein Fernstudium. „Das sind 20 Stunden
lernen pro Woche. Da wird es schwer, sich so um den Fußball zu kümmern, wie
ich es mache“, sagt er. Derzeit ist man dabei, eine Lösung zu finden. Dem
Verein bleibt Vladimir Kovacevic auf jeden Fall erhalten - in welcher
Funktion auch immer. Denn: „Ganz ohne Fußball kann ich mir nicht vorstellen.
Mal sehen, wie ich mich einbringen kann“, so der FCE-Trainer.
Quelle: HNA
6. Kahl+Schlichterle-Cup: FCE gegen Korbach
Ein Traumlos – zumindest für die Zuschauer:
Titelverteidiger TSV/FC Korbach eröffnet den 6. Kahl+Schlichterle-Cup mit
dem Verbandsligaduell gegen den FC Ederbergland. Beim geselligen Abend
anlässlich der Auslosung der Turnierpaarungen im Ernsthäuser Restaurant
„Tafelspitz“ schloss sich der fußballerische Leckerbissen sozusagen direkt
an den kulinarischen an: Nach Roulade, Knödeln und Topfennockerln in trauter
Runde ging gleich nach den beiden Losen, die Justus Sill und Jonas Kahl aus
dem Lostopf fischten, ein Raunen durch die Reihen der Ehrengäste und
Vertreter der 16 Teilnehmer: Ederbergland gegen Korbach. Die beiden Enkel
von Turnier-Initiator Peter Schlichterle hatten zumindest aus Sicht der
Zuschauer ein glückliches Händchen bewiesen und das Verbandsliga-Duell des
Titelverteidigers gegen den Sieger von 2008 als Eröffnungsspiel gezogen. Es
steigt am ersten Turniertag am Dienstag, 5. Juli, ab 17.30 Uhr. Der Auftritt
des Lokalmatadoren, der SG Ernsthausen/Münchhausen, macht den Besuch
zusätzlich lohnenswert. Gegner ist die SG Laisa/Berghofen, die die
Burgwälder vor drei Tagen 2:0 bezwangen. Die weiteren sechs
Vorrunden-Partien sind meist vom Reiz des Vergleichs David gegen Goliath
geprägt. Zwei Mitfavoriten schließen die Vorrunde, die von Dienstag bis
Donnerstag läuft, dann ab: Der FV Breidenbach – dann wohl Verbandsligist –
trifft auf Battenfeld. Der VfB Marburg – dann wohl auch Verbandsligist –
trifft auf die SG Eder. Am Freitag, 8. Juli, finden drei der vier
Zwischenrundenpartien statt, die erste wie gewohnt bereits am dritten
Turniertag. Unter der Woche wird jeweils um 17.30 Uhr sowie anschließend ab
etwa 18.40 Uhr und 19.50 Uhr gespielt. Am Sonntag, 10. Juli, wird der Sieger
des mit insgesamt 4000 Euro dotierten renommierten Turniers ermittelt,
dessen hohen Stellenwert bei Sportlern und Zuschauern nahezu alle Ehrengäste
in ihren Grußworten einmal mehr unterstrichen. Neulinge sind laut Lorenz
Reder, Sprecher des Ausrichters TSV Ernsthausen, diesmal nicht vertreten
beim bisher stets viel Publikum anlockenden Turnier, das in fünf Auflagen
bislang fünf verschiedene Sieger aufweist. Der sechste wird nach dem für
17.40 Uhr vorgesehenen Endspiel feststehen. Beginn der Endrunde (Halbfinale)
ist um 13.30 Uhr.
Die Auslosung ergab folgende Spiele – Vorrunde,
Dienstag, 5. Juli: Ederbergland – Korbach, Laisa/Berghofen –
Ernsthausen/Münchhausen, Rosenthal/Roda – Altenlotheim
Mittwoch, 6. Juli: Bottendorf – Bunstruth/Haina, Willersdorf – Wetter,
Wollmar/Frohnhausen – Röddenau
Donnerstag, 7. Juli: Breidenbach – Battenfeld, SG
Eder – Marburg.
Zwischenrunde: Sieger Laisa/Ernsthausen – Sieger Willersdorf/Wetter; Sieger
Bottendorf/Bunstruth – Sieger FCE/Korbach; Sieger Breidenbach/Battenfeld –
Sieger Wollmar/Röddenau; Sieger Eder/Marburg – Sieger Rosenthal/Altenlotheim
Quelle: FZ
Arbeitssieg gegen die SG Birklar
Es sind wohl die drei Punkte, die die Verantwortlichen des FC
Ederbergland zufrieden stimmen. Die Art und Weise, wie das 1:0 (1:0) in der
Fußball-Verbandsliga gegen Birklar gestern Nachmittag im Battenberger
Entenpark ablief, sicher nicht. „Wir haben 80 Prozent Ballbesitz und das
Spiel steht bis zum Schlusspfiff auf der Kippe. Bei allem Respekt: So eine
Mannschaft muss man mit vier oder fünf Toren nach Hause schicken“, wetterte
Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic, der seiner Elf immer wieder
Verhaltensmuster wie vor einem Jahrzehnt vorwarf. Dabei sah es zu Beginn
nicht schlecht aus. Die Heimelf machte mit langen Bällen Druck. Was zunächst
wie Verlegenheit aussah hatte System. Bei eigenem Ballbesitz bildeten fünf
Birklarer Abwehrspieler und fünf offensive FCE-Kicker eine dichte
Linie. Der Diagonalball kam, wurde aber oft zum Glückspass. Da sich Birklar
die Torsicherung auf die Fahnen geschrieben hatte, passierte in den
Anfangsminuten vor den Toren nichts. Links und rechts der Mittellinie wurde
der Ball quer geschoben um die Möglichkeit des tödlichen Passes abzuwarten.
Als „tödlichen Pass“ konnte man aber auch fast jedes flache Anspiel nennen.
Der Rasen im Battenberger Entenpark verdiente diesen Namen nicht. Er war
sehr holprig, sodass nahezu jeder flache Ball versprang. Lange Pässe waren
trotz ihrer hohen Fehlerquote also zurecht das Mittel der Wahl. Leben kam in
die Bude, als Rene Eickhoff zu scharf auf Mario Ellerich passte, der zwei
Meter vor dem Tor den Ball aber nicht unter Kontrolle brachte. Zwei Minuten
später unterlief Vedran Madarevic ein Querschläger im eigenen Strafraum.
Birklars Gerlach köpfte aufs Tor, wo aber Keeper Alessandro Casella das
Leder von der Linie kratzte. Es sollte die größte Gästechance bleiben. Es
wurde nicht der Tag des Mario Ellerich. Wieder war es Eickhoff, der Ellerich
in Szene setzte (23.). Frei vor Gästekeeper Breitenbach zog er aber den Ball
am Tor vorbei. Auf der Gegenseite hatte Fabian Mohr Glück, als er 18 Meter
vor dem Tor Pascal Rehnelt foulte, der Schiedsrichter aber weiterspielen
ließ (28.). Vier Minuten vor dem Wechsel dann das erlösende 1:0. Nach einem
Einwurf kam der Ball hoch in den Strafraum, Ellerich irritierte Gegenspieler
und Torwart, der Ball tropfte ab und Tim Biesenthal schoss trocken ein
(41.). Auch nach dem Rückstand änderte Birklar seine Spielweise nicht und
verhielt sich abwartend. Eine Riesenchance von Ellerich (53.), ein 30-Meter-Schuss
von Karge (68.), ein Lattentreffer von Trapp (80.) - das war´s. Über den
Rest der zweiten Hälfte wird der Mantel des Schweigens gelegt. Gegen Ende
bäumte sich Birklar noch einmal auf, bleib aber weiter zu harmlos.
Quelle: HNA
FCE kassiert völlig verdient der dritte
Niederlage in der Rückrunde
Die Konstanz bleibt weiterhin das große Problem
von Fußball-Verbandsligist FC Ederbergland. Beim stark abstiegsbedrohten SV
Zeilsheim unterlag der FCE gestern sang- und klanglos mit 2:5 (1:1) und bot
eine in weiten Teilen gruselige Vorstellung. Gerade einmal sechs Sekunden
waren absolviert, als Zeilsheim in Person von Cevat Temur bereits die erste
Großchance verbuchte. Ederbergland gelang es bis in die Schlussphase des
ersten Akts hinein nicht, einen Zugriff zum Spiel zu finden. Die
Aufbaubemühungen aus der eigenen Deckung wirkten unkonzentriert, das
Mittelfeld der Gäste rückte in Verbindung mit den zentralen Kräften vor der
Abwehr nicht mutig genug auf und folglich hingen die beiden Angreifer Mario
Ellerich und René Eickhoff völlig in der Luft. Die Gastgeber beschränkten
sich auf einfache, schnelle Kombinationen, um ihre wieselflinken, gerade
einmal jeweils 1,60 Meter messenden Offensivkräfte Hamza Bouchen und Okan
Götürmen in Position zu bringen, was den FCE vor arge Probleme stellte. Vor
allem Vedran Madarevic hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und wählte
mit dem fast körperlosen Spiel gegen seine Kontrahenten das falsche
Stilmittel. Zu allen strategischen Schwächen und magelndem
Zweikampfverhalten kam auch noch Pech hinzu. Erst verletzte sich Mario Giuda
bereits nach sieben Minuten und musste ausgetauscht werden, ehe dann Markus
Pioch die Zeilsheimer mit einem abgefälschten Freistoß 1:0 in Front brachte
(8.). Ederbergland brauchte geschlagene 45 Minuten bis zur ersten
Tormöglichkeit und jene nutzte Dietrich Schweizer prompt zum höchst
glücklichen 1:1-Pausenstand. „Jetzt müssen wir den Gegner kommen lassen,
hinten aufmerksamer arbeiten und dann kontern“, plante FCE-Coach Vladi
Kovacevic zur Pause. Angekommen war das Vorhaben bei seinen Jungs nicht.
Zunächst leistete sich Fabian Mohr einen dicken Patzer, den Markus Pioch zum
2:1 für die Hausherren nutzte (58.). Und sieben Minuten später sah Niklas
Westermann bei Ivan Rebics Treffer zum 3:1 schlecht aus. 120 Sekunden danach
machte Rebic, der zuvor das leere Tor nicht traf, mit seinem zweiten Streich
zum 4:1 bereits alles klar. „Es fehlen Wille und Geilheit. Wir sind viel zu
brav und spielen körperlos“, monierte Kovacevic. Ein Eindruck, den auch Tim
Biesenthals Tor zum 2:4 nicht wiederlegte (70.) und schon gar nicht Huanito
Rreshkas Treffer zum 5:2-Endstand für Zeilsheim, das zuvor nur fünf seiner
zwölf Heimspiele gewonnen hatte. „Ich war vielleicht zu blauäugig, weil ich
dachte, dass ich hier mehr bewegen kann und Konstanz schaffe“, hinterfragte
Kovacevic sich und sein Tun. Selbstkritik, an der sich seine Schützlinge ein
Beispiel nehmen sollten.
Quelle: HNA
Schweres Spiel in Zeilsheim
Der FC Ederbergland hat in der
Fußball-Verbandsliga Mitte beim Auswärtsspiel in Zeilsheim am Sonntag, 15.15
Uhr, noch etwas gutzumachen. Denn der 11. September 2010 war so etwas wie
der Tiefpunkt in der Hinserie beim FCE. Auf der Allendorfer Beetwiese war
Zeilsheim zu Gast, führte nach zwei Rebic-Toren bereits nach sechs Minuten
mit 2:0 und gewann am Ende mit 5:2. Eine kleine Sensation für den
Abstiegskandidaten. Der steht noch immer auf einem Platz, der den Gang in
die Gruppenliga andeutet. Auch im Falle eines Sieges gegen den FCE würde man
diese Position nicht verlassen. Deshalb warnt auch FCE-Trainer Vladimir
Kovacevic: „Zeilsheim steht mit dem Rücken zur Wand. Die müssen Druck
machen. Ob das für uns gut oder schlecht ist, müssen wir sehen.“
Gebetsmühlenartig erklärt der Trainer immer wieder, welches große Potenzial
in seiner Mannschaft steckt. Was ihr fehle, sei die breite Brust. „Ich
wünsche mir, dass die Mannschaft auf den Platz geht und ohne Arroganz sagt:
Die hauen wir jetzt weg. Sie hat es drauf und muss nur das Selbstvertrauen
mitbringen. Beim Auflaufen muss jeder auf und neben dem Platz sehen: Die
wollen was, die sind heiß.“ Kovacevic hadert immer noch mit kleinen
Abstimmungsfehlern: „Drei bis vier Hochkaräter, wie wir sie Kastel am
Sonntag hatte, dürfen wir auf eigenem Platz nicht zulassen. Außerdem muss
noch mehr Tempo über Außen ins Spiel. Zu oft wird der Ball gehalten oder
noch eine Drehung mit ihm gemacht. Dann steht der Gegner wieder. Da muss was
gewagt werden, dann sind auch die Stürmer in Position.“ Personell erlebte
Kovacevic am vergangenen Wochenende ein kleines Wunder. „Am Samstag rief
mich Rene Eickhoff an und sagte, er würde sich gern mit auf die Bank setzen.
Da habe ich natürlich nicht nein gesagt.“ Eickhoff war erst vor vier Wochen
am Meniskus operiert worden. Auch in Zeilsheim wird er durch den
Trainingsrückstand nicht von Beginn an auflaufen, ist aber im Verlauf des
Spiels fest eingeplant. Ebenso wie der zuletzt erkrankte Michael Möllmann.
Dadurch könnte die Aufstellung wieder durcheinander kommen, zumal Dennis
Reitz in der Innenverteidigung mehr als Ersatz war und den
1:1-Ausgleichstreffer erzielt hatte. Trotz aller Kritik sagt Vladimir
Kovacevic aber auch: „Es sieht immer so aus, als würde ich alles schlecht
reden. Das will ich nicht. Aber meine Aufgabe ist es, mit der Mannschaft das
Mögliche zu erreichen. Und da sind wir noch nicht. Wir haben große
Fortschritte gemacht, halten diese aber über 90 Minuten noch nicht durch.“
Der kommende Gegner ist für den Coach ein unbeschriebenes Blatt. Er will
sich vor dem Spiel noch ausgiebig informieren. „Ich verstehe nicht, dass
Zeilsheim auf einem Kunstrasen, und nur dort trainieren und spielen sie,
schon sieben Heimspiele verloren hat. Auch vom Personal her stehen da einige
Hochkaräter, nicht nur Rebic im Sturm.“ Dass es nicht so schnell nach vorn
geht wie in einem Heimspiel, ist für Kovacevic auch klar. Deshalb gilt die
Anweisung: „Solange wir den Ball haben, kann der Gegner kein Tor schießen.“
Quelle: HNA
Wichtiger Sieg gegen Fvgg Kastel
Der FC Ederbergland hat bei seiner
Heimspiel-Premiere 2011 die ersten Punkte verbucht. Trotz anhaltender
Personalprobleme setzte sich die Kovacevic-Elf hochverdient mit 2:1 gegen
den Aufsteiger aus Kastel durch. Eickhoff erlöste die Gastgeber durch seinen
Siegtreffer in der 85. Minute. Mit einiger Anspannung dürfte der FCE das
erste Heimspiel des Jahres angetreten haben, nachdem man nach zuletzt zwei
Niederlagen wieder etwas nach unten in der Tabelle blicken musste. Und der
ebenfalls erst mit einem Punkt aus drei Spielen gestartete Gast begann
forsch: Bei einem Neumann-Kopfball wurde Casella zum ersten Mal geprüft
(11.). Es dauerte eine Viertelstunde, bis die Heimischen das Spiel unter
Kontrolle brachten und nun das Geschehen immer weiter in die gegnerische
Hälfte verlegten. Madarevic eröffnete mit einem Schuss über das Lattenkreuz
(27.) eine Ederbergländer Chancen-Serie. Gästekeeper Ademovic blieb
anschließend kurz vor Ellerich (31.) ebenso Sieger wie bei einem Giuda-Freistoß,
den er gerade noch aus dem kurzen Eck wegfaustete (33.). Mitten in die
Drangphase der Gastgeber erzielte der schussgewaltige Kastel-Stürmer Neumann
mit einem noch abgefälschten 28-Meter-Freistoß wie aus heiterem Himmel das
0:1 (41.). Kovacevic musste seinen geschockten Schützlingen in der Pause
einigen Mut machen und forderte, entschlossener und vor allem über die Außen
nach vorn zu stoßen. Die Botschaft kam an, denn der nach der Pause starke
FCE kam nach einer Meyer-Ecke durch Reitz umgehend zum Ausgleich (49.). In
seiner besten Phase spielte der FCE mit dem Tabellenfünften nun zeitweise
Katz- und Maus, einzig der Führungstreffer wollte nicht gelingen. So
scheiterten erneut Giuda per Freistoß (51.) sowie Schweizer unbedrängt aus
halbrechter Position (56.). Zudem hatte der nun überforderte Gast Glück, als
Biesenthal sich auf rechts durchsetzte und Ellerich seine Flanke nicht
richtig abzunehmen vermochte (58.). Auf der Gegenseite wurde man dagegen
erneut kalt erwischt, als Reitz unnötig dem besten Gästespieler Neumann im
Strafraum das Bein stellte (60.). Doch der Gefoulte fand seinen Meister vom
Elfmeter-Punkt aus in Torwart Casella, der den Strafstoß aus der rechten
Torecke fischte. Um seine Mannschaft weiter zu befeuern, brachte Kovacevic
mit Reitz und Yavuz nun frische Kräfte. In der Schlüsselminute musste sich
nach einem Abwehrpatzer jedoch Mohr zunächst in höchster Not vor den erneut
einschussbereiten Neumann werfen (84.). Ellerich bediente im direkten
Gegenzug Eickhoff, der eiskalt zum 2:1 verwertete (85.). Gegen den
konditionell ausgebrannten Gast musste Casella nur noch einmal bei einem
Hofem-Kopfball nennenswert eingreifen (88.), ehe die Punkte im Sack waren.
Neben der spielerisch ordentlichen Leistung und dem Sieg für die Moral
konstatierte Kovacevic, dass das Selbstvertrauen noch nicht ganz zurück sei.
Ein 1:2 bei der Elfmeter-Szene hätten seine Mannen so wohl nicht mehr
beheben können - „da wären wir tot gewesen“. Dafür bedürfe es allerdings
auch die „Geilheit auf den Sieg“, den er von seiner Mannschaft nun weiter
fordere. Sein Gegenüber aus Kastel muss derweil an anderen Baustellen
kämpfen: Nach dem 2:4 trotz 2:0-Führung in Braunfels machte sein Team erneut
kräftemäßig schlapp und verabschiedet sich nunmehr endgültig aus dem Kampf
um den zweiten Tabellenplatz.
Quelle: HNA
Zweite spielt Remis gegen TSV Michelbach
Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren?
Diese Frage stellte sich in der
Fußball-Gruppenliga nach dem 1:1 (0:0) des FC
Ederbergland II gegen den TSV Michelbach für die
Hausherren. Da man in Unterzahl den Ausgleich
erzielte, dürfte für die Hartmann-Elf jedoch die
Zufriedenheit über das Remis überwiegen. Durch
den Punktgewinn macht der FCE II weiter Boden im
Abstiegskampf gut.Die Verbandliga-Reserve war
über die gesamte erste Halbzeit optisch
überlegen und kaufte Michelbach früh den Schneid
ab. Vor dem Tor agierten Trapp und Co. aber
nicht zwingend genug, sodass es ohne Torerfolg
in die Pause ging. Die beste Möglichkeit besaß
dabei Danny Trapp, der eine gefühlvolle
Madarevic-Flanke aus kurzer Distanz an den
Pfosten köpfte (25.). Auf der anderen Seite
tauchte Michelbach nur einmal gefährlich vor
FCE-Keeper Möller auf, der aber bei einem
16-Meter-Schuss von Schoch auf dem Posten war
(43.). Im zweiten Durchgang setzte
Spielertrainer Hartmann stärker auf Offensive
und brachte mit Citlak und Kurzeknabe zwei
frische Kräfte. Den besseren Start fand
allerdings der Gast: Möller lenkte einen
22-Meter-Hammer von Steffen Rechner über die
Latte (48.) und Fleischhammel jagte das Leder
frei vor Möller über den Kasten (52.). Dies
hätte sich beinahe gerächt, als Trapp nach einem
Abwehrfehler frei vor Michelbachs Schlussmann
Ostertag auftauchte, aber verzog (60.). Etwas
überraschend fiel schließlich die Gästeführung:
Der Ex-Ederbergländer Jens Herbert flankte einen
Freistoß - 25 Meter vom Tor entfernt und kurz
vor der Seitenauslinie - in den Strafraum, der
ansonsten souveräne FCE-Keeper Möller
verschätzte sich völlig und unterlief den Ball:
1:0 für Michelbach (63.). Nun wurde die Partie
hektischer und bot kaum noch Torgelegenheiten.
Negativer Höhepunkt war schließlich die Rote
Karte gegen FCE-Kapitän Sassor, der Schoch von
hinten in die Beine trat (68.). Aber auch in
Unterzahl kämpfte die Heimelf weiter und wurde
schließlich belohnt. Madarevic spielte über
links einen feinen Doppelpass mit Kurzeknabe,
flankte scharf in die Mitte und am langen
Pfosten musste Danny Trapp nur noch einschieben
(80.). „Man hat gesehen, dass wir auch in
Unterzahl alles gegeben haben“, bilanzierte
Spielertrainer Hartmann nach der Partie. Mit
etwas G8lück hätte es sogar zu drei Punkten
gereicht: Trapp zielte nach gutem Petri-Zuspiel
aber neben das Tor (87.) und Dönges wurde in
letzter Sekunde abgeblockt (90.). Nicht mehr ins
Gewicht fiel die Ampelkarte gegen Tim Arnold
wegen Ballwegschlagens (90.+1).
Quelle: HNA
Erstes Heimspiel nach der Winterpause in
Allendorf
„Hausen war peinlich, Eddersheim ganz in Ordnung. Im Heimspiel
gegen Kastel muss die Mannschaft jetzt Charakter zeigen.“ Für Vladimir
Kovacevic, Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Ederbergland, zählt
gegen Kastel am Sonntag auf der Allendorfer Beetwiese nur ein Sieg. Die
Niederlage in Eddersheim lässt sich aus Sicht des Coaches leicht erklären:
Ich hatte sage und schreibe 15 Spieler auf der Vermisstenliste. Ich habe mit
einem A-Jugendlichen begonnen und hatte drei weitere auf der Bank. Alle
haben ihre Sache gut gemacht. Allerdings ärgere ich mich maßlos über Spieler
der zweiten Mannschaft, die private Gründe einem Einsatz in der ersten
Mannschaft vorgezogen haben.“ Gegen Kastel hofft Kovacevic wieder auf
Möllmann, Kurzeknabe und Ernst zurückgreifen zu können, die in Eddersheim
nicht zur Verfügung standen. Damit dürfte auch der Konkurrenzkampf auf dem
Feld wieder angestachelt werden. Dima Schweizer hat in der linken
Außenverteidiger-Position ein gutes Spiel gemacht, so wie Dennis Reitz
in der Innenverteidigung. Reitz könnte wieder auf die Sechser-Position
wechseln und dort Mario Giuda verdrängen. „Das muss ich mir noch überlegen.
Was Mario gespielt hat, war in Ordnung. Er muss aber bald mal eine Schraube
höher drehen. Er hat von allen meinen Spielern die beste Jugendausbildung
genossen. Da muss noch was kommen.“ Die zweite „Sechs“ ist mit Dominik Karge
gesetzt. So wie auch der Zwei-Mann-Sturm mit Mario Ellerich und
Niklaas Westermann. „Ich habe zu viele Spieler, die keine drei Mal pro
Wochen trainieren, sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Deshalb
wird es für ganz oben nicht reichen, für einen Mittelfeldplatz aber
allemal.“ Mit dem Gegner beschäftigt sich Kovacevic natürlich auch: „ Kastel
ist ein starker Aufsteiger, den wir dennoch schlagen wollen und müssen. Es
liegt an uns.“
Quelle: HNA
Niederlage beim Tabellenzweiten
Eddersheim. Trotz der 0:2 (0:0)-Niederlage
beim FC Eddersheim hat sich der FC Ederbergland gestern in der
Fußball-Verbandsliga Mitte gut verkauft. Gleich mit vier A-Jugendspielern im
Kader trat die Mannschaft von Trainer Vladi Kovacevic beim favorisierten
Gastgeber an.
„Wir haben hier heute nichts zu verlieren“,
bemerkte Kovacevic zu Beginn der Partie. Zehn Spieler aus seinem aktuellen
Kader fehlten verletzungs- oder krankheitsbedingt. Dass es seinem Team aber
nicht nur um Schadensbegrenzung ging, bewiesen sie von Anfang an. Denn
die erste Chance der Partie gehörte Ederbergland. Mustafa Yavuz tauchte vor
Torhüter Robin Borchert auf, doch mit seinem zu schwachen Schuss hatte der
Keeper der Gastgeber keine Mühe (2.). Eddersheim tat sich in der Offensive
überraschend schwer gegen die von Fabian Mohr gut organisierte Viererkette.
Nur mühsam erarbeiteten sie sich Möglichkeiten. Die erste hatte Thomas
Lindner, dessen Schuss Torhüter Alessandro Casella aber unschädlich machte
(7.). Zwei Minuten später scheiterte Christian Rottenau, dessen Hackentrick
nur knapp das Tor verfehlte. Ederbergland kämpfte mit Herz und Verstand. Nur
das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff missfiel ihrem Trainer, der
dies dann auch lautstark forderte. Niklas Westermann, der an jedem Angriff
der Gäste beteiligt war, verfehlte das Gehäuse aus 18 Metern nur knapp und
hatte damit die große Chance vertan, Ederbergland in Führung zu bringen.
„Wir spielen alles andere als souverän“, monierte Edderheims Trainer
Christian Kreil zu diesem Zeitpunkt. Als Ausdruck seiner Unzufriedenheit
ließ er seine Auswechselspieler schon lange vor dem Halbzeitpfiff
warmlaufen. Zwei Chancen hatten die Gastgeber aber dann doch noch. Timo
Leifermann köpfte freistehend aus fünf Metern am Tor vorbei (39.). Und
Soufian Houness verfehlte in der 45. Spielminute das Tor nur knapp. „Das war
bis jetzt doch ganz in Ordnung“, freute sich Kovacevic zur Halbzeit. Ganz im
Gegenteil sein Trainerkollege Kreil, der sich über die erste Hälfte seiner
Mannschaft maßlos ärgerte. Nach einer laut Kreil „konsequenten aber nicht
lauten Halbzeitansprache“ lief es dann besser. Mit seinem 100sten Vereinstor
erlöste Timo Leifermann seine Farben durch einen sehenswerten Freistoß
(58.). Damit war Ederbergland ein wenig der Zahn gezogen. Die Gastgeber
erhöhten den Druck und erspielten sich immer mehr Möglichkeiten. Die größte
Chance zum Ausgleich bot sich Mario Ellerich (67.). Nach einem langen Ball
von Dennis Meyer überlupfte er Torwart Borchert, der anschließend Ellerich
den Weg versperrte, was eigentlich einen Freistoß und eine Rote Karte zur
Folge haben musste. Beides verweigerte Schiedsrichter Pakos. Im Gegenzug war
es Soufian Houness, der mit einer feinen Einzelleistung auf 2:0 erhöhte.
„Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir da den Ausgleich geschafft hätten“,
ärgerte sich Kovacevic. Sein Torhüter hingegen rettete noch zweimal
innerhalb einer Minute mit dem Fuß vor Dario Küper und Nils Pitas (77.) Ab
der 82. Spielminute musste Kovacevic noch auf seinen besten Angreifer
verzichten. Mario Ellerich, unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung,
handelte sich wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte ein. Aufgrund der zweiten
Halbzeit war der Sieg des Tabellenzweiten verdient
Quelle: HNA
„Hat wenig mit Fußball zu tun“
Der FC Ederbergland hat in der
Fußball-Verbandsliga Mitte am Samstag bei Schlusslicht SG Hausen/Fussingen/Lahr
mit 2:3 (0:0) verloren und mit diesem bösen Ausrutscher seine gute Form aus
den letzten Spielen im vergangenen Jahr nicht über die Winterpause retten
können.
Das Schlusslicht begann gut und verbuchte ein
optisches Übergewicht, während Ederbergland kaum ins Spiel fand. „Fast jeder
zweite Ball war ein Fehlpass. So kann man nicht gewinnen und verliert auch
gegen einen Tabellenletzten“, ärgerte sich Trainer Vladimir Kovacevic über
eine Vorstellung, „die mit Fußball wenig zu tun hatte“.Anderer Meinung war
Hausens Trainer - zumindest was die Leistung seiner Jungs betraf. „Ein gutes
und engagiertes Spiel meiner Mannschaft mit einem verdienten Sieg“, meinte
Peter Henkes.Daran wollte Kovacecic nicht rütteln: „Natürlich geht der
Heimsieg in Ordnung. Wir haben einfach viel zu wenig investiert. Hätten wir
nur so gespielt wie in den letzten Minuten, hätte es sicher anders
ausgesehen.“ In der Schlussphase betrieben die Gäste, die schon in der
Vorrunde gegen den Aufsteiger verloren hatten, Ergebniskosmetik. Mehr war
nicht drin, denn Schiedsrichter Sven Willmann (TSV Altheim) pfiff nach
Dominik Karges zweitem Treffer binnen zwei Minuten gar nicht mehr an. Zuvor
hatte Hausen die Begegnung weitgehend im Griff, auch wenn der FC
Ederbergland hätte in Führung gehen müssen. Doch Dennis Meyer (32.)
scheiterte aus zehn Metern an der Latte. „Da hätte er die Innenseite nehmen
müssen“, bemühte Trainer Kovacevic nach Abpfiff den Konjunktiv gleich
mehrfach: „Die Partie wäre sicherlich anders gelaufen.“ So lief sie
überraschend zu Gunsten des Schlusslichts, das eine tolle Moral zeigte und
die Serie der Gäste von vier Siegen in Folge jäh stoppte. Maßgeblichen
Anteil daran hatte Mario Erbach, der mit einem Doppelpack (60. und 65.) den
Weg zum Heimsieg, dem erst zweiten in dieser Saison, ebnete. Als David
Röhrig mit dem schönsten Treffer, einem Schuss aus 20 Metern, zum 3:0 (77.)
gegen den einmal mehr chancenlosen FCE-Schlussmann Alessandro Casella traf,
war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Es spricht für die Moral des
weiterhin auf Platz neun stehenden FC Ederbergland, dass das Team nicht
aufsteckte. „Es nützt ja auch nichts, wir müssen den Kopf wieder hoch nehmen
und auf das Spiel gegen Eddersheim schauen“, richtete Kovacevic den Blick
nach vorn: „Auch wenn es verdammt schwer fällt.“
Von André Bethke / HNA
Undankbare Aufgabe in Hausen
Die Zeit der Vorbereitung mit sechs Einheiten
pro Woche ist vorbei. Am Samstag startet der FC Ederbergland um 15 Uhr beim
Aufsteiger SG Hausen/Fussingen/Lahr in die Restrunde der
Fußball-Verbandsliga Mitte. Die Zielsetzung ist klar: Mit einem Sieg will
der FCE den Grundstein für eine erfolgreiche Runde hinlegen.
Eitel Sonnenschein herrscht beim FCE aber nicht.
Mit Blick auf die Vorbereitung klingt Trainer Vladimir Kovacevic schon ein
wenig verstimmt: „Fünf Wochen Vorbereitung. Da war Zeit genug für jeden, im
Training regelmäßig vorbeizuschauen. 80 Prozent des Kaders haben das auch
verstanden.“ Zu den restlichen 20 Prozent zählt Dogan Citlak, den
Kovacevic in diesem Jahr noch nicht gesehen hat. „Wir könnten ihn gut
gebrauchen. Auf seine Ausbildung müssen wir natürlich Rücksicht nehmen. Aber
wenn einer gar nicht kommt, kann ich nichts mit ihm anfangen.“ Kovacevic
betreibt viel Aufwand und erwartet das auch von seinen Spielern. „Wir sind
kein Thekenteam. Das haben aber noch nicht alle verstanden.“ So geht,
körperliche Fitness vorausgesetzt, kein Weg an Oleg Heft oder Luca
Kurzeknabe vorbei. Kovacevic: „Oleg kann viel Dampf nach vorn machen, Luca
ist ein Riesentalent. Aber ich kann doch nicht Spieler von Beginn an
einplanen, wenn ich weiß, dass es körperlich nicht mal für eine Halbzeit
reicht.“ Dabei scheint es derzeit so leicht wie noch nie, in das Team
zu rücken. Rene Eickhoff ist am Meniskus operiert, Oleg Schneider, Benni
Wolf und Vedran Madarevic haben erst wieder mit dem Lauftraining begonnen.
Wer in Hausen auflaufen wird, weiß Kovacevic nicht. „Ich habe 13 bis 15
Spieler im Kopf. Wir werden mit viel Aufwand arbeiten müssen. Deshalb werden
die spielen, die diesen Aufwand auch betreiben wollen.“ Nach vorn scheint
wohl Niklaas Westermann erste Wahl für Eickhoff zu sein. In der Viererkette
bieten sich Mohr, Möllmann, Biesenthal, Kurzeknabe, Ernst und Reitz an, für
die Sechser-Position Giuda, Karge, Ernst und Reitz sowie Dima Schweizer, der
fast überall eingesetzt werden kann. Gegner Hausen ist für den
Ederbergländer Coach eine unbekannte Größe. „Allein die FCE-Niederlage in
Allendorf aus der Hinrunde sollte Motivation genug für alle sein“, sagt
Kovacevic. Das Tabellenschlusslicht liegt schon 14 Punkte hinter dem
Relegationsplatz. „Verlieren sie gegen uns, sind sie weg vom Fenster“,
vermutet Kovacevic, der klar macht: „Ich will das Spiel gewinnen.“ Aufpassen
will er auf Spielmacher Christian Mehr, der in der Winterpause von
Spitzenreiter Hadamar zu den Vereinigten stieß. Kovacevic unterstreicht:
„Wir müssen in die Zweikämpfe kommen und die richtige Einstellung zum Kampf
finden. Wer dazu nicht bereit ist, muss sich fragen, ob er in der Liga
spielen will.“
Quelle:HNA
Vorbereitung auf die Rückrunde
Nach der verpatzten Endrunde um den RWE
Wintercup in Hüsten begann die Vorbereitung auf
die Rückrunde. In vielen Trainingseinheiten
wurde an körperlichen und spielerischen
Grundlagen gearbeitet. Die bisherigen Testspiele
zeigen, dass die Mannschaft sich langsam
steigert. Nach dem völlig misslungenen Auftakt
beim Hessenligisten KSV Baunatal ( 0:8 ) folgte
ein 3:3 beim Gruppenligisten VfB Wetter. Am
17.2. wurde der Hessenligist VfB Marburg mit 3:2
bezwungen und das letzte Vorbereitungsspiel beim
dem in der Verbandsliga Nord spielenden FV 09
Melsungen wurde sehr souverän mit 3:0 gewonnen.
Am Sonntag, den 20.2. folgt das Dreierturnier
beim FV Breidenbach, hier trifft der FCE auf den
FV Breidenbach und den VfB Marburg. Das letzte
Vorbereitungsspiel findet dann am Samstag, den
26.2. in Allendorf gegen des FSV Schröck statt.
Play-Off RWE Cup in Arnsberg Hüsten
Am Sonntag findet in
Arnsberg Hüsten die Endrunde des RWE-Wintercups
2011 statt. Der FCE wird bei diesem
prestigeträchtigen Turnier in Bestbesetzung
antreten. Nach Informationen aus Hüsten ist die
Veranstaltung bereits restlos ausverkauft. Das
Geschehen in der Sporthalle "Große Wiese" kann
im Liveticker unter
http://www.rwe-wintercup.de/2011/liveticker/play-off-finale.html
verfolgt werden.
FCE im Play-Off Finale beim RWE
Wintercup 2011
Bei der Zwischenrunde um den RWE Wintercup, dem
größten Hallenturnier in NRW, erreichte der
FCE am Sonntag als zweiter in seiner
Zwischenrundegruppe das Play-Off Finale. In der
beinahe ausverkauften Halle in Sundern gab es
viele spannende Spiele auf teilweise sehr hohem
Niveau. Die Endrunde findet am 23.01.2011 in
Hüsten statt. Die Veranstalter rechnen mit einer
total ausverkauften Halle. Der WDR wird in
seinem dritten Fernsehprogramm von dem Turnier
berichten.
Eingesetzte Spieler:
B. Tihanji, O. Schneider, V. Maderevic, N.
Westermann, S. Pracht, F. Mohr,
D. Karge, R. Eickhoff und T. Biesenthal.
Doppelter Einsatz am Sonntag
Am 16. Januar 2011 ist der FCE zwei mal im
Einsatz. Ein Teil der Mannschaft bestreitet in
Sundern die Zwischenrunde beim RWE Wintercup und
trifft im ersten Spiel auf den TUS Züschen.
Der Rest der Mannschaft ist bei den
Hallenkreismeisterschaften in Frankenberg im
Einsatz.
FCE siegt in Winterberg
Bei seinen ersten Auftritt im neuen Jahr feierte
der FCE eine gelungene Premiere beim RWE
Wintercup in Winterberg. Der FCE belegte in
seiner Gruppe den ersten Platz und erreichte
damit ungefährdet die Zwischenrunde. Ergebnisse
und Tabelle sind unter "Termine" abrufbar.
Erster Auftritt im neuen Jahr
Am Sonntag, den 09.01.2011 beginnt für den FCE mit der
Teilnahme am RWE Cup die Hallensaison. Die Vorrunde wird in Winterberg
ausgetragen. Der FCE trifft in seiner Gruppe auf folgende Mannschaften:
SV DJK BW Obersorpe, TuS SF Gevelinghausen, VfR Winterberg, TSV Bigge
Olsberg, SG Siedlinghausen / Silbach, SC Lennetal, FC Remblinghausen, SV
Hüsten 09. Das Turnier beginnt um 11:30 Uhr, das erste Spiel unserer
Mannschaft ist für 12:03 geplant.
Statistiken und Infos der Verbandsliga
Wussten Sie dass…
- insgesamt 22.600 Zuschauer sich die 152 Spiel
der Vorrunde angesehen haben. Der Zuschauerschnitt liegt in der Liga dabei
bei 150 und steht den Zahlen in der Oberliga Hessen nur wenig nach.
- das Spiel mit den meisten Zuschauern das Derby TSG Wieseck – VfB Giessen
mit 700 Besuchern am 1. Spieltag war, gefolgt vom Kreisderby SG Hausen /
Fussingen - SpVgg Hadamar mit 450 Zuschauern.
- nur der VfB Gießen und der FV Biebrich 02 in der Vorrunde zu Hause
ungeschlagen blieben. Mittlerweile in der bereits begonnenen Rückrunde beide
jeweils zu Hause gegen den FC Ederbergland
verloren haben.
- das Spiel mit den meisten Toren die Begegnung TSG Wieseck - FV Biebrich
war, die 3:8 für den Gast endete.
- bereits 5 Trainer zum Ende der Vorrunde entweder gezwungen oder freiwillig
ihren Trainerjob aufgegeben haben. Udo John (FV Braunfels), Herbert Leus (SG
Hausen), Frank Frede (FC Ederbergland), Andreas Schreier (SV Zeilsheim) und
Theodorus Vassiliou (TSG Wörsdorf) konnten die Erwartungen ihrer Vereine
mehr oder weniger nicht erfüllen und wurden abgelöst.
- dass die Winterpause 11 Wochen dauert und erst am Fastnachtsamstag, dem
5.3.2011 mit dem Spiel unserer Mannschaft in Waldbrunn gegen die SG Hausen
fortgesetzt wird.
Spiel gegen SG Oberliederbach abgesagt
Das für Samstag angesetzte Meisterschaftsspiel
in der Verbandsliga Mitte gegen die SG
Oberliederbach ist abgesagt worden. Ein
Nachholtermin steht noch nicht fest. Damit
verabschiedet sich auch die erste
Seniorenmannschaft in die Winterpause.
Spielausfälle in der Verbandsliga Mitte
und Gruppenliga Gießen-Marburg
In der Verbandsliga Mitte und der Gruppenliga
Gießen-Marburg wurde der für das kommende
Wochenende geplanter Spieltag komplett abgesagt.
Für die Mannschaften in der Gruppenliga beginnt
damit die Winterpause. Die erste Mannschaft
hofft noch das für den 11.12.2010 angesetzte
Spiel gegen die SG Oberliederbach austragen zu
können.
Vierter Sieg in Folge
Mit dem vierten Sieg in Folge bei
der heimstärksten Mannschaft der Klasse, dem VfB Gießen, gelang Fußball-Verbandsligist
FC Ederbergland gestern das nächste Husarenstück. Zugleich feierte der neue
FCE-Trainer Vladi Kovacevic mit dem 2:1 (1:1) den dritten
Dreierpack im dritten Spiel unter seiner Ägide.
Augen zu und
durch: Ederberglands Dennis Reitz (rechts) und der Gießener
Steffen Spottka in einem rassigen Kopfballduell.
Foto: Volkmann
Im ersten Akt lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel, das klar von
Taktik und Einsatz dominiert wurde. Die Kovacevic-Elf hatte
zunächst etwas mehr von der Partie, doch es offenbarte sich das Problem der
vergangenen Wochen: Obwohl man mehr Spielanteile als der Gegner hat, nutzt
die Mannschaft dieses Übergewicht oft nicht konsequent genug, um sich gute
Torchancen herauszuspielen.
Die Handschrift des neuen Übungsleiters war aber bereits klar erkennbar.
Die Platzherren hatten die größte Chance der ersten Halbzeit, als Sergej
Maro mit einem Kopfball an FCE-Keeper Alessandro Casella
scheiterte (15.). Nach einem unnötigen Ballverlust durch Sergej Pracht
setzte sich der stärkste Gießener Akteur Urkan Özen auf der linken Außenbahn
energisch durch und seine präzise Flanke wuchtete Angreifer Maro unhaltbar
mit dem Kopf zur 1:0-Führung ein (19).
Der Ausgleich fiel nach einem Eckstoß, als Ederberglands Kapitän Michael
Möllmann sich beim zweiten Versuch Dogan Citlaks mit in den Strafraum
schlich und am langen Eck lauerte, das Leder vor die Füße bekam und zum
psychologisch wichtigen 1:1 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ins Netz traf.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung ansehnlicher.
Sowohl Ederbergland, als auch der VfB Gießen erspielten sich ein paar
gute Chancen. Doch es dauerte bis knapp eine Viertelstunde vor Schluss, ehe
der Ball zum zweiten Mal den Weg ins Tor der Hausherren fand. Der
eingewechselte Tim Biesenthal umkurvte seinen Gegenspieler und zog ab,
Torwart Dennis Fall parierte zwar reaktionsschnell, aber der nachsetzende
Mario Ellerich wurde regelwidrig am Erfolg gehindert, und somit entschied
Schiedsrichter Thorsten Eick (Alsfeld) auf Strafstoß. Dennis Reitz behielt
die Nerven und jagte das Leder in den linken Winkel zum nicht unverdienten
2:1 Siegtreffer (77.).
„Mit der Leistung heute bin ich absolut zufrieden“, zeigte sich Kovacevic
nach Spielschluss begeistert. „Meine Mannschaft hat wieder hervorragend
gekämpft, nur im Abschluss müssen wir noch etwas cleverer werden.“
Enttäuschung herrschte dagegen auf der anderen Seite. „Der FC Ederbergland
hat uns heute nicht zur Entfaltung kommen lassen. Der FCE war einfach
aggressiver“, wusste der Gießener Coach Stefan Hassler.
Von Ralf Feuring
Quelle: HNA, 27.11.2010
Angstgegner gastiert bei 1900ern
Konterstarker FCE soll diesmal VfB-Heimstärke kennenlernen
Am dritten Spieltag der Rückrunde in der Verbandsliga hat der VfB 1900
Gießen so etwas wie einen Angstgegner im Waldstadion zu Gast. Der FC
Ederbergland gibt heute seine Visitenkarte ab. Gegen die Battenberger konnte
das Hassler-Team in den eineinhalb Jahren Ligazugehörigkeit noch kein Spiel
gewinnen. 2:2, 0:3 und 1:1 lauteten die drei Ergebnisse.
Bedingt durch diese Vorgeschichte ist es wenig verwunderlich, wenn
Trainer Stefan Hassler das Duell wesentlich schwieriger einstuft, als das
Spiel gegen Unterliederbach. Es treffen heute zwei unterschiedliche
Spielsysteme aufeinander, was für Spannung sorgen dürfte.
Auf der einen Seite der angriffslustige und sauber kombinierende
Gastgeber, auf der anderen Seite ein kompakt stehender und konterstarker
Gast. Der FC verfügt mit Mario Ellerich und René Eickhoff über zwei
brandgefährliche Stürmer, die das Hassler-Team in der Vergangenheit schon
des Öfteren mächtig in die Bredouille brachte. Da heißt es diesmal hellwach
zu sein für die Schmidt und Co. Zumal der FC mit dem Neu-Coach Vladimir
Kovacevic wieder in Schwung gekommen ist und zuletzt dreimal in Folge
siegte.
Um die Abwehrarbeit musste man sich beim VfB zuletzt allerdings keine
großen Sorgen machen, inzwischen hat der Tabellendritte nicht nur den besten
Sturm sondern auch die beste Defensive. Eigentlich ist alles angerichtet,
die makellose Heimbilanz weiter fortzusetzen.
Das ist auch das Ziel von Hassler: „Wir wollen unsere Position festigen
und dazu ist ein Heimsieg notwendig.“ Nicht mitwirken kann der zuletzt
fleißige Nebil Celik, der Mittelfeldspieler ist beruflich verhindert. Seine
Position könnte eventuell Max Mohr einnehmen, der nach einer
Verletzungspause wieder zur Verfügung steht.
Aufgebot VfB 1900 Gießen: Fall, Eckert; Schmidt, Chabou, Özen, Ott,
Michel Mohr, Max Mohr, Hasan, Kilian, Maro, Onar, Ranke, Samun, Solak,
Spottka. - Es fehlen: Münnich, Siegl, Stehle, Imakor (alle verletzt), Celik
(beruflich verhindert).
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