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   01.09.2006
Fußball-Bezirksoberliga: Werth-Elf erwartet Germania Birklar 
Ederbergländer wollen deutliches Zeichen setzen
BATTENBERG (schä). Mit Ruhm bekleckert haben sich die Fußballer des FC Ederbergland bislang nicht in der Bezirksoberliga Gießen/Marburg. Gleichwohl stehen sie seit zwei Wochen an der Tabellenspitze. Diesen „Wunsch-Rang“ wollen Möllmann und Co. nun mit einer Vorstellung untermauern, die eines Tabellenführers würdig ist. Am liebsten schon am Samstag um 15.30 Uhr, wenn die SG Birklar in Battenberg zu Gast ist.

Die Saison-Heimpremiere im „Entenpark“ soll vor allem eines: wie schon die drei Heimpartien in Allendorf die volle Ernte einfahren. Aber Ederberglands Trainer Wolfgang Werth wünscht sich mehr. „Wir müssen auf dem Platz ganz klar deutlich machen, dass wir aufsteigen wollen. Unser Spiel darf keine Zweifel daran aufkommen lassen“, fordert Werth und fügt an: „In Wetter war das beileibe nicht so.“ 
In der Tat muss der FCE morgen einen Zahn zulegen gegenüber dem schmeichelhaften 1:1 am vergangenen Wochenende. Denn die Anhänger, bisher recht zahlreich erschienen, sollen nicht vergrault werden. Vor allem das Mittelfeld muss zulegen, während Werth der Abwehr – vor allem dem auf den Liberoposten beorderten Möllmann – eine Steigerung attestiert. Große Änderungen als „Strafmaß“ nach dem ungenügenden Auftritt vieler Leistungsträger sind allerdings nicht zu erwarten. „Ich bin kein Freund davon, das gesamte Gerippe auf den Kopf zu stellen“, sagt Trainer Werth, der den meisten eine Bewährungschance geben wird, auch wenn sich unter den bisherigen Reservespielern laut Coach einige aufdrängen.  Zumindest einer wird fehlen: Dogan Citlak, der mit der Schule unterwegs ist und daher schon am Mittwoch bei der Zweiten eingesetzt wurde. Ansonsten könnte mit etwas Glück einmal der komplette Kader mit Ausnahme des langzeitverletzten Reitz zur Verfügung stehen. Ernst, Zarges und Meyer sind allerdings noch große Wackelkandidaten für das Spiel gegen Birklar. Mit der Germania, derzeit mit einem Sieg und vier Remis im Tabellenmittelfeld, erwartet Ederbergland wie im Vorjahr einen unbequemen Gegner. Damals gab es nur einen Zähler aus Hin- und Rückspiel.

sportredaktion@wlz-fz.de