BRAUNFELS (schä). Und wieder einen Schritt näher dran am Ziel Aufstieg: Die Fußballer des FC Ederbergland lassen an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga GI/MR weiter nichts anbrennen. Souverän, aber ohne großen Glanz lösten die Werth-Schützlinge am Ostersamstag die Auswärtsaufgabe beim FSV Braunfels II.
Den Pflichtsieg hatte man im Ederbergländer Lager recht schnell abgehakt. „Mehr Sorgen machen mir die Verletzten“, sagte Wolfgang Werth schon kurz nach Spielschluss. Der Trainer des FCE hatte einige größere „Wehwehchen“ in seinem Team zu beklagen. So musste beispielsweise der eingewechselte Dima Schweitzer nach wenigen Minuten wieder vom Feld, weil seine alte Oberschenkelverletzung sich wieder meldete. Florian Schneider zog sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu, und Marc Tauchen hatte gegen Ende ebenfalls einige Probleme. Weniger Probleme hatte dagegen der FC Ederbergland mit dem Gegner, dem Tabellen-13. aus dem Schlossstädtchen. Dank eines schwungvollen Auftakts lagen die Gäste schon nach fünf Minuten mit 1:0 in Front.
|
Nach einem Freistoß von Oleg Schneider stand Marc Tauchen am langen Pfosten goldrichtig und köpfte in Abstaubermanier ein. Mit der Führung im Rücken schlich sich dann eine „alte Krankheit“ wieder ein ins
FCE-Spiel. Wie schon in den Auswärtspartien zu Beginn des Jahres fehlte es an der Nachhaltigkeit und Konsequenz im Spiel. Nur bei O. Schneiders Chance, die Wack klasse zunichte machte, lag ein Tor in der Luft. „Wir haben nicht nachgesetzt und zu wenig die Zweikämpfe gesucht“, stellte Trainer Werth fest. Allerdings schlugen die Braunfelser nur wenig Kapital aus den Nachlässigkeiten: Celik und der aus Gladenbach gekommene Winter-Neuzugang Eichert vergaben ihre Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit stellten die Zuschauer zweierlei fest: Zum einen sahen sie eine deutlich präsentere Ederbergländer Elf, zum anderen wurde den meisten gewiss, dass die FSV-Zweite trotz aller Bemühungen wohl nichts holen würde. „Wir haben das Spiel zu jeder Zeit kontrolliert und hätten noch deutlich höher gewinnen können“, berichtete Wolfgang Werth. Seine Elf brauchte erneut nur fünf Minuten, um ein Tor zu machen. Das 2:0 war denn auch fast eine Kopie des ersten Treffers – Freistoß Schneider, Kopfball Schneider.
|
Die Gastgeber riskierten nun mehr, um Druck zu machen. Die Torchancen verbuchten aber die geschickt konterten Ederbergländer und machten den Sack zu. Nachdem Heft und Zarges zwei Chancen vergeben hatten, nutzte Dennis Meyer seine Möglichkeit zum 0:3 (81.) – nach schönem Direktspiel mit
Citlak.
|