BATTENBERG (schä). Der Battenberger Vladimir Kovacevic ist des öfteren zu Gast bei Heimspielen des FC Ederbergland. Am morgigen Samstag kommt der frühere Oberligastürmer der "Bären" offiziell als Gast in den "Entenpark". Um 15.30 Uhr wird dort die
Bezirksoberligapartie der Ederbergländer gegen den von "Vladi" trainierten FV Breidenbach angepfiffen.
Was Kovacevic in den bisherigen FCE-Heimspielen beobachten konnte, dürfte ihm keine allzu große Angst eingejagt haben. Wäre er Zeuge des 3:1-Prestige-Erfolges der Ederbergländer bei Eintracht Lollar geworden, hätte er sich noch mehr Respekt verschafft. Denn sein Trainerkollege Wolfgang Werth war auch mit einigen Tagen Abstand noch voll des Lobes: "Wir haben ungemein konzentriert gespielt und nichts anbrennen lassen", sagte Ederberglands Coach und fügte an: "Und wir haben endlich einmal schnell nach vorne gespielt, wie ich mir das vorstelle."
Prompt stimmte auch im Angriff die Effektivität.Freilich darf dies alles gegen Breidenbach unverändert so bleiben.
Allerdings ist Werth gespannt, wie die Breidenbacher auftreten werden. Die junge Mannschaft von Vladi
Kovacevic, in dessen Kader mit Jakob Antuszewicz ein weiterer Ex-Ederbergländer steht, hat Offensivqualitäten.
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Trainer Kovacevic schloss jedenfalls eine Mauertaktik nahezu aus. "Auf Sicherheit spielen und mit nur einer Spitze, gibt\u2018s bei mir nicht." Sein Gegenüber Werth sieht in jedem Fall "keinen Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen".Gleichwohl sieht man sich beim FV Breidenbach als Außenseiter. Wir nehmen jeden Zähler gerne mit. Aber wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen", sagt Trainer Kovacevic vor seinem "Heimspiel" in Battenberg, wo er noch immer Haus an Haus mit Ederberglands Keeper Volker Brunner wohnt. Dabei kann sich die Bilanz des FV09 gegen die "Großen" sehen lassen: Sieg in Lollar, mit Pech verloren in
Cleeberg, Siege gegen Dillenburg und Frohnhausen.
Das Team führt nach dem Aufstieg über die Relegation als Fünfter das Tabellenmittelfeld an - und das mit einer Mannschaft, in der zuletzt sieben Akteure unter 19 Jahren standen. "Wir werden sicher noch einen Einbruch kriegen", glaubt
Kovacevic, der den Gegner "in- und auswendig kennt". Gleichwohl hofft er, dass sich seine Angst, der FCE-Knoten würde ausgrechnet morgen richtig platzen, nicht bewahrheitet.
Geduld ist beim FC Ederbergland weiter Thema Nummer eins. Geduldig rangehen, sich keinen Druck machen, wenn es nicht gleich läuft.
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Gleiches gilt fürs Unternehmen Aufstieg. "Die Tabelle ist noch schief. Und ich bin mir sicher, dass die Konkurrenten noch Federn lassen", sagt Werth, in dessen Team sich so langsam eine Stammelf herauskristallisiert. "Gebraucht werden aber alle", stellt der Trainer klar, der sich freut, alle Bankspieler bedenkenlos als Verstärkung bringen zu können. Nicht bringen kann er derzeit neben Reitz nur Dennis Meyer, während sich Christopher Weag vergangene Woche gänzlich abgemeldet hat im oberen Edertal. Er sah laut Werth keine Perspektive mehr. Dennoch: Nachlegen in Bezug auf Lollar ist für Werth ebenso Pflicht wie Vorlegen in Sachen Meisterschaft. Denn am letzten Hinrundenspieltag haben die Ederbergländer spielfrei und wollen bis dahin die Position zumindest halten.
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