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    05.08.2007
Nur Aluminium getroffen
Fußball-Landesliga Mitte: FC Ederbergland unterliegt beim SV Wiesbaden mit 0:1 (0:1)

Wiesbaden. Der FC Ederbergland steht auch nach dem zweiten Spieltag in der Fußball-Landesliga Mitte ohne Sieg da. 


Das gestrige Gastspiel beim SV Wiesbaden endete trotz deutlicher Überlegenheit und zahlreicher Chancen für den FCE mit 1:0 (1:0) für die Landeshauptstädter. 

SV Wiesbaden - FC Ederbergland 1:0 (1:0). "Die Niederlage war absolut überflüssig. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben, zumindestens in der ersten Halbzeit, richtig guten Fußball gezeigt", sagte ein hörbar enttäuschter Ederbergländer Trainer Wolfgang Werth nach dem Spiel. 

Nach etwa zehn Spielminuten hatte der Gast das Kommando übernommen. Da stand es allerdings schon 1:0 für die Heimelf. Marc Althaus war einen Schritt gegen Tsakas zu spät gekommen, was dieser zu einer weiten Flanke nutzte. 




Am langen Pfosten legte David Kroj den Ball per Kopf zurück und fand mit Steffen Schatto einen dankbaren Abnehmer, der Alessandro Casella im Gästetor keine Chance ließ (7.). 

Jetzt aber übernahm die Werth-Elf das Kommando. Der Trainer hatte die Mannschaft nur auf einer Abwehrposition umgestellt. Für Frank Lauer, der unter der Woche im Urlaub war, stand Dietrich Schweizer in der Mannschaft. 

"Wir sind diesem vermeidbaren Tor mit vielen Chancen und ansehnlichem Fußball hinterhergelaufen. Wir haben in den beiden bisherigen Spielen Chancen für zehn Tore gehabt", haderte Werth mit den vergebenen Möglichkeiten. 

Die erste Riesenchance vergab Marc Tauchen nach 16 Spielminuten, als er nach schönem Anspiel von Dennis Meyer freistehend den Pfosten traf. Zwei Minuten später schlug der Ball an den Querbalken. Diesmal war Florian Schneider der Absender gewesen. 


Wiesbaden war zu Konterfußball verdammt und hatte in der ersten Hälfte lediglich durch Kroj eine Möglichkeit, bei der der Ball aber zur sicheren Beute von Casella wurde (24.). Im Gegenzug schoss Lerch nach Althaus-Flanke ein paar Zentimeter neben das Tor. 

Die Fans beider Mannschaften rechneten mit einem Tor des FCE, zumal spielerisch klare Vorteile beim Gast waren. Werth reagierte in der Halbzeit, brachte mit Rabe für Lerch einen weiteren Angreifer. "Das war nach der Pause zu kopflos", fand Werth. 

Die Überlegenheit war da, allerdings wurden die Aktionen überhastet abgeschlossen oder waren schon zu durchsichtig angelegt. 

Chancen durch Tauchen und F. Schneider blieben ebenso ungenutzt wie auf der Gegenseite die von Yusuf, die Casella entschärfte. (zhw)