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    05.11.2007

Dimas 30-Meter-Hammer
Fußball-Landesliga Mitte: Waldgirmes II und Ederbergland trennen sich 2:2 (0:0)

Von Kirsten Ohlwein

Waldgirmes. Der FC Ederbergland hat seinen Ruf als starke Auswärtself in der Fußball-Landesliga Mitte unterstrichen und gestern Abend beim SC Waldgirmes II ein 2:2 (0:0)-Remis nach 0:2-Rückstand geholt.

"Wir waren tot und sind wiedergekommen", sagte Ederberglands Trainer Wolfgang Werth nach dem Spiel. "Leider haben wir nur die letzten zehn Minuten richtig Fußball gespielt. Aber der Punkt tut uns gut."

Beiden Teams merkte man an, dass sie sich zunächst auf dem Kunstrasenplatz akklimatisieren wollten. Der Gegenspieler wurde gesucht, die Zuordnungen geregelt. Außer einem Distanzschuss von Sofinski (2.), der am Tor vorbei ging, tat sich in der Anfangsphase nicht viel. Überhaupt waren Chancen Mangelware, auch wenn die Gastgeber mehr und mehr das Heft in die Hand nahmen. Dabei war es aufseiten der Heimelf immer wieder Michael Sofinski, der, aus dem Mittelfeld kommend, die Ederbergländer Abwehr vor Probleme stellte. Seine Chance in der 32. Minute war schon von größerem Kaliber.

Auf der Gegenseite war es besonders Marc Tauchen, der Gegenspieler Leif Meffert eine abwechslungsreiche erste Spielhälfte bescherte. Zwei Mal reagierte Tauchen am schnellsten und zog sofort aufs Tor, ohne dass Zählbares dabei herausgekommen wäre.

Ansonsten stand der FCE tief in der eigenen Hälfte, die bisherige Dreierkette wurde durch Florian Schneider verstärkt, im Mittelfeld setzte Trainer Wolfgang Werth auf Niklaas Westermann für Dogan Citlak. Waldgirmes erhöhte Druck und Tempo, machte durch Sofinski mehr Dampf.

Die FCE-Defensive wurde bei langen und hohen Bällen wiederholt gefordert. Zudem war der Gastgeber bei Eckbällen brandgefährlich. Die ganz große Chance fehlte der Riccitelli-Elf aber auch.

Nach dem Wechsel kam der Gast wie verwandelt aus der Kabine, machte seinerseits Druck, wodurch sich die Partie immer mehr zum offenen Schlagabtausch verwandelte.

 

Es waren nur fünf Minuten gespielt, als Lauer Jordan von den Beinen holte und Meffert den fälligen Elfmeter zum 1:0 nutzte. Tschutschupalow, Jordan und Sofinski hätten gleich mehrfach nach einfachen Ederbergländer Ballverlusten auf 2:0 erhöhen können, doch erst nach Jordans Treffer (68.) schien die Messe gelesen.

Dann aber setzte "Dima" Schweizer aus über 30 Metern den Ball unhaltbar ins Tor (79.). "Da war die Aufholjagd eingeläutet", sagte anschließend SC-Trainer Gino Riccitelli. Florian Schneider traf schließlich aus dem Gewühl zum 2:2 (86.), ehe Casella vor Baum rettete (88.). Die große Chance zum Gästesieg vergab Schweizer, der in der Schlussminute freistehend aus 15 verzog. "Riccitelli: "Da hatten wir richtig Glück.