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Von Christian Weller
Battenberg. Der FC Ederbergland sammelt weiter Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Mitte. Gestern gelang der Elf von Trainer Wolfgang Werth gegen den VfB Aßlar ein 3:0-Sieg, der bereits vor der Pause feststand. Es war der dritte Heimsieg in Serie.
Große Freude herrschte nach dem Abpfiff auf dem Rasen des Battenberger Entenparks. Die Hausherren bejubelten nicht nur drei wichtige Punkte im Abstiegskampf sondern auch ihren Torhüter Alessandro Casella, der neben dem Sieg auch seinen Geburtstag feiern durfte.
Dabei hätte die Partie nicht besser für die Hausherren beginnen können, da es bereits nach zehn Minuten 2:0 stand.
Für den ersten Höhepunkt zeichnete Oleg Schneider mit einem Traumtor verantwortlich: Schneider zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer ins Tor. Mit dem schönsten Spielzug der Partie erhöhte die Heimelf kurz darauf. Von Libero Schweizer kam das Leder über Zarges, Meyer zu Citlak. Der Regisseur der Hausherren passte den Ball herrlich in die Tiefe und Rabe schloss eiskalt ab (10.). Von nun an nahm auch Aßlar am Spielgeschehen teil und machte mehr Druck, wobei die meisten Spielzüge über ihren Kapitän Patrick Jung vorgetragen wurden. Die Defensive der Werth-Elf stand aber sicher und trug aus einer kontrollierten Deckung immer wieder gefährliche Konter vor, die jedoch teilweise zu hektisch abgeschlossen wurden.
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Die beste Chance der Gäste vergab bis dato Torjäger
Hodaj, dessen Kopfball FCE-Keeper Casella mühelos parierte. Nach einer halben Stunde Aufregung im
FCE-Strafraum: Schug und Meyer gingen nach einem Laufduell zu Boden, der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus - eine diskussionswürdige Entscheidung.
In der Folge verpasste der aufgerückte FCE-Libero Schweizer das 3:0, als er nach feinem Pass von Citlak frei vor Gästekeeper Dern auftauchte, dieser aber per Fußabwehr klärte (35.).
Fünf Minuten vor der Pause dann die Entscheidung: Citlaks hart geschossener Freistoß aus 20 Metern sprang Torwart Dern an den Kopf und von dort vor die Füße von
Zarges. Dieser wurde im anschließenden Gewühl getroffen und Rabe verwandelte den fälligen Strafstoß souverän zum 3:0.
Im zweiten Durchgang nahm das Spielniveau mit zunehmendem Regenfall ab. Aßlar hatte nun zwar mehr vom Spiel, agierte aber nicht zwingend. Auf der Gegenseite lenkte Aßlars Torhüter Dern einen Kopfball von Florian Schneider über die Latte.
Gästecoach John setzte nach einer Stunde alles auf eine Karte und agierte durch Hodaj und die eingewechselten Henss und Koch mit drei Spitzen. Dies führte folgerichtig zu mehr Druck, eröffnete den Hausherren aber auch mehr Platz für
Konter.
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Mehr als zwei Tore von Hodaj und Koch, die wegen Abseitsstellung nicht gegeben wurden, brachte Aßlar nicht mehr nach vorne. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte für Adnan
Zurapovic, der die Leistung des Schiedsrichters lautstark kritisiert hatte (85.).
FCE-Trainer Wolfgang Werth: "Wir haben die Tore zu einem günstigen Zeitpunkt gemacht und dann das Ergebnis gut verwaltet."
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