| Allendorf-Eder. Ein
glanzloser 3:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen den FV Wallau bescherte dem FC Ederbergland in der
Fußball-Bezirksoberliga Gießen die ersten drei Punkte der neuen Saison. Zweifacher
Torschütze in der Schlussphase war dabei Oleg Schneider. "Wallau war
stärker als in der vergangenen Saison. Und da haben wir vier Punkte gegen sie abgegeben.
Deshalb zählen heute nur drei Punkte", erklärte FCE-Trainer Wolfgang Werth. Gern
hätte er aber den etwa 280 Zuschauern etwas mehr spielerischen Glanz geboten.
Ein Libero und drei
Manndecker
Vor allem vor dem Wechsel wirkte der FCE zu zögerlich. Mit Libero Tobias Ernst und gar
drei Manndeckern (Michael Möllmann, Marc Althaus und Philipp Hallenberger) schien der
Respekt vor dem Gegner groß zu sein.
Mit Björn Zarges (beruflich verhindert) fehlte eine ordnende Hand im Mittelfeld. Für ihn
führte Oleg Schneider Regie.
Nach 16 Minuten musste Neuzugang Florian Schneider verletzt passen. Für ihn kam Alexander
Lerch, der jetzt mit Marc Tauchen gemeinsam das Sturmduo bildete.
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Mit dem ersten FCE-Angriff über die Flügel
kam es auch zur ersten brenzligen Situation (26.). Die Platzherren wurden nun
angriffsfreudiger und hatten durch Lerch und einen Kopfball Möllmanns an die Latte zwei
Hochkaräter.
Einmal schlief die Abwehr der Heimelf, doch Wallaus Siepmann fand in Rene Seibel im Tor
seinen Meister (39.).
Eine Minute vor dem Wechsel die Führung des FCE: Marc Tauchen hatte den Ball flach in den
Strafraum gebracht. Nach einigen Irrungen kam der Ball zu Dennis Meyer, der trocken
verwandelte.
Die Wallauer kamen mit frischem Ehrgeiz aus der Kabine und hatten erneut durch Siepmann
die Chance zu einem Tor (48.).
Zwei Minuten später versagte Schiedsrichter Höhl (Asterode) der Heimelf einen Treffer
von Tauchen wegen Abseits eine Fehlentscheidung.
Das Spiel wurde offener. Rainer Naumann hatte das 1:1 auf dem Fuß, traf das leere Tor
nicht (59.). Damit war aber die Zeit der Wallauer vorbei.
Auch wenn FCE-Libero Tobias Ernst nicht fit war und Manndecker Philipp Hallenberger nach
nur zwei Trainingseinheiten sichtlich mit der Kondition kämpfte, fiel den Gästen nichts
mehr ein.
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Dietrich Schweitzer
ständiger Unruheherd
Auf der Gegenseite nahm der Druck zu. Oleg Schneider hatte sich auf Anordnung Werths
weiter zurückgezogen. Dafür forderte vermehrt Dietrich Schweizer den Ball hinter den
Spitzen und war ständiger Unruheherd.
Als dann der Wallauer Pascal Uhl den Ball im Strafraum mit dem Ellebogen spielte und Oleg
Schneider den fälligen Elfmeter sicher verwandelte, war das Spiel gelaufen (77.).
Schneiders zweites Tor nach Vorlage von Tauchen roch nach Abseits (89.), machte den Sieg
aber perfekt.
Ederbergland - Wallau 3:0 (1:0)
Ederbergland: Seibel Ernst Althaus, Möllmann Hallenberger, O. Schneider, Meyer,
Heft (82. Madarevic) , Schweizer F. Schneider (16. Lerch), Tauchen.
Wallau: Burger J. Grebe, M. Grebe, Uhl Kuhn (86. N. Basak), Roßbach, K. Basak,
Siepmann (75. Weder), Petri (42.Busenthal) Naumann, Reiber.
Schiedsrichter: Höhl (Asterode). Zuschauer: 280.
Tore: 1:0 Meyer (44.), 2:0 O. Schneider (77., Handelfmeter), 3:0 O. Schneider (89.). |