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    08.08.2007
Werth: Die beste Medizin
Fußball-Landesliga Mitte: FC Ederbergland erwartet Top-Favorit Unterliederbach

Nach einem Punkt aus zwei Spielen erwartet der FC Ederbergland am morgigen Mittwoch mit dem VfB Unterliederbach einen Top-Favoriten der Fußball-Landesliga Mitte. Anpfiff auf der Allendorfer Beetwiese ist um 19.30 Uhr. 


Ederbergland – Unterliederbach. "Unterliederbach ist als großer Favorit die beste Medizin nach der unglücklichen Niederlage in Wiesbaden", sagt Wolfgang Werth, Trainer des FCE. 

Noch ist die Situation nicht beängstigend, was auch Werth so sieht: "Wir haben gesehen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Wir haben aber auch gesehen, dass wir mitspielen können. Auch Chancen waren da. Es fehlen nur die Tore." 

Unterliederbach ist neben Biebrich und Eddersheim einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Ein Remis beim Lokalrivalen Oberliederbach und ein 2:0-Sieg gegen die starken Lollarer stehen zu Buche. 

Wer die gegen Unterliederbach schießen soll, ist noch unklar. Wilhelm Rabe ist eine Option, aber auch Florian Schneider, obwohl der im rechten Mittelfeld mit sporadischen Vorstößen in die Spitze seine Position gefunden zu haben scheint. Marc Tauchen und Dennis Meyer, der in Wiesbaden nur als Spitze überzeugte und zurückgezogen nicht so stark war, scheinen gesetzt. 

"Wir wollen jetzt nicht in Panik verfallen, auch wenn wir erst einen Punkt haben", sagt Werth, wohl wissend, dass nach dem Unterliederbach-Spiel die Auswärtspartie in Eschborn ansteht, was den Druck auf die Mannschaft erhöht. Gezieltes Torschusstraining wurde nicht verordnet, Werth: "Wenn getroffen wird, ist Selbstvertrauen da. Das war im Fußball schon immer so. Marc Tauchen ist für mich einer der stärksten Angreifer der Landesliga." 



Werth hat den kommenden Gegner noch nicht gesehen: "Wir haben zwar einige Infos. Allerdings sagen die Vorhersagen alles. Da kommt eine spielstarke Mannschaft, die uns alles abverlangen wird." 

Der Abwehrverband mit Althaus, Möllmann und Schweizer wird voraussichtlich so auflaufen, weil Frank Lauer seine Innenbandverletzung aus dem Zeilsheim-Spiel nicht ganz auskuriert hat. 

Die letzte Erinnerung an Unterliederbach ist bitter. Auf eigenem Gelände wurde nicht nur 0:1 verloren, es war auch die Abstiegssaison, in der der FCE zur Winterpause 14 Punkte Vorsprung vor dem kommenden Gegner hatte. Der rüstete in der Winterpause auf und schaffte noch mit einem Punkt Vorsprung vor dem FCE den Klassenerhalt. Auch vor dieser Saison haben die Frankfurter Vorstädter kräftig eingekauft, was sie auf das Favoritenschild hebt. (zhw)