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Von Christian Marschik
Allendorf(eder). Die erste Heimniederlage der Saison in der Fußball-Landesliga Mitte musste der FC Ederbergland gestern beim 1:2 (0:2) gegen die SG Oberliederbach hinnehmen.
"Wir hatten gute Möglichkeiten zur Führung, haben uns aber dann zwei dumme Kontertore innerhalb weniger Minuten gefangen", fasste FCE-Trainer Wolfgang Werth das Spiel zusammen.
"Die Organisation der Abwehr steht und fällt mit Björn Zarges", erklärte er. Der musste mit Hexenschuss. Michael Möllmann liegt zudem mit Verdacht auf Samonellenvergiftung im Krankenhaus. Für ihn wurde Behzad Wafa in die Abwehr zurückgezogen.
Die erste Möglichkeit hatte der FCE, als Citlak nach Solo von Rabe knapp verpasste (13.). Auch die Gäste waren immer wieder mit Steilpässen gefährlich. Steiner scheiterte aber an Casella (20.).
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Es folgte eine Drangphase der Hausherren, die vor allem nach Standardsituationen gefährlich wurden. Auf der Gegenseite fiel aber das 0:1 ebenfalls nach einem Freistoß: Dieser wurde zu kurz abgewehrt, Gouveia flankte erneut in den Strafraum, wo Steiner, der abseits gestellt werden sollte, freistehend verwandelte (39.).
Der FCE war geschockt und lief so direkt in einen weiteren
Konter, bei dem Steiner Schmidbauer in Szene setzte, der aus sechs Metern auf 0:2 zu erhöhte (43.).
Nachdem Oberliederbach im zweiten Durchgang mit Steiner den gefährlichsten Stürmer herausnahm, entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.
Doch dem FCE fehlte es zumeist an der Kreativität aus dem Mittelfeld. Immer wieder wurde aus dem Halbfeld geflankt. Rabe kam dabei mehrfach zum Kopfball - erfolglos.
Nach einem Preß-Freistoß hatte Schmidbauer die Möglichkeit, den Abpraller zum vorentscheidenden 0:3 zu nutzen, doch Casella parierte.
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Mit der Einwechslung von Heft als weiteren Stürmer leitete Trainer Werth die Schlussoffensive ein. Und nach Pass von Hasenauer auf Lerch konnte sich Torwart Reisinger nur durch ein Foulspiel behelfen.
Reisinger musste mit Gelb-Rot vom Platz (87.). Da der Gast schon drei Mal ausgewechselt hatte, musste Feldspieler Patrick Auth ins Tor. Der aus dem Foulspiel resultierende Elfmeter wurde von Oleg Schneider sicher verwandelt (87.). Doch zu mehr reichte es nicht mehr.
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