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Von Wilfried Hartmann
Gezweifelt hatte wohl ohnehin niemand mehr, doch jetzt ist es amtlich: Der FC Ederbergland ist Meister der Bezirksoberliga. Das steht seit dem 2:0-Sieg gegen Lollar gestern Abend definitiv fest. Selbst wenn ein Protest von Ligakonkurrent Burgsolms gegen ein Punktspiel, das unentschieden geendet hatte, Erfolg hätte, steht fest: Von Platz eins ist die Wert-Elf nicht mehr zu verdrängen
Trotz der 1:0-Pausenführung für den FCE zeigten die Gäste in der ersten Hälfte das bessere Spiel. Die Gastgeber zogen sich zurück und beschränkten sich auf Konter über den einzigen Stürmer Marc Tauchen. Das Konzept sollte aufgehen. Die erste dicke Chance der Partie hatte der FCE. Einen Schuss aus 20 Metern konnte der Gäste-Keeper nicht festhalten und der Ball landete genau vor den Füßen von Tauchen. Der schaffte es aber nicht einzunetzen (8.)
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Jetzt erhöhte Lollar den Druck, ohne aber gefährlich zu werden. Genau in dieser Phase erzielten die Ederbergländer die Führung. Marc Tauchen setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte in die Mitte, wo Alexander Lerch sich die Chance nicht nehmen ließ. (18.)
Nach einer guten halben Stunden hatten sich die Gäste erholt und kamen gefährlicher vor das Tor von Rene
Seibel. Doch der Ausgleich sollte nicht gelingen. Ali Ülger freistehend vor Seibel (30.), Roberto
Chabou, der den Ball in den Rücken gepasst bekam (34.), sowie Ralf Landgraf per Kopf (36.) vergaben gute Chancen.
Kurz vor der Pause meldeten sich die Gastgeber zurück. Doch Lerch verzog nach Flanke von Zarges (41.) genauso, wie Oleg Schneider, der nach schönen Solo gegen drei Gegenspieler den Ball am Gäste-Keeper nicht vorbei bekam.
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Halbzeit zwei ähnelte der ersten. Lollar tat mehr für das Spiel, das Tor schossen aber die Gastgeber. So war es Dennis Meyer vorbehalten nach Vorarbeit von Oleg Schneider (71.) das Tor zur Meisterschaft zu erzielen.
Zuvor stand FCE-Torwart Seibel im Mittelpunkt. In der 55. Minute parierte er einen Kopfball von Ülger aus kurzer Distanz hervorragend. Im direkten Gegenzug verpassten es seine Mitspieler aber dann das Spiel früher zu entscheiden. Nach Foul an Dennis Meyer vergab Zarges den berechtigten Elfer (56.)
Am Ende reichte es trotzdem. Seibel und Michael Möllmann klärten noch zwei Mal auf der eigenen Linie, dann war die Partie beendet und die Feierlichkeiten konnten beginnen. Die Hymne
"We are the champions" ertönte über dem Entenpark, Spieler und Zuschauer ließen die Laola-Welle rollen, und auch die Bierdusche für den Coach Wolfgang Werth fehlte nicht. "Für das Auge war das heute nichts", analysierte der nach der Partie. "Lollar war besser, aber wir haben die entscheidenden Nadelstiche gesetzt."
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