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Von Dirk Paulus
Mit einem wahren Schützenfest hat sich der FC Ederbergland in die Winterpause verabschiedet und die Führung in der Fußball-Bezirksoberliga untermauert.
FC Ederbergland – TuS Naunheim 8:0 (7:0). Nach ihrem Sieg gegen FCE-Verfolger Burgsolms zeigten die Gäste gestern eine schwache Leistung und konnten dem Gegner nie etwas entgegensetzen.
Die Platzherren übernahmen sofort das Kommando im Battenberger Entenpark. Nach missglückter Abseitsfalle bediente Tauchen seinen Sturmpartner Meyer, der aber aus zehn Metern an Torwart Krzyzy scheiterte (7.).
Bei der nächsten Torchance bediente Oleg Schneider Meyer, dessen Schuss jedoch zur Ecke abgewehrt wurde (10.). Diese brachte Citlak scharf herein und Heft köpfte zum 1:0 ins Netz (11.).
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Nur wenig später schickte Tauchen mit starkem Pass Meyer. Der umkurvte den Torwart und traf zum 2:0 (14.). In der Folgezeit sahen die knapp 100 Zuschauer ein Spiel auf ein Tor. Die Heimelf ließ Ball und Gegner gekonnt laufen, und die Abwehrspieler der Gäste waren mit der Bewachung ihrer Gegenspieler vollkommen überfordert.
Lupfer von Citlak Über den Torwart
Beim 3:0 bediente Lerch seinen Mitspieler Meyer, der den Ball über die Linie drückte (24.). Die weiteren Treffer fielen nun fast im Minutentakt. Zarges setzte mit langem Pass Tauchen gekonnt in Szene und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen – 4:0 (31.).
Nur zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte Tauchen nach Solo von der Mittellinie am Gästeschlussmann. Der Abpraller rollte direkt vor die Füße von
Citlak, der den Ball nur noch zum 5:0 über die Linie schieben musste (33.).
Auch das 6:0 ging auf das Konto des starken
Citlak. Nach schönem Angriff über Meyer und Lerch lupfte Citlak das Leder zum 6:0 über den Schlussmann ins Tor (36.).
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Den Halbzeitstand besorgte
Lerch, der aus leicht abseitsverdächtiger Position zum 7:0 traf (41.). "Das es so leicht werden würde, hätte ich nicht gedacht", sagte FCE-Trainer Wolfgang Werth auf dem Weg in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel hofften nun viele auf den Fortgang des Schützenfestes. Trotz drückender Überlegenheit reichte es jedoch "nur" noch zum Treffer von Tauchen, der den Ball nach Zuspiel von Lerch versenkte (56.).
In der Folgezeit agierte die Heimelf bis zum Strafraum ansehnlich, der entscheidende Pass fehlte jedoch zu oft.
In den letzten Minuten der Partie bekam dann auch FCE-Keeper Rene Seibel noch etwas zu tun. Nach schönem Alleingang verfehlte Rinn aber knapp (87.). Und in der Schlussminute rettete Benjamin Wolf auf der Linie für seinen bereits umspielten Schlussmann (90.).
"Ein sehr schöner Abschluss 2006", fand ein überglücklicher Trainer Werth.
09.12.2006
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