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Schröck. Nach einer extrem schwachen Stunde Spielzeit, in der dem FC Ederbergland fast nichts gelang, überschlugen sich gestern am Ende des Abstiegskrimis in der Fußball-Landesliga beim FSV Schröck die Ereignisse. Das 3:3-Remis hilft dem FCE sicher mehr als den Gastgebern.
"Zur Pause wäre ich mit einem Punktgewinn einverstanden gewesen. Nach dem Abpfiff kann ich es nicht mehr sein", erklärte Ederberglands Trainer Wolfgang Werth, dessen Team seinen Coach durch ein Wellenbad der Gefühle gejagt hatte. Daran, dass die ersatzgeschwächten Gäste eine Stunde lang eine wahrhaft gruselige Vorstellung ablieferten, bestand kein Zweifel.
Schröck kontrollierte die Begegnung bis dahin souverän, ohne eine herausragende Leistung abliefern zu müssen. Werths Schützlinge waren gedanklich nicht auf dem Platz. Bereits nach sechs Minuten köpfte Ahmet Marankoz nach Vollmer-Ecke zum 1:0 ein. Die Schröcker sicherten sich im Angriff nahezu jeden hohen Ball, weil kein Gästeakteur überhaupt Körperkontakt zum Gegner suchte und nicht hoch steigen wollte.
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Der einzige Torschuss des
FCE, den Florian Schneider drei Meter vor Schröcks Keeper Thorben Schläfer stümperhaft vergab (28.), brachte Werth zum Rasen: "So fahrlässig darf man mit dieser Chance nicht umgehen", tobte der Gästetrainer. Zu Recht, denn statt 1:1 hieß es plötzlich 2:0 für Schröck. Christoph Vollmer servierte einen Freistoß nach innen, wo die komplette Gästedeckung tief schlummerte, als Jens Borawski zum 2:0 traf (45.). "Ich wusste, dass heute noch etwas gehen würde, wenn uns der Anschluss gelingt", gab Werth später zu Protokoll.
Der zweite Torschuss der Gäste, abgefeuert nach 65. Minuten von Michael
Hasenauer, saß. Der Anschlusstreffer sorgte dafür, dass beim FSV Schröck nun die Nerven blank lagen.
Er bedeutete zugleich die Initialzündung für den
FCE, der nun endlich den Kampf gegen den Abstieg annahm und zusätzlich in Laufarbeit und Zweikampfverhalten investierte. Florian Schneider rückte ins Mittelfeld und kurbelte von dort an. Vorne sorgten Michael
Hasenauer,
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Marc Tauchen sowie Dogan Citlak für Betrieb. Mit Dennis Meyer zeichnete ein Joker Werths für das 2:2 verantwortlich (81.). Schröck baute körperlich ab und hatte im Prinzip durch Dogan Citlaks geistesgegenwärtigen Abstauber zum 3:2 bereits verloren (90.). "Dann kassieren wir durch die dritte Standardsituation den dritten Treffer. Ich fasse es nicht. Jetzt müssen wir weiter um den Ligaerhalt zittern", ärgerte sich Wolfgang Werth über das zweite Kopfballtor von Ahmet Marankoz zum 3:3-Endstand.
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