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Eschborn. Auch im zweiten Auswärtsspiel in der Fußball-Landesliga Mitte kassierten die Kicker des FC Ederbergland in Eschborn eine 0:1 (0:1)-Niederlage. Vor einer Woche hatten sie in Wiesbaden ebenfalls 0:1 verloren.
"Wir sind ein bisschen enttäuscht", gab FCE-Trainer Wolfgang Werth zu.
Zwar benötigten die Gastgeber eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu kommen. Mehrfach ermahnte Gastgeber-Trainer Thomas Biehrer seine technisch überlegenen Spieler.
Doch als sich seine Spieler das zu Herzen nahmen, gerieten die Gäste unter Druck. Nachdem Ichaoui Torwart Casella zu einer Parade gezwungen hatte, nutzte Eschborn den folgenden Eckstoß zur Führung.
Der schon abgewehrte Ball fiel dem an der Strafraumgrenze stehenden Ilkiz vor die Füße, dessen Flanke Bindewald unbedrängt zum 1:0 einköpfte (18.).
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Wer weiß, was passiert wäre, wenn Tauchen, der nur drei Minuten später fein von Citlak in Richtung Tor geschickt worden war, nicht mit seinem Flachschuss an Eschborns Torwart Selig gescheitert wäre (21.).
So aber gehörte das Spiel in der Folge den Gastgebern, während beim FCE Torwart Casella immer mehr in den Blickpunkt rückte.
Der Freistoß von Leopold (22.) und sein Schuss in der 28. Minute gingen noch am Tor vorbei, doch beim Schuss von Ilkiz (36.) verhinderte Casella ebenso einen höheren Rückstand wie mit seiner prächtigen Reaktion vier Minuten später, als wieder Ilkiz im Strafraum abzog (40.).
"Richtig Stress" habe seine Mannschaft in dieser Phase gehabt, sollte Werth später sagen. Die letzte Szene der ersten Halbzeit aber gehörte dem FC Ederbergland. Wieder war es Tauchen, der sich nach einem Konter mit einer geschickten Wendung im Strafraum Platz verschaffte, aber das Tor knapp verfehlte.
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Die ersten Chancen des auch in der zweiten Halbzeit munteren Spiels gehörten wieder den Gastgebern. Doch mehr und mehr erarbeitete sich der FC Ederbergland Chancen.
Biehrer lobte den Gast: "Der Gegner hat einfach nicht aufgesteckt und sich gesagt, lasst uns nach vorne spielen."
Das tat in der Folge vor allem Florian Schneider, der aber zunächst an Torwart Selig scheiterte (56.) und dann nach einem Konter Rabe ins Spiel brachte, dessen Schuss aber Kaymak noch ins Aus beförderte. "So hochkarätige Chancen muss man nutzen, wenn man bei einem spielstarken Gegner gewinnen will", bedauerte Werth.
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