Battenberg. Nach dem Spiel jubelten die Fans des FCE. Allerdings nicht die des FC Ederbergland, sondern die des FC Eschborn. Die Frankfurter Vorstädter siegten gestern in der Fußball-Landesliga im Battenberger Entenpark überzeugend mit 3:0 (2:0).
"Der Kampf um den Titel ist noch lange nicht entschieden. Eschborn hat gezeigt, dass es ganz nach oben wollen", sagte Ederberglands Trainer Wolfgang Werth nach dem Spiel. "Das war eine Weihnachtslektion vor der Winterpause. Wir hatten in keiner Phase des Spiels eine realistische Chance die Partie zu gewinnen", so Werth weiter.
Die Gäste spielten sehr kombinationssicher. Oft genügte ein Ballkontakt, der die Spielsituation änderte und die Abwehr der Platzherren aufriss.
Der Anfang war dennoch verheißungsvoll für die Heimelf. Eine Viertelstunde lang gelang es der Werth-Elf den Gast vom eigenen Strafraum fern zu halten. Aber auch die Eschborner hatten in der Defensive um den überragenden Zimmermann keine Probleme.
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Werth hatte sich für die Variante mit Wilhelm Rabe als Spitze entschieden und Marc Tauchen ins rechte Mittelfeld beordert, wo dieser allerdings kaum Akzente setzte. Im linken Mittelfeld kam Benni Wolf für den gesperrten Oleg Schneider zum Zug und führte sich mit einigen gelungenen Aktionen gut ins Spiel ein.
In der 14. Minute brannte es zum ersten Mal vor dem Tor von Alessandro
Casella, der mit einer Glanzparade einen Schuss vor die Füße von Grundler abwehrte, der aber zum einen nur das Außennetz traf und zum anderen von Schiedsrichterin Kathrin Rafalski mit Abseits zurückgepfiffen wurde. Es war dennoch so etwas wie das Startsignal für den Gast. Nur eine Minute später strich ein Schuss von Kilic knapp über den Torwinkel. Weitere zwei Minuten danach traf Kapitän Rouven Leopold zum Führung für seine Farben. Seine flache Hereingabe landete am langen Pfosten, von wo aus er ins Netz sprang.
Das Eschborner Direktspiel machte dem Gastgeber auch weiterhin Probleme. In der 35. Minute lief Ichaoui allein auf Casella zu. Der drängte ihn 25 Meter vor dem Tor ab. Im Gegenzug das vermeindliche 1:1. Doch das Schiedsrichtergespann wertete die Grätsche von Björn Zarges als Foul gegen den Torwart und gab den Treffer nicht.
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Nachdem Casella abermals seine Klasse gegen Arslan unter Beweis stellte (37.), patze zwei Minuten später Wolf, als er den Ball vertändelte. Ilkiz reagierte schneller und traf zum zweiten Mal für den Gast. Werth wechselte die indisponierten Zarges und Rabe zur Halbzeit aus, was dem Spielfluss Eschborns aber keinen Abbruch tat.
Nach dem 0:3 (57.), dass Arslan erzielte wurde die Partie zunehmend unansehnlicher. Werths Fazit: "Wir hätten mehr Feuer in die Zweikämpfe legen müssen. Wir haben es den Eschbornern zu leicht gemacht.
(hwx)
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