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Von Christian Weller
Ederberglands Trainer Wolfgang Werth wusste nach der Partie nicht so recht, ob er sich über den Punkt freuen oder ärgen sollte. Letztendlich überwog jedoch der Ärger über den Spielverlauf nach dem 1:1 des Fußball-Bezirksoberligisten gegen den FSV Braunfels II.
Mit der ersten und lange Zeit einzigen Torchance gingen die Gäste in Führung. Nach einer Ecke bekam die FCE-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass der Braunfelser Kapitän Moritz Hundertmark aus 16 Metern mit einem satten Schuss zur Gästeführung traf (8.). "Da müssen wir einfach mal den Ball raushauen", so Werths Kommentar zum 0:1.
Danach waren die Hausherren klar überlegen, spielten jedoch in der Offensive nicht konsequent genug. Die Torchancen wurden vergeben. So etwa durch Stürmer Mark Tauchen, dem erst der Ball frei vor dem Tor versprang (11.), ehe er eine Flanke von Oleg Schneider über das Tor bugsierte (29.). Und durch Hallenberger, der ebenfalls freistehend über das Tor zielte (37.).
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Der
gleiche Spielverlauf in der zweiten Hälfte: Der FCE war klar überlegen, spielte aber zu oft den hohen Ball in die Mitte, wo die Gästeabwehr um Torwart Wack und Libero Varli sicher standen und den Ball klärten.
Möglichkeiten zum Ausgleich boten sich Möllmann, Citlac und Tauchen, die jedoch verzogen. Bis zur 80. Minute hatten die Gäste keinen Torschuss mehr abgegeben, dann tauchte Mett nach einem Konter frei vor Seibel auf, verzog aber.
Nun wirkten die Angriffe der Heimelf zunehmend planlos, sodass ein Großteil der Zuschauer im Entenparkdas Gefühl hatte, es bleibe beim 0:1.
In den letzten drei Minuten ging es dann jedoch Schlag auf Schlag: Möllmanns Kopfball wurde ebenso wie Schweizers Flachschuss glänzend vom ehemaligen FCEler Wack im Gästetor pariert.
Dann kam aber die 90. Minute: Tauchen flankte von der linken Seite, Florian Schneider war einen Tick früher am Ball als sein Gegenspieler Mangi, und der Ball trudelte durch die Beine von Wack zum 1:1 in die Maschen.
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Trotz des einseitigen Spielverlauf letztendlich ein glücklicher Punkt für den FC Ederbergland.
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