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    20.08.2007
Punkte holen und schnell wieder zurück"
Fußball-Landesliga Mitte: FC Ederbergland muss bereits heute auf dem Hartplatz in Walluf antreten

Battenberg/Allendorf. "Schnell hinfahren, einen oder drei Punkte holen und schnell wieder zurück. Nur so kann das Motto für das Spiel in Walluf lauten." Aus der Stimme von Ederberglands Trainer Wolfgang Werth klingt etwas Sarkasmus vor der Auswärtsbegegnung des FCE in der Fußball-Landesliga bei der SG Walluf am morgigen Dienstag (19.30 Uhr). 

Dass die beiden Mannschaften, die die größte Entfernung zueinander zurückzulegen haben, an einem Wochentag aufeinandertreffen passt Werth nicht: "Am Wochenende hätte man es mit einer Weinprobe verbinden können. Aber so müssen wir wie Profis planen." 

Nachdem etwas Rauch über den Ärger der Ansetzung verflogen ist, blickt auch der FCE-Coach nach vorn: "Wir zeigen derzeit zwei Seiten: Einmal sind wir in der Lage eine große Zahl von Torchancen herauszuarbeiten, andererseits nutzen wir diese nicht. Vor dem Tor wird zu viel nachgedacht" 

Wer in Walluf auflaufen wird, um dieses Manko zu beheben, weiß Werth noch nicht. "Fest steht, dass ich an der Abwehr nichts ändern werde." Marc Althaus, der am Samstag mit Magenkrämpfen ausgewechselt werden musste, ist wieder mit dabei, Björn Zarges fehlt noch immer. Hier dürfte Frank Lauer eine erneute Chance erhalten. Ganz vorn scheint Marc Tauchen gesetzt. Die vakante Position des verletzten Dennis Meyer (Bänderriss am Sprunggelenk) wird wohl von Wilhelm Rabe eingenommen. Aber auch eine Rückkehr von Florian Schneider von der rechten Außenposition ins Sturmzentrum ist denkbar. 

"Kaum einer macht derzeit mehr Meter als Florian. Dann hätten wir im Mittelfeld eine Lücke", sagt Werth zu dieser Alternative. Dass es auf einen Hartplatz geht, sieht Werth als plus für sein Team an: "Wir haben uns in den vergangenen Jahren auf Asche gut verkauft. Das ist kein Nachteil." 

Neben den Spielern, die schon gegen Kelsterbach auf der Bank saßen, wird auch Patrick Wissemann Platz nehmen, um in der Defensive Alternativen zu haben. 

Die Gastgeber profitieren schon seit Jahren von englischen Ex-Profi Kenneth Achampong, der seine Position vom Libero bis zum Stürmer auf dem Feld flexibel auslegt. 

"Auf ihn müssen wir aufpassen und auf die Anfangsphase. Walluf legt in der Regel los wie die Feuerwehr", warnt Werth seine Mannschaft, von der ersten Minute an hellwach zu sein. (zhw) Foto: zhw