Von Dennis Riedl
Allendorf. Drei wichtige Punkte zum Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Mitte kassierte der FC Ederbergland gestern beim 2:1-Sieg gegen die SG Walluf. Ein Eigentor und ein Kontertor von Dennis Meyer sorgten für die Ederbergländer Treffer.
Die Gastgeber, die ohne Tauchen und Möllmann antreten mussten, begannen nervös. Walluf attackierte den Gegner zudem früh und stach gleich bei der ersten Gelegenheit zu: Nach einer Flanke von Ilsemann legte sich Muminovic den Ball schön auf seinen starken rechten Fuß und schoss aus spitzem Winkel über Casella in die Maschen (8.).
Der FCE forcierte das Tempo nun vor allem über die rechte Seite, wo sich Dennis Meyer mehrfach frei spielte und scharfe Hereingaben vor den oft unsicheren Gästeschlussmann Piemonte platzierte. In Folge einer solchen verpasste der heraneilende Zarges das Leder ebenso wie Torhüter Piemonte - woraufhin der verdutzte SG-Verteidiger Gebhardt das Leder ins eigene Tor lenkte (23.).
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Das schockierte den Gast, der zwanzig Minuten lang nichts Konstruktives mehr nach vorne veranstaltete. Oleg Schneider und Rabe verpassten es in dieser stärksten Phase des FCE jedoch, nachzulegen.
Nach dem Wechsel fanden sich die Wallufer aber erneut besser zurecht und zeigten sich optisch überlegen. Eine herrliche Hereingabe hätte der SG-Spieler Augustini frei vor dem Tor stehend nur noch einköpfen müssen, traf jedoch den Ball nicht (48.). Ansonsten blieben Torchancen Mangelware.
Ob des starken Gästemittelfelds kam der FCE nun phasenweise nicht aus der eigenen Hälfte heraus, zumal dort der umsichtige und ehemalige Profi Kenneth Achampong in der zweiten Halbzeit den Liberoposten der Gäste besetzte. "Da war es wichtig, dass meine Mannschaft ruhig geblieben ist", lobte Wolfgang Werth seine Elf.
In der Tat setzte der FCE einzig nach einer Stunde nochmal ein Ausrufungszeichen, als Lauer nach einer Ecke abzog und der Ball einen Meter über die Latte strich. Dennoch fehlte dem Gastgeber ein Spielgestalter, der die zweikampfstarken Spitzen hätte bedienen können.
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Immerhin stand die Ederbergländer Abwehr um Libero Dietrich Schweizer immer besser. Aufseiten der Platzherren rechneten wohl trotzdem nur noch wenige Fans mit einem Sieg, als der eingewechselte Madarevic einen genialen Moment bei einem Pass in die Tiefe hatte: Der schnelle Dennis Meyer erwischte den Ball kurz vor dem zu früh herausgeeilten SG-Torwart Piemonte und spitzelte das Leder ins leere Tor (81.). Anstelle eines Sturmlaufs der Rheingauer wirkte der FCE nun wie entfesselt und hätte den Sieg nach einer Vielzahl von Hochkarätern noch deutlicher gestalten können. In der Nachspielzeit hatte erneut Meyer freie Bahn, verzog aber.
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