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frankenberg. Der erste Auswärtssieg für
den FC Ederbergland in der Fußball-Bezirksoberliga
ist geschafft, morgen steht mit dem VfB Wetter
eine weitere hohe Hürde auf fremdem Terrain an.
VfB Wetter - FC Ederbergland (Sa., 16.30 Uhr).
Wie sich die Zeiten ändern. War es in der
vorigen Saison das Angriffsproblem, das
Ederberglands Trainer Wolfgang Werth zu schaffen
machte, ist es diesmal die Abwehr. "Wir müssen
unsere Defensivarbeit neu gestalten", sagt
Werth vor dem schweren Auswärtsspiel im
Wetteraner Stadion am morgigen Samstag.
Libero Tobias Ernst fehlt mindestens bis zur
kommenden Woche, Dennis Reitz (Knieverletzung)
als Abräumer vor der Abwehr vielleicht die
gesamte Saison. Am vergangenen Mittwoch in
Naunheim musste nach 45 Minuten
Mittelfeldspieler Björn Zarges mit einer
Zerrung passen.
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In
Naunheim war lediglich Benjamin Wolf als
defensiver Ergänzungsspieler auf der Bank. Er könnte
in die Rolle vor der Abwehr schlüpfen, auch als
Libero fungieren. Wahrscheinlich ist aber, dass
Werth das Mittelfeld neu formiert. Ein defensiv
agierender Oleg Schneider ist denkbar, zumal
nach vorn mit Vedran Madarevic, Dennis Meyer,
Dietrich Schweizer, Dogan Citlak, Oleg Heft,
Marc Tauchen, Mario Giuda, Florian Schneider und
Alexander Lerch reichlich Potenzial vorhanden
ist.
Dass es in Wetter eine schwere Aufgabe wird,
davon ist Werth überzeugt: "Auch wenn
Wetter nicht ganz so schwungvoll gestartet ist,
sind die für mich ein heißer Kandidat für
ganz oben."
Die Gastgeber haben vor der Saison mit Philipp Göbel
und Jens Borawski zwei Spieler an den
Landesligisten Schröck verloren.
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Ein
Auge will Werth auf Spielertrainer Steffen Schäfer,
einst selbst Ederbergländer, werfen. "Der
Steffen entwickelt gegen uns immer ein besondere
Spielfreude", sagt Ederberglands Trainer
Werth. (zhw)
24.08.2006 |