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Allendorf-Eder. Der Tabellendritte VfL Neustadt ist in der Fußball-Bezirksoberliga am Samstag auf der Allendorfer Beetwiese zu Gast, um im Kampf um den Aufstieg dem FC Ederbergland ein Bein zu stellen.
FC Ederbergland – VfL Neustadt. Der Gast schlägt als Neuling eine beachtliche Klinge. "Man braucht nur auf die Tabelle zu schauen, dann weiß man, gegen wen wir spielen", erklärt Ederberglands Trainer Wolfgang Werth vor der Partie gegen den Tabellenvierten.
Es ist das vorletzte Spiel der Hinrunde. Es folgt noch Cleeberg und ein spielfreier Tag. "Das wird keine leichte Aufgabe. Dennoch müssen drei Punkte her", erklärt Werth weiter.
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Seine Mannschaft sieht er in einer guten Form: "Leistungsmäßig geht es bergauf, auch wenn zwischendurch die Niederlage gegen Breidenbach dabei war."
Noch immer ist unklar, wie lange Marc Althaus gesperrt ist. Ansonsten fehlt mit Vedran Madarevic (Hüftprellung) ein flexibel einsetzbarer Spieler. Da auch Dennis Meyer wieder mit dabei ist, hat Werth die Qual der Wahl: "Es gibt keinen Grund, die Mannschaft gegenüber dem letzten Spiel umzukrempeln. Dennis ist zwar wieder fit, hat aber acht Wochen Pause hinter sich und muss sich wieder ranarbeiten."
Die flexible Deckung mit Ernst, Möllmann und Wolf hat in Dillenburg überzeugt, so dass auch hier wieder mit den bewährten Spielern aufgelaufen werden könnte.
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Die Abwehr muss besonders auf Jörg Müller achten, den Torjäger der Neustädter. "Das wird wohl ein Fall für Michael Möllmann", denkt Werth voraus.
Müller, Bruder des Spielertrainers und ehemaligen Ederbergländers Thorsten Müller, muss auf den Übungsleiter verzichten.
Der kassierte am vergangenen Sonntag die Rote Karte in
Breidenbach.
Werth rechnet trotz des Höhenfluges Neustadts nicht damit, dass der Gast in die Offensive geht: "Wir werden wohl auf einen Gegner stoßen, der zunächst das eigene Tor sichern will. Deshalb sollte von unserer Seite her auch Geduld gefragt sein."
Fraglich ist noch, ob der FCE mit drei Spitzen das Spiel druckvoll gestalten und damit Neustadts Abwehr beschäftigen will oder eher aus einem verstärkten Rückraum kommen wird.
(zhw)
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