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    28.03.2007
Glanzloser 3:0-Derbysieg
Fußball-Bezirksoberliga: FC Ederbergland schlägt VfB Wetter - Neun Punkte Vorsprung

Von Wilfried Hartmann 

Battenberg. 3:0 (1:0) gewann der FC Ederbergland gestern Abend das Derby in der Fußball-Bezirksoberliga gegen den VfB Wetter und setzte sich in der Tabelle mit neun Punkten Vorsprung ab. 

FC Ederbergland - VfB Wetter 3:0 (1:0). "Ich bin dem Ergebnis, aber nicht mit unserem Spiel zufrieden", resümierte Ederberglands Trainer Wolfgang Werth nach dem Spiel. "Wir haben sehr gut begonnen, dann aber das Tempo nicht hoch halten können", bemängelte der Übungsleiter. 

Die Heimelf legte flott los. Schon nach drei Minuten setzte Oleg Schneider mit einem herrlichen Pass Wafa ein, der sein 20-Meter-Solo mit dem 1:0 abschloss. 

Wäre Florian Schneider nach sechs Minuten freistehend nicht an Wetters Torwart Hofmann gescheitert, wäre schon früh die Entscheidung gefallen. 






Der Spielertrainer der Gäste, Steffen Schäfer stauchte seine Mannen zusammen. Plötzlich hatte der Gast mehr vom Spiel, kombinierte, zeigte mehr Laufbereitschaft und kam auch zu Torchancen. 

Zunächst zielte Moog vorbei (14.), dann klärte Benny Wolf nach einer Lindner-Ecke per Kopf auf der Linie. 

Werth bemängelte an der Linie lautstark das geringe Tempo seiner Mannschaft. Lediglich der Außenpfosten wurde von Tauchen noch einmal getroffen (32.). 

Nach dem Wechsel kam der FCE frischer aus der Kabine, wollte den zweiten Treffer. Nachdem Ruppert noch vor Tauchen geklärt hatte (46.) war es erneut Tauchen, der nach einem Freistoß von Meyer per Kopf zur Stelle war. Keeper Hofmann lenkte den Ball ins eigene Netz (50.). 





Der VfB Wetter war weiterhin bemüht, schien den FCE minutenlang einzuschnüren. Der zog sich bei Ballbesitz des Gegners sofort zurück. 

"Das war so abgesprochen. Wir wollten nicht zu weit aufrücken und Platz für Wetters Konter lassen", erklärte Werth. Mit einen Kopfball an den Pfosten (Schilhabl, 54.) und einem von Seibel gehaltenen Schuss von Lindner (57.) waren die dicksten Chancen der Gäste aufgezählt. "Unsere Zielstrebigkeit zum Tor war eine Katastrophe", bemängelte Gästetrainer Schäfer das Spiel nach vorn. So gelang Lerch nach einem Konter sogar noch das 3:0 (78.).

28.03.2007