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Von Christian Neubauer
Oberliederbach. Durch das 3:1 (0:0) im Duell der Aufsteiger bei der SG Oberliederbach kann der FC Ederbergland nun langsam für die zweite Saison in der Fußball-Landesliga Mitte planen.
Mindestens genau so fertig wie seine Spieler war FCE-Trainer Wolfgang Werth, der am Spielfeld eifrig mitfieberte. Und das hatte sich gelohnt. Denn nach der schwachen ersten Hälfte verdiente sich sein Team den Sieg gegen die in der Hinrunde bislang noch ungeschlagenen Hausherren.
"Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das verdient. Da waren wir die Mannschaft, die das Spiel gewinnen wollte. Ich bin einfach total happy", freute sich Werth mit geschwächter Stimme.
Der Oberliederbacher Trainer Chakir Charaf sah seine Mannschaft in der zweiten Hälfte etwas kraftlos und zeigte sich als fairer Verlierer: "Wir haben schwer nachgelassen in der zweiten Hälfte. So kann man kein Spiel gewinnen. Die Niederlage ist für uns aber kein Beinbruch."
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Im ersten Abschnitt dominierten die Gastgeber die Partie und vergaben beste Chancen zur Führung. Vor allem De Angelis tat sich dabei im Auslassen bester Möglichkeiten hervor. Außerdem scheiterte Gouveia mit einem wuchtigen Fernschuss aus 18 Metern am reaktionsstarken
Casella.
In der 42. Minute verfehlte wieder De Angelis knapp nach dem Rückpass von
Dadic. Und kurz vor der Pause scheiterte der agile Stürmer schon wieder an
Casella, und der Nachschuss von Kahrimani strich knapp vorbei.
Ederbergland spielte dagegen teilweise gefällig nach vorn. So sah es auch Trainer Wolfgang Werth, "aber der letzte Ball kam einfach nicht an" - noch nicht.
Denn das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. Schon zwei Minuten nach dem Wiederbeginn prüfte der starke Citlak Torhüter Reisnger mit einem zunächst als Flanke gedachten Schuss. Zwei Minuten später klärte Libero Press gegen den einschussbereiten Schneider.
Doch in der 50. Minute gingen die Gäste dann in Führung. Tauchen hatte sich stark gegen Ressel und dann gegen Press durchgesetzt, blieb zwar an Reisinger hängen, doch der abgeprallte Schuss von Citlak rutschte dem auf der Linie stehenden Schell durch die Beine - 0:1.
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Fast im direkten Gegenzug gelang Oberliederbach aber prompt der Ausgleich - mit gütiger Mithilfe der Gäste. Die Flanke von Schmidbauer faustete Casella orientierungslos genau ins eigene Tor.
Doch seine Mannschaft schlug erneut zurück. Erst traf Tauchen aus halbrechter Position den linken Pfosten (61.). In der 73. Minute zog Citlak aber aus 22 Metern ab und traf ins rechte Eck zum 1:2.
Der Widerstand der Oberliederbacher war nun gebrochen.
Sechs Minuten vor dem Ende traf Schneider nach einem Konter noch zum 3:1 und löste bei seinem Trainer wahre Jubelsprünge vor der Auswechselbank aus.
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