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Von Christian Weller
Battenberg. 1:2 (0:1) unterlag der FC Ederbergland am gestrigen Samstag in der Fußball-Landesliga Mitte gegen den VfB Marburg.
"Der Sieg der Gäste war nicht unverdient", bilanzierte FCE-Coach Wolfgang Werth. Dabei wurmten ihn vor allen die ärgerlichen Gegentore.
Zu Beginn der Partie legten die Gäste los wie die Feuerwehr. Die Elf von Trainer Romeo Wendler ging aggressiver in die Zweikämpfe und spielte temporeichen Fußball in die Spitze.
So musste sich FCE-Keeper Alessandro Casella gegen Cyrzewski (8.) und Saighani (14.) bewähren. Glück hatte die Heimelf anschließend, als ein Kopfball von Rechner von der Unterkante der Latte wieder ins Feld sprang. Die bis dato größte Chance zur Führung bot sich Manuel Hermann als er vor dem freien Tor zögerte, sodass die FCE-Defensive klären konnte.
Die Hausherren verlegten sich derweil auf das Kontern über Rabe und Lerch, die Gästeabwehr um Libero Jencik stand aber sicher und ließ nur zwei gefährliche Torschüsse durch Rabe (35.) und Tauchen (40.) zu. Die hochverdiente Führung der Gäste markierte schließlich der starke Manuel Hermann. Er hatte sich über die rechte Seite durchgetankt und eiskalt in die lange Ecke abgeschlossen (42.).
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In
der Pause schien FCE-Coach Wolfgang Werth die
richtigen Worte gefunden zu haben. Zudem
reagierte er auf die teilweise passive
Spielweise seiner Elf und brachte mit Florian
Schneider und Dennis Reitz zwei frische Kräfte.
Vor allem der Einsatz von Reitz, der nach
18-monatiger Verletzungspause ein starkes
Comeback feierte, machte sich bezahlt. Die
Heimelf wirkte von nun an entschlossener und ließ
die Gäste nicht ins Spiel kommen. Dennoch boten
sich gegen Marburgs dicht gestaffelte Defensive
nur wenige Möglichkeiten.
Die beste Chance führte auch gleich zum 1:1:
Nach feinem Pass von Reitz, zog Rabe im 16er ab,
Gästekeeper Katz konnte zwar noch parieren,
aber Lerch stand goldrichtig und staubte zum 1:1
ab (58.).
Im weiteren Spielverlauf ließ der FCE den
Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Die
verletzungsbedingte Auswechslung von Oleg
Schneider brachte aber einen Bruch ins Spiel der
Heimelf und die Gäste kamen wieder stärker
auf, so zielte Hermann nach Maßflanke von
Saighani über das Tor (69.) und Casella
reagierte glänzend gegen den Schuss von
Czyrzewski (75.). Nun wachte der VFB auf, hatte
aber Glück, dass Zarges eine Flanke von Florian
Schneider über das Tor bugsierte (84.).
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Im
direkten Gegenzug dann die Entscheidung: Die
FCE-Abwehr befand sich im Tiefschlaf, als sich
der starke Rechner im Strafraum durchsetzte,
Casella umkurvte und zum 2:1 abschloss (84.).
"Wir sind wiedergekommen und haben gezeigt,
dass wir mithalten können, auch wenn wir die
erste Halbzeit komplett verschlafen haben.
Deshalb tut das 1:2 besonders weh", resümierte
Wolfgang Werth anschließend.
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