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Stadtallendorf. Der FC Ederbergland ist endgültig in der Fußball-Landesliga Mitte angekommen. Gestern Abend erkämpfte sich der Aufsteiger beim heimstarken Rivalen TSV Eintracht Stadtallendorf ein leistungsgerechtes 3:3 (0:0)-Remis. Die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth drehten einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung, um dann mit dem Abpfiff noch unglücklich den Ausgleich zu kassieren.
Der FCE begann stark. Dogan Citlak hätte die Gäste bereits nach sieben Minuten in Führung bringen können, setzte das Leder aber über den Stadtallendorfer Kasten. Eine Viertelstunde später klärte Eintracht-Keeper Sebastian Trinkl gegen Wilhelm Rabe. Selbiger setzte sieben Minuten vor der Pause zu einem tollen Solo an, das Trinkl zunächst vereitelte, ehe Frank Lauer den Nachschuss knapp am Gehäuse vorbei setzte. Im immer dichter werdenden Nebel kontrollierte der FCE das Geschehen. "Wir hätten die Partie im ersten Akt entscheiden müssen", bemängelte Wolfgang Werth.
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Auffällig war, dass es den Gästen beim finalen Anspiel in die Spitze an der nötigen Präzision fehlte. In Gefahr geriet der Kasten von Alessandro Casella einzig in der sechsten Minute bei einer Standardsituation: Manuel Schäfer servierte einen Freistoß auf den Kopf des langen Zabih
Saighani, der die Großchance jedoch vergab. Von Eintracht-Torjäger Mario
Ellerich, inzwischen seit über neun Stunden Nettospielzeit ohne Treffer, war bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen.
Drei Minuten nach dem Seitenwechsel schlug dann aber die Stunde des einstigen Ederbergländer Stürmers. Ellerich staubte zum 1:0 ab und besorgte schließlich auch als Sahnehäubchen auf einen mustergültigen Konter das 2:0 für die nun eine Viertelstunde lang überlegenen Platzherren.
Der FCE kämpfte, forcierte das Flügelspiel und hatte in Frank Lauer seinen Dreh- und Angelpunkt: Wilhelm Rabe nutzte eine Unachtsamkeit in der Deckung der Eintracht zum 1:2-Anschlusstreffer (61.), ehe Alex Lerch per Kopf aus kurzer Distanz der 2:2 Ausgleich gelang (63.).
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Jetzt
fielen die taktischen Fesseln, Derbystimmung kam
auf. Auf Vorarbeit des eingewechselten Behzat
Wafa verpasste zunächst Wilhelm Rabe (70.).
Drei Minuten später rückte sein Torhüter
Alessandro Casella in den Blickpunkt: Der
Schlussmann foulte Stadtallendorfs Manuel Schäfer
und parierte anschließend den fälligen
Elfmeter von Zabih Saighani prächtig. Alle
Messen schienen zugunsten des FC Ederbergland
gesungen, als Björn Zarges eine Minute vor
Toresschluss den vermeintlichen 3:2-Siegtreffer
erzielte. Auf die Standardsituationen der
Eintracht war aber einmal mehr Verlass. Sascha
Blöss jagte den Ball Sekunden vor dem Abpfiff
per Freistoß zum 3:3-Endstand ins Netz.
"Vorher wäre ich mit dem Remis zufrieden
gewesen, jetzt nicht mehr", ärgerte sich
Werth. (bf)
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